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Australien im Überblick

Staatsname:
The Commonwealth of Australia
Hauptstadt:
Canberra
Staatsform:
Parlamentarische Monarchie
Fläche:
7,69 Mio. km²
Bevölkerung:
22,5 Mio.
Sprachen:
Englisch
Religionen:
26% Anglikanisch, 26% Römisch Katholisch, 24,3% andere Christen
Währung:
Australischer Dollar (AUD) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+61
Zeitzone:
UTC +8 bis +11
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Australien Informationen: Wetter, Klima, Reisezeit und mehr

Studenten, Au Pairs, Backpacker und Abenteuerurlauber aus aller Welt zieht es wie magisch nach Australien. Kein Wunder, denn im "land down under" findet man einzigartige Naturerlebnisse, faszinierende Metropolen und atemberaubende Strände. Damit Sie bestens vorbereitet in das Land der Koalas und Kängurus reisen können, haben wir hier wichtige Informationen und praktische Hinweise zu Australien für Sie zusammengetragen.

  • Feste & Feiertage

    Christliche Feiertage wie Ostern und Weihnachten spielen im öffentlichen Leben in Australien eine große Rolle. Die Festlegung der gesetzlichen Feiertage ist Sache der einzelnen Bundesstaaten. Dementsprechend wird zum Beispiel der Labour Day im März in jedem Territorium an einem anderen Tag zelebriert. Der Nationalfeiertag Australiens wird am 26. Januar mit Straßenpartys, Umzügen und Konzerten gefeiert. Fallen Fest- oder Feiertage auf das Wochenende, so werden diese oft am darauffolgenden Werktag nachgeholt. Eine aktuelle Datums-Übersicht finden Sie auf der Homepage der Australischen Regierung.

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    Maße und Gewichte

    Aufgrund seiner britischen Kolonialvergangenheit findet man in Australien ab und an noch Höhen- oder Entfernungsangaben in Fuß beziehungsweise Yards und Meilen (1 Meile = 1,6 m, 1 Fuß = 30,48 cm und 1 Inch = 2,54 cm).

    Die australischen Kleider- und Schuhgrößen entsprechen denen der Vereinigten Staaten. Eine Damen-Kleidergröße 10 beispielsweise wäre in Deutschland Größe 38, eine Damenschuhgröße 9 entspricht einer 39. Herren mit australischer Schuhgröße 10 bräuchten in Deutschland 44,5; Anzüge der australischen Größe 42 wären bei uns Größe 52.

    Verwirrend sind auch die Maßeinheiten bei der Bierbestellung im Pub. Je nach Bundesland werden mit ein und demselben Begriff unterschiedliche Glasgrößen bezeichnet. In New South Wales beispielsweise ist das normale Glas ein "schooner", das kleinere ein "midi". In Western Australia hingegen ist das "midi" ein normales Bier und wer weniger trinken möchte, ordert ein "pony". Bestellt man in South Australia einen "schooner", erhält man ein Bier der Größe "midi" in New South Wales. In Victoria schließlich verwendet man ganz andere Einheiten: Das größere Glas ist ein "pot", das kleinere ein "glass". Und um das Chaos perfekt zu machen, werden mancherorts auch noch die britischen "pints" oder "half pints" ausgeschenkt.

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    Rauchen

    In öffentlichen Gebäuden, Verkehrsmitteln, Einkaufszentren, Bars, Restaurants und Cafés ist das Rauchen in Australien gesetzlich verboten. Auch rauchfreie Strände wurden eingerichtet. Zigaretten sind teurer als im deutschsprachigen Raum.

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    Strände

    Egal ob Urlauber oder Einheimischer, in Australien verbringt man den größten Teil seiner Freizeit am Strand. Surfen, Schwimmen oder Beachvolleyball; Picknick, Spaziergang oder Lagerfeuer – alles spielt sich am oder im Wasser ab. Einzig das stundenlange Sonnenbaden ist wegen der durch das Ozonloch verursachten hohen Hautkrebsgefahr verpönt.

    Doch nicht an jedem Traumstrand kann man gefahrlos ins kühle Nass. Das ganze Jahr über, verstärkt jedoch in den Sommermonaten, tauchen in den nördlichen Küstengewässern immer wieder giftige Quallen auf. Neben den sea wasps und box jellyfish gibt es zahlreiche weitere Arten, die mit ihren Tentakeln für Hautreizungen, Herz-Kreislaufprobleme und sogar Atem- oder Herzstillstand sorgen können (siehe dazu Australien: Sicherheit).

    Warnschilder und die örtlichen Medien weisen zwar überall auf die drohende Gefahr hin, dennoch gibt es jede Saison einige Tote und etliche Schwerverletzte. An manchen Urlaubsorten, wie zum Beispiel Palm Cove, wird während dieser Zeit in sogenannten stingern gebadet, einer Art Riesen-Drahtkäfig im Wasser. Mancherorts werden die Quallen auch mittels Netzen vom Strand fern gehalten.

    Wer dennoch mit einem der gefährlichen Tiere in Berührung kommt, sollte sofort das Wasser verlassen und sich lautstark bemerkbar machen. An den meisten australischen Stränden gibt es Lifeguards, die für die Sicherheit der Badegäste sorgen und im Notfall ärztliche Hilfe herbeirufen können. Zusätzlich sollte umgehend mit Soforthilfemaßnahmen begonnen werden. Als wirkungsvoll hat sich das Einreiben der betroffenen Hautstellen mit Essig erwiesen, da es Tentakelfäden ablöst und so nicht noch mehr Giftstoffe über die Haut aufgenommen werden. Essig (vinegar) findet man an allen betroffenen Strandabschnitten.

    Immer wieder gibt es auch Berichte von Haiangriffen in Australien. Einige Orte haben darauf reagiert und setzen zum Schutz der Badegäste Netze ein, die in einiger Entfernung zum Strand unter Wasser aufgespannt werden. Besonders gefährdet sind aber in erster Linie Surfer, die sich abseits dieser Sicherheitsvorrichtung aufhalten.

    An einigen Orten, wie zum Beispiel Darwin, können auch die Salzwasserkrokodile, Salties genannt, zu Gefahr werden. Achten Sie auch hier auf Warnschilder und Hinweise in den regionalen Medien.

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    Strom

    Die australischen Steckdosen sind dreipolig, daher braucht man zur Benutzung von deutschen Geräten einen Adapter. Wer diesen nicht schon vor der Abreise gekauft hat, kann ihn auch vor Ort in einem Elektrofachgeschäft erwerben. Das Stromnetz hat eine Spannung von 240 beziehungsweise 250 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz. Handelsübliche europäische Elektrogeräte können also benutzt werden.

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    Telefonieren & Internet

    Öffentliche Telefonzellen findet man praktisch überall, selbst an den einsamsten Highways (dort in den sogenannten roadhouses). Man bezahlt mit Münzen oder Telefonkarten; letztere sind unter anderem in Zeitschriftenläden, Supermärkten oder Drogerien erhältlich. Viele Hotels und Reiseveranstalter haben innerhalb Australiens eine kostenlose Reservierungsnummer (free call). Wer ins Ausland telefonieren möchte, wählt +11, dann den Ländercode, dann die Ortskennziffer ohne 0  und dann die Teilnehmernummer.

    Europäische Handys funktionieren in den größeren Städten und entlang der Küsten in der Regel problemlos, in weniger besiedelten Gebieten aber nur eingeschränkt. Das Versenden von SMS ist relativ günstig, die Kosten für Telefonate allerdings sehr hoch. Wer länger in Australien bleibt, der sollte sich daher besser eine Prepaid-Karte für sein Telefon besorgen.

    Für Reisen ins Outback wird empfohlen, ein Satellitentelefon mitzunehmen, da dort der Handy-Empfang meist nicht funktioniert (siehe dazu Australien: Reisen im Land).

    In allen größeren Städten gibt es Internet-Cafés. Dies ist nicht zuletzt den zahlreichen Backpackern geschuldet, die übers Internet Kontakt mit Familie und Freunden in der Heimat halten. Auch viele Hotels und Hostels verfügen über einen oder mehrere PCs zur allgemeinen Benutzung. In den örtlichen Bibliotheken können Computer meist kostenfrei benutzt werden.

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    Trinkgeld

    Trinkgeld wird zwar nicht automatisch erwartet, ist aber für Dientsleister wie Taixfahrer, Zimmermädchen und Kellner durchaus üblich. Orientieren Sie sich dabei am besten an den mitteleuropäischen Gepflogenheiten.

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  • Entfernungen

    Australien ist die größte Insel der Welt und 22 Mal so groß wie Deutschland. Dementsprechend sind die Entfernungen zwischen den einzelnen touristischen Hot-Spots mitunter riesig. Von Sydney bis Cairns sind es beispielsweise knapp 2.500 Kilometer, von Adelaide nach Perth rund 2.550 Kilometer und von Brisbane nach Darwin fast 3.500 Kilometer. Wer auf eigene Faust in Australien unterwegs ist und möglichst viel vom Land kennenlernen möchte, der sollte sich daher ausreichend Zeit nehmen und eine grobe Planung aufstellen.

    Wenn Sie einen Ausflug ins Outback planen oder längere Strecken durch das Landesinnere zurücklegen, empfiehlt es sich, ein Satelliten-Telefon mitzunehmen, denn der Handyempfang ist abseits der Metropolregionen meist sehr schlecht. Bei vielen Autovermietern kann man diese Telefone gleich mit ausleihen – oftmals ist dies sogar obligatorisch.

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    Autofahren

    Eine der besten Möglichkeiten, das Land zu entdecken, ist mit dem Auto. Ausländische Gäste können in Australien problemlos ein Fahrzeug kaufen und anmelden. Bei längeren Aufenthalten lohnt es sich daher oft, anstatt ein Auto zu mieten gleich eines zu kaufen und am Ende des Urlaubs weiterzuverkaufen.

    Wer in Australien Autofahren möchte, der benötigt zusätzlich zum EU-Führerschein entweder einen internationalen Führerschein oder eine amtlich beglaubigte, englische Übersetzung. Letztere kann man gebührenpflichtig bei den deutschen Auslandsvertretungen beantragen. Achtung: Der internationale Führerschein ist nur in Verbindung mit dem Hauptführerschein gültig!

    In Australien herrscht Linksverkehr. Je nach Bundesstaat gelten unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen; innerorts meist 50 bis 60 km/h, außerhalb 100 bis 110 km/h. Tempolimits werden an vielen Stellen kontrolliert und Übertretungen können hohe Geldstrafen nach sich ziehen. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.

    Das australische Straßennetz wurde in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut, dennoch konzentriert sich ein Großteil der Verbindungen auf den touristisch bedeutsamen Osten und Südosten Australiens. Weitere Hauptverkehrswege führen an den Küsten entlang von Adelaide über Perth bis nach Darwin. Darüber hinaus gibt es gut ausgebaute Verbindungen ins Landesinnere nach Alice Springs. Ein Großteil der Straßen ist asphaltiert, ins Outback führen aber oft nur gravel roads (Schotterpisten). Ungepflasterte Wege sollten nur bei absoluter Trockenheit befahren werden, da sie schon der geringste Niederschlag in unpassierbare Rutschpisten verwandelt.

    Nach Anbruch der Dunkelheit sollte man Autofahrten vermeiden, da dann einige gefährliche Straßenverkehrsteilnehmer auftauchen: Zum einen Kängurus, die vor allem in der Abend- und Morgendämmerung unterwegs sind; zum anderen road trains, riesige Lastzuggespanne mit bis zu vier Anhängern oder Aufliegern hintereinander. Diese sind oft 50 Meter lang oder länger und aufgrund ihrer Größe und Schwerfälligkeit in der Regel nachts unterwegs.

    Benzin und Diesel kosten weniger als in Deutschland. Wer ins Outback fährt, sollte vor Abfahrt volltanken und sich die Koordinaten aller Tankstellen entlang der geplanten Route notieren, denn diese sind im Landesinneren selten. Planen Sie außerdem genau, wie weit Ihr Auto mit einer Tankfüllung kommt und tanken Sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit wieder voll.

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    Öffentliche Verkehrsmittel

    Eine preiswerte Möglichkeit, größere Strecken zu überwinden, sind Überlandbusse. Sie verbinden alle größeren Städte Australiens sowie touristische Hot-Spots miteinander. Entlang der Strecke kann an beliebigen Stellen ein- und ausgestiegen werden, in den Städten gibt es hierfür spezielle Haltepunkte (in der Regel Bahnhöfe oder Busbahnhöfe). Bustickets sind relativ günstig und können entweder online, im Reisebüro und bei den Busunternehmen gekauft werden. Sitzplatzreservierungen sind oft obligatorisch. Die bekanntesten Überlandbusse sind die sogenannten "Greyhounds".

    Viele australische Bahntrassen mussten in der Vergangenheit Busverbindungen weichen, dennoch lohnt es sich auf einigen Strecken, den Zug zu nehmen. Berühmt und beliebt sind zum Beispiel die Verbindungen von Adelaide nach Alice Springs ("Ghan") und von Sydney nach Perth ("Indian Pacific"). Auf beiden Routen ist man mehrere Tage unterwegs, daher lohnt sich die etwas teurere Reservierung eines Schlafwagenabteils. Bahntickets kann man online oder am Schalter kaufen.

    Aufgrund der Größe des Landes ist auch das Flugzeug ein wichtiges Transportmittel in Australien. Inlandsflüge sind verhältnismäßig günstig und sparen Reisenden viel Zeit. Am besten bucht man Flugtickets online, da es hier oft einen extra Discount gibt.

    In Sydney verbinden Magnet- und U-Bahnen sowie Fähren und Busse die einzelnen Stadtteile miteinander; in Melbourne kann man zwischen Bussen und Straßenbahnen wählen. In Perth verkehren Nahverkehrszüge mit Metro-Charakter, in Brisbane profitieren Reisende vom kostenlosen roten "The Loop"-Bus, der seine Runden durch das Stadtzentrum dreht.

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  • Klima

    Australien liegt auf der Südhalbkugel, daher sind die Jahreszeiten dort genau entgegengesetzt zu den unseren. Weihnachten feiern die Australier also bei hochsommerlichen Temperaturen, im Juli kann man in den Bergen südwestlich von Canberra Skifahren. Aufgrund der Größe des Landes erstreckt sich Australien über mehrere Klimazonen.

    Das Klima im Norden und Nordosten Australiens ist subtropisch bis tropisch mit hohen Temperaturen um 32° Celsius und viel Regen in den Sommermonaten (November bis März). Im Winterhalbjahr von Mai bis Oktober ist es weniger schwül mit Temperaturen von 25 bis 28° Celsius und kaum Niederschlag.

    Im Süden herrscht subtropisch bis mediterranes Klima. Im Sommer fällt kaum Niederschlag, die Temperaturen steigen auf 28 bis 30° Celsius. Die Wintermonate sind dagegen sehr feucht, aber mit Temperaturen um 15 bis 17° Celsius mild. Auf der südlich vorgelagerten Insel Tasmanien ist das Klima vergleichbar mit dem in Mitteleuropa.

    Im Landesinneren ist das Klima das ganze Jahr über semiarid bis arid. Es fällt fast kein Niederschlag, in den Sommermonaten wird es mit 40° Celsius und mehr sehr heiß. Im Winter fallen die Temperaturen tagsüber nicht unter 20° Celsius, allerdings sind die Unterschiede zwischen Tag und Nacht sehr groß und es kann sogar zu Frost kommen.

    Reisezeit

    Australien kann das ganze Jahr über bereist werden. Am schönsten ist es, das Land bei Trockenheit zu entdecken, daher sollten Sie die Sommermonate von November bis März nutzen, um die Küstenregionen zu erkunden. Im Landesinneren ist es dann jedoch fast unerträglich heiß, daher bietet sich hier der australische Winter als beste Reisezeit an.

    Kleidung

    Australien hat mit den Auswirkungen des Ozonlochs zu kämpfen, daher ist die UV-Strahlung im ganzen Land sehr hoch. Stundenlanges Sonnenbaden führt hier nicht nur zu Verbrennungen, sondern zu nachhaltigen Schäden bis hin zum Hautkrebs. Wer sich länger im Freien aufhält, sollte also unbedingt auf Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung achten.

    Leichte Baumwollkleidung und natürlich Beachwear sind für einen Aufenthalt in Australien bestens geeignet. In den Wintermonaten sollte auch der ein oder andere warme Pullover im Reisegepäck nicht fehlen. Tipp: Packen Sie bei längeren Bus- oder Bahnfahrten eine Strickjacke oder Decke in Ihr Handgepäck, denn die Klimaanlagen der Fahrzeuge werden in der Regel voll aufgedreht.

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  • Geld & Währung

    Die Landeswährung ist der Australische Dollar. Sie darf unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, allerdings muss ab einem Wert von 10.000 AUD bei der Einreise deklariert werden.

    Geldwechseln ist in allen Banken und vielen Hotels möglich. An den meisten australischen Bankautomaten kann mittlerweile mit der deutschen EC-Karte Geld abgehoben werden. Dafür wird eine Gebühr erhoben, die allerdings im Vergleich zum gängigen Wechselkurs oft günstiger ist. Reiseschecks können überall eingelöst werden. 

    Kreditkartenzahlung ist in Australien weit verbreitet und auch bei kleineren Beträgen durchaus üblich. MasterCard, Visa, Diners Club und American Express sind die gängisten Kartentypen. An vielen Supermarktkassen kann man mit der Kreditkarte nicht nur seinen Einkauf bezahlen, sondern sich sogar Bargeld auszahlen lassen.

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