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Australien im Überblick

Staatsname:
The Commonwealth of Australia
Hauptstadt:
Canberra
Staatsform:
Parlamentarische Monarchie
Fläche:
7,69 Mio. km²
Bevölkerung:
22,5 Mio.
Sprachen:
Englisch
Religionen:
26% Anglikanisch, 26% Römisch Katholisch, 24,3% andere Christen
Währung:
Australischer Dollar (AUD) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+61
Zeitzone:
UTC +8 bis +11

Australien: Schüleraustausch, Studieren & Arbeit

Leben und Arbeiten in Australien

Australien ist für viele junge Leute das Traumreiseziel schlechthin. Tausende strömen jedes Jahr nach Down Under, um dort ein Auslandssemester, einen Schüleraustausch, Au Pair oder Work & Travel zu machen. Wenn auch Du demnächst in das Land der Kängurus und Koalas aufbrichst, findest Du hier alles Wichtige für Dein Abenteuer!

  • Studieren in Australien: die Vorteile

    Ein Auslandssemester in Australien ist der große Traum vieler deutscher Studenten. Etwa 2.000 gehen jedes Jahr zum Studieren nach Down Under. Kein Wunder: Am anderen Ende der Welt warten zahlreiche Highlights, sowohl auf als auch abseits des Campus.

    Die australischen Hochschulen verfügen international über einen sehr guten Ruf. Die Qualität der Ausbildung ist hoch, der Bildungsstandard im ganzen Land ebenso. Daher trifft man an den Unis in Australien auch Studenten aus aller Welt. Dieses multinationale Zusammenleben wird nicht nur Deinen universitären, sondern auch Deinen privaten Horizont erweitern. Wer weiß, vielleicht schließt Du dort sogar Freundschaften fürs Leben?

    Unterrichtssprache an den australischen Hoschulen ist natürlich Englisch. Da Du außerdem auch im australischen Alltag nicht um den Gebrauch der Weltsprache herumkommen wirst, trainierst Du Vokabeln, Grammatik und Co. ganz easy nebenher. Am Ende Deiner Zeit in Down Under wirst Du Deine Englischkenntnisse auf jeden Fall deutlich verbessert haben – ein Pluspunkt für Dich und Deinen Lebenslauf!

    Nicht zuletzt sind es die einzigartigen landschaftlichen und kulturellen Highlights, für die Australien auf der ganzen Welt bekannt ist: Pulsierende Metropolen wie Sydney, paradiesische Strände, traumhafte Küstenlandschaften, abgelegene Dörfer, Dschungel, Wüste, Berge und Meer – in Australien findest Du all das und noch viel mehr.

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    Australisches Hochschulsystem

    Das australisches Hochschulsystem ist, genau wie das deutsche, zweistufig aufgebaut. Es gibt die undergraduate Phase, die man mit einem Associate Degree (nach zwei Jahren) oder einem Bachelor (nach drei Jahren) abschließt und die postgraduate Phase, nach der man einen Master-Abschluss erhält. Da ein Associate Degree bereits nach vier Semestern verliehen wird, ist es in Deutschland nicht als offizieller Studienabschluss anerkannt. Es gilt aber als Nachweis über eine abgeschlossene Berufsausbildung, da diese Studiengänge meist sehr praxisorientiert sind.

    Das akademische Jahr in Australien startet in der Regel im Februar und endet im November. Während dieser Zeit absolvieren die Studenten zwei Semester mit jeweils 14 Unterrichtswochen plus Prüfungsphasen. Die Ausbildung ist generell straff organisiert und bietet weniger Spielraum als das zum Beispiel in Deutschland der Fall ist. Dafür werden aber die meisten der in Australien abgelegten Studienleistungen anerkannt. Achtung: Bevor Du Dich für einen Kurs an Deiner Austausch-Uni einschreibst, solltest Du mit dem Prüfungsamt Deiner Heimat-Uni Rücksprache halten, ob Dir die Credit Points dafür tatsächlich angerechnet werden.

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    Studentenvisum

    Ein Studentenvisum für Australien ist Pflicht, wenn Du länger als drei Monate dort studieren möchtest. Achtung: Das Visum kann erst dann beantragt werden, wenn Du einen Zulassungsbescheid von einer australischen Universität erhalten hast. Die Beantragung findet ausschließlich online beim australischen Department of Immigration and Border Protection statt. Dafür benötigst Du einen Reisepass, den Zulassungsbescheid (Confirmation of Enrolment) Deiner Uni und eine Kreditkarte zur Abbuchung der Visumsgebühren (etwa 370 Euro). Außerdem musst Du den Abschluss der Overseas Student Health Cover nachweisen.

    In der Regel erfährst Du spätestens nach 48 Stunden, ob Dein Antrag genehmigt wurde. Das Visum wird Dir ausgestellt für die Dauer Deiner Studienzeit plus ein Monat (bei Studium kürzer als zehn Monate) beziehungsweise plus zwei Monate (bei Aufenthalten länger als zehn Monate).

    Übrigens: Wenn Du zum Beispiel einen Sprachkurs absolvierst, der weniger als drei Monate dauert, kannst Du auch ein normales Touristenvisum beantragen.

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    Gesundheitscheck und Impfungen

    In Einzelfällen kann es vorkommen, dass Du bei oder unmittelbar im Anschluss an die Beantragung Deines Visums aufgefordert wirst, einen Gesundheitscheck durchführen zu lassen. Dieser wird von der australischen Regierung nur anerkannt, wenn er von einem Vertragsarzt durchgeführt wurde. In der Regel werden Studenten aus Deutschland aber kaum zum Check-Up aufgefordert.

    Abgesehen davon solltest Du dennoch überlegen, vor Deiner Abreise nach Australien noch einen persönlichen Gesundheitscheck durchführen zu lassen. Sprich mit Deinem Hausarzt über Deine Reisepläne, er kann Deinen Gesundheitszustand einschätzen und Dich individuell beraten. Auch Dein Impfstatus sollte in diesem Zusammenhang überprüfte werden. Zwar sind für einen Aufenthalt in Australien keine Impfungen vorgeschrieben, der Standard-Impfschutz gemäß den Empfehlungen des RKI sollte allerdings immer auf dem aktuellsten Stand sein. Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A und B sinnvoll sein – Dein Hausarzt weiß auch hier mehr.

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    Versicherungen

    Ausländische Studenten, die länger als drei Monate am Stück in Australien studieren möchten, müssen für diesen Zeitraum eine private australische Krankenversicherung abschließen. Die sogenannte Overseas Student Health Cover wurde speziell für diese Zielgruppe entwickelt und ist gesetzlich verpflichtend. Die Kosten von etwa 205 Euro pro Semester werden in der Regel zusammen mit den Studiengebühren an die Gast-Uni bezahlt beziehungsweise sind bereits in diesen enthalten. Wenn Du über ein universitäres Austauschprogramm nach Australien gehst und keine Studiengebühren zahlen musst, solltest Du dazu mit Deiner Heimat- sowie Gast-Uni Rücksprache halten.

    Die OSHC deckt zwar viele, aber nicht alle medizinischen Leistungen in Australien ab. Wenn Du etwa bei einem Spezialisten (zum Beispiel Radiologie) behandelt werden musst, übernimmt die OSHC hierfür nur 85 Prozent der entstandenen Kosten. Auch Reha-Maßnahmen, Zahnersatz, die Kosten für bereits bestehende Krankheiten und ein medizinischer Rücktransport nach Deutschland sind nicht abgesichert. Deshalb ist es wichtig, zusätzlich zur australischen OSHC eine deutsche Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die in solchen Fällen einspringt.

    Darüber hinaus solltest Du auch über den Abschluss eines Sachversicherungspakets für Deine Reise nachdenken. Dazu gehören eine Reise-Haftpflicht-, Unfall-, Notfall- und Gepäckversicherung. Damit bist Du rundum abgesichert und für alle Eventualität während Deiner Reise gerüstet. Tipp: In Kombination mit einer privaten Auslandsversicherung ist dieses Versicherungspaket besonders günstig und für Studenten gibt es spezielle Konditionen. Alle Infos dazu findest Du auf unserer Young Travel Infoseite.

    Mit der Planung Deines Auslandsstudiums in Australien wirst Du wahrscheinlich schon relativ früh beginnen (Stichwort Flugpreise!). Da bis zum Zeitpunkt Deiner Abreise noch einige Zeit vergeht, kann es sein, dass bis dahin noch etwas Unvorhergesehenes passiert und Du Deine Reise nicht wie geplant antreten kannst. In diesen Fällen springt die Reiserücktrittsversicherung ein: Sie erstattet Dir die Kosten für bereits gebuchte Flugtickets, Hostelübernachtungen und Co. So kannst Du Dich uneingeschränkt auf Dein Abenteuer freuen!

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    Organisation des Auslandsstudiums

    Für die Organisation Deines Auslandsstudiums hast Du mehrere Möglichkeiten: Je nachdem, wie viel Zeit Du darauf verwenden möchtest, wie lange Du ins Ausland willst und wie Dein finanzieller Rahmen aussieht, kannst Du Dein Studium über eine Hochschulkooperation, mithilfe einer Agentur oder auf eigene Faust organisieren.

    Wenn Du nur für ein oder zwei Semester im Ausland studieren möchtest, ist der Weg über eine Hochschulkooperation oder ein universitäres Austauschprogramm meist der einfachste. Erkundige Dich dazu am besten im International Office Deiner Heimat-Uni, ob und mit welchen australischen Universitäten es diesbezüglich Kooperationsvereinbarungen gibt. Tipp: Wer über ein solches Programm nach Australien geht, der spart sich die Studiengebühren – in Down Under sind diese relativ hoch!

    Tipp: Wenn Du länger nach Australien möchtest oder Deine Heimat-Uni keine Kooperationshochschulen dort hat, kannst Du die Hilfe einer spezialisierten Agentur in Anspruch nehmen. Dann musst Du Dich um einen Großteil der Bürokratie (Sprachtests, Übersetzung von Unterlagen, Prüfung der Bewerbungsmappe) nicht weiter kümmern. Weitere Informationen findest Du unter anderem bei STUDIUM-DOWNUNDER, die diesen Service für Studenten kostenfrei anbieten.

    Zu guter Letzt besteht natürlich auch die Möglichkeit, Dein Auslandsstudium auf eigene Faust zu organisieren. Dafür musst Du zwar viel Zeit und Geduld einplanen, allerdings bist Du bei der Planung eventuell auch flexibler. Investiere in diesem Fall unbedingt ausreichend Zeit in eine umfassende Recherche zu allen wichtigen Themen.

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  • Schüleraustausch in Australien: die Vorteile

    Du möchtest den gewohnten Alltag hinter Dir lassen und etwas Neues entdecken? Du hast keine Angst davor, lange Zeit getrennt von Deiner Familie am anderen Ende der Welt zu verbringen? Du möchtest Deine Englischkenntnisse verbessern? Dann ist ein Schüleraustausch in Australien genau das Richtige für Dich.

    In Down Under erwartet Dich ein echtes Abenteuer: Du wirst Teil einer australischen Gastfamilie und lernst so den Alltag und die Lebensweise der Australier aus nächster Nähe kennen. In eine andere Kultur einzutauchen und Dich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden erweitert außerdem nicht nur Deinen Horizont, sondern verschafft Dir bestimmt auch einen Pluspunkt im Lebenslauf.

    Das australische Schulsystem hat den Ruf, zu den besten der Welt zu gehören. An den High Schools unterrichten gut ausgebildete Lehrer in kleinen Klassen, die Stimmung ist familiär und offen. Da im Unterricht genau wie im Alltag ausschließlich Englisch gesprochen wird, besserst Du Deine Sprachkenntnisse automatisch auf.

    Nicht zuletzt gibt es in Australien eine riesige Anzahl an Sehenswürdigkeiten und Naturhighlights zu entdecken: Spannende Großstädte wie Sydney, paradiesische Strände wie Whitehaven, Koalabären, Kängurus und Wombats, Dschungel und Wüste – all das gibt es so nur Down Under. Hinzu kommen die offene, freundliche Art der Australier, eine entspannte Surfer-Atmosphäre und natürlich das traumhafte Wetter. So macht Schüleraustausch Spaß!

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    Australisches Schulsystem

    Genau wie in Deutschland ist das australische Schulsystem in zwei Stufen eingeteilt: Grund- und weiterführende Schulen. Die Grundschule dauert dabei allerdings, anders als bei uns, sieben Jahre. Danach gehen die australischen Schüler auf eine High School, die vergleichbar ist mit einer deutschen Gesamtschule. Es gibt also keine Unterteilung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium, sondern alle Schüler werden gemeinsam unterrichtet. Allerdings gibt es bei einigen Fächern (zum Beispiel Mathematik) die Möglichkeit, einen persönlichen Schwierigkeitsgrad auszuwählen. Nach elf beziehungsweise zwölf Jahren finden die Abschlussprüfungen statt. Je nach Note und Art der Prüfung werden verschiedene Zeugnisse verliehen; das High(er) School Certificate, manchmal auch Certificate of Education genannt, entspricht am ehesten dem deutschen Abitur.

    Ein australisches Schuljahr dauert von Januar bis Dezember und ist unterteilt in vier Ausbildungsabschnitte, terms genannt. Jeder term umfasst etwa zehn Wochen, danach sind drei Wochen Ferien. Austauschschüler in Australien können prinzipiell zu Beginn jedes terms einsteigen, die meisten starten aber entweder zeitgleich mit Beginn des neuen Schuljahrs im Januar oder aber im Juli, wenn in Deutschland oft schon Sommerferien sind. Der Unterricht dauert von 9 Uhr morgens bis etwa 15 oder 16 Uhr nachmittags.

    In Australien gibt es eine Schuluniform-Pflicht. Mädchen tragen meist knielange Röcke, manchmal auch Stoffhosen, dazu im Sommer Polo-Shirts oder Blusen, im Winter Pullover oder Pullunder. Jungs tragen immer Stoffhosen (an manchen Schulen gibt es auch kurze Hosen für den Sommer) dazu im Winter Pullover oder Pullunder und im Sommer Polo-Shirt oder Hemd. Alle Oberteile sind mit dem Logo der jeweiligen Schule versehen und dieses darf nicht verdeckt werden – außer durch eine Jacke für den Schul- und Heimweg. Die meisten Schulen sehen auffälligen Schmuck nicht so gerne, Ohrringe sind allerdings meist ok.

    In der Regel muss die Schuluniform von Dir selbst bezahlt werden, für bedürftige Schüler gibt es manchmal einen Zuschuss. Erkundige Dich am besten bei Deiner Gastschule, wie die Uniformpflicht gehandhabt wird und wo Du Deine Ausstattung kaufen kannst. Deine Gasteltern sind Dir sicherlich bei der Auswahl und Anpassung behilflich.

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    Schüleraustauschvisum

    Für einen Schülerasutausch in Australien brauchst Du auf jeden Fall ein Visum. Je nachdem, wie lange Du bleiben möchtest, kannst Du zwischen zwei verschiedenen Arten von Visum wählen: Es gibt das tourist visa und das study visa.

    Das tourist visa ist eigentlich, wie der Name schon sagt, für Touristen gedacht. Wenn Du nicht länger als drei Monate in Australien zur Schule gehen möchtest, reicht dieses Visum allerdings auch für Dich aus. Du kannst es ganz einfach online beim Department of Immigration and Border Protection beantragen, indem Du als Grund für Deinen Aufenthalt "Visit Australia" angibst. Dieses Visum ist bis auf eine Bearbeitungsgebühr kostenlos.

    Die zweite Möglichkeit ist das study visa. Es ist die richtige Wahl, wenn Du länger als drei Monate in Australien bleiben möchtest. Übrigens: Auch wenn es "study" heißt, sind damit nicht nur Studenten gemeint, sondern auch Austauschschüler. Auch dieses Visum kann man ganz einfach online beim Department of Immigration and Border Protection beantragen; als Grund für den Aufenthalt wählt man dann in diesem Fall "Study in Australia" aus. Voraussetzung zur Erteilung dieses Visums ist der Abschluss einer australischen Krankenversicherung für ausländische Schüler, der sogenannten Overseas Student Health Cover. Außerdem musst Du nachweisen können, dass Du für Deinen Aufenthalt einen Platz in einer australischen Gastfamilie hast oder zumindest auf einer Warteliste dafür stehst. Das "study visa" kostet etwa 370 Euro plus Bearbeitungsgebühr.

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    Gesundheitscheck und Impfungen

    Bevor Du in Dein Abenteuer "Schüleraustausch in Australien" startest, empfehlen wir Dir einen gründlichen Check-Up bei Deinem Hausarzt. Er kann nicht nur überprüfen, wie es um Deine allgemeine Gesundheit bestellt ist, sondern Dir auch wertvolle Tipps und Hinweise für Deinen Aufenthalt geben. Auch gegebenfalls benötigte Medikamente kann er Dir vor Abflug noch verschreiben.

    In diesem Zusammenhang solltest Du von Deinem Arzt auch den Status Deines Impfbuchs überprüfen lassen. Für Australien wird der Standard-Impfschutz gemäß des Robert-Koch-Instituts empfohlen; dazu zählen unter anderem Tetanus, Polio, Diphterie, Keuchhusten, Mumps, Masern, Röteln und Hepatitis B. Wenn Du diese Impfungen (noch) nicht hast, solltest Du sie unbedingt nachholen. Darüber hinaus rät das Auswärtige Amt auch zu einer Impfung gegen Hepatitis A sowie unter Umständen gegen Typhus und Tollwut. Sprich auch dazu am besten mit Deinem Arzt.

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    Versicherungen

    Spätestens bei der Beantragung eines "study visa" musst Du nachweisen, dass Du in Australien krankenversichert bist. Hierfür gibt es eine spezielle Versicherung für Austauschschüler, die sogenannte Overseas Student Health Cover. Sie ist von der australischen Regierung gesetzlich vorgeschrieben. Die Kosten variieren je nach Aufenthaltsdauer. Die Australische Botschaft weiß mehr und kann Dir dazu wichtige Hinweise und Tipps geben.

    Die OSHC ist allerdings nur eine Basis-Versicherung, die nicht alle medizinischen Leistungen in Australien abdeckt. Wenn Du etwa eine Krankheit bekommst, die von einem Spezialisten (zum Beispiel Radiologen) untersucht oder behandelt werden musst, so werden von der OSHC dafür nur 85 Prozent der Kosten übernommen. Auch Reha-Maßnahmen (zum Beispiel nach einem Unfall) sowie Zahnzusatzleistungen und -ersatz  sind nicht abgesichert. Der OSHC-Schutz greift außerdem auch dann nicht, wenn Du längerfristig erkrankst und deswegen zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen werden sollst. Gerade diese Kosten für einen medizinischen Transport von Australien nach Deutschland sind aber sehr hoch! Deshalb ist es wichtig, zusätzlich zur australischen OSHC eine deutsche Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die in solchen Fällen einspringt.

    Darüber hinaus sind auch eine ganze Reihe an Sachversicherungen für Deine Reise wichtig, die Du am besten als Rundumpaket abschließt. Dazu gehören eine Reise-Haftpflicht-, Unfall-, Notfall- und Gepäckversicherung. Diese Versicherungen schützen Dich vor hohen Kosten, wenn Du zum Beispiel etwas im Haushalt Deiner Gasteltern kaputt machst, einen Unfall hast oder Dein Koffer gestohlen wird. Tipp: In Kombination mit einer Auslandsversicherung ist dieses Versicherungspaket besonders günstig. Für Austauschschüler gibt es außerdem spezielle Konditionen. Alle Infos dazu findest Du auf unserer Young Travel Infoseite.

    Deinen Schüleraustausch in Australien wirst Du wahrscheinlich schon ziemlich früh planen, also lange vor der tatsächlichen Abreise. Da bis zu diesem Zeitpunkt noch so einiges passieren kann, solltest Du Dich auch zum Thema Reiserücktrittsversicherung schlau machen. Wenn Du Deinen Schüleraustausch nämlich nicht wie geplant antreten kannst, springt die Reiserücktrittsversicherung ein: Sie übernimmt zum Beispiel die Kosten für bereits gebuchte Flugtickets und andere Reiseleistungen. Sprich dazu am besten mit Deinen Eltern, die haben bestimmt auch schon mal die ein oder andere Versicherung abgeschlossen.

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    Organisation des Schüleraustauschs

    Für die Organisation Deines Schüleraustauschs gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst Dich entweder an einer spezialisierte Agentur wenden, an einem Austauschprogramm Deiner Schule teilnehmen oder alles auf eigene Faust organisieren.

    Für viele ist die Agentur die erste Wahl, denn in diesem Fall muss man sich um (fast) nichts selbst kümmern, der Dienstleister übernimmt für Dich die komplette Organisation: vom Finden einer Gastfamilie über die Anmeldung an der Austauschschule bis zur Beantragung des Visums und der Buchung des Flugtickets – alles wird für Dich organisiert. Dieser Service ist zwar bequem, aber nicht ganz billig. Vergleiche am besten verschiedene Anbieter und entscheide dann zusammen mit Deinen Eltern, welcher das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Übrigens: Im Gegensatz zu anderen Ländern wie zum Beispiel den USA hast Du in Australien größeres Mitspracherecht was die Auswahl der Stadt und Schule betrifft – auch bei einer Agentur.

    Viele deutsche Schulen (meist Gymnasien) haben Kooperationen mit ausländischen Bildungseinrichtungen, um einen Schüleraustausch zu vereinfachen. Erkundige Dich am besten im Sekretariat, ob das auch für Deine Schule gilt. Falls ja, so erleichtert Dir das die Organisation Deines Schüleraustausch sehr, denn dann gibt es meist festgelegte Abläufe und Deine Schule wird Dich bei Deinem Vorhaben unterstützen.

    Natürlich hast Du auch die Möglichkeit, Deinen Schüleraustausch auf eigene Faust zu organisieren. Dazu ist zwar ziemlich viel Aufwand nötig, allerdings sparst Du Dir zum Beispiel die Agenturkosten. Generell gilt hier: Informationen sind alles. Am besten machst Du Dich schon frühzeitig im Internet oder auf Schüleraustausch-Messen schlau, welche Ziele es gibt, wie die Bewerbung abläuft und welche Voraussetzungen dafür gelten.

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  • Au Pair in Australien: die Vorteile

    Für viele Au Pairs ist Australien die erste Wahl, und das nicht ohne Grund: In den australischen Alltag eintauchen, sich ein kleines Taschengeld verdienen, Land und Leute kennenlernen und nebenbei seine Englischkenntnisse aufbessern – die perfekte Kombination!

    Als Au Pair wirst Du Teil einer australischen Gastfamilie und hast so die Möglichkeit, den Alltag vor Ort hautnah mitzuerleben. Neben Deinen Aufgaben in der Kinderbetreuung und im Haushalt Deiner Gastfamilie wirst Du außerdem genug Zeit haben, das Land auf eigene Faust zu entdecken. So erweiterst Du nicht nur Deinen Horizont, sondern lernst auch, Dich auf Neues einzulassen. Und das wird sicherlich auch Deinen Lebenslauf bereichern!

    Als Au Pair hast Du in der Regel Kost und Logis bei Deiner Gastfamilie frei. Zusätzlich wird ein kleines Taschengeld gezahlt, mit dem Du Deine Reisekasse füttern und Dir so Ausflüge und Entdeckungstouren finanzieren kannst. So bleibst Du unabhängig und kannst vielleicht sogar eine kleine finanzielle Rücklage bilden.

    Nicht nur im Umgang mit Deiner Gastfamilie, auch im australischen Alltag kommst Du um den Gebrauch der englischen Sprache nicht herum. Das bedeutet, Du trainierst dein Englisch quasi nebenbei und kannst Deine Sprachkenntnisse so kontinuierlich verbessern. Am Ende Deines Aufenthalts wirst Du bezüglich Vokabular, Aussprache und Sprachgebrauch enorme Fortschritte gemacht haben. Perfekt für Dein zukünftiges Arbeitsleben!

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    Au Pair-Visum

    Für Deinen Au Pair Aufenthalt in Australien brauchst Du in jedem Fall ein Visum. Da Du vor Ort einer beruflichen Tätigkeit nachgehen wirst, ist das "Working Holiday Visa" für Dich das passende Visum.

    Die Beantragung erfolgt ganz einfach online über die Homepage des Department of Immigration and Border Control. Dafür brauchst Du Deinen Reisepass, der im Übrigens noch mindestens sechs Monate gültig sein muss, und eine Kreditkarte zur Abbuchung der Visumsgebühren (etwa 250 Euro plus Bearbeitungsgebühr). Außerdem solltest Du eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen, um Dich überhaupt für dieses Visum bewerben zu können: Zum einen musst Du versichern, über Barmittel im Wert von 5.000 Australischen Dollar zu verfügen, damit Du im Notfall auf diese Reserven zurückgreifen kannst und nicht dem australischen Staat zur Last fällst. Auch ein gültiges Rück- oder Weiterflugticket beziehungsweise eine Nachweis über die finanziellen Mittel, dieses zu kaufen, ist erforderlich. Unter Umständen kann es außerdem sein, dass man einen Gesundheitscheck von Dir verlangt, in diesem Fall wirst Du gesondert benachrichtigt.

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    Gesundheitscheck und Impfungen

    Im Rahmen Deiner Vorbereitungen für den Au Pair Aufenthalt in Australien solltest Du auch an einen umfassenden Gesundheitscheck denken. Lass Dich von Deinem Hausarzt einmal von Kopf bis Fuß untersuchen und sprich mit ihm über Deinen anstehenden Au Pair Aufenthalt. Er kann Dich dann individuell beraten und Dir Tipps geben, wie Du in Australien gesund bleibst.

    Achte darauf, dass in diesem Zusammenhang auch Dein Impfstatus noch einmal überprüft wird – für Australien gibt es zwar keine verpflichtenden Impfungen, aber der Standard-Impfschutz gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sollte auf jeden Fall aktuell sein. Zusätzlich raten Tropenmediziner bei einer Reise nach Australien zu einer Impfung gegen Hepatitis A und B.

    Vor allem im Hinblick darauf, dass Du viel mit Kindern zu tun haben wirst, ist so ein medizinischer Check-Up inklusive Impfungen sehr wichtig. Nicht nur Du selbst, auch Deine Gastfamilie ist sicherlich beruhigt, wenn Sie wissen, dass ihr neues Familienmitglied kerngesund ist.

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    Versicherungen

    Als Au Pair in Australien gibt es eine Reihe von Versicherungen, die Du vor Deiner Abreise unbedingt abschließen solltest. Dazu zählt eine passende Auslandskrankenversicherung, ein Sachversicherungspaket bestehend aus Reise-Haftpflicht-, Unfall-, Notfall- und Gepäckversicherung sowie gegebenenfalls auch eine Reiserücktrittsversicherung. Im Folgenden erklären wir Dir, welche Versicherung wofür wichtig ist.

    Als Au Pair in Australien hast Du zunächst keinerlei Anspruch auf die staatliche Gesundheitsvorsorge. Daher musst Du Dich selbst um eine passende Krankenversicherung kümmern. Dabei hast Du entweder die Möglichkeit, Dich über die Overseas Visitor Health Cover (OVHC) in Australien gesetzlich zu versichern, oder eine private deutsche Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Die OVHC ist ein Angebot der australischen Regierung für alle ausländische Gäste, die sich länger in ihrem Land aufhalten. Sie bietet allerdings nur einen Basisschutz und deckt nicht alle medizinischen Leistungen ab. So musst Du zum Beispiel in jedem Fall mindestens 15 bis 20 Prozent von Arzthonoraren selbst bezahlen und auf eine Reihe wichtiger Zusatzleistungen verzichten.

    Deshalb wird meist der Abschluss einer deutschen Auslandskrankenversicherung empfohlen, die diese Versorgungslücken nicht hat: Sowohl die Behandlung in Krankenhäusern als auch in Arztpraxen sind zu 100 Prozent abgesichert und erstattungsfähig, und zwar auch dann, wenn es sich um eine Privatklinik oder eine private Arztpraxis handelt. Darüber hinaus profitierst Du von der Kostenübernahme für eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen, zum Beispiel beim Zahnarzt. Solltest Du längerfristig erkranken und deshalb einen Krankenrücktransport nach Deutschland benötigen, so werden auch dafür die Kosten erstattet – besonders wichtig aufgrund der riesigen Entfernung! Übrigens: Bei längeren Krankenhausaufenthalten in Australien organisiert Deine Versicherung meist auch einen Krankenbesuch für einen Familienangehörigen. Tipp: Für Au Pairs gibt es in der Regel besonders günstige Versicherungskonditionen, mehr dazu erfährst Du auf unserer Young Travel Infoseite.

    Zusätzlich zur Krankenversicherung sind auch eine Reihe von Sachversicherungen wichtig, die es meist im Paket gibt. Dazu zählt unter anderem die Reise-Haftpflichtversicherung. Sie springt zum Beispiel ein, wenn Du im Haushalt Deiner Gastfamilie etwas kaputt machst. Auch eine Reise-Unfallversicherung ist wichtig, denn sie garantiert Dir Schadensersatz, falls Du in Australien verunglückst. Die Reise-Notfallversicherung ist dann für Dich da, falls Du zum Beispiel Deine Kredit- oder Girokontokarte verlierst. Und zu guter Letzt die Reise-Gepäckversicherung: Sie übernimmt unter anderem die Kosten für beschädigtes oder gestohlenes Gepäck. Tipp: Meist gibt es diese Versicherungen in Kombination mit einer Auslandkrankenversicherung, dadurch sind sie besonders günstig! Mehr dazu auch auf unserer Young Travel Infoseite.

    In der Regel startet die Planung eines Au Pair Aufenthalts lange vor der tatsächlichen Abreise nach Australien. Da während dieser Zeit noch einiges passieren kann, solltest Du für den Notfall vorsorgen: Die Reiserücktrittsversicherung übernimmt für Dich die Kosten, wenn Du Deine Reise doch nicht wie geplant antreten kannst. Dann erstattet sie Dir zum Beispiel die Kosten für bereits gebuchte Flugtickets und andere schon bezahlte Reisebestandteile.

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    Organisation des Au Pair Aufenthalts

    Für die Organisation Deines Au Pair Aufenthaltes hast du im Prinzip zwei Möglichkeiten: Entweder Du wendest Dich an eine Agentur, die auf die Vermittlung von Au Pairs spezialisiert ist, oder Du organisierst alles auf eigene Faust.

    Der Vorteil an einer Au Pair Agenturen ist, dass Du die komplette Planung an Profis abgeben kannst und somit unter Garantie keinen entscheidenden Punkt in der Vorbereitung vergisst. In der Regel bieten die Agenturen das Komplettpaket: Sie vermitteln Au Pairs an passende Gastfamilien, regeln Visums- und Einreiseformalitäten, organisieren die An- und Abreise und kümmern sich um den sonst noch anfallenden Papierkram. Allerdings ist dieses "Rundum-Sorglos-Paket" natürlich nicht umsonst; da Du bei einer Agentur außerdem meist ein Pauschalangebot buchst, weißt Du unter Umständen gar nicht, für welche Leistungen Du nun tatsächlich bezahlst. Tipp: Vergleiche Preise und Leistungen verschiedener Agenturen miteinander, bevor Du deren Leistung in Anspruch nimmst.

    Die andere Möglichkeit ist, Deine Reise selbstständig zu organisieren. Das nimmt zwar einiges an Zeit in Anspruch, dafür sparst Du Dir aber die Kosten für eine Agentur und kannst Deine Zeit als Au Pair in Australien ganz individuell gestalten. Auch auf die Preisgestaltung hast Du sicherlich mehr Einfluss und kannst zum Beispiel Versicherungsanbieter vergleichen, Flugtickets günstiger kaufen, und so weiter.

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  • Work & Travel in Australien: die Vorteile

    Unbestritten ist Australien das Top-Ziel Nummer eins unter den jungen Leuten, die sich für einen Work & Travel-Aufenthalt im Ausland interessieren. Dabei spielen sicherlich die spektakuläre Natur, aufregende Großstädte und die Mentalität der Australier eine große Rolle.

    Als Work & Traveller in Australien kannst Du Land und Leute aus nächster Nähe entdecken. Die Mischung aus Arbeiten und Reisen ermöglicht es Dir, die schönsten Seiten des Landes, den australischen Alltag und die Kultur und Lebensweise in Down Under kennenzulernen. Sich auf Neues einzulassen und sich einer fremden Kultur anzupassen, wird Dich vor eine anstrengende, aber bereichernde Herausforderung stellen. Neben vielen einzigartigen Momenten sammelst Du so auch Pluspunkte für Deinen Lebenslauf.

    In Australien treffen sich Work & Traveller aus aller Welt, die Stimmung ist meist locker und da jeder etwas zu erzählen hat auch sehr inspirierend. Das Land hat sich zudem auf die vielen Geleigenheitsjobber eingestellt, daher gibt es für Work & Traveller eine Vielzahl an Tätigkeiten in unterschiedlichen Branchen: Du kannst Dir Dein Geld als Erntehelfer, Kellner, Bartender, Touristenführer etc. verdienen. Durch die verschiedenen Jobs, die Du als Work & Traveller machst, sammelst Du natürlich auch Arbeitserfahrung, was sich ebenfalls gut im Lebenslauf machen wird.

    Nicht zuletzt polierst Du in Down Under natürlich auch Deine Englischkenntnisse auf – sowohl im Alltag als auch im Umgang mit anderen Work & Travellern.

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    Work & Travel Visum

    Für Deinen Aufenthalt als Work & Traveller in Australien brauchst Du auf jeden Fall ein Visum. In Deinem Fall ist dies das "Working Holiday Visa".

    Das Visum kannst Du ganz einfach online bantragen auf der Homepage des Department of Immigration and Border Control. Alles, was Du dafür brauchst ist ein Reisepass (muss noch mindestens sechs Monate Gültigkeit besitzen) sowie eine Kreditkarte, von der die Visumsgebühren abgebucht werden (etwa 250 Euro plus Bearbeitungsgebühr).

    Darüber hinaus gibt es noch einige Voraussetzungen, die man erfüllen muss, um dieses Visum beantragen zu können: Zum einen musst Du versichern, über eine Geldreserve von mindestens 5.000 Australischen Dollar zu verfügen, damit Du jederzeit selbst für Dich sorgen kannst. Außerdem musst Du im Besitz eines Rück- oder Weiterflugticket zur Ausreise aus Australien sein beziehungsweise nachweisen, dass Du die finanziellen Mittel hast, dieses zu kaufen. Unter Umständen kann es passieren, dass man Dir Dein Visum nur ausstellt, wenn Du Dich zuvor einem Gesundheitscheck unterziehst. In diesem Fall erhältst Du eine gesonderte Benachrichtigung.

    Das Working Holiday Visum gilt für ein Jahr ab dem Zeitpunkt der Einreise.

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    Gesundheitscheck und Impfungen

    Auch ohne Verpflichtung: Einen Gesundheitscheck solltest Du vor der Abreise aus Deutschland auf jeden Fall machen lassen. So können eventuell bestehende Krankheiten diagnostiziert und rechtzeitig behandelt werden. Außerdem wird Dir Dein Arzt hilfreiche Tipps und Hinweise geben, wie Du während Deiner Zeit als Work & Traveller in Australien gesund bleibst. Tipp: Für manche Jobs, vor allen Dingen in der Gastronomie, muss man als Saisonarbeiter ein Gesundheitszeugnis vorlegen. Lass Dir dieses am besten noch in Deutschland ausstellen, ins Englische übersetzen und nimm es dann nach Australien mit – so sparst Du Dir vor Ort den Gang zum Arzt!

    Wenn Du schon beim Arzt bist, empfehlen wir Dir, auch gleich Deinen Impfstatus überprüfen zu lassen. Zwar gibt es keine Impfpflicht für Reisen nach Australien, der Standard-Impfschutz gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sollte aber in jedem Fall überprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Als zusätzliche Reiseimpfungen raten Tropenmediziner für Australien zu Hepatitis A und B.

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    Versicherungen

    Rechtzeitig vor der Abreise nach Australien solltest Du Dich unbedingt auch um einen passenden Versicherungsschutz für Deine Reise kümmern. Unverzichtbar ist auf jeden Fall eine zuverlässige Krankenversicherung sowie ein Sachversicherungspaket aus Reise-Haftplficht, Unfall-, Notfall- und Gepäckversicherung, optional kannst Du auch über den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung nachdenken. Im Folgenden erfährst Du, wieso welche Versicherung für Deine Reise wichtig ist.

    Work & Traveller in Australien können die staatliche Gesundheitsversorgung zunächst nicht kostenlos in Anspruch nehmen. Daher musst Du Dich um einen Krankenversicherungsschutz selbst kümmern. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: Du kannst entweder die australische Overseas Visitor Health Cover (OVHC) abschließen, oder Dich bereits vor Abreise um eine private deutsche Auslandskrankenversicherung kümmern.

    Die OVHC wird allen ausländische Gäste in Australien von der Regierung als Ersatz für die heimische gesetzliche Krankenversicherung angeboten. Sie ist allerdings nur ein Grundschutz im Krankheitsfall und deckt nicht alle medizinischen Leistungen ab: Zum Beispiel müssen in jedem Fall mindestens 15 bis 20 Prozent von Arzthonoraren selbst bezahlt werden. Auch viele wichtige Zusatzleistungen, vor allem in der Krankheitsprophylaxe und Regeneration, sind nicht im OVHC-Schutz eingeschlossen.

    Deshalb empfiehlt zum Beispiel das Auswärtige Amt, eine deutsche Auslandskrankenversicherung abzuschließen, um diesen Versorgungslücken aus dem Weg zu gehen. Die Versicherung übernimmt zum Beispiel die Kosten für stationäre Behandlungen im Krankenhaus und ambulante Behandlungen in Arztpraxen, und zwar auch dann, wenn es sich dabei um Privatärzte oder Privatkliniken handelt. Außerdem erstattet werden die Kosten für eine Reihe von Vorsorgeuntersuchungen, etwa beim Zahnarzt. Solltest Du einen längeren Aufenthalt in einem australischen Krankenhaus vor Dir haben, organisiert und finanziert die Versicherung die Anreise für einen Deiner Familienangehörigen. Und falls aus Sicht der behandelnden Ärzte ein medizinischer Rücktransport nach Deutschland erfolgen sollte, so werden auch dafür die Kosten übernommen – besonders wichtig aufgrund der riesigen Entfernung!  Tipp: Work & Traveller profitieren bei vielen Versicherern von besonders günstigen Versicherungskonditionen, mehr dazu findest Du auf unserer Young Travel Infoseite.

    Zusätzlich zur Krankenversicherung gibt es einige Sachversicherungen, die Du als Work & Traveller in Australien brauchst. Dazu zählt unter anderem die Reise-Haftpflichtversicherung. Sie springt zum Beispiel ein, wenn Du während eines Gelegenheitsjobs etwas kaputt machst oder einen anderen Schaden verursachst. Auch eine Reise-Unfallversicherung ist wichtig, denn Work & Traveller sind meist viel unterwegs und damit steigt das Unfallrisiko. Die Reise-Notfallversicherung ist für Dich da, falls Dir Deine Bankkarte oder Kreditkarte abhanden kommt. Schließlich noch die Reise-Gepäckversicherung: Sie erstattet unter anderem die Kosten für beschädigtes oder gestohlenes Gepäck. Tipp: Diese Versicherungen gibt es meist als Paket und in Kombination mit einer Auslandskrankenversicherung zu besonders günstigen Konditionen! Mehr dazu auf unserer Young Travel Infoseite.

    Darüber hinaus solltest Du auch über den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung nachdenken. Da während von der anfänglichen Planung bis zur tatsächlichen Abreise meist einige Zeit vergeht, steigt das Risiko, dass währenddessen noch etwas Unvorhergesehenes passiert. Falls Du Deine Reise doch nicht wie geplant antreten kannst, bleibst Du mit einer Reiserücktrittsversicherung nicht auf Deinen Reisekosten sitzen: Sie erstattet zum Beispiel bereits gebuchte Flugtickets, Hostelübernachtungen, Busfahrkarten, und so weiter.

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    Organisation Deines Work & Travel-Aufenthaltes

    Bei der Planung und Organisation Deines Work & Travel Aufenthaltes in Australien hast die Wahl: Entweder beauftragst Du eine Agentur, die alles Wichtige für Dich übernimmt, oder Du kümmerst Dich auf eigene Faust darum.

    Der Vorteil bei einer Agentur ist, dass Du Dich in der Regel um (fast) nichts kümmern musst. Die Mitarbeiter übernehmen für Dich den zeitintensiven Papierkram (zum Beispiel die Visumsbeantragung und Versicherungsabschlüsse), buchen Flugtickets, schlagen Dir Unterkünfte vor und arrangieren vielleicht schon den ein oder anderen Gelegenheitsjob. Dieser Service ist für Dich zwar bequem, allerdings nicht umsonst. Vergleiche unterschiedliche Agentur bezüglich Preis und Leistung, bevor Du Dich für eine entscheidest!

    Die Vorteile, wenn Du selbst organisierst: Du bist flexibler, kannst Deine Reiseroute individuell aussuchen und potenzielle Arbeitgeber vor Ort auf ihre Verlässlichkeit prüfen. Auch bei den Flug- und Hostelpreisen sowie bei Versicherungsleistungen kannst Du genauer hinschauen und so den ein oder anderen Euro sparen. Zwar musst Du so bei der Organisation auf eigene Faust mehr Zeit investieren, dafür kannst Du Deinen Aufenthalt aber ganz nach Deinen Vorstellungen und Wünschen gestalten. Tipp: Australien ist quasi das Work & Travel-Mekka, daher solltest Du nicht zu viel Angst haben, vor dem was Dich dort erwartet.

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