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Nationalflagge Brasilien

Brasilien im Überblick

Staatsname:
Föderative Republik Brasilien
Hauptstadt:
Brasília
Staatsform:
Republik
Fläche:
8,5 Mio. km²
Bevölkerung:
194 Mio.
Sprachen:
Brasilianisches Portugiesisch
Religionen:
68% Römisch-Katholisch, 22% Protestantisch, andere
Währung:
Brasilianischer Real (BRL) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+55
Zeitzone:
verschiedene Zeitzonen zwischen UTC -2 und -4

Brasilien-Urlaub: Einreisebestimmungen & Sicherheit

Als Gastgeberland von zwei sportlichen Großereignissen rückte Brasilien als Reiseziel in den internationalen Fokus. Die Fußball-WM und die olympischen Sommerspiele haben bereits zu millionenschweren Investitionen geführt, besonders in Infrastruktur und Tourismus. Das macht sich bemerkbar: Galten Reisen nach Brasilien früher als gefährlich, so sind die Copacabana und Co. heutzutage beliebte Destinationen. Trotzdem sollten Sie einige wichtige Sicherheitshinweise berücksichtigen.

  • Sicherheit & Kriminalität

    Brasilien eilt, was Kriminalität und Gewalt anbelangt, ein schlechter Ruf voraus. Und tatsächlich sind Gewaltverbrechen und Überfälle in Brasilien nie und nirgends gänzlich auszuschließen. Wer allerdings einige Tipps beherzigt, der verringert die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden.

    Die Kriminalitätsrate ist in brasilianischen Großstädten wie Rio de Janeiro, Sao Paulo, Salvador, Recife oder Belém tendenziell höher als anderswo im Land. Besonders die zahlreichen heruntergekommenen Armenviertel, favelas genannt, sind für ausländische Gäste nicht empfehlenswert. Wenn überhaupt, so besuchen Sie diese ausschließlich im Rahmen von geführten Touren. Wer nachts durch weniger belebte Straßen oder am Strand entlang schlendert, wird oft das Opfer von Raubüberfällen. Meiden Sie diese Orte besser und ziehen Sie im Dunkeln das Taxi den öffentlichen Verkehrsmitteln vor.

    Generell sollte man beim Spaziergang (egal zu welcher Tageszeit) auf das Tragen von auffälligem Schmuck, wertvollen Uhren und teurer Kleidung verzichten. Kommt es dennoch zur Konfrontation, niemals Widerstand leisten! Die Täter stehen oft unter Einfluss von Alkohol und/ oder Drogen und schrecken vor Gewaltanwendung nicht zurück. Um sie im Fall der Fälle zu besänftigen, empfiehlt es sich, einen gewissen Geldbetrag griffbereit zu halten, um ihn gegebenenfalls widerstandslos aushändigen zu können.  

    Aufgrund der aktuellen politischen Lage und Unruhen in Brasilien werden Reisende zu besonderer Vorsicht gemahnt. Die Proteste in den Großstädten werden von verschiedenen Gruppierungen immer wieder aufs Neue angefacht. Um nicht zwischen die Fronten zu geraten, meiden Sie entsprechende Menschenansammlungen und die bekannten Protestzellen.

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  • Gesundheitshinweise / Auslandskrankenversicherung

    Spezielle Impfungen sind für einen Aufenthalt in Brasilien zwar nicht Pflicht; einigen Krankheiten sollte man allerdings trotzdem präventiv vorbeugen. In einigen Regionen kommt es vermehrt zu Gelbfiebererkrankungen, zum Beispiel im Amazonas-Gebiet, an den Iguacu-Wasserfällen und rund um die Hauptstadt Brasilia. Wer dorthin reist, ist mit einer Gelbfieberimpfung besser geschützt. Aktuell grassiert in Brasilien der schlimmste Gelbfieberausbruch seit 30 Jahren. Die WHO empfiehlt deswegen inzwischen auch Reisenden, die sich in den Bundesstaaten Rio de Janeiro und Sao Paulo aufhalten, sich gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Ausgenommen von dieser Empfehlung ist nur das Stadtgebiet Sao Paulos. Für Individualreisende und Langzeiturlauber empfiehlt sich eine Hepatitis A und B Impfung, unter Umständen auch gegen Tollwut und Typhus. Im Bundesstaat Ceará kommt es derzeit zu einer Häufung von Infektionen mit Masern. Das Auswärtige Amt weist deshalb nochmal explizit auf die Notwendigkeit eines vollständigen Masernschutzes hin.

    Von Moskitos übertragene Krankheiten wie Denguefieber, Malaria, Zika und Chikungunya lassen sich durch Antimückenspray, lange Kleidung und Moskitonetze vorbeugen.

    Im Falle der Malaria gibt es in Brasilien ein besonders hohes Infektionsrisiko in den Provinzen Acre, Rondonia und Roraima. Ein geringes Risiko besteht in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belem City), Tocantins (W) und Außenbezirken der Städte Porto Velho, Boa Vista, Macapa Manaus, Santarem, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul. Eine Stand-by-Medikation kann je nach Reisestil und Reiseroute sinnvoll sein. Informieren Sie sich dazu rechtzeitig bei einem Tropen- oder Reisemediziner.

    Ende April 2015 kam es im brasilianischen Bundesstaat Bahia das erste Mal zu Zika-Virus-Infektionen. Von dort aus breitete sich das Virus seitdem landesweit aus. Der Zika-Virus ähnelt Dengue- und Gelbfieber und wird ebenfalls von Mücken übertragen. Eine Impfung existiert bis jetzt nocht nicht und auch eine Behandlung im Krankheitsfall kann rein symptomatisch erfolgen. Zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus sollten Sie sich deshalb effektiv gegen Mücken schützen. Insbesondere Schwangere sollten auf einen lückenlosen Schutz achten, da Zusammenhänge zwischen Zika-Erkrankungen und einer Mikrozephalie bei Neugeborenen festgestellt wurden.

    Im Dezember sind im Bundesstaat Sao Paulo vereinzelt Fälle des durch Zecken übertragenen Rocky Mountain Spotted Fever aufgetreten. Dabei kann es zu Hautausschlägen sowie grippeähnlichen Kopf- und Gliederschmerzen und Fieber kommen. Vereinzelt kann das Bakterium auf Lunge, Nieren und den Magen-Darm-Trakt übergreifen und zu lebensgefährlichen Komplikationen führen. Achten Sie zum Schutz vor Zecken auf einen guten Schutz durch entsprechende Kleidung und die Nutzung von Repellentien.

    Leitungswasser in Brasilien ist zwar offiziell als Trinkwasser deklariert, dennoch sollte man es im Vorsicht genießen, besonders in ländlichen Gebieten sowie im Norden und Nordosten des Landes.

    Die Krankenhäuser in Brasilien sind, gerade abseits der Großstädte, oft in einem maroden Zustand. In vielen Fällen ist auch die medizinische Ausstattung veraltet. Die Behandlung in Arztpraxen und Krankenhäusern erfolgt in Brasilien unabhängig vom Besitz einer Krankenversicherung. Ausländischen Gästen wird dennoch dringend empfohlen, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die entstehende Kosten übernimmt. Auch der Rücktransport ins Heimatland sollte durch die Versicherung unbedingt abgesichert sein.

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  • Einreisebestimmungen

    Deutsche Staatsangehörige können mit ihrem Reisepass oder vorläufigen Reisepass nach Brasilien einreisen. Der (vorläufige) Personalausweis reicht zur Einreise allerdings nicht aus. Kinder benötigen einen eigenen Kinderreisepass. Alle Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs weitere Monate Gültigkeit besitzen. Reisen Kinder allein oder mit nur einem Elternteil, muss eine Einverständniserklärung aller Erziehungsberechtigten mitgeführt werden.

    Touristen, deren Aufenthalt in Brasilien nicht länger als 90 Tage innerhalb eines 6-Monatszeitraums dauert, benötigen für Brasilien kein Visum; wer länger bleiben, arbeiten, studieren oder zur Schule gehen möchte, der sollte rechtzeitig vor Abreise ein entsprechendes Visum bei der brasilianischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragen.

    Einfuhr- und Zollbestimmungen

    Für frische Nahrungsmittel besteht ein generelles Einfuhrverbot, ebenso für Drogen und für exportierte brasilianische Alkoholika. Wer versucht, frei lebende und geschützte Pflanzen und Tiere aus Brasilien auszuführen, wird von den brasilianischen Zollbeamten hart bestraft.

    Haustiere

    Die Einfuhr lebender Vögel wird von Brasilien nicht gestattet; andere Haustiere dürfen unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen mitgebracht werden. Eine allgemeine Quarantänepflicht besteht nicht, Hunde- und Katzenbesitzer müssen allerdings bei Einreise mit Ihren Vierbeinern ein vom Amtstierarzt unterzeichnetes Gesundheitszeugnis vorlegen (darf bei Abreise nicht älter sein als sieben Tage), das den Gesundheitszustand des Tiers bestätigt und von der Konsularabteilung beglaubigt wurde. Weiterhin muss bei Einreise der Impfpass samt vorhandener Tollwutimpfung vorliegen. Andere Tiere brauchen zur Einfuhr eine Genehmigung des brasilianischen Landwirtschaftsministeriums.

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  • Auskunft

    Instituto Brasileiro de Turismo SQN
    Quadra 02, Bloco G, 1o. andar,
    70712-907 Brasília-DF
    Tel. +55 (061) 34 29 79 19
    Fax +55 (061) 34 29 79 60.
    www.turismo.gov.br und www.braziltour.com

    Diplomatische Vertretungen

    In Brasilien:

    Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    SES - Avenida das Nações
    Qd. 807, lote 25
    70415-900 Brasília – DF
    Tel. +49 (061) 3442-7000
    Fax +49 (061) 3443-7508
    www.brasilia.diplo.de

    Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Rio de Janeiro
    Rua Presidente Carlos de Campos, N° 417
    - Laranjeiras -
    22231-080 Rio de Janeiro – RJ
    Tel. +55 (21) 2554 0004
    Fax +55 (21) 2553 0184

    Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in São Paulo
    Avenida Brigadeiro Faria Lima, N° 2092, 12° andar
    01451-905 São Paulo – SP
    Tel. +55 (11) 3097 66 44
    Fax + 55 (11) 3815 75 38

     

    In Deutschland:

    Brasilianische Botschaft in Berlin
    Wallstraße 57
    10179 D-Berlin
    Tel. +49 (030) 72628 0 und -200
    Fax +49 (030) 72628 699

    Wichtige Rufnummern

    Tel. 192 Erste Hilfe
    Tel. 193 Feuerwehr
    Tel. 190 Polizei
    Tel. 132 Notfall-Apotheken

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