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China im Überblick

Staatsname:
Volksrepublik China
Hauptstadt:
Peking (Beijing)
Staatsform:
Volksrepublik
Fläche:
9,6 Mio. km²
Bevölkerung:
1,349 Mrd.
Sprachen:
Standardchinesisch, Mandarin
Religionen:
Taoistisch, Buddhistisch, Christlich, Muslimisch
Währung:
Renminbi ¥uan (CNY)
Vorwahl:
+86
Zeitzone:
UTC +8
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China: Wetter, Klima, Reisezeit und mehr

China – ein Land der Superlative: Im Reich der Mitte leben knapp 1,4 Milliarden Menschen und damit soviele wie in keinem anderen Land; zusammen mit Nepal teilt sich China den größten Berg der Welt; der längste Fluss Asiens mündet in der Nähe von Shanghai ins Meer – nur drei von unzähligen Rekorden, die die Volksrepublik China hält. Damit Sie sich in dem asiatischen Land gut zurechtfinden, haben wir im Folgenden nützliche Infos und praktische Tipps für Sie zusammengestellt.

  • Feste & Feiertage

    In China wird viel Wert gelegt auf Tradition. Dementsprechend sind regionale und landesweite Feiertage und das dazugehörige Brauchtum für die Bevölkerung sehr wichtig.

    Das chinesische Jahr beginnt mit dem Frühlingsfest an Neujahr. Es findet im Januar beziehungsweise Februar statt und ist der wichtigste Feiertag. Das Frühlingsfest wird klassischerweise im Rahmen der Familie gefeiert; es gibt ein üppiges Festmahl und die Kinder böllern die bösen Geister in die Flucht. Die meisten Firmen, Geschäfte und Restaurants bleiben rund um diesen Tag geschlossen.

    Der erste Vollmond im neuen Mondjahr wird mit dem Laternenfest begrüßt. Wie der Name schon sagt, steht der kleine Lichtspender an diesem Tag im Fokus. Die Kinder basteln um die Wette die schönsten Laternen, vielerorts sind sogar Ausstellungen der ausgefallensten Exemplare zu bestaunen. Die traditionelleFesttagsspeise sind süße, runde Klebreisbällchen.

    Das Qingming-Fest ist das bedeutendste Totengedenkfest im Jahr. Es fällt auf den vierten oder fünften April. Bereits im Vorfeld werden die Gräber von verstorbenen Angehörigen besonders gepflegt und herausgeputzt. Außerdem ist es Sitte, den dort ruhenden eine Opfergabe darzubringen – diese Sitte wird vor allem in Hongkong noch praktiziert. Der Doppelte Neunte, der 9. Tag des 9. Monats, ist ebenfalls ein Totengedenktag.

    Beim Drachenbootfest treten Ruderboote mit Drachenköpfen zum Wettkampf an. Vor allem in Südchina gedenkt man so des Dichterbeamten Qu Yuan, der sich im Jahr 295 v. Chr. aus Kummer ob der politischen Missstände seiner Zeit ertränkte. Festtagsspeise ist zòngzi, in Blätter gewickelte Klebreisbällchen, die süß oder herzhaft zubereitet werden.

    Am Mittherbstfest, auch Mondfest genannt, betrachtet man den Vollmond und isst dabei Mondkuchen, ein rundes Gebäck mit marzipanartiger Füllung und einem eingebackenen Eidotter. Es ist neben dem Fühlingsfest einer der bedeutensten Feiertage in China.

    Daneben sind auch einige weitere Gedenk- und Festtage von Bedeutung: So wird am 1. Mai der Tag der Arbeit, am 1. Juni der Tag der Kinder und am 1. Oktober der Tag der Staatsgründung gefeiert.

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    Fotografieren

    Im Fotografieren sind die Chinesen bekanntlich ganz groß. Dementsprechend gibt es an allen touristischen relevanten Orten Fotoläden mit allem möglichen Equipment: Von der Digitalkamera über Stative und Speicherkarten bis hin zu PCs, an denen man die seine Fotos auf einen USB-Stick speichern oder auf CD brennen kann.

    Generell gilt: Chinesische Touristen knipsen alles, was ihnen vor die Nase kommt und Gruppenbilder mit Ausländern sind besonders beliebt. Wenn dann auch noch ein süßes blondes Kind mit auf dem Foto ist – perfekt! Bevor Sie selbst von Fremden ein Bild machen möchten, stellen Sie vorher über Blickkontakt sicher, dass jeder einverstanden ist.

    In Tempelhallen und vereinzelt auch in Museen darf zum Teil nicht fotografiert werden. Achten Sie auf entsprechende Hinweisschilder und fragen Sie im Zweifelsfall am Eingang nach. Strenges Fotoverbot herrscht bei militärischen Einrichtungen und strategischen Posten, zu denen auch Grenzübergänge zählen; wer politisch sensible Motive ablichtet, läuft Gefahr, dass das Material konfisziert wird.

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    Strom

    Wie in Europa kommt in China Strom mit 220 Volt bei 50 Hertz aus der Steckdose. Es sind aber verschiedene Steckersysteme gebräuchlich, so dass sich die Mitnahme eines Reiseadapters empfiehlt. In Hotelbadezimmern gibt es meist einen Anschluss für Rasiergeräte, in den normale Zweipolstecker passen, sodass man dort seine Elektrogeräte aufladen kann.

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    Telefonieren & Internet

    Die Benutzung von Mobiltelefonen in China ist kein Problem – allerdings sind die Gebühren für Telefonieren, SMS schreiben und Datenroaming sehr hoch. Bei längeren Aufenthalten im Land empfiehlt es sich, vor Ort eine Prepaid-Karte zu erwerben. Für Telefonate ins Ausland nutzt man am besten den Festnetzanschluss des Hotels oder einen der zahlreichen öffentlichen Fernsprecher. Für letztere benötigt man eine Telefonkarte, die man an Kiosken, in Supermärkten und zum Teil auch im Hotel erhält.

    Die Ländervorwahl für China lautet +86, für Hongkong +852 und für Macau +853.

    Internetcafés gibt es in allen größeren Städten; viele Hotels verfügen mittlerweile ebenfalls über einen PC für Ihre Gäste oder bieten gratis WiFi an. Die chinesische Regierung hat allerdings ein wachsames Auge auf die Internetaktivität seiner Bürger: Eine Reihe von Inhalten wird zensiert und so kann es sein, dass ausländische Gäste vor Ort bestimmte Seiten nicht aufrufen können.

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    Trinkgeld

    Trinkgeld ist in China nicht unbedingt üblich. In Hongkong und Macao lässt man im Restaurant etwas Wechselgeld am Tisch zurück, ansonsten wird in der Gastronomie kein Trinkgeld erwartet. Anders hingegen bei Reiseleitern und Busfahrern: Diese sind zum Teil auf Trinkgeld angewiesen und freuen sich über einen kleinen Obulus für Ihre Dienstleistung. Im Taxi sollte man sich nicht bis auf den letzten Yuan herausgeben lassen, sondern bis zur nächsthöheren Summer aufrunden.

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  • Autofahren

    China ist eines der wenigen Länder, in dem weder der deutsche noch der internationale Führerschein anerkannt werden. Wer sich in China also selbst hinters Steuer setzen möchte, der muss vorher die offizielle Fahrprüfung samt Theorie- und Praxistest ablegen.

    Nachdem diese Hürde genommen ist, wartet allerdings der chaotische chinesische Straßenverkehr. Chinesische Autofahrer sind rücksichtslos, risikofreudig und zum Großteil unerfahren. Kein Wunder, dass jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen auf den Straßen des Landes ums Leben kommen. Es wird daher davon abgeraten, sich als aktiver Verkehrsteilnehmer dieser Gefahr auszusetzen, selbst wenn man einen gültigen chinesischen Führerschein besitzt.

    Nicht nur während der Rush-Hour sind die Straßen in den chinesischen Städten verstopft. Es gilt als Statussymbol, sich ein eigenes Auto leisten zu können; besonders die aufstrebende Mittelschicht schmückt sich gerne mit diesem Accessoire. In Folge dessen wird es auf den ohnehin schon völlig überlasteten Straßen immer enger und es gibt oft kein Durchkommen mehr. Das ist den meisten Wagenbesitzern aber herzlich egal. Viele Autos bedeuten darüber hinaus auch eine hohe Abgas-Belastung: Die Häufigkeit und Ausmaße der Smog-Phasen haben in den letzten Jahren massiv zugenommen (siehe dazu China: Gesundheit).

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    Öffentliche Verkehrsmittel – in der Stadt

    China verfügt über ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz.

    Innerstädtisch sind U-Bahnen das beliebteste und bequemste Fortbewegungsmittel; in allen großen Städten gibt es unterirdische Metro-Verbindungen. Fahrkarten löst man am Schalter oder Automat; sie werden zum Öffnen der Ein- und Ausgangsschranken benötigt. Da die Tickets recht günstig sind und man mit der U-Bahn den meist heillos verstopften Straßen entgeht, wird sie von vielen Chinesen gern genutzt. Daher kann es zu den Stoßzeiten in den Metrostationen aber auch sehr, sehr eng werden. Dann übernehmen uniformierte Sicherheitsleute die Aufsicht, lassen die Fahrgäste in Reihen aufstellen und versuchen, sobald die Bahn eingefahren ist, möglichst viele durch die geöffneten Türen ins Innere zu quetschen.

    Im Gegensatz zu den übersichtlichen Fahrplänen der U-Bahnen sind die der Stadtbusse ohne Chinesischkenntnisse nicht zu vertehen. Lassen Sie sich daher am besten Busnummer und Ziel vom Hotelpersonal aufschreiben und bitten Sie den Busfahrer, Ihnen an der entsprechenden Haltestelle ein Signal zu geben. Fahrkarten kauft man direkt im Bus. Halten Sie dafür genügend Kleingeld bereit, denn größere Scheine können oder wollen die meisten Busfahrer nicht wechseln. Ebenso wie die Metros sind allerdings auch die Busse in China in der Regel vollkommen überfüllt.

    Taxis gibt es in allen chinesischen Städten in Hülle und Fülle. Der Kilometerpreis ist bei allen Fahrzeugen auf der Außenseite aufgedruckt, die Lizenz des Fahrers hängt im Wageninneren aus, samt einer Telefonnummer, bei der man sich gegebenenfalls beschweren kann. Gefahren wird nach Taxameter; innerhalb kleinerer Orte sind auch Pauschalpreise üblich. Die Tarife schwanken je nach Ort und Wagentyp, sind aber in der Regel nicht teurer als in Mitteleuropa. Falls ein Taxameter angeblich kaputt ist, nehmen Sie unbedingt ein anderes Taxi (außer es gibt einen innerstädtischen Pauschaltarif). Auch hier ist es hilfreich, den Namen seines Hotels oder Zielortes in chinesischer Sprache aufschreiben zu lassen, um so dem Taxifahrer sein Fahrtziel mitzuteilen.

    Wer von außerhalb in eine Großstadt fährt, muss auf halber Strecke womöglich das Taxi wechseln, da es für Innenstadtbereiche teilweise gesonderte Lizenzen gibt. Für längere Ausflüge empfiehlt es sich, einen Tagestarif auszuhandeln. Auf dem Land kann es schwierig oder unmöglich sein, ein Taxi zu bekommen.

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    Öffentliche Verkehrsmittel – über Land

    Das chinesische Bahnnetz ist gut ausgebaut und die meisten touristisch relevanten Orte sind daran angeschlossen. Wer viel von der Landschaft sehen, die Urlaubskasse schonen und authentisch-chinesisch reisen möchte, für den ist eine Bahnfahrt sicherlich ein spannendes Vergnügen. Je nach Zugart und Klasse variiert der Komfort der Züge dabei erheblich.

    Express- und Schnellzüge, die man am „T" bzw. „K" vor der Zugnummer erkennt sowie die neuen „Z"-Expresszüge sind klimatisiert und deutlich sauberer und komfortabler als die älteren Bahnen (ohne Buchstaben). Unterschieden wird zwischen "weichen" und "harten" Abteilen beziehunsgweise Sitzplätzen. Ying zuo (hart Sitzen), die einfachste Form des Bahnreisens, ist wenig komfortabel und bietet sich nur für kürzere Strecken an. Bei Ying wo (hart Schlafen) übernachtet man in türlosen Abteilen mit je sechs Schlafkojen. Die geschlossenen Viererabteile des ruan wo (weich Schlafen) bieten mehr Komfort und Privatsphäre. Wer auf mitteleuropäische Standards nicht verzichten möchte, sollte immer 1. Klasse-Tickets buchen.

    Fahrkarten kann man bequem über Hotels, im Internet oder über örtliche Reisebüros buchen; die Schlangen an den Schaltern und Ticketautomaten in den Bahnhöfen sind oft meterlang. Während der chinesischen Feiertage, insbesondere rund um das Frühlingsfest, sind die Züge bereits im Vorfeld komplett ausgebucht. Vor der Abfahrt wartet man in riesigen Wartehallen, erst kurz vor Eintreffen des Zuges darf der Bahnsteig betreten werden. Achtung: Tickets werden am Ankunftsort nochmals kontrolliert.

    Zusätzlich zu den Bahnen verbinden auch Überlandbusse die einzelnen Städte und Orte miteinander. In den touristisch relevanten Regionen ist das Netz dichter und die Fahrzeuge modern und klimatisiert. Die kleineren Orte sind zwar ebenfalls per Bus zu erreichen, allerdings lassen Komfort und Sicherheitsstandard dabei oft zu wünschen übrig. In den Städte halten die Busse an einen zentralen Busbahnhof (changtu qichezhan); an den dortigen Ticketschaltern kauft man auch seine Fahrkarte. In den kleineren Orten haben die Fahrezuge dagegen oft eher den Charakter von Sammeltaxis, die erst dann losfahren, wenn auch der letzte Sitzplatz besetzt ist. Hier kauft man die Tickets meist direkt beim Fahrer.

    Aufgrund der mitunter riesigen Entfernungen zwischen den einzelnen Städten, sind Inlandsflüge eine praktische und bequeme Alternative zu Überlandbussen und der Bahn. Flugtickets können von Deutschland aus gebucht werden, in chinesischen Reisebüros oder auch im Internet gibt es aber oft erhebliche Ermäßigungen (bis zu 50 Prozent). Die größte Fluggesellschaft ist Air China. Weitere Fluggesellschaften sind China Eastern Airlines, China Southern Airlines oder China Southwest Airlines.

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  • Klima

    Aufgrund seiner enormen Ausdehnung erstreckt sich China über mehrere Klimazonen – von kontinental bis tropisch.

    Im Süden und Südosten des Landes, zum Beispiel in Shanghai, herrscht subtropisches Klima mit heißen, feuchten Sommern und trockenen, milden Wintern. Im Hochsommer können die Temperaturen auf über 35° Celsius steigen, die Luftfeuchtigkeit beträgt oft zwischen 90 und 100 Prozent. Der Grund dafür sind die zu dieser Jahreszeit auftretenden heftigen Monsunregenfälle. Auch nachts kühlt es im Sommer nur selten auf unter 30° Celsius ab. Im Winter fällt nur selten Schnee und auch Tage mit Frost sind rar.

    Im äußersten Süden und Südosten Chinas, zum Beispiel in Hongkong, ist das Klima tropisch. Die Sommer sind auch hier heiß und sehr feucht (Monsunregen!), das Thermometer zeigt im Tagesverlauf so gut wie keine Veränderung. Im Winter bewegen sich die Temperaturen um 20° Celsius.

    Im Osten des Landes, zum Beispiel in Peking, herrscht ein gemäßigtes Klima mit kontinentalem Einschlag; zur Küsten hin wird es milder und feuchter. Die unterschiedlichen Jahrezeiten sind hier deutlich ausgeprägt mit trockenem Frost im Winter und schwülheißen Sommern. In der Äußeren Mongolei können die Temperaturen im Dezember und Januar sogar bis auf -30° Celsius fallen.

    Der Nordosten des Landes, zum Beispiel Harbin, befindet sich in der winterkalten Nadelwaldzone mit sehr langen und kalten, aber klaren und trockenen Wintern. Schnee fällt selten, bleibt jedoch aufgrund der dauerhaften Kälte durchgehend liegen. Frühling und Herbst gibt es in dieser Klimazone so gut wie gar nicht; Sommer und Winter gehen nahezu übergangslos ineinander über. An besonders extremen Sommertagen kann auch hier das Thermometer auf bis zu 30° Celsius steigen, von Juni bis August kommt es zu Monsunregenfällen.

    Im Norden und Nordwesten Chinas, zum Beispiel in Kaxgar, herrscht trockenes Wüsten- und Steppenklima. Im Jahresverlauf fällt kaum Regen, die Temperaturen schwanken im Tagesverlauf beträchtlich (20° Celsius und mehr Unterschied sind keine Seltenheit). Von November bis Februar gibt es häufig Frost, dafür steigt das Thermometer im Sommer bis auf 35 ° Celsius.

    Im Westen und Südwesten des Landes ist das Klima geprägt von den großen Gebirgszügen des Himalaya, Kunlun usw. Die Winter, insbesondere nachts, sind extrem kalt, allerdings fällt kaum Niederschlag. Im Sommer kann es häufiger regnen, die Temperaturen steigen kaum über 17-20° Celsius. Je höher man sich befindet, umso kälter ist es natürlich.

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    Reisezeit

    Je nach Region bieten sich als beste Reisezeit für China unterschiedliche Monate an. Im Sommer kann es in vielen Teilen des Landes sehr heiß werden und in den küstennahen Gebieten setzt der Monsun ein. Eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 Prozent macht vielen mitteleuropäischen Besuchern dann sehr zu schaffen, daher bietet sich der chinesische Hochsommer eher für einen Besuch der Gebirgsregionen im Westen und Südwesten des Landes an. Die Frühlings- und Herbstmonate sind im ganzen Land sehr angenehm und bieten sich daher für alle Regionen als Reisezeit an. Die Wintermonate sind perfekt für einen Aufenthalt in Hongkong.

    Gänzlich vermeiden sollte man die Zeit rund um die großen chinesischen Feiertage: Um das Frühlingsfest im Januar beziehungsweise Februar, das Qingming-Fest (Anfang April), den 1. Mai  und den 1. Oktober ist das halbe Land unterwegs – Hotels, Verkehrsmittel und Sehenswürdigkeiten sind ausgebucht, heillos überfüllt und extrem überteuert.

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    Kleidung

    Je nach Reiseziel sollten Sie für China unterschiedliche Kleidung in den Koffer packen. Im Sommer reicht lockere, leichte Baumwollkleidung aus. Denken Sie aber an einen Schal oder Pullover für klimatisierte Gebäude und Verkehrsmittel. Da dann außerdem Monsunzeit ist, gehört auch regendichtes Equipment und wetterfestes Schuhwerk ins Gepäck.

    Im Winter kann es insbesondere in den höheren Lagen eisig kalt werden. Daher ist warme Kleidung samt Thermo-Unterwäsche unverzichtbar. Festes Schuhwerk sowie schneesichere Ausrüstung sind für Ausflüge in die Gebirgsregionen nötig.

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  • Geld & Währung

    In China bezahlt man mit Renminbi, "Volksgeld". Unterteilt wird es in die drei Einheiten Yuan (¥ beziehungsweise CNY), Jiao (im Volkmund Mao) und Fen. Dabei gilt: 1 Yuan = 10 Jiao = 100 Fen. Münzen gibt es im Wert von 1, 2 und 5 Fen sowie für 1 und 5 Jiao. Scheine sind im Wert von 1, 2, 5, 10, 50 und 100 Yuan beziehungsweise 1,2 und 5 Jiao und Fen im Umlauf. Werte unter 1 Jiao kommen allerdings praktisch nicht mehr vor.

    Der Wechselkurs beträgt 1 Euro : 8,2 Yuan (Stand: November 2013). Allerdings ist die chinesische Währung nicht frei konvertibel, kann also außerhalb des Landes nicht getauscht werden. Wechselstuben gibt es in China so gut wie keine; Geld wechselt man am besten in den Filialen der Bank of China (unter anderem an Flughäfen) oder anderer großen Banken. Auch einige Hotels der Mittel- und Oberklasse bieten mittlerweile einen Geldwechsel-Service an. Achtung: Bewahren Sie den Beleg dafür unbedingt auf, denn Yuan in Euro zurücktauschen geht nur dann, wenn eine Bestätigung vorgelegt wird, dass zuvor bereits gewechselt wurde.

    Günstiger ist es meist, die Landeswährung mit der Kredit- oder EC-Karte an chinesischen Geldautomaten abzuheben. Je nach Bank werden zwischen 1 und 5 Prozent Gebühr dafür erhoben. EC-Karten mit Maestro-Symbol werden an fast allen Automaten akzeptiert. Kreditkarten (Visa, Mastercard und AmEx) darüber hinaus auch zum Bezahlen von Rechnungen in Hotels, Restaurants und Geschäften eingesetzt werden.

    Das bisher geschilderte gilt allerdings nicht für Hongkong und Macao. Beide Sonderverwaltungsregionen haben eigene Währungen, den Hongkong-Dollar (HKD) und die Macao-Pataca (MOP). In Macao wird auch die Währung aus Hongkong akzeptiert, man muss nur darauf achten, sie auch als Wechselgeld zurückzubekommen. Hongkong-Dollar, Pataca und Renminbi sind ungefähr gleich viel wert, aber nicht aneinander gebunden, daher kann es mitunter auch zu größeren Abweichungen kommen. Für Verwirrung bei Touristen in Hongkong sorgt die Tatsache, dass die Banknoten von drei verschiedenen Kreditinstituten herausgegeben werden, sodass derselbe Nennwert unterschiedlich aussehen kann.

    Achten Sie darauf, sich vor Abreise die Nummern Ihrer EC- oder Kreditkarten zu notieren. Bei Verlust der Karten können Sie sich damit an die Polizei, Ihre Hausbank oder ein örtliches Kreditinstitut wenden. Prüfen Sie außerdem, ob Ihre Bank an die zentrale Sperrnummer für EC- und Kreditkarten +49 116 116 angeschlossen ist. Wenn nicht, notieren Sie sich die entsprechende Sperrnummer.

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