Studienreisen
Allgemeines zu Studienreisen
Studienreisen bedeutet nicht nur Urlaub sondern auch Abenteuer und oft Entdeckung einer völlig anderen Kultur.
Studienreisen öffnen die Tore zu einer völlig anderen Welt, zu anderen Kulturen und einer anders eingestellten Bevölkerung. Manch einer träumt vom Reisen, Entdecken, Erfahren - bei Studienreisen werden diese Wünsche erfüllt und die Neugier befriedigt. Es gibt verschiedene Veranstalter die sich auf Studienreisen spezialisiert haben und es gibt wahrlich wunderbare Angebote bei denen es schwerfällt sich zu entscheiden, welches man denn nun wählen soll - das farbenfrohe Indien, Japan mit all seinen prachtvollen Tempeln oder doch lieber das von Natur erfüllte Neuseeland. Ob allein oder zu zweit, Studienreisen füllen das Leben mit neuen Eindrücken sowie fabelhaften Erlebnissen. Die Dauer einer Studienreise ist unterschiedlich, ob nun neun oder doch 16 Tage - die Angebote sind sehr vielfältig. Chillen am Meer, erkunden der faszinierenden und fremden Städte, Genuss von fremden Spezialitäten, durch farbenfrohe Basare schlendern und fabelhafte Nationalparks besuchen, eine atemberaubende Natur erleben die sich sehr vom Heimatland unterscheidet und am Abend in reizenden Hotels für den nächsten Tag Kraft tanken. Studienreisen sind Erlebnisse die man nie vergisst.
Ägyptisches und Koptisches Museum Kairo
Ägyptisches und Koptisches Museum: Kairo verspricht Kunst, Kultur und Geschichte auf höchstem Niveau.
Ägyptisches und Koptisches Museum: Kairo steht für Kultur der besonderen Art. Das Ägyptische Museum im Zentrum der Stadt Kairo, nahe am Nil gelegen, beherbergt die größten Schätze Ägyptens, es zeigt seinen Besuchern nicht weniger als 100.000 Relikte aus allen Epochen des alten Ägyptens. Zu den Highlights des riesigen zweistöckigen Areals gehören die Doppelstatue des Rahotep und der Nofretete und das Grabmal von Königin Hetepheres. Der absolute Höhepunkt eines Besuchs des Ägyptischen Museum ist der Mumienraum. Dieser kostet zwar noch einmal 100 Pfund Eintritt extra, bietet aber nicht weniger als elf noch perfekt präparierte Mumien, darunter Pharao Ramses II und Ramses IV. Das Museum in Kairo bietet seinen Besuchern neben den beeindruckenden Statuen auch einen detaillierten geschichtlichen Überblick - in englischer Sprache - über die einzelnen Epochen. Zusätzlich kann man für 100 Pfund pro Stunde einen Museumsführer engagieren. Das Museum ist täglich von 9.00 bis 18.45 geöffnet und der Eintritt kostet 50 Pfund.
Das Koptische Museum befindet sich im sogenannten Alten Kairo. Es ist täglich von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet und kostet 40 Pfund. Das Museum wurde 1910 errichtet und zeigt die weltweit größte Sammlung koptischer Kunst; darunter versteht man einen reichhaltigen Mix aus christlichen und islamischen, byzantinischen, griechischen und römischen Darstellungen. Zu den 15.000 Ausstellungsstücken gehören Malereien, Sakralkunst, Manuskripte, Textilien und andere Kunstwerke aus verschiedenen Epochen. Der Fokus der Ausstellung liegt in der Zeit bis etwa 1600, als das koptische Christentun die prägende Religion in Ägypten war. Im Gebäude des Koptischen Museums befindet sich auch eine große Bibliothek, welche vor allem Manuskripte beherbergt. Ägyptisches und Koptisches Museum: Kairo verspricht Kunst und Kultur auch abseits der Pyramiden und zeigt die imposante Geschichte des Landes.
Alt Nessebar: UNESCO Weltkulturerbe
Die Stadt Nessebar ist ein Geheimtipp unter Liebhabern von Kultur und Geschichte. Die Altstadt, Alt Nessebar, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.
Die mehr als 3.000 Jahre alte bulgarische Stadt in der Nähe von Burgas, liegt auf der Halbinsel am schwarzen Meer und ist gegliedert in Neu Nessebar und Alt Nessebar. Zum UNESCO Weltkulturerbe sowie zum Weltnaturerbe von UNESCO gehört der Teil der Stadt, Alt Nessebar mit seinen gemütlichen Gassen, historischen Monumenten und Bauwerken, von denen einige nur noch als Ruinen zu besichtigen sind. Neu- und Alt Nessebar mit ihrem Weltkulturerbe befinden sich nur ca. 30 km vom internationalen Flughafen Burgas sowie ca. 40 km vom beliebten Sonnenstrand entfernt.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Alt Nessebar gehören die Festungsmauern, deren Entstehungsgeschichte im Mittelalter und in der Römerzeit liegen. Mit ihren steinernen Rundbögen, die zum Meer hin ausgerichtet sind, bieten sie einen Ausblick auf die Küste und die umliegenden Landschaften mit ihren Gebirgsketten. Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit in Alt Nessebar und Teil des UNESCO Weltkulturerbe, stellen die typisch bulgarischen Holzhäuser dar, von denen in der Stadt noch ca. 80 Exemplare zu finden sind, die in der "Zeit der Wiedergeburt" errichtet wurden. Eines der bekanntesten Holzhäuser ist hier das Haus von Kapitän Pawel. Auch eine Reihe typisch bulgarischer und byzantinischer Kirchen schmücken das Stadtbild von Alt Nessebar. Hier besonders hervorzuheben sind die sich am Hauptplatz der Altstadt befindenden Christos Pantokrator Kirche aus dem 13. Jahrhundert sowie die Sweti Stefan Kirche mit ihren beeindruckenden Wandmalereien. In der Liste der UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen sind außerdem die restaurierten Windmühlen der Stadt Alt Nessebar. Nessebar verfügt über eine Reihe preisgünstiger Unterkünfte wie Hotels, Pensionen oder Ferienhäuser sowie gemütliche Restaurants und Cafes in denen die Spezialitäten Bulgarien wie der Tarator oder der Schopska Salat serviert werden.
Altstadt Las Palmas de Gran Canaria: Kathedrale und Casa de Colon
Sehenswert ist besonders die Altstadt Las Palmas de Gran Canaria. Kathedrale und Casa de Colon sind zwei Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte auf der kanarischen Urlaubsinsel.
Las Palmas de Gran Canaria, die Hauptstadt der Kanareninsel Gran Canaria, ist nicht nur eine pulsierende Metropole mit einer touristischen Infrastruktur aus Hotels, Ferienhäusern, Restaurants und Apartments, sondern hat auch in Sachen Kultur und Geschichte jede Menge zu bieten. Das älteste Stadtteil der Stat, Vegueta, das zum Weltkulturerbe gehört, sowie der Hafen Puerto de La Luz und viele andere Sehenswürdigkeiten sorgen für einen erlebnisreichen und spannenden Urlaub auf Gran Canaria. Einige Gebäude sind besonders sehenswert in der Altstadt Las Palmas de Gran Canaria: Kathedrale und Casa de Colón.
Das Casa de Colón gehört zu einem der schönsten Gebäude der Stadt, wurde 1777 neu erbaut und ist seit 1952 Heimat eines Museums, das sich vor allem der Schifffahrt widmet, seit Christoph Kolumbus einst in See stach. Hier findet man Repliken von Schiffskabinen, Navigationsgeräte, Seekarten, Wandgemälde und andere wertvolle Stücke, die mit der Geschichte der Insel und des berühmten Entdecker zusammenhängen. Das Museum ist Montags bis Freitags von 9-19 Uhr und am Samstag und Sonntag von 9-15 Uhr geöffnet. Eintritt frei.
Auch die Kathedrala Santa Ana sollte man sich unbedingt ansehen in Las Palmas. Sie steht im Stadtteil Veguetas, ist die älteste Kirche der Insel und auch Bisschofssitz der gesamten Kanarischen Inseln. 1497 begann man mit dem Bau, dessen erster Teil 1570 abgeschlossen war und erst 200 Jahre später fortgesetzt wurde. Die Hallenkirche besteht aus drei verschiedenen Baustilen: Gotik im hinteren Teil der Kirche, das rechte Seitenschiff wurde in der Renaissancezeit errichtet und die San-Fernando-Kapelle wurde im barocken Stil gebaut. Erkunden sollte man also in jedem Fall die Altstadt von Las Palmas de Gran Canaria. Die Kathedrale und Casa de Colon sind zwei der schönsten Gebäude der Insel.
Antike in Rom - Kolosseum und Forum Romanum
Rom ist seit Jahrtausenden ein kulturelles Zentrum Europas. Zu den Spuren der Antike in Rom gehören vor allem das Kolosseum und das Forum Romanum.
Die italienische Hauptstadt Rom war als Zentrum des Römischen Reiches einst Mittelpunkt eines riesigen Imperiums. Ca. 753 vor Christus gegründet, entstanden hier schon in früher Zeit spektakuläre Bauwerke. Noch heute findet man diese Relikte der Antike in Rom: Das berühmte Kolosseum, in dem früher Gladiatorenspiele und Aufführungen stattfanden, und das Forum Romanum, einst Mittelpunkt für Kultur und Politik, zählen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Kolosseum
Das Kolosseum ist ein besonders eindrucksvolles Monument der Antike in Rom. Es wurde bereits 80 nach Christus eingeweiht; seit dieser Zeit diente es den Römern als Austragungsstätte von Gladiatorenkämpfen und anderen Spektakeln. Besonders faszinierend ist der Boden: Er konnte in der Antike gehoben und gesenkt werden, so dass sich der untere Teil des Kolosseums mit Wasser fluten ließ und bei Schauspielen mit Schiffen befahren werden konnte. Heute kann man im Kolosseum sowohl die Zuschauertribünen als auch die unteren Anlagen besichtigen, in denen die Gladiatoren auf ihren Auftritt warteten. Die Öffnungszeiten sind täglich ab 9.00 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. Der Eintritt kostet 8 Euro. Allerdings ist es ratsam, sich nicht in der Warteschlange anzustellen, sondern stattdessen ein Kombi-Ticket für das Forum Romanum und das Kolosseum zu kaufen: Es kostet 14 Euro und ist am Eingang zum Forum Romanum erhältlich – meist ohne lästige Wartezeit.
Forum Romanum
Das Forum Romanum zeugt ebenfalls von den Spuren der Antike in Rom: Es liegt teilweise auf dem Palatin, einem der sieben Hügel Roms, und beherbergt Häuser, Tempel, Kurien und alte Straßen. Zu Zeiten der Römer fanden hier wichtige politische Verhandlungen statt, und auch das kulturelle und religiöse Leben blühte hier. So kann man den bekannten Tempel der Vestalinnen besichtigen, genauso wie den Triumphbogen. Das Forum Romanum öffnet im Sommer von 9.00 bis 19.00 Uhr, im Winter schließt es bereits um 15.00 Uhr. Der Eintritt kostet 9 Euro.
Architektur Granada: Kathedrale und Karthäuserkloster
Sie fasziniert den Stadturlauber beim ersten Besuch, die Architektur Granada. Kathedrale und Karthäuserkloster beeindrucken neben der weltbekannten Alhambra.
Granada, die Stadt am Fuße der Sierra Nevada in Andalusien, ist vor allem aufgrund der Alhambra bekannt, der einzigen komplett erhaltenen maurischen Palastanlage weltweit. Das tägliche Leben spielt sich in Granada in der Unterstadt ab, die von Hektik, jährlich mehreren Millionen Touristen, und einer aktiven Kneipenszene geprägt ist. Berühmt ist aber auch die Architektur Granada. Neben der Alhambra, sind die Kathedrale und Karthäuserkloster einen Besuch wert, genauso wie das älteste Viertel der Stadt, der Albaicín. Die Kathedrale gehört neben den maurischen Bauten wohl zu den bedeutendsten christlichen Sehenswürdigkeiten der Unterstadt. Sie wurde auf einer Moschee errichtet und inkludiert auch die Capilla Real, seit 1521 die Grabkapelle der Katholischen Könige Isabella und Ferdinand II. und den Palacio de la Madraza, die frühere maurische Universität. Neben dem Grabraum gibt es ein kleines Museum zu besichtigen, das die Krone und das Zepter von Isabella und das Schwert Ferdinands zeigt. Die Kathedrale ist von Montag bis Samstag von 10.30 bis 13.00 Uhr und täglich von 16.00 bis 19.00 Uhr für 3,50 Euro zugänglich. Die Capilla Real hat die gleichen Öffnungszeiten und kostet zusätzlich 3,50 Euro.
Zur bekannten Architektur Granada gehört auch das Monasterio de la Cartuja, das Karthäuserkloster im Norden der Stadt. Es wurde ab 1516 über 300 Jahre lang gebaut. Der barocke Innenraum ist besonders durch die Dekoration der Sakristei im Churrigueresco-Stils bekannt. Die auffälligsten Merkmale sind der Tabernakel und die Sakristei. Die Kartause zeigt eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, darunter Werke von Fray Juan Sánchez Cotán. Ein Besuch ist täglich von 10.00 bis 13.00 Uhr und 16.00 bis 20.00 Uhr für einen Eintrittspreis von 3,50 Euro möglich. Kathedrale und Karthäuserkloster sollte man bei einem Besuch in Granada auf keinen Fall auslassen.
Architektur Graz: Gründerzeit und Historismus hautnah erleben
Ein einmaliges Beispiel für österreichische Stadtentwicklung ist die Architektur Graz. Gründerzeit und Historismus hautnah erleben, Streifzüge durch Stilrichtungen - das ist Graz.
Da in Graz kaum eine Industrialisierung statt gefunden hat, ist die Grazer Stadtentwicklung einmalig in der Geschichte Österreichs. Deshalb werden jährlich viele Besucher Österreichs angezogen von der Architektur Graz. Gründerzeit und Historismus hautnah erleben, durch verschiedene Epochen streifen, unterbrochen von modernen Elementen – das ist Graz. Während sich die Altstadt ihren historischen, mittelalterlichen Kern bewahren konnte, so haben sich im 18. und 19. Jahrhundert unmittelbar außerhalb des Altstadtviertels gründerzeitliche Bauten angesiedelt.
Mehrgeschossige Zinsbauten pflastern die nach Vorbild des barocken Städtebaus angelegten Straßen. Später wurden die Fassaden individuell gestaltet nach einer der im Historismus so typischen Vermischung verschiedener Stilepochen. Diese Zinshäuser sind ein Sinnbild der Architektur Graz. Gründerzeit und Historismus hautnah erleben können Besucher beim Besuch vieler kommunaler Einrichtungen von Graz. Das beste Beispiel ist das Grazer Rathaus mit seinem Hauptplatz als Zentrum allen öffentlichen Lebens. Im ausgehenden 19. Jahrhundert mit Kuppel, Uhrenturm, Ecktürmchen und prunkvoller Fassade erbaut, besitzt es sogar ein Cafe und einen Gastgarten. Der zweigeschossige Sitzungssaal ist mit Holzkassettendecke, Galerie und Wandvertäfelung original ausgestattet.
Das Palais Kees ist ein weiteres Beispiel der Architektur Graz. Gründerzeit und Historismus hautnah erleben können Betrachter dieses im Jahre 1843 von Georg Hauberisser erbauten Gebäudes des Spätklassizismus. Während es im Jahre 1884 das Korpskommando beherbergte und seit dem Jahr 2000 verwaiste, entstehen im Palais Kees nun großzügige Wohnungen für Studenten, passend zum Gebäude Alte Technik, als Bestandteil der technischen Universität Graz, welches ebenfalls ein Relikt der Gründerzeit ist und somit ein interessantes Bauwerk der Architektur Graz. Gründerzeit und Historismus hautnah erleben können Freunde von Landschaftsarchitektur im Grazer Stadtpark und sogar im Zentralfriedhof. Hier sind Einrichtungen, welche ebenfalls in der Gründerzeit entstanden sind und seither nahezu unverändert das Stadtbild prägen
Auf den Spuren der Incas in Bolivien
Eine Reise durch Bolivien auf den Spuren der Incas ist erfüllt von alten Geschichten, imposanter Architektur und wunderbarer Landschaft - ein unvergessliches Erlebnis!
So klein das südamerikanische Land Bolivien auch ist, so groß sind doch seine Geschichten und Geheimnisse. Von hier aus eroberte das mächtige Volk der Incas Stück für Stück den Kontinent, erweiterte sein Reich Tawantinsuyu unter der Herrschaft des Sonnengottes. Bei ihren Eroberungen hinterließen die Incas viele interessante Zeugnisse ihrer Kultur und ihrer Glaubensvorstellungen. Ihre Welt ging Hand in Hand mit Mutter Erde einher, die Natur und ihre Wesen wurden sehr verehrt. Jedes Naturereignis wurde von einem eigenen Gott ausgeführt. So war z.B. der Gott Illapa für den Blitz und Donner zuständig, die Göttin Mama Killa ließ den Mond scheinen. Eine Reise durch Bolivien auf den Spuren der Incas ist eine Reise in vergangene Zeiten und Welten.
Die wichtigste Spur der Incas in Bolivien findet sich auf der Sonneninsel inmitten des tiefblauen Titicacasees. Im bolivianischen Andenhochland gelegen ist der See umgeben von majestätischen schneebedeckten Bergen, die im Glauben der Einheimischen bis heute der Sitz der Götter sind. Der Legende nach stieg der erste Inca Manco Capac gemeinsam mit seiner Schwester Mama Oqclo über einen Stein auf der Sonneninsel auf die Erde hinab. Dieser heilige Stein ist seitdem ein Ort für Opferrituale und Feste, deren Abfolge eine spannende Mischung aus dem incaischen und dem christlichen Kalender ist. So feiern die Bewohner der Insel z.B. immer noch den Anfang jedes neuen Jahres am 28. Juni – ganz wie ihre Vorfahren auch.
Neben dem heiligen Felsen gibt es auf der kleinen bolivianischen Insel noch weitere Spuren der Incas, die den Besucher mit ihrer Welt verbindet. Ein großer Fels gegenüber des heiligen Ortes stellt z.B. einen liegenden Puma dar. Dieses Tier ist neben dem Kondor und der Schlange ein Hauptsymbol in der Mythologie der Incas. Auf einer Führung über die Insel erfährt man desweiteren etwas über die berühmte Treppe der Incas oder das Labyrinth. Einheimische bieten sich automatisch beim Betreten der Insel als Führer an, der Preis liegt bei umgerechnet 1,50 Euro. Die gesamte Insel verzaubert wahrlich durch ihre Dichte an Geschichte und Legenden und sie ist immer einen Besuch wert.
Ebenfalls am Titicacasee, etwas außerhalb des bolivianischen Örtchens Copacabana findet man eine geheimnisvolle Felsformation, den Horca del Inca. Ein waagerechter Stein verbindet zwei senkrechte miteinander, es ergibt sich so ein Tor mit Blick auf den See. Dieses Gebilde gilt als ein astronomischer Komplex der Incas, doch das Wissen um die genaue Funktionsweise ist gemeinsam mit den Incas verloren gegangen. Typische in den Stein gehauene Stufen rund um den Platz belegen für Wissenschaftler jedoch ohne Zweifel, dass es sich um einen incaischen Ort gehandelt hat.
Auf den Spuren der Incas in Bolivien findet man in den Ausläufern der Cordillera Oriental, den östlichen Anden die incaische Ruinenstätte El Fuerte de Samaipata. Auf einem Berggipfel, hinter Büschen und Bäumen, haben die Incas hier eine Festung erbaut, die zwar wesentlich kleiner als die berühmte Stadt Machu Picchu in Peru ist, aber in ihrer Anziehungskraft mindestens genauso ausdrucksstark ist. Das Herzstück der Anlage bildet ein Sandsteinfels, der über und über mit Linien, Stufen und Tierdarstellungen versehen ist. Die genaue Bedeutung all dieser Darstellungen und die Nutzung der Anlage selbst ist bis heute nicht ganz klar, doch für viele Wissenschaftler gilt El Fuerte als Zeremonialstätte der Incas. So wie fast alle Stätten der Incas, gibt auch El Fuerte ihre Geheimnisse nicht gerne preis. Die Kosten für den Eintritt betragen 2 Euro inklusive einer ausführlichen Karte des Komplexes, Führungen werden bei entsprechender Gruppengröße direkt am Eingang ausgehandelt und sind im Preis inbegriffen.
Wer auf den Spuren der Incas in Bolivien unterwegs ist, wird diesem faszinierenden Volk aber nicht nur in alten Ruinen begegnen, sondern auch in den Menschen selbst. Sie leben alte incaische Traditionen, arbeiten auf dem Feld mit den gleichen Gerätschaften wie ihre Vorfahren und sprechen die Sprache der Incas, das Quechua. In ihren Gesichtern spiegelt sich bis heute der Stolz und Überlebenswille der Incas wieder, was die Bolivianer und ihr wunderschönes Land zu einem einmaligen Erlebnis werden lässt.
Ausflüge Costa del Azahar: Valencia und Barcelona entdecken
Valencia und Barcelona entdecken ist sicher nicht alles bei einem der schönen Ausflüge. Costa del Azahar ist einer der interessantesten Küstenabschnitte Spaniens.
Eine der schönsten Gegenden im sonnenverwöhnten Spanien trägt einen Namen wie ein Gedicht und ist das Ziel vieler Ausflüge: Costa del Azahar, die Küste der Orangenblüten. Eingegrenzt wird der Küstenabschnitt von den beiden Städten Valencia und Barcelona. Entdecken lässt sich hier unendlich vieles; goldene Strände, wehrhafte Festungen auf Klippen über dem Meer, Orangenhaine und natürlich die beiden oben genannten Städte. Valencia gilt als das kulturelle Zentrum der Orangenblütenküste und ist gleichzeitig die drittgrößte Stadt in Spanien. Das imposante Rathaus mit seinen Barocktürmen und die Seidenbörse, die Lonja de Seda sind zusammen mit der Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert ebenfalls das Ziel vieler Ausflüge. Costa del Azahar ist auch der Standort der Peñíscola, eine kleine Stadt auf einem 64 Meter hohen Felsen, der bei hohem Wellengang vollständig umspült wird.
Wer Valencia und Barcelona entdecken möchte, sollte sich für die Fahrt zwischen den Städten viel Zeit nehmen, das teilweise bewaldete Gebiet verfügt über herrliche Orangen - und Mandelhaine, die besonders in der Blütezeit einen wunderbaren Duft verströmen. Ein Geheimtipp für die Ausflüge Costa del Azahar ist Benicarló. Besonders die spätgotische Kapelle beeindruckt mit typisch spanischen Holzschnitzarbeiten im Innenraum. Das Kloster Mercé in der kleinen Stadt Burriana ist ebenfalls ein lohnendes Ziel für Ausflüge. Costa del Azahar kann hier das einzige Orangenmuseum Europas vorweisen. Die letzte Station beim Thema Ausflüge Costa del Azahar: Valencia und Barcelona entdecken ist natürlich Barcelona selbst. Weltberühmt ist die Kathedrale Sagrada Familia, das Gotische Viertel und natürlich La Rambla, die schöne und interessante Flaniermeile vom Stadtzentrum bis zum Alten Hafen mit der Kolumbusstatue an ihrem Ende. Allein schon die Vogelverkäufer hier sind eine Sehenswürdigkeit für sich und Pflicht, wenn man Valencia und Barcelona entdecken möchte.
Ausflüge in die Pyrenäen - Lourdes als Startpunkt
Urlauber wählen für Ausflüge in die Pyrenäen häufig Lourdes als Startpunkt aus. Es gibt in den Pyrenäen viel zu sehen und Lourdes eignet aufgrund seiner Nähe gut als Ausgangsort.
Lourdes ist eine Stadt im Südwesten Frankreichs an der spanischen Grenze. Besonders bekannt ist Lourdes als Wallfahrtsort. Schließlich haben sich die Geschichten von der Marienerscheinung und von Wunderheilungen dank der dortigen Quelle weltweit verbreitet. Doch viele Besucher kommen nicht deswegen zur 15.000 Einwohner-Stadt im Departement Hautes-Pyrénées, sondern nutzen Lourdes als Startpunkt für Ausflüge in die Pyrenäen. Die Pyrenäen sind eine 430 km lange Gebirgskette, welche die iberische Halbinsel im Süden vom restlichen Europa trennt. Die Grenze zwischen Frankreich und Spanien ist in erster Linie durch dieses Gebirge entstanden. Eine Besonderheit in den Pyrenäen ist auch der Zwergstaat Andorra mit nur rund 80.000 Einwohnern. Die bedeutendsten Pässe über die Pyrenäen bringen den Besucher auf bis zu 2.100 Meter.
Ausflüge in die Pyrenäen mit Lourdes als Startpunkt führen den Besucher zum Beispiel in den 2.000 km² großen Nationalpark Pyrénées, der 1967 eingerichtet wurde und unter anderem 350 km an Wanderwegen bietet. Es können dabei 160 verschiedene Vogelarten, 64 unterschiedliche Säugetiere und 80 Pflanzenarten, die nur hier vorkommen, bestaunt werden. Wildkatzen, Murmeltiere, Steinadler, und Fischotter gilt es zu beobachten. Romantische Täler, faszinierende Canyons und rauschende Wasserfälle beeindrucken den Wanderer auf seinem Ausflug. Wer die bequeme Art bevorzugt nutzt die Bergbahn um die Hochgebirgslandschaften zu besichtigen und eine Gondelfahrt auf den 2.877 Meter hohen Pic du Midi begeistert Jung und Alt. Nicht nur Wandern kann man in den Pyrenäen, sondern sie landen auch zu Mountainbike- und Kletter-Touren ein. Weitere Ausflüge in die Pyrenäen mit Lourdes als Startpunkt führen zum Schloss Mauvezin (30 km von Lourdes entfernt), das mächtig über der Landschaft thront und direkt am Jakobsweg liegt.
Ausflüge Marsa Alam: Tal der Könige und Luxor
Rund um Marsa Alam gibt es eine Menge zu entdecken. Das Tal der Könige und Luxur sind zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten, zu denen sich Ausflüge von Marsa Alam aus lohnen.
Marsa Alam liegt mitten an der Küste des Roten Meeres, etwa 300 Kilometer von Hurghada entfernt. Das ursprünglich recht kleine Fischerdorf hat sich, nach dem Bau eines Flughafens am Stadtrand, zu einem beliebten Mekka für Taucher und Schnorchler aber auch für Pauschaltouristen entwickelt. Ausflüge um Marsa Alam werden eine Menge angeboten. Zu den beliebtesten Zielen zählen das Tal der Könige und Luxor. Das Tal der Könige war eine der größten Nekropolen des Alten Ägyptens. Insgesamt wurden bei Ausgrabungen bisher knapp 60 Gräber entdeckt. Die Grabbeigaben und Inschriften ließen vermuten, dass es sich bei den hier vergrabenen Menschen hauptsächlich um mächtige Ägypter handelt. Daher hat das Tal der Könige seinen Namen. Im Tal der Könige wurden unter anderem die Ruhestätten von Hatschepsut, Ramses dem Neunten und von Tutanchamun entdeckt. Das Tal der Könige ist eine der größten Attraktionen von Ägypten. Besucher können vier der insgesamt 63 Gräber besichtigen. Der Eintritt für das Grab des Tutanchamun beträgt 8,70 Euro, der Eintritt für die drei anderen Gräber liegt bei 6,80 Euro. Im Preis für die Ausflüge ab Marsa Alam ist der Eintritt meist enthalten.
Auch nach Luxor werden Ausflüge von Marsa Alam angeboten. Die Stadt am Nil ist Fundort vieler archäologischer Güter. Im Museum von Luxor werden die Funde ausgestellt und können besichtigt werden. Auch der Tempel von Luxor zieht viele Touristen an. Er wurde für Amun errichtet und ist gut erhalten. Ein Obelisk des Tempels ging nach Paris und ziert dort den Place de la Concorde. Die Ausflüge von Marsa Alam zum Tal der Könige und Luxor werden von gut ausgebildeten Fremdenführern angeboten, die sich gut mit den Gepflogenheiten des Landes und der Einheimischen auskennen und viel zur Geschichte Ägyptens erzählen können.
Ausflüge Panama: San Blas Inseln und Isla Contadora
Ein Geheimtipp für Ausflüge von Panama aus: Die San Blas Inseln und die Isla Contadora.
Panama ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge aller Art. So gelangt man zum Beispiel mit dem Flugzeug von Panama City aus auf die San Blas Inseln, die nordöstlich von Panama zu finden sind. Dieses Archipel ist ein Paradies für alle Taucher und Schnorchler, haben sie doch hier die Gelegenheit die exotische und farbenprächtige Unterwasserwelt zu erforschen. Die Inseln werden von Eingeborenen - auch Kunas genannt - bewohnt, die vom Fischfang und von der Produktion der bunten und beliebten Molas - bunter Näharbeiten aus Stoffresten - leben. Die Hauptinsel ist El Porvenir, hier landen die Flugzeuge und man hat die Möglichkeit in einem Hostel zu nächtigen. Mit dem Kanu gelangt man von hier aus auch zu einigen weiteren kleinen Pensionen, wie beispielsweise zur Kuna Niskua Lodge, die sich auf der Insel Wichub-Wala befindet. Wer einmal wie Robinson Crusoe leben möchte, kann dies auf der Insel Aguja oder Anzuela tun. Hier stehen nämlich kleine Palmhütten, die teilweise als Gästehaus um etwa 25 Dollar pro Woche vermietet werden.
Empfehlenswert ist auch ein Ausflug auf die Isla Contadora, die sich mitten im Golf von Panama befindet. Pures karibisches Inselflair erlebt man hier an den insgesamt 13 weißen Sandstränden, wo man unter Kokospalmen liegend das "Dolce fa niente" genießen kann. Bereits in den 60er-Jahren wurde die Isla Contadora touristisch erschlossen und gehört heute besonders für Taucher zu einem der gefragtesten Hotspots. Außerdem kann man von hier aus auch Nachbarinseln erkunden oder segeln bzw. angeln gehen. Erreicht werden kann die Insel mit dem Flugzeug oder mit dem Boot, wobei der Flug etwa 45 Minuten, die Fahrt mit dem Boot ungefähr zwei Stunden in Anspruch nimmt.
Ausflüge Playa del Carmen: Cancun und Maya-Ruinen
Mexikos Sehenswürdigkeiten wie Cancun und die Maya Ruinen sind das Ziel vieler Ausflüge. Playa del Carmen an der Riviera Maya bietet sich hervorragend als Ausgangspunkt an.
Bisher galt Mexiko in Deutschland als ein noch relativ unbeachtetes Reiseziel. Dabei besitzt die Ostküste mit der Halbinsel Yucatán die herrlichsten weißen Traumstrände am karibischen Meer. Das Land hat wirklich viel zu bieten: Karibische Strände, Streifzüge durch dichten, geheimnisvollen Dschungel, Tauchen in kilometerlangen Höhlen mit smaragdfarbenen Öffnungen zur Oberfläche inmitten des Urwalds, Cenotes genannt, wilde Partys und bunte Märkte in Städten wie Cancun und nicht zuletzt jede Menge hochinteressanter Ausflüge. Playa del Carmen, Cancun und die Maya Ruinen liegen an der Riviera Maya, wie der Küstenabschnitt genannt wird.
Während die Stadt Cancun dem Urlauber jede denkbare Möglichkeit der Freizeitgestaltung bietet, bedienen die Maya Ruinen die Wissbegier Kultur- und Geschichtsinteressierter. Die unglaublich detailreichen Ruinenanlagen können stundenlang erforscht werden, ohne je all ihre Geheimisse preiszugeben. Playa del Carmen hat in unmittelbarer Nähe zwei der größten Maya Ruinen der Ostküste vorzuweisen: Cobá und Tulúm. Durch dichten Urwald führt der Weg bis zur beeindruckenden Nohoch Mul Pyramide in Cobá, während Tulúm die einzige Mayastätte direkt an der Küste darstellt. Auf einer geführten Tour werden detaillierte Informationen zu den einzelnen Gebäuden, wie dem "Schloss" oder dem "Freskentempel" erklärt.
Der Xel - Ha Park ist ein perfekter Abschluss für diese Art der Ausflüge. Playa del Carmen und die Riviera Maya besitzen mit dem "Pool der Götter" eine wunderbare Gelegenheit zum Schnorcheln und Baden in kristallklarem Wasser. Cancun und die Maya Ruinen im Norden von Yucatan, wie Chichen Itza oder Pok Ta Pok, sind das Ziel längerer Ausflüge. Playa del Carmen hat unzählige Veranstalter in den Hotels, die sich um den gesamten Ablauf kümmern und die interessantesten Informationen, wie die Ausrichtung der Pyramiden am Schattenfall der Tag- und Nachtgleiche oder die Anzahl von 365 Stufen verständlich weitergeben.
Australien Outback-Touren
Rote Erde, imposante Felsformationen, weites Land. Auf der Reise durch Australien sollte man eines auf keinen Fall verpassen: Die einzigartigen Outback-Touren
Immer mehr Urlauber und Rucksacktouristen zieht es während ihres Australienaufenthaltes nicht nur mehr an die Küstenstreifen, sondern auch in das einzigartige Outback, das fast drei Viertel der Gesamtfläche Australiens bedeckt. Charakteristisch für das sogenannte Red Centre ist die feinkörnige rote Erde, die sich schon am ersten Tag bemerkbar macht: an den Schuhen, der Kleidung wie auch überall auf der Haut. Tatsächlich sind weite Gebiete des Outbacks noch völlig unzugänglich, es herrschen im Sommer teilweise Temperaturen von über 50 °C, die Vegetation ist karg. Doch umso beeindruckender ist der Ausblick, der sich dem Reisenden bietet mit seinen weltberühmten Felsformationen.
Wer sich entschließt, das Red Centre zu besuchen, sollte in Alice Springs übernachten, einer Wüstenstadt, die mit ungefähr 22.000 Einwohnern als einzige größere Stadt im Zentrum Australiens und um die 1.500 km entfernt von allen anderen größeren Städten liegt. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier zur Genüge, denn auch hier ist man auf Backpacker und Touristen eingestellt. So findet man unter anderem im Alice Lodge Backpackers, Gleichgesinnte und Mehrbettzimmer ab 22A$, im Alices Secret Travellers Inn gibt es eine kuschelige Lounge, einen kühlen Pool und Mehrbettzimmer ab 25A$.
Von Alice Springs aus werden auch die meisten der Outback-Touren gestartet, da sich in diesem gut erschlossenem Teil des Outbacks der Kakadu Nationalpark wie auch der Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark befinden. Vor allem letzterer ist sehr bekannt durch Australiens berühmtesten Monolithen, den Ayers Rock, der von Aborigines Uluru genannt wird. Es werden zahlreiche Outback-Touren zum Ayers Rock angeboten und natürlich kann man sich auch selbst einen Wagen mieten, doch sollte man bedenken, dass es von Alice Springs bis zum Ayers Rock noch ungefähr vier bis fünf Stunden Fahrt sind. Geführte Touren kann man unter anderem mit Mulga Tours machen, die zum Beispiel vom Annie's Place Hostel angeboten werden.
Eine Outback-Tour mit Mulga Tours kostet 295A$, dies beinhaltet drei Tage und zwei Nächte, die Eintrittsgelder für den Nationalpark, das Essen, den Transport wie auch die Campingaustattung. Zu sehen und zu erleben gibt es auf der Tour den Watarrka National Park mit dem berühmten Kings Canyon, den Sonnenaufgang im Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark über dem Uluru und den Olgas (eine Gruppe von 36 Inselbergen) und neben zahlreichen Wanderwegen auch noch die direkte Begegnung mit dem Uluru, dem Ayers Rock. Hierbei sollte man bedenkten, dass der imposante Monolith für die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, eine heilige Stätte darstellt und sie aus diesen Gründen darum bitten, ihn nicht zu besteigen. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Red Centre Australiens einen Besuch wert ist und bei dem Reisendeneinzigartige Eindrücke hinterlässt, die er so schnell nicht vergessen wird.
Backpacker in Christchurch - Günstige Hostels im Zentrum
Mit dem Rucksack durch Neuseeland zu reisen ist immer noch für viele ein Traum. Backpacker in Christchurch finden günstige Hostels im Zentrum.
Wenn man auf eigene Faust Neuseeland bereist, führt der Weg unweigerlich irgendwann einmal nach Christchurch. Die zweitgrößte Stadt des Landes hat viel zu bieten, deshalb sollte man auf jeden Fall ein paar Tage einplanen, um Christchurch und die nähere Umgebung kennen zu lernen. Die Infrastruktur ist gut für Backpacker in Christchurch, günstige Hostels im Zentrum gibt es in Hülle und Fülle. Sie sind idealer Ausgangspunkt für interessante Touren, und das beste: hier wohnt man nicht nur unglaublich günstig, sondern trifft auch immer andere Backpacker, die genau wie man selbst Land und Leute erkunden möchten.
Von Christchurch aus kann man viele top Attraktionen schnell erreichen, die Küstenregion im Osten der Südinsel bietet dem Reisenden eine Fülle an Abenteuer und Sportmöglichkeiten. Wo sonst in der Welt kann man zum Beispiel morgens Ski fahren und am Nachmittag Surfen gehen? Hohe Berge auf der einen Seite, traumhafte Strände auf der anderen, als ob das noch nicht genug wäre, bietet die Region rund um Christchurch phantastische Flüsse, wo Sportbegeisterte Wildwasser-Rafting erleben können, und die ganz Mutigen erproben ihre Nerven beim Bungy-Jumping.
Doch nicht nur Sportfreaks kommen auf ihre Kosten, auch Naturliebhaber haben die Qual der Wahl bei einem Aufenthalt in Neuseelands Süden. Traumhafte Wälder und Strände laden zu ausgedehnten Wanderungen ein und wer die Chance hat, sollte unbedingt an einer der geführten Whale Watching Touren teilnehmen. Bei so viel Aktivität ist jeder noch so sportliche Reisende froh, wenn er am Abend eine zentral gelegene Unterkunft hat. Wirklich gut gesorgt wird für Backpacker in Christchurch. Günstige Hostels im Zentrum laden zum Relaxen ein und mit ein bisschen Glück findet man vielleicht sogar neue Freunde, mit denen man die aktuellen Erlebnisse teilen Reiseerfahrungen austauschen kann.
China - Rundreise im Land der Mitte
Bei einer Rundreise durch China erlebt man die Kultur des Landes mit ihren Palästen und Tempeln. Die moderne Seite des Landes zeigt sich mit Hochhäusern und Einkaufszentren.
Eine China–Rundreise im Land der Mitte hat auch heutzutage noch etwas Abenteuerliches an sich. Das Land hat viele Facetten und bietet seinen Besuchern die Gelegenheit, in eine völlig andere Welt einzutauchen. Die Jahrtausende alte Kultur, die prachtvollen Bauwerke und die Grabanlagen der Kaiser ziehen die Reisenden in ihren Bann. Aber auch das moderne China hat seine Reize, die Großstädte haben sich in den letzten Jahren zu Wirtschaftsmetropolen entwickelt und beeindrucken mit gewaltigen Bürogebäuden, riesigen Shoppingcentern und Hotels jeder Klasse.
Die meisten Reisen nach China werden als Pauschalreise gebucht. Dabei müssen die Urlauber sich weder um Transfer noch um Hotelbuchung kümmern, in der Regel wird die komplette Rundreise von einem Reiseleiter begleitet. China- Rundreisen im Land der Mitte beginnen in Shanghai, der Stadt der Expo 2010. Die Stadt liegt an der Mündung des Yangtse und gilt als die größte Wirtschafts- und Industriestadt des Landes. Sie bietet ihren Besuchern aber auch eine Fülle an kulturellen Attraktionen, dazu zählen der Yu-Garten aus der Ming-Zeit, der Jadebuddha-Tempel sowie die Alte Straße mit ihrer typischen Architektur. Weitere Eindrücke vermittelt ein Spaziergang über die Uferpromenade Der Bund, zum Shoppen lädt die Nanjinglu Einkaufsstraße ein.
Danach erfolgen bei der Rundreise im Land der Mitte ein Flug nach Wuhan und die Weiterfahrt nach Yichang, wo die Flusskreuzfahrt auf dem Yangtse beginnt. Zu den Höhepunkten gehört der neue Drei-Schluchten-Staudamm mit seiner fünfstufigen Mega-Schleuse, außerdem besteht die Möglichkeit, die größte Baustelle der Welt, die des drei-Schluchten-Staudamms in Sandouping zu bestaunen. Aber auch landschaftliche Schönheiten wie die berühmten Schluchten Qutang, Xiling und Wushan hat diese Flussreise zu bieten. Beendet wird die Yangtse-Kreuzfahrt in Chongqing, von dort geht es per Flugzeug nach Xian.
Eines der Highlights einer China - Rundreise im Land der Mitte ist der Besuch der Stadt Xian. Sie wurde durch einen sensationellen archäologischen Fund berühmt, 1974 wurde von Bauern bei Brunnengrabungen die Terrakotta-Armee entdeckt. Heute können dort in einer Ausstellungshalle rund 7.000 Krieger und Pferde aus Ton bewundert werden. Die Terrakotta-Armee gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weitere Sehenswürdigkeiten in Xian sind die Große Wildgans-Pagode und die Stadtmauer aus der Ming-Zeit.
Den Abschluss der China-Rundreise im Land der Mitte bildet Peking oder Beijing, die Hauptstadt Chinas. Sie ist eine alte Kulturstadt und bietet eine Fülle an Attraktionen. Das Zentrum und Zugang zum Kaiserpalast ist der Platz des Himmlischen Friedens, der groß genug für eine Million Menschen ist. Der Kaiserpalast, die Verbotene Stadt, zählt zu den wichtigsten Schätzen der Weltkultur. Die prachtvollen Räume lassen die Besucher eintauchen in die Zeit der Kaiser und ihrer Konkubinen und Zofen. Zahlreiche Kostbarkeiten sind in den Räumen zu bewundern und man spürt den Glanz der vergangenen Zeiten. Weitere Sehenswürdigkeiten in Peking sind der Sommerpalast und der Himmelstempel.
Zu den Top-Attraktionen einer China - Rundreise im Land der Mitte gehört sicherlich die Große Mauer, die in einem Tagesausflug von Peking aus besucht wird. Das 6.700 Kilometer lange Bauwerk zählt wohl zu den faszinierendsten der Welt. Wunderschön ist allerdings die Landschaft in der Umgebung von Peking. Ein weiteres Ausflugsziel ab Peking sind die Ming-Gräber, dabei handelt es sich um eine Begräbnisstätte von Kaisern aus der Ming-Dynastie. Besonders beeindruckend ist die Heilige Straße, die zu den Grabstätten führt, mit ihren prächtigen Statuen. Drei der dreizehn Grabstätten sind für Touristen zugänglich. Ein schöner Abschluss der Reise empfiehlt sich ein Pekingente-Essen in einem der Spezialitätenrestaurants. Der Preis für die beschriebene Rundreise liegt zwischen 1300 und 1800 Euro.
Córdoba - Sehenswürdigkeiten in Cordoba - Kathedrale La Mezquita und Alstadt Judería
Die Kathedrale La Mezquita und die Altstadt Judería gehören zu den Attraktionen von Cordoba und sollten beim Stadtrundgang unbedingt auf dem Programm stehen.
Cordoba gehört zu den wichtigsten Metropolen Andalusiens und zu einem der beliebtesten Ziele in Spanien. Seit 1984 zählt die Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe, ihre zahlreichen historischen Bauwerke machen sie zu einem Touristenmagneten. Bei den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Cordoba sind die Kathedrale La Mezquita und die Altstadt Judería zu benennen. Beide bieten tiefe Einblicke in die Vergangenheit der Stadt, die von Juden und Arabern geprägt ist.
Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Cordoba steht inmitten der Altstadt. Erbaut wurde sie 785 vom Emir Ab dar Rahman auf den Resten der Kirche San Vicente und im Laufe der Jahrhunderte wurde sie immer wieder erweitert und umgebaut. Im Jahre 1236 weihte man sie im Rahmen der Rückeroberung durch die Christen zur Kathedrale. Auf Grund ihrer Größe konnte inmitten der Moschee am dem Jahre 1523 ein riesiges Kirchenschiff im Renaissancestil errichtet werden. Heute beeindruckt das Bauwerk mit seiner eigenartigen Architektur, dem byzantinischen Mosaik und dem herrlichen Chorgestühl aus edlem Mahagoni. Die Öffnungszeiten sind von März bis Oktober montags bis samstags von 10 bis 19 Uhr und sonntags von 8.30 bis 10.15 Uhr und von 14.00 bis 19.00 Uhr, in der übrigen Zeit montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 8.30 bis 10.15 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro.
Gleich hinter der Kathedrale La Mezquita ist das Altstadtviertel Judería gelegen. Das frühere jüdische Viertel ist das bedeutendste Viertel Cordobas. Es war schon immer der kulturelle und geistige Mittelpunkt der Region, seit 1984 und 1994 gehört es komplett zum Weltkulturerbe der UNESCO. Mit seinen maurischen Bauwerken, den engen Gassen und den Synagogen bietet es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Es lässt sich gut zu Fuß erkunden, etliche Andenkenläden locken zum Stöbern, und danach kann man sich in einem der zahlreichen Lokale stärken und erfrischen.
Costa Brava Sehenswürdigkeiten - Ausflugsziele und Attraktionen
Viele fahren nur zum klassischen Strandurlaub an die Costa Brava. Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und Attraktionen im Landesinneren beeindrucken aber nicht weniger.
Felsbuchten und kilometerlange Sandstrände gehören zu den Costa Brava Sehenswürdigkeiten. Ausflugsziele und Attraktionen locken jährlich viele Touristen an die „Wilde Küste". Fernab des Küstentourismus gibt es aber auch ruhige Flecken, die durch eine faszinierende Landschaft und kulturelle Sehenswürdigkeiten bestechen. Ein Höhepunkt an der Costa Brava ist das Dali Dreieck. In Salvador Dalis Wohnhaus, zwischen dem Fischerdorf Port Lligat und Cadaqués, kann man seit 1997 für 10,00 Euro an einer Führung durch sein Atelier teilnehmen. Das Teatre-Museu Dali in Figueres, ein großes surrealistisches Kunstwerk, ist die Attraktion schlechthin. Das Museum ist ganzjährig außer montags für 11,00 Euro zugänglich. Schloss Púbol, von Dalis Ehefrau Gala nach seinem Tod bewohnt, ist auch ihre letzte Ruhestätte. Während eines Besuchs kann neben ihrem goldenen Thron auch die Krypta für 7,00 Euro besichtigt werden.
Ein weiteres Glanzstück unter den Costa Brava Sehenswürdigkeiten ist das ehemalige Benediktinerkloster Sant Pere de Rodes, das 500 Meter über Port de la Selva thront und eine schöne Aussicht auf die Küste bietet. Die romanische Klosterruine wurde vom 10. bis ins 16. Jahrhundert gebaut und besteht aus einer bemerkenswert großen dreischiffigen Kirche und einem doppelstöckigen Kreuzgang. Außer montags ist das Kloster immer von 10.00 bis 18.00 Uhr für 4,50 Euro geöffnet, dienstags ist der Eintritt gratis.
Der Naturpark Albera, der zu jeder Zeit kostenlos zu durchwandern ist, befindet sich am Fuße der Pyrenäen unweit von Roses und besteht aus einem vegetationsreichen Teil im Westen mit Stechpalmen und Orchideen und einem trockenen östlichen Teil mit vielen Straucharten. Neben der einzigartigen Mittelmeer-Schildkröte beeindrucken auch die Zeugnisse der Megalithkultur. Für typische Spanienurlauber sind Sonne und Strand die einzigen Costa Brava Sehenswürdigkeiten. Ausflugsziele und Attraktionen im Hinterland sind den meisten nicht bekannt, aber einen Besuch wert!
Das historische Eisenach: Wartburg, Luther und Co.
Viele bedeutsame Ereignisse prägten das historische Eisenach. Wartburg, Luther und Co. sind dabei nur legendäre Schlagworte.
Eisenach ist unweigerlich mit der Wartburg verbunden. Das historische Eisenach und die Wartburg gehören zum UNESCO Weltkulturerbe und sind auf unterschiedliche Weise mit der deutschen Geschichte verwoben. Sie kann täglich von 8.30 Uhr bis 17 Uhr besucht werden. Mit der Thüringen Card hat man freien Eintritt, sonst bezahlt man pro Person 8 Euro. Berühmte Persönlichkeiten wie Johann Sebastian Bach, Johann Wolfgang von Goethe und Martin Luther gehören zu Eisenach und der Wartburg, genauso wie die Schlagworte Wartburgfest, Vormärz und Neues Testament. Die Wartburg wurde 1067 am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes von den Ludowingern erbaut.
Ludwig der Springer, Begründer der Wartburg, bediente sich eines einfachen Tricks um seine Burg bauen zu dürfen, denn eigentlich gehörte ihm der Berg nicht. Seine Ritter mussten große Mengen Erde zum Berg schaffen und ihre Schwerter ganz hineinstecken. So konnten sie beschwören, dass die Schwerter ganz in Ludwigs Erde stecken, was damals hieß, dass der Berg in den Besitz von Ludwig dem Springer übergeht. Die Ludowinger gewannen schnell an Macht und wurden 1131 in den Stand eines Landgrafen erhoben. Die Wartburg wurde besonders im 12. Jahrhundert ausgebaut und erhielt in dieser Zeit neben dem Landgrafenhaus, einen Bergfried und das kulturhistorisch wertvolle Palas. Zu dieser Zeit lebte die Heilige Elisabeth in der Wartburg und diente den Armen und Kranken. Im Mittelalter wurde die Burg Schauplatz des berühmten Sängerkrieges.
Später ging die Wartburg in die Hände der Wettiner über. Während des 16. Jahrhunderts weilte Martin Luther, verkleidet als Junker Jörg, in der Wartburg und übersetzte dort in nur elf Wochen das Neue Testament aus dem Griechischen ins Deutsche. Heute kann man die Stube von Luther besichtigen. Im 19. Jahrhundert weilte Goethe sehr oft im historischen Eisenach und der Wartburg, dabei entstanden viele Skizzen der Burg. Zu dieser Zeit befasste sich Goethe mit dem Gedanken, aus der Wartburg ein Kunstmuseum zu machen, diesen verwarf er aber in Folge des Wartburgtreffens im Oktober 1817. Im Revolutionsjahr 1848 fand das zweite Wartburgtreffen auf der Burg statt. Seither gilt die Wartburg in Eisenach als nationales Denkmal.
Die Altstadt von Bern - ein UNESCO Weltkulturerbe
Die Altstadt von Bern gehört seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe und begeistert laut Goethe, mit den schönsten Gassen der Welt.
Die Berner Altstadt gehört zu den schönsten und am besten erhaltenden Stadtkernen der Welt. Besonders berühmt ist die Kramgasse, die im Herzen der Stadt liegt. Umliegend finden sich zahlreiche bekannte Sehenswürdigkeiten von Bern. Ab 1983 wurden die Gassen der historischen Altstadt in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Zahlreiche Gebäude der Innenstadt stehen nun unter Denkmalschutz, was das Leben im historischen Zentrum von Bern nicht immer einfach macht. Daher gibt es eine Vereinigung, die sich dieser Probleme annimmt.
Kramgasse
Die breite Kramgasse war seit jeher die Hauptgasse von Bern. Damals wie heute wird auf der Kramgasse der Markt abgehalten. Die meisten Häuser an dieser Gasse, sind im Stil des französischen Rokoko gebaut. Der Laubengang gehört bis heute zum Privateigentum des Hausbesitzers. Fußgänger dürfen ihn aber frei passieren. Die Lauben dienten als Unterbringung für Krämerstände und Geschäfte und werden auch heute noch für die Auslagen der ansässigen Geschäfte genutzt.
Zytglogge und andere Sehenswürdigkeiten
Die 600 Jahre alte Zytglogge bildet das Tor zur Kramgasse, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Zu jeder Stunde schlägt diese historische Glocke. Im Jahr 1405, kurz nachdem große Teile der Stadt Bern durch ein Feuer zerstört wurden, wurde diese Glocke dem Stadtbild zugeführt. Interessant ist auch das spätgotische St. Vinzenz Münster. Außerdem bietet die Altstadt von Bern die älteste Apotheke und einen schönen Brunnen der damals zur Trinkwasserversorgung genutzt wurde.
Berühmte Häuser
In der Altstadt von Bern befinden sich etliche berühmte Häuser, die man besuchen sollte. In der Kramgasse 49 mietete einst Albert Einstein für sich und seine Frau eine Wohnung in der zweiten Etage. Einstein arbeitete als technischer Experte im Patentamt von Bern und startete seine akademische Laufbahn in dieser Stadt. Das Von-Wattenwyl-Haus ist ein sehenswerter spätbarocker Wohnbau. Architektonisch sehr interessant sind außerdem das May-Haus und das Tscharnerhaus, wie auch das Stiftsgebäude am Münsterplatz.
Die Altstadt von Innsbruck - Historische Bauwerke
Innsbruck beeindruckt seine Besucher mit historischen Bauwerken, von denen sich die meisten in der Altstadt befinden.
Die Stadt Innsbruck gehört zu den beliebten Ausflugszielen Österreichs. Ihre Altstadt ist berühmt für ihre kulturellen Sehenswürdigkeiten und ein Eldorado für geschichtlich Interessierte. Viele Gebäude stammen aus der Zeit Kaiser Maximilian I. Zu den besonderen Attraktionen zählen das berühmte Goldene Dachl, der Dom zu St. Jakob und die Innsbrucker Hofkirche sowie der Stadtturm. Auch die historischen Bürgerhäuser wie das Katzunghaus und das Trautsonhaus sollten bei einem Rundgang auf dem Programm stehen. Die Altstadt von Innsbruck - Historische Bauwerke bieten lohnende Ausflugsziele.
Das Goldene Dachl ist das Wahrzeichen von Innsbruck. Es handelt sich dabei um ein historisches Bauwerk mit einem Erker, der mit 2.657 vergoldeten Schindeln gedeckt ist. Im Inneren des Hauses befindet sich eine Gedenkstätte für Kaiser Maximilian I., der Eintritt beträgt 4 Euro. Der Dom zu St. Jakob ist die Bischofskirche der Stadt, zu seinen Schätzen gehört das Gnadenbild "Mariahilf" von Lukas Cranach. Zu den wichtigsten historischen Bauwerken in der Altstadt von Innsbruck gehört die Hofkirche mit dem Grabdenkmal von Kaiser Maximilien I. Beeindruckend ist aber auch die prachtvolle Renaissanceorgel, die als eine der schönsten der Welt gilt. Der Eintrittspreis beträgt 4 Euro.
Der Stadtturm aus dem 15. Jahrhundert bildet ein weiteres Wahrzeichen Innsbrucks. Von der Aussichtsplattform, die über 48 Stufen erreicht wird, hat man einen herrlichen Blick auf die Altstadt von Innsbruck und ihre historischen Bauwerke. Der Turm ist 51 Meter hoch und diente in früheren Zeiten als Beobachtungs- und Aussichtspunkt, um die Stadt zu schützen. Geöffnet ist er täglich von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt kostet 2,50 Euro. Beeindruckend sind in der Altstadt von Innsbruck auch die vielen Bürgerhäuser, zu denen das Katzunghaus aus dem 15. Jahrhundert gehört. Sein Erker ist mit Reliefs geschmückt, die Musiker und Ritterspiele darstellen. Aus der gleichen Zeit stammt das Trautsonhaus, das zwei prachtvolle Erker besitzt.
Die besten Sehenswürdigkeiten in San Francisco
San Francisco verführt durch Charme, Lebenslust und Liberalität und die besten Sehenswürdigkeiten in San Francisco machen diese Stadt zu einem begehrten und attraktiven Reiseziel.
San Francisco ist wohl die schönste und charmanteste Stadt von Amerika. Gelegen an der Westküste mit ihrer einzigartigen Lage und dem kosmopolitischen Flair hat sie schon viele bezaubert und gilt noch heute als Zentrum der amerikanischen Gegenkultur. Hier nahm die Hippie-Bewegung ihren Anfang, die die sinnentleerten Wohlstandsideale der weißen Mittelschicht anprangerte. San Francisco, auch Frisco genannt, verdankt ihren Namen Franz von Assisi, dem Heiligen Franziskus. Die Golden Gate Bridge, Alcatraz, Cable Cars, Fisherman's Warf und die Painted Ladies sind mit die besten Sehenswürdigkeiten in San Francisco.
Golden Gate Bridge
Die Brücke ist das ultimative Wahrzeichen schlechthin. Diese bautechnische Meisterleistung misst 2,7 Kilometer in der Länge sowie 27,5 Meter in der Breite, wiegt 887.000 Tonnen und schwebt circa 70 Meter über dem Wasser. Die stählernen Kabelstränge, die der Brücke ihren typischen Charakter geben, haben knapp einen Meter im Durchmesser. Die Golden Gate Bridge steht am Eingang zur Francisco Bucht und verbindet San Francisco mit Marin County. Sie besitzt sechs Fahrbahnen und kann auch von Fahrradfahrern und Fußgängern benutzt werden. Das tägliche Verkehrsaufkommen umfasst über 120.000 Fahrzeuge mit steigender Tendenz von 10% pro Jahr. Das Benutzen der Brücke stadtauswärts ist kostenfrei. Eine Gebühr von 5 Dollar wird nur für die Fahrt stadteinwärts berechnet. Fahrzeuge mit mindestens drei Insassen können werktags zwischen 5 – 9 Uhr und 16 – 18 Uhr kostenlos passieren. Den schönsten Ausblick auf die Golden Gate Bridge hat man von der Panorama-Route, die nördlich der Brücke nahe des Vista Points liegt.
Painted Ladies
Am Alamo Square findet man die farbenprächtigen viktorianischen Holzhäuser, die zahlreich im 19. Jahrhundert erbaut wurden. Leider wurden die meisten von ihnen bei dem Erdbeben von 1906 und dem dadurch entstandenen Brand völlig zerstört. Einige sind jedoch erhalten geblieben und wurden liebevoll restauriert und farbenfroh bemalt. Sie bestechen durch reizvolle Schnörkel, Schnitzwerk und kleinen Türmchen. Das Gebiet um den Alamo Square war ehemals das Viertel der Spielhöllen und Bordelle. Prostituierte schminkten sich in der Regel auffällig und so ist der Begriff Painted Ladies damals zum Slang-Begriff geworden. Diese historischen Bauwerke sind eine besondere Attraktion von San Francisco und ein beliebtes Fotomotiv.
Transamerica Pyramid
Mit zu den besten Sehenswürdigkeiten in San Francisco zählt der Wolkenkratzer Transamerica Pyramid in der Montgomery Street mit seinen insgesamt 260 Metern Höhe, 3.678 Fenstern und 48 Stockwerken. Er zählt zu den Wahrzeichen von San Francisco und bestimmt mit seiner architektonischen Eigenwilligkeit die Skyline. Die vierseitige Pyramide hat zwei flügelähnliche Ausbauten, die ein Treppenhaus und 18 Aufzugsschächte beherbergen. Dieses Meisterwerk, fertiggestellt im Jahre 1972, wurde vom Architekten William Pereira entworfen und verdankt seine schneeweiße Farbe einer Quartzbeschichtung. Vier Kameras, die auf der aluminiumverkleideten Spitze angebracht sind, filmen im Panorama-Verfahren in alle vier Himmelsrichtungen. Im Foyer des Gebäudes kann man diese Aufnahmen auf Bildschirmen 24 Stunden am Tag verfolgen. Mit Beginn der Abenddämmerung erstrahlt das Bauwerk mit tausenden von Lichtern, wobei die Spitze wie Gold wirkt.
Die schönsten Moscheen in Ankara
Seldschuken und Osmanen haben insbesondere im Moscheenbau ihre Spuren in Ankara hinterlassen. Die schönsten Moscheen in Ankara stammen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert.
Mit Ankara wurde 1921 eine sehr historische und von der muslimischen Religion geprägte Stadt zum Zentrum der türkischen Politik. Ihr architektonisches Erbe spiegelt sich zuvörderst in der Vielseitigkeit der schönsten Moscheen in Ankara wider. Viele stammen aus der seldschukischen Periode und wurden im 14. Und 15. Jahrhundert erbaut. Eine der ältesten und schönsten Moscheen in Ankara ist die Aslanhane – Ahi Serafettin Moschee. Sie befindet sich schon seit 1290 im Stadtteil Ulucanlar Cadde und ist seldschukischen Ursprungs. Die schmuckreichen Kacheln in den Gebetsnischen sind besonders prägend für diese Moschee in Ankara. Den Namen Aslanane – Löwenmoschee – hat das Gotteshaus von ihren römischen Tierbildern.
Auch der berühmte osmanische Baumeister Sinan hat sich in Ankara verewigt. Der für viele Bauwerke in Istanbul verantwortliche Architekt hat in Ankara die Haci Bayram Moschee renoviert, welche seit dem 15. Jahrhundert ein wichtiges religiöses Zentrum von Ankara ist. Durch Sinans Überarbeitung trägt diese Moschee in Ankara starke Züge des 18. Jahrhunderts. Beispielsweise sind die beiden Ziegelminarette charakteristisch für jene Periode. Nicht vergessen sollten Besucher von Ankara die Sultansmoschee Karacabey. Sie wurde durch den Sultan Murad II errichtet und ist eine der am meisten verzierten und schönsten Moscheen in Ankara. An Ornamenten kann sonst wohl nur die riesige Kocatepe Moschee in Ankara mithalten. Das an osmanische Architektur angelehnte Gebäude wurde erst im 20. Jahrhundert errichtet und ist eines der Mammutprojekte der jungen Türkei gewesen. Die Moschee ist optimal in den Alltag der Bewohner Ankaras eingebettet – sie befindet sich mitten im Stadtzentrum, umgeben von Supermärkten und Verkehrsanbindungen. Einige kleinere, nichtsdestoweniger sehenswerte Moscheen in Ankara befinden sich im Stadtteil Ulus. Zu den empfehlenswertesten zählen u. a. die Cicekciglu und die Agacayak Moschee. Nicht-Muslime können tagsüber den Besucherbereich betreten. Die Gebetsräume sind für gewöhnlich tabu.
Die schönsten Moscheen in Istanbul
Die schönsten Moscheen in Istanbul stehen für die Geschichte des Osmanischen Reichs.
Istanbul nennt man auch die Stadt der sieben Hügel. Die Moscheen sind die beeindruckenden Werke der osmanischen Architektur. Die Minarette sind für das Stadtbild Istanbuls besonders prägend. Die meisten Moscheen wurden auf den Befehl der mächtigen Sultane gebaut. Die schönsten Moscheen in Istanbul sind gleichzeitig die beeindruckendsten Architekturdenkmäler der Weltkulturgeschichte. Die imposanten Bauten sind eine Erinnerung an die legendäre Zeit des Osmanischen Reichs.
Die schönsten Moscheen in Istanbul - Ayasofya
Istanbuls historisches Herz ist der Stadtteil Eminönü. Hier befinden sich die schönsten Moscheen in Istanbul: Ayasofya (Hagia Sophia), die Blaue Mosche und die Süleymaniye-Moschee. Ayasofya ist zweifellos die bekannteste Moschee in Istanbul. Ayasofya war ursprünglich eine Kirche und wurde 532 in der damaligen Byzanz gebaut. Damals war Ayasofya als Hagia Sophia (die Kirche der „heiligen Weisheit") bekannt. Nach dem Fall von Konstantinopel im Jahr 1453 wurde Hagia Sophia in eine Moschee umfunktioniert. Deswegen kann man an den Innenwänden von Ayasofya sowohl die byzantinischen Mosaiken als auch die schmuckvollen Koranschriften bewundern. Heute ist Ayasofya ein Museum.
Die schönsten Moscheen in Istanbul - die Altstadt
Ayasofya gegenüber befindet sich die Blaue Mosche, oder die Sultan-Ahmed-Moschee. Blau wird sie wegen der zahlreichen blau-weißen Kacheln, die ihre Außenkuppel zieren, genannt. Die Geschichte dieser Moschee geht auf das Jahr 1606 zurück. Heute ist die Blaue Mosche Istanbuls Hauptmoschee. Ein besonderes Prachtstück unter den schönsten Moscheen in Istanbul ist die berühmte Süleymaniye-Moschee. Sie befindet sich auf dem dritten Hügel Istanbuls und wurde 1557 auf den Befehl des Sultans Süleyman des Prächtigen erbaut. Der Architekt Mimar Sinan, wohl der bekannteste Baumeister in der Geschichte der Türkei, errichtete diese Moschee an der geographischen Spitze der Altstadt. Die Süleymaniye-Moschee beherbergt die Grabstätte von Süleyman dem Prächtigen und seiner legendären slawischen Ehefrau Roxelane.
Die schönsten Moscheen in Istanbul – Goldenes Horn und Eyüp
Die Neue Mosche in der Nähe der Galatabrücke blickt direkt auf das Goldene Horn. Die neue Moschee fällt durch die Unmengen von Tauben auf. Das Füttern von Tauben gilt in der Türkei traditionell als eine Wohltat und bringt angeblich Glück. Im traditionellen islamischen Stadtteil Eyüp befindet sich die Eyüp-Sultan-Moschee. Diese Moschee ist die Grabstätte des legendären Bannerträgers des Propheten Mohammeds, Abu Ayyub al-Ansaris. Deswegen pilgern zu Eyüp-Sultan-Moschee jedes Jahr Tausende Muslime.
Die schönsten Moscheen in Istanbul in Stadtteilen Fatih und Besiktas
Die Fatih-Moschee, die sich in Istanbuls traditionellem Stadtteil der Gelehrten Fatih befindet, ist auch als die „Eroberermoschee" bekannt. Genannt wurde diese Moschee nach dem Sultan Mehmed II, der die damalige Hauptstadt von Byzanz Konstantinopel (heute Istanbul) erobert hat. Die Dolmabahce-Moschee befindet sich im Bezirk Besiktas und ist ein Bau im modernen Barockstil. Sie steht neben dem Dolambahcipalast, in dem der Gründer der modernen Türkei Mustafa Kemal Atatürk 1938 verstarb. Istanbuls eleganteste Moschee im Neubarockstil liegt ebenfalls im Stadtteil Besiktas. Das ist die kleine Örtaköy-Moschee, die als Gebetshaus für einen der Söhne des Großwesirs Ibrahim Pascha erbaut wurde.
Ein Besuch in den Moscheen in Istanbul
Bei dem Besucht in einer Moschee kann man nicht nur einem Gottesdienst beiwohnen, sondern auch am Abdest (traditionelle Waschung) teilnehmen. Die Gläubigen sind den Besuchern gegenüber in der Regel sehr aufgeschlossen. Beim Betreten einer Moschee sollte man Schuhe ausziehen und als Frau den Kopf bedecken. Manche Moscheen, die mit dem Andrang der Touristen im Vorfeld rechnen, haben solche Schals zum Ausleihen bereit liegen.
Die schönsten Wasserfälle Venezuela
Zu einem Traumurlaub gehören nicht nur Sonne, Strand und Meer. Eine andere Erfrischungsmöglichkeit bieten auch die schönsten Wasserfälle. Venezuela hat sie.
Venezuela ist eines der schönsten Länder der Erde und hat alles zu bieten, was man von einem Traumurlaub erwartet. Das ganze Jahr über warmes bis heißes Klima, azurblaue Ozeane, majestätische Hochländer und Gebirge und eine unberührte, exotische Natur. Der tropische Regenwald ist der natürliche Wald des Landes und hier finden sich nicht nur zahlreiche tropische Tier- und Pflanzenarten, sondern auch die schönsten Wasserfälle. Venezuela beheimatet eine Flora und Fauna wie aus einem Bilderbuch.
Der höchste und wohl berühmteste aller Wasserfälle des Landes befindet sich im Nationalpark Canaima im Bundesstaat Bolivar. Sein Name ist Angel Fall und er stürzt von einer Höhe aus 979 Metern in die Tiefe. Davon sind 807 Meter freier Fall. Die Kulisse ist ein gigantischer, exotischer Nationalpark, dessen Fläche größer ist als Belgien. Dieser Wasserfall ist ein absolutes Muss auf einer Reise nach Venezuela, denn dieses Naturschauspiel ist atemberaubend. Doch auch der Sapo Kamá Wasserfall ist mit einer Höhe von etwa 55 Metern eine Touristenattraktion, da man hier auch besonders gut baden kann. Er ist mit dem Auto leicht zu erreichen und man kann als besonders schönes Erlebnis in einem nahe gelegenen Camp, das von Pemón Indianern geführt wird, übernachten.
Wem dies noch nicht ausreicht, der macht sich am besten auf dem Weg zum Quebrada de Jaspe. Dieser Wasserfall befindet sich in der Nähe des Ortes San Franzisko. Im Vergleich zu den anderen Wasserfällen ist seine Fallhöhe eher gering. Doch das Interessante an Quebrada de Jaspe ist das Gestein des drei km langen Flussbettes und des Wasserfalls, das aus dem, wie schon der Name verrät, Halbedelstein Jaspis besteht. Zweifelsohne befinden sich in diesem Land die schönsten Wasserfälle. Venezuela ist in jedem Fall eine Reise wert.
Die Top Ausflugsziele in Belek
Zu den Top Ausflugszielen in Belek gehören antiken Städte wie Aspendos sowie die Sehenswürdigkeiten der Stadt Antalya.
Belek ist eine Ferienregion in der Nähe von Antalya, die inmitten von Pinienwäldern an herrlichen langen Stränden liegt. Belek ist berühmt für seine erstklassigen Hotelanlagen und die vielen Wassersportmöglichkeiten. Wer Abwechslung vom Strandleben sucht, sollte die Top Ausflugsziele in Belek aufsuchen. Besonders beeindruckend sind die antiken Ausgrabungsstätten wie Aspendos, aber auch ein Besuch der Metropole Antalya lohnt sich.
Aspendos
Ebenfalls aus der Zeit der Trojanischen Kriege stammt die antike Stadt Aspendos, die auch zu den Top Ausflugszielen in Belek zählt. Das dortige Theater ist weltweit das am besten erhaltene. Seine Bühnenwand ist noch sehr intakt. Auf der Zuschauertribüne hatten 14.000 Besucher Platz. Auch heute wird das Theater für musikalische Darbietungen und andere Aufführungen genutzt. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der antiken Städte gehört das Aquädukt, das ein architektonisches Meisterwerk darstellt und für die Wasserversorgung aus den Bergen genutzt wurde. Auch von den Stadttoren ist eins noch recht gut erhalten. Außerdem sind noch Reste der Basilika, der Therme und des Stadions zu betrachten. Wer nicht an einem organisierten Ausflug teilnehmen will, kann Aspendos mit dem Mietwagen erreichen. Vor dem Theater befindet sich ein Parkplatz. Für den Eintritt muss man fünf Euro zahlen.
Antalya
Zu den Top Ausflugszielen, die von Belek aus erreichbar sind, gehört die Metropole Antalya. Ein Besuch der Stadt lohnt sich schon zum Shoppen, besonders Textilien, Goldschmuck, Lederwaren und Teppiche sind in den zahlreichen Geschäften und Märkten in reichlicher Auswahl erhältlich. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören der alte Hafen, die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und den historischen Häusern, das Minarett der Yivli-Minare-Moschee und der Uhrenturm. Kulturfreunde sollten auch das Archäologische Museum aufsuchen, zu den Ausstellungsstücken gehören Kunstschätze aus der Antike sowie Zeugnisse vom Leben Atatürks, dem Gründer der Türkei. Die Öffnungszeiten sind von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr, der Eintritt beträgt 3 Euro.
Die Wasserfälle von Iguazú in Argentinien
Bei einer Reise in Argentinien gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die Top-Attraktion bilden aber die berühmten Wasserfälle von Iguazú.
Die Wasserfälle von Iguazú in Argentinien gehören zu den Höhepunkten einer Südamerikareise und sind das größte Naturwunder in Argentinien. Sie liegen zwischen Brasilien und Argentinien und werden aus dem 1.320 Kilometer langen Fluss Iguazú gebildet. Insgesamt 270 Wasserfälle stürzen sich bis zu 82 Meter herab, die Breite beträgt rund 2.700 Meter. Seit 1984 stehen die Wasserfälle von Iguazú und der umliegende Nationalpark auf der Liste des UNESCO-Welterbes und zählen zu den größten Wasserfällen der Welt.
Das Highlight der Wasserfälle von Iguazú befindet sich auf der argentinischen Seite, es ist die Garganta do Diabo oder die Teufelsschlucht. Damit ist der gewaltigste Wasserfall gemeint, bei dem sich in einer Sekunde etwa 13.000 Kubikmeter Wasser in die Tiefe stürzen. Er kann über einen Fußweg erreicht werden, schon von dort bietet sich ein beeindruckender Anblick. Faszinierend ist auch der Sprühnebel, der sich bildet und in allen Farben des Regenbogens schillert. Ein besonderes Erlebnis, bei dem man die Wasserfälle von Iguazú in Argentinien aus einer völlig anderen Perspektive bestaunen kann, ist eine Bootstour. Dafür muss man zwischen 90 und 14 Euro, je nach Personenzahl, einkalkulieren.
Besondere Naturerlebnisse bei den Wasserfällen von Iguazú bietet der Nationalpark, der als Schutzgebiet des Atlantischen Regenwaldes gilt. Er gibt seltenen Tieren wie Kaimanen, Tapiren, Nasenbären und Jaguaren einen Lebensraum. In diesem Gebiet leben rund 800 verschiedene Schmetterlinge und 400 Vogelarten. Ein kostenloser Zug führt die Besucher durch die Stationen des Parks, der Eintritt in den Nationalpark beträgt etwa 17 Euro. Man sollte sich zwei Tage Zeit nehmen, damit man sich einen umfassenden Eindruck von den Naturschönheiten verschaffen kann. Am zweiten Tag zahlt man nur die Hälfte des Eintrittspreises, dafür muss die Karte beim Verlassen abgestempelt werden.
Ecuador: Vulkan-Reisen
Zahlreiche Vulkangipfel beherbergt die Andenlandschaft in Ecuador. Vulkan-Reisen laden dazu ein, diese einmalige Natur Ecuadors zu entdecken.
Ecuador ist eines der facettenreichsten Länder der Erde. Abwechslungsreiche Landschaften und eine unglaubliche Vielfalt an Tieren und Pflanzen zeichnen das kleine Land in Südamerika aus. Eine weitere Besonderheit Ecuadors ist die hohe Vulkandichte. Ganze 55 Vulkane, davon 18 aktive, gibt es in Ecuador. Vulkan-Reisen sind daher bestens dafür geeignet, diese einmaligen Landschaften zu entdecken. Auf Alexander von Humboldt, der auf seinen Reisen auch das Andengebiet erforschte, geht die so genannte „Straße der Vulkane" zurück. Damit sind die Vulkane auf der rund 300 Kilometer langen Route zwischen Tulcán und Riobamba gemeint. Die Schnellstraße Panamericana verläuft durch die Anden und verbindet die beiden Städte. Damit bildet sie den perfekten Ausgangspunkt für Vulkan-Reisen durch Ecuador.
Nördlich von Quito liegen die Vulkane Imbabura, Cayambe und Cotocachi, von Quito aus kann der Vulkan Pichincha bestiegen werden. Am einfachsten geht das mit der Seilbahn Teleférico, die Besucher in kürzester Zeit auf 4.100 Höhenmeter bringt. Guaga Pichincha ist der höher gelegene Gipfel und war zuletzt 1999 aktiv. Ein weiterer bekannter Vulkan auf der Straße der Vulkane ist der Cotopaxi. Er liegt rund 50 Kilometer südlich von Quito und gilt mit einer Höhe von 5.897 Metern als der höchste aktive Vulkan der Welt. Er gehört zum Cotopaxi Nationalpark, einem 33.000 Hektar großem Naturschutzgebiet und ist bei einer Vulkan-Reise in Ecuador sehr gut über zwei Hauptzufahrtswege zu erreichen.
Weiter südlich liegt der Chimborazo in der Umgebung der Stadt Riobamba. Mit seinen 6.267 Metern ist der inaktive Vulkan der höchste Berg in Ecuador. Er kann das ganze Jahr über bestiegen werden und zeichnet sich durch leichte Zugänglichkeit aus. Nicht nur professionelle Bergsteiger kommen bei einer Vulkan-Reise in Ecuador auf ihre Kosten. Auch ohne eine Besteigung der Vulkane bietet eine Fahrt auf der Panamericana einen herrlichen Ausblick auf eine einmalige Andenlandschaft mit ihren zahlreichen Vulkangipfeln. Auf dem Weg laden kleinere Dörfer sowie größere Städte zu Verschnaufpausen ein.
Ein Wochenende in Venedig - Sehenswürdigkeiten, die man sehen muss
Ein Wochenende in der Lagunenstadt Venedig ist ein unvergleichliches Erlebnis aufgrund der romantischen Atmosphäre und den kulturhistorisch bedeutenden Sehenswürdigkeiten.
Venedig, genannt La Serenissima, einst Handels-, Politik- und Finanzzentrum, gelegen zwischen Okzident und Orient und inzwischen Weltkulturerbe der UNESCO, ist eine einzigartige Stadt. Daher ist ein Wochenende in Venedig ein unvergleichliches Erlebnis, geprägt von zahlreichen Entdeckungen, denn in der Lagunenstadt Venedig gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die man sehen muss.
Markusplatz
Der Markusplatz, Symbol und Wahrzeichen Venedigs, empfängt den Anreisenden bei seiner Ankunft, bietet ein imposantes Stadtbild und lässt die einstige Macht und Erhabenheit Venedigs sogleich erahnen. Dominiert wird der Markusplatz vom Dogenpalast - einst Sitz des Staatsoberhauptes der Republik Venedig, der Markuskirche, den Prokuratien – früherer Ort der venezianischen Baubehörde, der Bibliothek von San Marco und dem Campanile. Der Dogenpalast beherbergt wertvolle Kunstschätze, so auch Jacopo Tintorettos weltbekannte Darstellung "Das Paradies". Eine Besichtigung ist sehr lohnenswert (Die Öffnungszeiten sind von 9.00 bis 17.00 Uhr bzw. 19.00 Uhr von April bis Oktober, der Eintritt kostet 9,50 Euro). Die Markuskirche ist eine der populärsten Sehenswürdigkeiten und entsprechend gut besucht. Wer die Markuskirche besuchen möchte, der sollte eine längere Wartezeit einplanen (Die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag von 9.45 bis 17.00 Uhr, sonntags von 14.00 bis 16.00 Uhr, der Eintritt ist kostenlos, die Besichtigung der Pala d'oro (Retabel) kostet 2 Euro, die der Schatzkammer 3 Euro).
Einen Blick sollte man auch auf die weltbekannte Plastik der Tetrarchen werfen, die sich außen an der Ecke der Markuskirche an der Porta della Carta befindet und ein exemplarisches Beispiel für die byzantinisch geprägte Formensprache der Kunst Venedigs ist. Der Campanile, der Glockenturm von San Marco, ist das höchste Gebäude Venedigs und eröffnet dem Besucher einen herrlichen Blick über die Lagunenstadt. Die Öffnungszeiten variieren im Laufe des Jahres stark, der Eintritt beträgt 8 Euro. Bereits hier offenbaren sich dem Besucher bei seinem Städtetrip in Venedig Sehenswürdigkeiten, die man sehen muss, denn es handelt sich bei diesen Bauten um kulturhistorisch kostbare Denkmäler, die vom byzantinischen Einfluss auf die Architektur Venedigs zeugen.
Brücken in Venedig
Die Lagunenstadt Venedig ruht auf unzähligen Inseln, die von Kanälen umgeben ist, die als Wasserwege dienen. Diese Stadtsegmente sind durch Brücken miteinander verbunden. Hauptverkehrstraße dieses Kanalnetzes ist der circa vier Kilometer lange Canal Grande, der durch insgesamt vier Brücken überspannt wird. Diese einmalige Kulisse verzaubert die Besucher, die das erste Mal ein Wochenende in Venedig verbringen. Die bekannteste Brücke, über die man den Canal Grande überqueren kann, ist die Rialtobrücke. Die Rialtobrücke ist auf jeden Fall eine der Sehenswürdigkeiten, die man sehen muss. Die Seufzerbrücke ist ebenfalls ein beliebtes Touristenziel und ein populäres Fotomotiv. Die barocke Brücke verbindet das einstige Staatsgefängnis mit dem Dogenpalast, in dem sich einst auch die Justizorgane Venedigs befanden.
Inseln in Venedig
Einigen Inseln Venedigs wurden bereits im Mittelalter bestimmte Funktionen zugeteilt. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten in Venedig zählen die Inseln Murano und Burano. Diese sollte man, wenn man ein Wochenende in Venedig verbringt, unbedingt gesehen haben. Die Glasbläserinsel Murano ist für das nach ihr benannte Muranoglas weltbekannt. Besucher, die gerne ein Souvenir erwerben möchten, sollten darauf achten, das sowohl seriell hergestellte Glasprodukte angeboten werden, als auch künstlerisch hochwertigere Arbeiten von Künstlern. Die Insel Burano ist für ihre Spitzenstickerei bekannt. Die den Touristen heutzutage angebotene Ware wird jedoch oftmals aus Asien importiert. Wer echte venezianische Handwerkskunst auf der Insel Burano erwerben möchte - die durch ihre in fröhlichen Farben gestrichenen Häuserfassaden bezaubert, der sollte bereit sein, einen angemessenen Preis zu investieren und eine genauen Blick auf die Stickerei werfen.
Architektur in Venedig
Venedig ist gesäumt von unzähligen Kirchenbauten, die von der Stilepoche der Romanik bis zum Barock reichen. Die Kirche Santa Maria Assunta - aufgrund ihrer Mosaikfresken von großer kunsthistorischer Bedeutung - befindet sich, ebenso wie die aus dem elften Jahrhundert stammende Kirche Santa Fosca, auf der Insel Torcello. Die Basilica Santa Maria Assunta ist berühmt für ihre beeindruckenden byzantinischen Mosaike, die sich bis heute erhalten haben. Sie kann jeden Tag von 10.00 bis 12.30 und 14.30 bis 17.30 Uhr besichtigt werden, der Eintritt beträgt 4 Euro. Die Insel Torcello gehört daher zu den Sehenswürdigkeiten in Venedig, die man sehen muss und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Stadt Venedig ist weltbekannt für ihre Palastbauten, die den Canal Grande schmücken. Diese Paläste gehören ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten Venedigs und sind aufgrund ihrer byzantinischen Einflüsse unverwechselbar. Man blieb dieser architektonischen Bauform bis in das 18. Jahrhundert hinein treu, jedoch wurden zahlreiche Palastbauten im Laufe des 19. Jahrhunderts verändert. Der Palast Fontego dei Turchi am Canal Grande ist in seiner im 13. Jahrhundert entstandenen Form bewahrt worden. Dies trifft ebenso auf die bedeutenden gotischen Palastbauten Ca' Foscari und die mit einer aufwendigen Fassade aus Marmor ausgestattete Ca' d'Oro zu. Zu den jüngsten wichtigen Bauten zählen die Ca' Pesaro und der Palazzo Grassi.
Museen in Venedig
Die Ca' d'Oro beherbergt heute die Galleria G. Franchetti, ein Museum für venezianische Kunst von der Gotik bis zum Barock. Das Museum beherbergt unter anderem Werke von Mantegna, Tizian und Tiepolo, die von Montag 8.15 bis 14.00 Uhr und Dienstag bis Sonntag von 8.15 bis 19.15 Uhr besichtigt werden können. Der Eintritt kostet 6,50 Euro, Ermäßigt 3,25 Euro. Die Ca' Pesaro ist Ort der Galleria Internazionale d'Arte Moderna, die sich der Modernen Kunst widmet. Die Öffnungszeiten der Ca' Pesaro sind von 10.00 bis 17.00 Uhr bzw. von 10.00 bis 18.00 Uhr (von April bis Oktober), montags ist das Museum geschlossen. Der Eintritt beträgt 6,50 Euro, Ermäßigt 4,00 Euro. Der Palazzo Grassi zeigt die beeindruckende Kunstsammlung von François Pinault. Sie ist für Besucher von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet, dienstags ist das Museum geschlossen. Der Eintritt kostet zwischen 17 und 20 Euro, ermäßigt zwischen 10 und 17 Euro.
Eine besondere Sehenswürdigkeit und ein Kunst-Highlight während einer Städtereise nach Venedig ist die Peggy Guggenheim Collection, eine bedeutende Sammlung moderner Kunst, die sich im Palazzo Venier die Leoni befindet. Natürlich liegt auch dieser Palazzo am Canal Grande, der von all diesen schönen und repräsentativen Palastbauten Venedigs geschmückt wird. Zu bewundern sind in diesem Museum unter anderem Werke von Pablo Picasso, Wassily Kandinsky und Max Ernst. Die Öffnungszeiten der sehenswerten Peggy Guggenheim Collection sind von 10.00 bis 18.00 Uhr, dienstags bleibt das Museum geschlossen. Der Eintritt beträgt 12 Euro, für Studenten 7 Euro und für Senioren 10 Euro. Die reich geschmückten und vom einstigen Reichtum Venedigs zeugenden Palastbauten und Museen gehören zu den kulturellen Highlights einer jeden Venedig-Reise und zählen zu den Sehenswürdigkeiten, die man sehen muss.
Einfuhrbestimmungen Japan
Die Einfuhrbestimmungen Japan lassen den Traumurlaub nicht schon am Flughafen enden.
Einfuhrbestimmungen Japan sind wichtige Schlagworte für Reisende aller Art, die mit einem künftigen Urlaub oder Langzeitaufenthalt in Japan liebäugeln. Besondere Einfuhrbestimmungen gelten allerdings schon bei der Aufgabe des Gepäcks. Die Anmeldung von mitgeführtem Eigentum und zollpflichtigen Waren kann entweder mündlich oder schriftlich abgegeben werden. Für unbegleitetes Gepäck, z.B. bei einer Voraussendung per Post, sind zwei Kopien einer schriftlichen Erklärung erforderlich.
Ein generelles Einfuhrverbot besteht neben Waffen, Munition, Drogen und Aufputschmitteln auch für pornographisches Material. Hierzu zählen allerdings nicht nur Filme oder Bilder sondern auch Bücher und Kunstgegenstände. Plagiate, insbesondere Gegenstände, die das Recht des geistigen Eigentums verletzen wie beispielsweise Patente, dürfen ebenfalls nicht nach Japan eingeführt werden. Wer Tabak und Alkohol mit auf die Reise nehmen möchte, darf hingegen nicht jünger als 20 Jahre sein. Die zollfreien Mengen liegen bei 400 Zigaretten oder 100 Zigarren sowie maximal drei Flaschen á 0,75 Liter alkoholischer Getränke. Mitgeführtes Parfüm darf die Flüssigkeitsmenge von zwei Unzen nicht überschreiten. Zum persönlichen Gebrauch vorgesehene Lebensmittel dürfen mitgenommen werden. Die Einfuhr von Rind- und Schweinefleisch nach Japan ist derzeit strikt untersagt. Genehmigungspflichtig sind frische pflanzliche oder tierische Lebensmittel.
Kosmetikartikel und Arzneimittel unterliegen innerhalb der Einfuhrbestimmungen Japan einer Begrenzung von 24 Stück. In Bezug auf Medikamente muss ersichtlich sein, dass die mitgeführte Menge den Verwendungsumfang von zwei Monaten nicht überschreitet. Andere Arten von Waren können bis zu einem Gegenwert von 200.000 Yen zollfrei eingeführt werden. Zollfreiheit besteht ebenfalls für Bargeld. Besondere Einfuhrbestimmungen gelten hingegen für Haustiere. Im Heimtierpass und dem verpflichtenden Gesundheitszeugnis sollte vor allem eine aktuelle Tollwutimpfung ersichtlich sein. Für eingeführte Tiere besteht darüber hinaus eine Quarantänepflicht von nicht weniger als 14 Tagen. Letztendlich ist das Thema Einfuhrbestimmungen Japan eine wichtige Basis für angenehme Urlaubserfahrungen.
Geocaching Schwerin: Die etwas andere Sightseeing-Tour
Geocaching Schwerin ist die etwas andere Sightseeing-Tour im Satelliten-Zeitalter.
Schatzsuche entlang von Sehenswürdigkeiten, Kaffeehäusern und Spielplätzen: Geocaching ist die moderne Version von Schnitzeljagd und avanciert in Schwerin gerade zum Trend. Seit März 2010 lassen sich Menschen von Satelliten den Weg weisen und erwandern 53°38‘ N, 11°25‘ O – das sind die Koordinaten von Schwerin. Wichtigstes Utensil für die Bespaßung unter freiem Himmel ist ein GPS-Gerät, welches man leiht. Damit spazieren die modernen Schatzsucher dann durch Schwerin.
Schritt für Schritt müssen sie mehrere Punkte ablaufen, um überhaupt das übergeordnete Versteck (englisch „cache") zu erreichen. An jedem Punkt gibt es Hinweise zur Lage des nächsten Punktes. Manchmal muss gar ein Rätsel gelöst werden. Zwischendurch gibt das mobile Navigationsgerät Hirnnahrung zur Stadtgeschichte und weist auf nahe gelegene places to be hin. Die Schatzsuche kann immer unterbrochen werden für eine Kaffee-Pause oder spontanes Shopping. Apropos Hirn: Man muss keinen IQ von 140 haben, um die Rätsel zu lösen oder das GPS-Gerät zu bedienen. Beides ist babyeinfach. Vor dem Start gibt es zudem eine Einweisung für das Gerät, sowie ein Starterpaket inklusive Roadbook, in dem man zwischendurch alles noch einmal nachlesen kann.
Drei Sightseeing-Touren stehen beim Geocaching Schwerin zur Auswahl: Die 850-Jahr-Tour, die Stadt-Land-See-Tour, und die Familien-Tour. Bei der Familien-Tour kommt nicht nur das Kind im Erwachsenen, sondern auch die Rasselbande auf ihre Kosten. Infos und Rätsel sind kindgerecht aufbereitet. Geocaching in Schwerin schult Geschichte, Orientierungssinn und Navigation. Zwischenstopps werden auf Spielplätzen eingelegt. Übrigens wirkt das coole GPS-Gerät wahre Wunder, um die Steppkes zum Spaziergang zu bewegen.
Von der Aktivität an der frischen Luft profitieren sowohl kleine als auch große Schatzsucher. Beim Geocaching erleben sie die Stadt Schwerin hautnah und mit allen Sinnen. Vor allem Menschen, die viel mit dem Computer arbeiten, zieht es in ihrer Freizeit nach draußen. Geocaching Schwerin: Die etwas andere Sightseeing-Tour kann wie ein Energie-Booster wirken.
Geschichte in Aachen - Vom Aachener Dom bis zum Marschiertor
Immer wieder erleben Besucher die lebendige Geschichte in Aachen. Vom Aachener Dom bis zum Marschiertor gibt es in der Stadt allerlei Historisches zu entdecken.
Aachen ist eine sehr historische Stadt, die bereits von den Römern gegründet wurde. 31 deutsche Könige wurden in Aachen gekrönt und später galt die Stadt als beliebter Aufenthaltsort von Napoleon. Die Geschichte ist in Aachen noch an vielen Orten lebendig und so können Besucher zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten in Aachen erkunden. Besonders Karl dem Großen verdankt die Stadt viel von ihrer Geschichte und von ihren Sehenswürdigkeiten. Sogar die Karolinger gehören zur Geschichte in Aachen. Vom Aachener Dom bis zum Marschiertor haben sie überall in der Stadt ihre Spuren hinterlassen.
Sehenswert ist das Aachener Rathaus, welches im 14. Jahrhundert bei der karolingischen Kaiserpfalz erbaut wurde. Besucher können heute täglich das Aachener Rathaus mit seinem Krönungsfestsaal erkunden. Touristisch interessant sind auch das Grashaus am Fischmarkt, aus dem Jahre 1267 und das Haus Löwenstein aus dem Jahr 1345. Ein weiteres Wahrzeichen von Aachen ist der Elisenbrunnen, der noch heute Thermalwasser aus der Kaiserquelle ausschenkt. Schon Casanova, Friedrich der Große und Georg Friedrich Händel haben das Thermalwasser getrunken. Die mittelalterlichen Stadtmauern sind Zeugen der Geschichte in Aachen.
Der Aachener Dom gilt bis heute als Wahrzeichen der Stadt. Er wurde im Jahr 800 fertiggestellt und der Basilika in Ravenna nachempfunden. Im Obergeschoss findet man noch heute den Marmorthron von Karl dem Großen. Die gotische Chorhalle aus dem Jahr 1414 ist unter dem Namen „Glashaus von Aachen" berühmt geworden, da über 1.000 Quadratmeter Glas in ihr eingebracht wurden. Im Aachener Dom befinden sich die Gebeine vom Karl dem Großen im goldenen Karlsschrein aus dem Jahr 1215. Der Dom gehört seit 1978 zum UNESCO Welterbe. Besonders schön ist der große Kirchenschatz des Aachener Doms. Seit vielen Jahrhunderten gilt der Aachener Dom als Wallfahrtsort.
Auch das berühmte Marschiertor gehört zur Geschichte in Aachen. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut und gehörte als Südtor zur äußeren Stadtmauer in Aachen. Das Marschiertor ist heute eines der letzten erhaltenen Stadttore in Westeuropa. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Marschiertor als Hauptwaffenplatz, Jugendherberge, Obdachlosenunterkunft und als HJ-Heim genutzt. Heute gehört das Marschiertor zu einer Karnevalsgesellschaft. Dank großer Bemühungen der Stadtbevölkerung ist die Geschichte in Aachen vom Dom bis zum Marschiertor lebendig geblieben.
Geschichte und Kultur in Athen
Die einzigartige Geschichte und Kultur Athens spiegelt sich nicht nur in der Akropolis, sondern in der gesamten Stadt wider.
Der Gründungssage zufolge stritten sich die Göttin Pallas Athene und der Meeresgott Poseidon um die noch namenlose Stadt. Beide machten den Bewohnern der Stadt Geschenke: Poseidon gab einen Brunnen, der jedoch nur Salzwasser ausspuckte; Athene pflanzte einen Olivenbaum, der den Athenern Nahrung, Öl und Holz brachte. Sie gewann, die Stadt trug fortan ihren Namen. Die tatsächliche Geschichte der Stadt Athen lässt sich bis in die Jungsteinzeit vor rund 7.500 Jahren zurückverfolgen. Um 1.300 v. Chr. wurde der erste mykenische Palast auf der Akropolis erreichtet. Später bildete diese Anlage als Burg Akropolis den militärischen und religiösen Mittelpunkt Athens.
Altgriechische Kultur: die Akropolis
Noch heute zählen die Akropolis und das darauf erbaute Parthenon zu den wichtigsten kultureller Sehenswürdigkeiten in Athen. Der reguläre Eintritt beträgt 12 Euro, Ermäßigungen gibt es beispielsweise gegen Vorlage eines Studentenausweises. Das Parthenon ist ein Tempel, der der Stadtgöttin Pallas Athene geweiht ist, und als Dank für die Rettung der Griechen nach dem letzten Krieg gegen die Perser erbaut wurde. Am Fuße der Akropolis liegt einer der ältesten Stadtteile Athens, die Plaka. Viele der hier errichteten Häuser haben Grundmauern aus der Antike, die Fassaden stammen jedoch zumeist aus dem 18. Jahrhundert. Bis zur modernen Stadtplanung im 19. Jahrhundert bildete dieser Stadtteil den Kern von Athen.
Allgegenwärtige Geschichte in Athen
Ein bedeutsamer Platz im Zentrum der Stadt ist der Syntagma-Platz, der ursprünglich als Musenplatz angelegt war. Heute steht das Parlamentsgebäude an diesem, von zahlreichen Kaffeehäusern gesäumten Platz. Auf dem Syntagma-Platz finden ganzjährig Veranstaltungen statt. Die Evozonen, das ist die ehemalige königliche Garde, marschiert jeden Sonntag in einer großen Parade auf. In unmittelbarer Nähe zum Platz liegt der Nationalgarten, der ehemals der Schlossgarten war. Ein Teil dieses Geländes war in der Antike der Garten des Philosophen Theophrastos von Eresos, einem Schüler Aristoteles'. In Mitten der Stadt erhebt sich der Lykabettus, der Stadtberg Athens. Er ist 277 Meter hoch und mit einer Standseilbahn zu erreichen. Der Aufstieg zu Fuß ist möglich, aber anstrengender. Die Erhebung bietet einen Überblick über alle Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Guatemala Sicherheit - Sicheres Reisen in Guatemala
Traumurlaub in Guatemala: Sicherheit - Sicheres Reisen in Guatemala und Umgebung werden mit den nötigen Vorkehrungen möglich und machen so den Urlaub zu einem tollen Erlebnis
Guatemala ist ein faszinierendes Reiseziel und bietet außergewöhnliche Naturschauspiele sowie Zeugnisse jahrtausendealter Kulturen.Leider sind Armut und Kriminalität mittlerweile ein Thema geworden. Sicherheit, sicheres Reisen in Guatemala und Tipps für einen entspannten Urlaub sollten vor der Abreise eingeholt werden damit der Urlaub erholsam und sorgenfrei wird. Auf Sicherheit muss der Reisende achten, da die Kriminalitätsrate in Guatemala stark gestiegen ist. Informationen zu Sicherheit und sicherem Reisen in Guatemala findet der Reisende auf den Seiten des auswärtigen Amtes, die er vor der Reiseplanung besuchen sollte, da sich die Sicherheitslage von Woche zu Woche ändern kann.
Der Guatemalareisende sollte zu seiner Sicherheit darauf achten, keine Wertsachen sichtbar zu tragen, wie Schmuck, Uhren, oder seine Fotoausrüstung. Zur Sicherheit und sicherem Reisen kann der Reisende beitragen, indem er nur tagsüber reist. Um den Touristen das Gefühl von Sicherheit zu geben, werden Polizeikontrollen vereinzelt üblich, Zu seiner Sicherheit sollte sich der Tourist den Polizeiausweis zeigen lassen und seine Papiere nur auf dem Polizeirevier aus der Hand geben.
Am höchsten ist die Gefahr vor Übergriffen in Guatemala-City und auf den Straßen, die zu den Grenzen und Flughäfen führen. Hier sollte man die Autotüren bei langsamer Fahrt stets verschlossen lassen und möglichst nicht anhalten. Es ist sicherer, nur in offiziell registrierten Taxen zu fahren, die man selbst bestellt hat. In Guatemala City sollte man sich nach Anbruch der Dunkelheit nur in den touristischen Gegenden der Innenstadt um Zone eins, neun und zehn aufhalten. Tagestouren zu den nahe gelegenen Vulkanen sind sicherer mit einem offiziellen Touren-Guide als alleine. In den günstigeren Unterkünften sollte man die Zimmertüren abschließen können. Beachtet man diese Hinweise für sicheres Reisen in Guatemala wird der Urlaub sicherlich zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Historische Bauwerke in Seoul - Tempel und Paläste
Spuren der geschichtsträchtigen Vergangenheit Südkoreas finden Besucher in den historischen Bauwerken in Seoul - Tempel und Paläste belegen die bewegte Historie der Stadt.
In der Hauptstadt Südkoreas befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten, zu denen natürliche auch historische Bauwerke in Seoul -Tempel und Paläste zählen. Die Jahrhunderte alten Tempel und Paläste sind nicht nur Zeugen längst vergangener Zeiten, jeder für sich hat seine ganz eigene Geschichte. In nahezu jedem Bezirk der quirligen Metropole sind historische Bauwerke zu finden. Die Hauptattraktion der Stadt ist der Gyeongbokgung Palast im Stadtteil Gwanghwamun. Er diente für die Joseon Dynastie bis 1592 als Hauptpalast, wurde jedoch während der japanischen Besatzung mit seinen 330 Gebäuden fast vollständig zerstört. Mit dem Gyeonghoeru Pavillon, der getragen wird von 48 Säulen und dem prächtigen Genjeogjeon Gebäude, wirkt die Anlage wie ein kleine Variante der versunkenen Stadt. Zu den historischen Bauwerken in Seoul gehört auch der Palast Deoksugung. Zu einem Weltkulturerbe erklärte die UNESCO den Changdeokgung Palast von Seoul auf dessen Gelände die Villa von Naksonjae, die ältesten Steinbrücke Seouls und die wunderschönen Geheimgärten Biwon zu besichtigen sind.
Zum Stadtbild gehören historische Bauwerke in Seoul - Tempel und Paläste einfach dazu. Sie dokumentieren die bewegte Vergangenheit der mehr als zehn Millionen Metropole. Inmitten der pulsierenden Stadt befindet sich der Jogyesa Tempel, der vom Jogye-Orden im Jahr 1395 gegründet wurde und als der wichtigste buddhistische Tempel des Zen Buddhismus in Korea gilt. Sehr interessant ist der, aus dem 15. Jahrhundert stammende, Bongeunsa-Tempel mit der größten Tempel-Anlage von Seoul. Neben dem Haupttempel befindet sich eine interessante Sammlung von Holzblockinschriften. Der Bongwonsa-Tempel, errichtet im Jahr 889, wurde 1728 an den heutigen Standort der Ewha-Frauen-Universität umgesiedelt. Jedes Wochenende wird in dem Haupttempel, der Sitz der Taego-Sekte ist, das Yeongsanjae festlich begangen. Bei diesem Ritual werden die Lehren Buddhas zelebriert. Historische Bauwerke in Seoul, Tempel und Paläste sind in der ganzen Stadt zu finden, wobei die zahlreichen kleineren Tempel für Besucher schwer zu finden sind in der Weltstadt Seoul.
Historische Bauwerke in Siena - Dom und Basilika
Es gibt zahlreiche historische Bauwerke in Siena. Dom und Basilika gelten als bekannteste Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Die bedeutendsten historischen Bauwerke in Siena sind der Dom und die Basilika. Der Dom gilt als wichtigstes gotisches Bauwerk von Italien. Den baulichen Ursprung bot eine romanische dreischiffige Basilika, die auch heute noch erhalten ist. Der Dom von Siena wurde im 13. Jahrhundert erbaut, aber erst im 14. Jahrhundert vollendet. Seine besonderen Merkmale sind die Fassade aus weißem und schwarzem Marmor und der recht unregelmäßig wirkende Bau. Im 14. Jahrhundert wurde der Bau wegen Geldmangels eingestellt und so zeugen nur die Fassade und das Nordseitenschiff von der eigentlichen Pracht, die der Dom von Siena hätte bekommen sollen. Der Campanile des Doms stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde eher im lombardischen Stil erbaut. Die historischen Bauwerke in Siena, allen voran der Dom und Basilika, sind reich mit Kunstschätzen geschmückt worden. Im Dom ist besonders die achteckige Kanzel von Pisano sehenswert. Genauso ist der Bodenbelag einmalig, da es sich um kunstvoll gravierte Marmorplatten handelt. Die Platten sind in Farbe und Schwarzweiß gehalten und stellen biblische Themen dar.
Die Basilica dell'Osservanza ist ein weiteres historisches Bauwerk in Siena. Sie wurde 1490 im Stile der Renaissance erbaut und beherbergt das Familiengrab Petrucci. Sehenswert sind die Bibliothek, das Museo Aurelio Castelli und die Marmorstatuen der Basilika. Die Basilica di San Domenico befindet sich im historischen Stadtkern von Siena. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut und stellt den Kopf und einen Finger der Heiligen Caterina aus. Sehenswert sind die Krypta und die vier Kapellen des Querschiffs. Weitere historische Bauwerke in Siena sind die Franziskanerkirche Basilica die San Francesco, Santo Spirito, das Pilgerhospiz Ospedale Santa Maria della Scala und das Museum dell'Opera del Doumo. Dort befindet sich die berühmte Madonna von Duccio. Sehenswert sind außerdem das Rathaus, Palazzo Pubblico, und die Kunstakademie, die Accademia Musicale Chigiana.
Historisches Florenz - Geschichte pur
Geschichte pur, Geschichte zum Anfassen: All das bietet die historische Altstadt in Florenz mit all seinen prachtvollen Bauten, Denkmälern und Kirchen!
Kaum eine andere Stadt ist so reich an Kunst, Kultur und historischen Bauten wie Florenz. Die Hauptstadt der Toskana liegt am Fluss Arno und trägt seit dem 19. Jahrhundert den Beinamen „Italienisches Athen". Florenz gilt als die Wiege der Renaissance: Vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert lebten hier bedeutende Künstler und Gelehrte wie die Maler Donatello, Botticelli und Michelangelo. Auch die Wissenschaft war durch herausragende Köpfe wie Machiavelli, Leonardo da Vinci und Galileo Galilei in Florenz vertreten.
Kultureller Aufstieg und Fall des historischen Florenz
Im 15. und 16. Jahrhundert etablierte sich Florenz als Handels- und Finanzzentrum; Mitglieder der reichen Familie Medici wurden zu Förderern der Wissenschaftler und zu Mäzenen der Künstler. Im 17. Jahrhundert starb die Familie Medici aus, Florenz gelangte in den Besitz der Habsburger und versank vorübergehend in kultureller Bedeutungslosigkeit. Erst im 19. Jahrhundert erlebt Florenz einen erneuten Aufschwung – wirtschaftlich und kulturell. 1861 wird Florenz ein Teil des vereinigten Italiens. Im historischen Florenz wurden auch zahlreiche Kirchen erbaut, darunter architektonisch herausragende wie die römisch-gotische Kathedrale Santa Maria del Fiore. Diese Kirche wurde in der Zeit zwischen dem 12. und dem 14. Jahrhundert errichtet und ist besonders geprägt durch die von Filippo Brunelleschi entworfene Kuppel. Heute ist Santa Maria del Fiore für die Allgemeinheit geöffnet und kann täglich besichtigt werden. Im angrenzenden Dommuseum befindet sich die wertvolle Skulptur Pietá Palestrina von Michelangelo.
Die einzigartige Altstadt wird zum Weltkulturerbe erklärt
Die historische Altstadt von Florenz wurde von der UNESCO 1982 zum Weltkulturerbe erklärt. Die Architektur der florentinischen Gebäude ist stark geprägt durch Brunelleschi, Donatello und Masaccio. Das Zentrum der Altstadt ist die Piazza della Signiora, auf welcher der Palazzo Vecchio steht. Dieser symbolisierte das Zentrum der weltlichen Macht im Florenz des 14. Jahrhunderts. In seiner Form erinnert er an einen Wehrbau. Tatsächlich diente er auch als Schutz vor Übergriffen aus dem Volk oder anderer Familien-Clans. Auf den Palast aufgesetzt ist der 94 Meter hohe, nach seinem Erbauer benannte Arnolfo-Turm, der das Stadtbild des modernen Florenz immer noch stark prägt. Heute ist der Palazzo Vecchio das Rathaus von Florenz. Auf der Piazza vor dem Palast befindet sich der Neptunbrunnen, durch den der Endpunkt eines immer noch funktionierenden Aquädukts aus römischer Zeit markiert wird.
Historisches Granada - Alhambra und Albaicin
Wo Flamenco und Tapas-Tradition erhalten geblieben sind, da findet man Historisches. Granadas Alhambra und Albaicin bilden die Kulisse der geschichtsträchtigen Stadt in Andalusien
Die wohl lebhafteste und hippigste Metropole in Andalusien ist die zauberhafte Stadt Granada. Als Universitätsstadt schon lange ein Begriff, zieht sie jährlich tausende von Studenten aus aller Welt in ihre Bildungseinrichtungen. Die verwinkelten arabischen Gassen mit ihren bunten Märkten und weißgewaschenen Häusern, die schneebedeckten Spitzen der Sierra Nevada sowie die Alhambra und Albaicin sind Teil des Kulturgutes Historisches Granada und sorgen für einen unvergesslichen Aufenthalt.
Alhambra
Die Alhambra als Zeichen für ein historisches Granada liegt auf dem La Sabika Hügel und ist ein Muss bei einem Besuch der Stadt. Sie gilt als eines der meisterhaftesten Gebäude arabischer Baukultur und erinnert mit seinen roten Festungsmauern und umliegenden Zypressen an ein Märchenschloss aus vergangenen Zeiten. Innerhalb der Alhambra befinden sich die Gärten der Generalife und der Palacio Nazaris, welche im Eintrittspreis zur Alhambra von ca. 11 Euro inbegriffen sind. Eine Vorbestellung der Eintrittskarten ist zu empfehlen, da die Warteschlangen an der Kasse sehr lang sind und nur eine begrenzte Anzahl an Tickets zur Verfügung stehen. Alhambra und Albaicin liegen sich gegenüber, so daß eine Besichtigung beider Kulturstätten kein Problem darstellt.
Albaicin
Mit Blick auf die Festung und die Sierra Nevada findet der Besucher ein wahres historisches Granada, die Albaicin. Das alte Muslimenviertel gehört zu den schönsten Schätzen der Stadt und verführt mit seinen kleinen Gassen aus Kopfsteinplaster, den Hängegärten und seinem arabischen Flair den Besucher. Der Aussichtspunkt auf der Albaicin ist heute beliebter Treffpunkt von Hippies und Weltverbesseren auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Es bietet einen wunderbaren Ausblick auf die Alhambra. Zu erreichen ist die Albaicin mit den Busnummern 31 und 32, die vom Plaza Nueva aus starten und alle zehn Minuten operieren.
Honduras Klima: Das Wetter in Honduras
Die Höhenlage beeinflusst Honduras Klima und das Wetter stark. Welche Kleidung ins Reisegepäck muss, hängt von der Region und der Reisezeit ab.
Das Klima in Honduras ist tropisch, wobei das Klima in den höheren Lagen über 1000 Meter gemäßigt ist. Da Honduras von Gebirgen durchzogen ist, sind die Temperaturen je nach Höhenlage sehr unterschiedlich. An der honduranischen Nordküste, im karibischen Tiefland, ist es ganzjährig warm mit durchschnittlichen Temperaturen um 25°C. An der Pazifikküste herrscht tropisches Klima mit einer extremen Trockenzeit zwischen November und April. Hier liegen die Temperaturen im Jahresmittel bei etwa 30°C. Teilweise können die Temperaturen an den Küstengebieten sogar die 35°C-Marke übersteigen, dann herrscht gelegentlich auch eine unangenehme Schwüle vor. In den höheren Lagen im Landesinneren ist es dagegen manchmal sehr kühl, die Durchschnittswerte liegen hier bei etwa 18°C.
Die unangenehme Regenzeit ist in Honduras von Mai bis Oktober. Generell kann man sagen, dass die Niederschlagsmenge kontinuierlich von Norden nach Süden abnimmt. An der karibischen Nordküste regnet es das ganze Jahr hindurch. Vor allem im Sommer ist immer wieder mit starken Regenfällen zu rechnen. Von Juni bis September ist Honduras Klima von tropischen Stürmen geprägt, die aber nur über die nördliche Küste am karibischen Meer hinwegziehen. Unvergessen ist der Wirbelsturm Mitch, der im November 1998 über Honduras wütete.
Die beste Reisezeit für Honduras ist zwischen Februar und März. Da ist es zwar relativ trocken, doch die Pflanzen blühen noch. Ausgerüstet mit leichter Baumwollkleidung ist man für das Wetter in Honduras gewappnet. Bei einem Besuch der zentralen Region sollte man allerdings eine Jacke oder einen Pullover mitnehmen. Hüte und Sonnenbrillen sind für den Strand unerlässlich und für die Zeit in den feuchteren Monaten hat man am besten eine Regenjacke oder einen Schirm im Gepäck.
Impfungen Singapur: Tipps für einen gesunden Aufenthalt
Informationen zur medizinischen Vorbereitung eines Aufenthaltes im tropischen Singapur - Impfungen Singapur: Tipps für einen gesunden Aufenthalt
Eine Reise nach Singapur bedeutet einen Aufenthalt mitten in den asiatischen Tropen und doch in einem Industriestaat, in dem die medizinische Versorgung europäisches Niveau hat. Dennoch erfordert eine solche Reise schon alleine auf Grund des Klimas besondere Vorbeugungsmaßnahmen, an die man spätestens sechs Wochen, besser jedoch sechs Monate vor der Ausreise denken sollte. Es geht um Impfungen Singapur: Tipps für einen gesunden Aufenthalt.
Gesetzlich vorgeschrieben ist von singapurischer Seite eine Gelbfieber-Schutzimpfungen für Reisende, die aus endemischen Gebieten einreisen oder diese kürzlich besucht haben. Dazu zählen Afrika und Südamerika. Empfehlenswert für die Impfungen Singapur: Tipps für einen gesunden Aufenthalt für alle Reisende ist ein Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatatis A. Die ersten drei Impfungen zählen aber zu den Standardimpfungen in Deutschland, die man an dieser Stelle überprüfen lassen sollte. Der Impfschutz gegen Hepatatis A, das über das Essen übertragen wird, braucht insbesondere bei längeren Aufenthalten auch eine Vorlaufzeit von einigen Wochen. Hepatatis B wird lediglich über Blut- oder Sexualkontakte übertragen und ist deshalb vor allem für Risikogruppen oder Langzeitaufenthalte wichtig. Es gibt jedoch auch Kombi-Impfungen zum Schutz gegen Heptatitis A und B. Unter Umständen lohnt es sich auch über eine Impfung gegen Influenza, Pneumokokken und H1N1 nachzudenken, da in der Millionenstadt Singapur immer wieder vereinzelte Fälle auftreten.
Ebenso wichtig wie das Thema Impfungen Singapur: Tipps für einen gesunden Aufenthalt ist das Thema Mückenschutz. Der sehr unwahrscheinlichen Malaria-Erkrankung, dem Dengue-Fieber und dem Chikungunya-Virus kann man mit Mückenschutzmitteln und entsprechender heller, körperbedeckender Kleidung vorbeugen. Diese Informationen sind ohne Gewähr und können natürlich keine reise- und tropenmedizinische Beratung bei einem Arzt oder in einem Tropeninstitut ersetzen.
Impfungen Thailand: Tipps für einen gesunden Urlaub
Neben Impfungen für Thailand gibt es zahlreiche Tipps für einen gesunden Urlaub in dem südostasiatische Land.
Thailand zählt zu den beliebtesten Reisezielen für deutsche Touristen. Durch die tropischen klimatischen Verhältnisse existieren in Thailand einige Krankheiten, denen man bereits im Vorfeld einer Reise mit Impfungen vorbeugen kann. Zu den notwendigen Impfungen Thailand gehört zum Beispiel eine Impfung gegen das Gelbfieber. Zwar gibt es keine Vorschriften für Impfungen, wenn man direkt aus Deutschland anreist, jedoch sind diese und weitere Impfungen Thailand vor einer Reise zu empfehlen. Ebenfalls sollten vor einem Urlaub in Thailand die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, und Hepatitis A vorgenommen werden. Bei einem längeren Aufenthalt im südostasiatischen Land, der vier Wochen überschreitet, ist zudem eine Impfung gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis zu empfehlen. Bei den Impfungen ist zu beachten, dass zum Teil mehrere Male der Wirkstoff verabreicht werden muss, so dass man sich bereits einige Monate vor der Reise Gedanken machen sollte über mögliche Impfungen. Thailand ist aber ein Reiseland, bei dem man generelle Tipps für einen gesunden Urlaub beachten sollte.
Bei einer Urlaubsreise in das Land sind gleich mehrere Faktoren von Bedeutung: Zum einen ist das Trinkwasser in Thailand nicht genießbar. Den Verzehr von Trinkwasser sollte man als Tourist vermeiden und selbst kleinere Mengen nicht zu sich nehmen. So ist zum Beispiel auch für das Zähne putzen zu empfehlen, gekauftes stilles Wasser aus Flaschen zu verwenden. Durch den Verzehr von Trinkwasser oder durch das scharfe Essen, kann es bei einer Thailandreise häufiger zu Durchfallerkrankungen kommen. Einige Tipps für einen gesunden Urlaub sind daher auch, Medikamente gegen Durchfall einzupacken und auf zu scharfes Essen zu verzichten. Auch kann man vorsorglich Notfallmedikationen gegen Malaria mitnehmen, die insbesondere in den Grenzregionen zu Myanmar und Kambodscha vorkommen kann.
Italienisch lernen in Florenz
Was kann schöner sein, als das Erlernen einer Sprache mit dem Urlaub zu verbinden. Florenz als Kunst- und Kulturstadt bietet die besten Voraussetzungen dafür.
Sprachen lassen sich bekannterweise am besten vor Ort erlernen und besonders Italienisch lernen in Florenz wird immer wieder gern empfohlen. Als mittelaterliche Stadt ist Florenz die Hauptstadt der Toskana und mit ca. 450.000 Einwohnern am Fluss Arno gelegen. Aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung, speziell im Bereich der Kunst und Architektur, wird sie auch das "italienische Athen" genannt. Von den Römern wurde sie im 1. Jahrhundert vor Christus gegründet und hat sich heute zu einer lebendigen Stadt entwickelt. Als Geburtsort der italienischen Sprache bieten florentinische Sprachschulen Italienischkurse an, die auf unterschiedlichste Art und Weise beim Erlernen der Sprache helfen. Spezialkurse, wie Italienisch und Kochen oder Italienisch und Kunst, verbinden das Lernen mit kulturellen Aspekten. So erfährt man neben Italienisch lernen in Florenz auch etwas über Land und Leute.
Die Sprachschule Linguaviva gehört zu den führenden Sprachschulen in Italien und bietet spezielle Kunst und Kulturprogramme an. In einer freundlichen und unterhaltsamen Atmosphäre werden die Studenten in zentraler aber ruhiger Lage unterrichtet. Außerhalb der Schule werden Tagesauflüge, kunstgeschichtliche Führungen in Florenz und Ausflüge in der Umgebung unternommen. Auch das Nachtleben kommt hier nicht zu kurz. Bei der Auswahl von Unterkünften unterstützt Linguaviva die Studenten.
Eine weitere Sprachschule ist die Centro Machiavelli, die neben den gewöhnlichen Italienischkursen auch Kunstkurse wie Malen oder Töpfern anbietet. Das Besondere an dieser Schule ist die Mitglieschaft im TANDEM Network, durch die Sprachpartnerschaften zwischen den italienischen und internationalen Studenten organisiert werden. An einem der schönsten Plätze von Florenz und mitten im Zentrum der Stadt hat die Sprachschule Centro Machiavelli ihren Sitz. Italienisch lernen in Florenz bedeutet nicht nur Sprache und kultureller Austausch, sondern ist Urlaub auf eine besondere Art und Weise.
Japan Klima: Die beste Zeit für eine Reise nach Japan
Sehr unterschiedlich ist das Japan Klima: Die beste Zeit für eine Reise nach Japan ist abhängig davon, welchen Teil des Landes man bereisen möchte.
Aufgrund seiner Nord-Süd-Ausdehnung von rund 3.000 Kilometern hat Japan ein sehr unterschiedlich ausgeprägtes Klima. Grob kann man Japan in sechs Klimaregionen einteilen: Die Klimazone auf Hokkaido ist geprägt von kalten, schneereichen Wintern, die Klimaregion Japanisches Meer von starken Schneefällen im Winter, milden Sommern und Föhn. Das zentrale Hochland ist die Klimazone mit den größten Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter beziehungsweise Tag und Nacht, im Gegensatz zum Seto-Inlandsee, wo ganzjährig ein mildes Klima herrscht. Die Pazifikregion hat kalte Winter und heiße, trockene Sommer und auf den Nansei-Inseln findet man subtropisches Klima mit starken Niederschlägen und Taifunen vor. Die ganze japanische Insel ist stark von Winden beeinflusst. Im Frühsommer ist der Süden des Landes von monsunartigen Regenschauern und Wirbelstürmen betroffen. So beschreibt man am besten das Japan Klima. Die beste Zeit für eine Reise nach Japan ist somit nicht leicht zu bestimmen.
Je nach Reiseziel eignen sich verschiedene Monate für eine Japanreise. Für Zentral- und Südjapan sind die Monate April und Mai sowie September und Oktober günstig, wohingegen sich die Wintermonate aufgrund der Kälte weniger eignen, genauso wenig wie die regnerischen Monate von Juni bis September. Nach Hokkaido reist man am besten in der Wanderzeit von Mai bis September oder in der kalten, aber sonnigen Skisaison im Februar. Von November bis März ist es auf Hokkaido meist regnerisch und kalt. Generell herrscht für eine Japanreise im Frühling und im Herbst das ideale Japan Klima. Die beste Zeit für eine Reise nach Japan ist schließlich dann, wenn man nicht schwitzen oder frieren muss und die Tage oft klar sind. Im Gegensatz zu den Winter- und Sommermonaten, die entweder von hohem Schneefall und eisigen Temperaturen oder von der Regenzeit und feuchter Hitze geprägt sind.
Kambodscha - Geschichte erleben
Wer in Kambodsche Geschichte erleben will, hat dazu viele Möglichkeiten. Die Tempelanlagen von Angkor oder die tragische Stadt Phnom Penh bieten Touristen viele Gelegenheiten.
In Kambodscha Geschichte erleben ist für Besucher des südostasiatischen Staates kein Problem. In der Nähe von Siem Reap befindet sich der Archäologische Park Angkor, in der Hauptstadt Phnom Penh erlebt man die Folgen des Genozids im 20.Jahrhundert. Die Zeugnisse der mittelalterlichen Geschichte rund um das Khmer-Königreich und die Region Angkor sind dabei ebenso beeindruckend, wie die schlimme Vergangenheit Kambodschas in den 1970er Jahren unter der Herrschaft der Roten Khmer. Unter ihnen wurde ein Viertel der Bevölkerung Kambodschas getötet.
Das ehemalige Königreich der Khmer baute zwischen dem 8. und 15. Jahrhundert eine Vielzahl an Tempelanlagen. Die berühmtesten unter ihnen sind Angkor Wat, Bakong, Preah Ko und die Stadt Angkor Thom. Die teilweise gut erhaltenen Tempelanlagen können am besten individuell erkundet werden. Sie sind die Hauptsehenswürdigkeiten in Kambodscha. Man kann für die Tempelanlagen entweder geführte Touren buchen oder sie per Fahrrad oder Tuk-Tuk erkunden. Geschichte erleben kostet im sehr weitläufigen Archäologischen Park Angkor in etwa 15 Euro pro Person pro Tag. Bei mehrtägigen Tickets verringert sich der Preis.
In Kambodscha Geschichte erleben kann man ebenso gut in Phnom Penh. Die grausame Herrschaft der Roten Khmer ist auch heute noch für jeden Touristen zu spüren. Die beeindruckendsten Möglichkeiten die jüngere Geschichte Kambodschas kennen zu lernen, sind die so genannten Killing Fields etwas außerhalb der Stadt und das Museum Tuol Sleng, das während der Zeit der Roten Khmer als Gefängnis genutzt wurde. Für diese und weitere Möglichkeiten in Kambodscha Geschichte erleben zu können, kann man im Voraus geführte Touren buchen. Die Ausflüge lassen sich aber auch ohne Probleme spontan in Phnom Penh planen und durchführen. Eine Fülle an Angeboten von privaten Tuk-Tuk-Fahrern erwarten die Touristen in der Hauptstadt von Kambodscha.
Kneipen in Leipzig - italienisches Flair im Osten Deutschlands
Italienisches Flair im Osten Deutschlands gibt es in den Kneipen von Leipzig. Kaum eine Stadt bietet eine so abwechlungsreiche Kneipenlandschaft wie Goethes Leipzig.
Schon als Goethe, der berühmte Dichterfürst, noch lebte, war Leipzig für seine Kneipenkultur bekannt. Damals erinnerte Leipzig an Paris. Heute erkundet man Leipzigs Kneipen, wenn man italienisches Flair im Osten Deutschlands erleben möchte. Seit der Wiedervereinigung hat sich nämlich einiges verändert in den Kneipen von Leipzig. Niemand muss lange im Trockenen sitzen. Leipzig hat für jeden Geschmack das passende Ambiente. Wer sich vom Untergrund angezogen fühlt, ähnlich wie Dr. Faust aus Goethes Klassiker, für den ist das Leipziger Connewitz-Viertel die richtige Adresse. Auf der Karl-Liebknecht-Straße, auch liebevoll „Karli" genannt, befinden sich Szenelokale, wie das Volkshaus, das naTo und das Café Puschkin. Angehende Schriftsteller, Erfolg versprechende Schauspieler und hoffnungsvolle Nachwuchsmusiker jeden Alters kommen hier zusammen.
Wer einen Abstecher nach Irland wagen möchte, der gehe ins KillyWilly. Das ist ein nachempfundener typischer irischer Pub mit langem Tresen, an dem zwanzig durstige Leute Platz finden und sich durch bekannte irische Biersorten trinken können. Aufgetaucht aus dem Untergrund geht es weiter durch die Kneipen in Leipzig. Italienisches Flair im Osten satt spürt der Kneipengänger auf der "Drallewatsch": Wer die Wahl hat, hat die Qual auf der großen Fleischergasse und dem Barfüßergässchen. „Drallewatsch" haben es die Leipziger getauft, was so viel heißt wie „von Kneipe zu Kneipe ziehen". Die Wahl wird zwischen dreißig Kneipen entschieden. Es muss ja nicht bei einer bleiben. Schaffen kann man mindestens zehn. Überall fließt Ur-Krostitzer, das bekannte Leipziger Bier, der Klassiker unter den Bieren. Doch das ist wohl der einzige Unterschied zu Italien.
Wer sich nach einigen Pilsnern dann doch eher wie ein verkannter Schauspieler fühlt, der wird sich im so genannten Schauspielerviertel in der Gottschedstraße pudelwohl fühlen. Auch hier fühlt man sich in den Kneipen in Leipzig in südliche, italienische Gefilde versetzt. Eine hübsche Kneipe nach der anderen gilt es zu entdecken, besser gesagt zu ertrinken. An Ort und Stelle befindet sich auch das Central Theater Leipzigs. Und spätestens hier wird der verkannte Schauspieler feststellen, dass er in Leipzig ist, denn Romeo und Julia steht nicht auf dem Programm, stattdessen läuft ein anderes Stück, und das heißt: Doktor Faust.
Leipzig wäre nämlich nicht Leipzig, wenn es unter den Kneipen nicht ein Lokal gäbe, welches die Stadt mit einem Schlag weltberühmt gemacht hat: Auerbachs Keller. Dieser Ort, neun Meter unter der Erde, war ausschlaggebend für die Idee von Goethes Faust. Denn dort befinden sich die berühmten Bilder von Johann Faust, einem Magier, Astrologen und Wahrsager. Auerbachs Keller hat sich heute auf die verschiedensten Touristen eingestellt und vermischt geschickt Tradition mit Moderne. In Auerbachs Keller gibt es die verschiedensten Restaurants und eine historische Weinstube. Wer mit dem Teufel anstoßen möchte, der setzt sich an die Mephisto Bar und verkauft hoffentlich nicht seine Seele. Und zum Schluss noch eine gute Nachricht. Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, der steigt in den kostenlosen Shuttleservice und lässt sich von Kneipe zu Kneipe fahren.
Königsstädte Marokko: Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat
Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat sind die vier Königsstädte Marokkos. Hier gibt kann man in den Altstädten und auf Märkten die ursprüngliche Kultur Marrokos erleben.
Die Königsstädte von Marokko, Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat, waren einst Sitz der Landesherrscher. Weil diese prunkvolle Paläste errichteten, bieten die Städte eine eindrucksvolle Architektur. Die älteste Königsstadt in Marokko ist Fès, in dem im 9. Jahrhundert die Idrisiden herrschten. Sie gründeten damals die immer noch existierende Qarawiyin-Universität. Sie befindet sich in der Altstadt, die im orientalischen Stil gebaut ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Weitere Sehenswürdigkeiten in Fès sind das jüdische Viertel und der Königspalast.
Nach Fès wurde Marrakesch zur Königsstadt von Marokko, wo die Alawiden herrschten. Sehen sollte man die Koutubia-Moschee mit ihrem eindrucksvollen Minarett – auch wenn Touristen sie nur von außen bestaunen dürfen. Besichtigen kann man dagegen den Bahia Palast aus dem 19. Jahrhundertmit mit seinen schönen Gartenanlagen. Er öffnet täglich von 8.30 bis 12.00 Uhr und von 14.30 bis 18.00 Uhr, der Eintritt kostet 10 DH. Ebenfalls sehenswert sind in Marrakesch die Menara-Gärten und der Jeema al Fna-Platz, auf dem Märkte stattfinden. Nach Sonnenuntergang kann man in den Restaurants bei gemütlicher Atmosphäre essen und das lebhafte Treiben auf den Straßen genießen.
Meknès wurde 17. Jahrhundert Königsstadt. Dort kann man über die traditionellen Souks-Märkte bummeln oder die Gebäude der Altstadt bestaunen, allen voran die Koranschule Medersa Bou Inania. Auch das kunstvoll gestaltete Stadttor sollte man sehen, genauso wie die Bab Berdieyenne-Moschee. Die vierte der Königsstädte von Marokko ist Rabat, die heutige Hauptstadt. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Kasbah des Ouidaia, eine Festung mit andalusischen Gärten und einer Moschee. Dort befindet sich auch das Palastmuseum, in dem man etwas über die Geschichte der Stadt erfährt. Es hat außer Dienstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 DH. Ebenfalls nicht verpassen sollte man die Chellah-Ruinen, eine römische Nekropole. Für 10 DH kann man sie von 8.30 bis 17.30 Uhr täglich besichtigen.
Kultur Graz: Oper, Schauspielhaus und Orpheum
Ob Operette, freie Interpretation oder Konzert - die Grazer Oper, das Schauspielhaus und das Orpheum leisten einen wesentlichen Beitrag zu Förderung und Erhalt der Kultur in Graz.
Die Grazer Oper, von den Wiener Architekten Fellner&Helmer am Opernring im neobarocken Stil erbaut, wurde am 16. September 1899 mit einer Aufführung von Schillers Wilhelm Tell eröffnet. Im Inneren beeindruckt nach dem Betreten des Foyers die Prunkstiege, die sich an der Stiegenanlage des Pariser Opernhauses orientiert. Der Zuschauersaal, der an Barock und Rokoko angelehnt in den Farben Gold, Weiß und Rot gehalten ist, fasst 1.200 Menschen. In den über 40 Logen finden weitere 600 Personen Platz. Der Zuschauersaal kann für Veranstaltungen zu einem Tanzsaal umgebaut werden.
Das Grazer Schauspielhaus ist ein weiteres Stück der Kultur Graz: ursprünglich wurde das von Joseph Hueber geplante Theater 1776 als Nationaltheater oder Ständisches Theater am Freiheitsplatz eröffnet. Nach einer Vielzahl von Umbauarbeiten aufgrund eines Brandes im Jahr 1823 wird es seit seinem Wiederaufbau 1925 bis heute als das Grazer Schauspielhaus bezeichnet und zählt zu den renommiertesten Sprechtheatern Österreichs. In der Zeit nach dem Wiederaufbau zählt Johann Nestroy zu den wichtigsten Schauspielern, die auf dieser Bühne gestanden haben.
Das Grazer Orpheum, am rechten Murufer gelegen, zählt ebenfalls zu den ältesten Veranstaltungshäusern der Stadt und wurde im selben Jahr wie die Grazer Oper errichtet. Dies geschah vor allem, um der Oper, die sich auf der linken Murseite befindet, kulturell entgegenhalten zu können. Im Orpheum wurden vor allem Kabaretts aufgeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem das Gebäude zerstört wurde, wurde das wiederaufgebaute Orpheum erst Teil einer Grazer Kinokette, dann ein Haus der Jugend und bietet seit den 1990er Jahren Unterhaltung in den Bereichen Kleinkunst, Kabarett, Ausstellungen und Kinder-Kultur. Oper, Schauspielhaus und Orpheum bieten dem Kulturliebhaber ein abwechslungsreiches Programm von anspruchsvoller bis unterhaltsamer Kultur. Graz und sein kulturelles Angebot sind international bekannt und immer eine Reise wert.
Kultur Ho Chi Minh City: Theater und Museen
Das frühere Saigon ist nicht nur Vietnams Wirtschaftszentrum, sondern auch eine Hochburg für Kultur. Ho Chi Minh City verfügt über ein breites Spektrum an Theater und Museen.
Ho Chi Minh City ist im Westen besser bekannt unter dem Namen Saigon und gehört zu den kultur- und geschichtsträchtigsten Städten Vietnams. Die moderne Metropole bietet ein breit gefächertes Angebot an Kultur. Ho Chi Minh City spiegelt die historische Entwicklung und das kulturelle Leben Vietnams wider. Ho Chi Minh City gilt als Kulturzentrum Vietnams und wer sich für Theater und Museen interessiert, ist hier gut aufgehoben.
Das Stadttheater bietet täglich Theaterstücke, Tänze und Modenschauen an. Das Programm des Hoa Binh-Theaters reicht von moderner und klassischer vietnamesischer Musik, über traditionelles Theater bis hin zu Tanzaufführungen, Konzerten und der Vorführung synchronisierter Filme. Das Binh Quoi Cultural Village spielt Volksmusik und führt traditionelle Tänze und das klassische Wasserpuppentheater auf. Dieses Schauspiel ist einmalig in Vietnams Kultur. Ho Chi Minh City steht für ein reichhaltiges Theaterangebot.
Das Historische Museum verfügt über mehrere Galerien, in denen anhand von Artefakten und Gemälden die Geschichte Vietnams von den Anfängen bis zum Ende der französischen Kolonialzeit wiedergegeben wird. Tägliche Aufführungen des Wasserpuppentheaters und eine große Keramiksammlung werden ebenfalls geboten. Das Kriegsopfermuseum stellt Waffen, Panzer und Flugzeuge aus und zeichnet mit Hilfe einer Fotogalerie die Gräueltaten des Vietnamkriegs nach, die jedoch eindeutig aus Sicht der Sieger geschildert werden. Das Ho-Chi-Minh-Museum widmet sich dem vietnamesischen Kampf gegen die französische und US-amerikanische. Auf mehreren Etagen werden ebenfalls der Vietnamkrieg, Naturgeschichte und ethnische Minderheiten thematisiert. Das Kunstmuseum stellt zeitgenössische Kunst in wechselnden Exhibitions aus, verfügt über eine ständige Kunstsammlung und jeweils eine Abteilung für revolutionäre Politkunst und Statuen der Minderheiten. Die Theater und Museen der Stadt sind einen Besuch wert und bieten einiges an Kultur. Ho Chi Minh City wird den Kulturbegeisterten gewiss nicht enttäuschen.
Kultur Honduras: Reisen zu den Höhepunkten Mittelamerikas
Geheimnisvoll und spannend ist die Kultur Honduras: Reisen zu den Höhepunkten Mittelamerikas führen zu Mayaruinen inmitten wilden Dschungels.
Honduras, die "Tiefe", bekam ihren Namen 1502 von Kolumbus aufgrund der tiefen Gewässer vor der Karibikküste. Die 1540 von den Spaniern gegründete Stadt Comayagua stellt mit ihrer kolonialen Architektur und der barocken Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert einen wichtigen Anteil an der Kultur Honduras. Weitere Informationen zur spanischen Kolonialherrschaft findet man im Museo Colonial. Reisen zu den Höhepunkten Mittelamerikas führen aber oft zuerst zu den Tempelruinen der Mayas, Copán:
Das UNESCO Weltkulturerbe zählt zu den Highlights der Reisen zu den Höhepunkten Mittelamerikas. Obwohl die Mayas bereits im 9. Jahrhundert auf ungeklärte Weise verschwanden, überdauerte ihre weitläufige Tempelanlage bis in unsere Zeit. "18 Kaninchen", einem bedeutenden Mayaherrscher, verdankt Copán seine einmaligen Steinmetz- und Bildhauerarbeiten. Die Hieroglyphentreppe, die Skulptur des Windgottes, der Rosalita Tempel, Altäre und Stelen, steinerne, behauene Bildnisse, entstanden in dieser Zeit. Auch der Spielplatz für ein im präkolumbianischen Mittel - und Südamerika verbreitetes Ballspiel, Pok Ta Tok, ist Teil der Copánruinen und gehört unbedingt zur Kultur Honduras. Vier Spieler mussten einen harten Kautschukball per steinplattenbegürtelter Hüfte in hoch angebrachte Steinringe befördern, Sieger oder Verlierer wurden möglicherweise anschliessend geopfert, was als große Ehre galt.
Damit enden aber abenteuerliche Reisen zu den Höhepunkten Mittelamerikas noch lange nicht: Los Naranjos und El Puente sind andere Ausgrabungsstätten und wichtige Teile der Kultur Honduras. Der öko-archäologische Park Los Naranjos, am nordwestlichen Ufer des Lago de Yoyoa gelegen, ist eine noch weitgehend unerforschte Ruinenanlage inmitten des Regenwaldes, die den Lenca zugeschrieben wird, weist aber Olmec- und Mayaeinflüsse auf. El Puente ist ein weiterer Ort mit großer Bedeutung für die Kultur Honduras. Begräbnisse, Arbeitstechniken, Fundstücke sowie restaurierte Steinmetzarbeiten im und am dortigen Museum hinterlassen auf höchst interessanten Reisen zu den Höhepunkten Mittelamerikas einen bleibenden Eindruck.
Kultur Houston: Theater in Texas
Die texanische Metropole Houston ist bekannt für ihre Kultur. Die bekanntesten Theater in Texas findet man allesamt in der viertgrößten US-amerikanischen Stadt.
Die texanische Millionenstadt Houston ist bekannt für ihre ausgesprochen abwechslungsreichen Kulturlandschaften. Insbesondere Theaterhäuser stellen für die Einwohner und Besucher der Stadt eine interessante Gestaltungsmöglichkeit für den Abend dar. Es gibt zahlreiche einzigartige Beispiele im Bezug auf die Kultur Houston. Die bekanntesten Theater in Texas sind in der Stadt, vor allem in Downtown Houston, vorzufinden. Dazu gehören das Schauspielhaus Alley Theatre, die Houston Grand Opera und das alternativ geprägte Hobby Center for the Performing Arts.
Begonnen hat die Erfolgsgeschichte der in Houston ansässigen Theater bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts, als die ersten dieser Kultureinrichtungen eröffnet wurden und überwiegend noch Stücke zeigten, die von der amerikanischen Freiheitsbewegung oder Lebensart handelten. Heutzutage haben sich die Theaterdrehbücher zwar etwas geändert, der amerikanische Patriotismus findet allerdings noch immer eine relevante Bedeutung in der Kultur Houston. Manchen Vorstellungen im Alley oder in der Houston Grand Opera sind schon Tage vor dem Veranstaltungstermin restlos ausgebucht, sodass es sich teilweise als äußerst schwierig gestaltet, Karten zu bekommen.
Das Alley verlangt je nach Vorführung und Sitzplatzkategorie zwischen 15 und 45 Euro. Gruppen, Studenten und Senioren erhalten beim Vorweis der jeweiligen Dokumente Rabatte bis zu 50 Prozent. In der Jones Hall wiederum werden etwa 17 bis 150 Euro je nach Veranstaltung und Kategorie fällig. Dabei kann man jedoch bis zu 60 Prozent sparen, wenn man sich vorher auf der offiziellen Website registriert. Zudem wird Senioren und Studenten ebenfalls ein Rabatt gewährt. Gruppen ab zehn Personen erhalten darüber hinaus zehn und Gruppen ab 20 Personen sogar 15 Prozent Rabatt. Zudem genießen sie Priorität bei der Sitzplatzwahl.
Kultur in Bilbao - Guggenheim Museum, Seefahrtsmuseum und Museum der schönen Künste
Kultur in Bilbao - Guggenheim Museum, Seefahrtsmuseum und Museum der schönen Künste vertreiben dem Städtereisenden die Zeit in der spanischen Kunstmetropole.
Bilbao, früher eine Industriestadt mit rauchenden Schloten, ist heute eine angesagte Stadt mit moderner Architektur und exzellenter Kunstszene. Kultur in Bilbao – das Guggenheim Museum, Seefahrtsmuseum und Museum der schönen Künste, und vieles mehr. Die spektakulärste Sehenswürdigkeit ist unbestritten das Guggenheim Museum. Das architektonische Meisterwerk umfasst seit 1997 die weltweit größte Privatsammlung der vom Amerikaner Solomon Guggenheim gegründeten Stiftung und enthält Werke von Chagall bis Picasso. Das Guggenheim Museum besteht aus neunzehn Galerien. Die größte davon – wegen ihrer Form Fisch genannt – kann auch kolossale Kunstwerke ausstellen. Die Krönung ist das 50 Meter hohe Atrium, durch dessen riesiges Glasdach das Sonnenlicht flutet. Das Museum kann von Dienstag bis Sonntag von 10-20 Uhr, in der Hochsaison täglich, für ca. 10 Euro besucht werden. Mit dem Kombi-Ticket für 12 Euro hat man Zugang zum Museum der schönen Künste.
Das Museum der schönen Künste zeigt in neun Sälen des älteren Gebäudes spanische Kunstwerke des 12.-17. Jahrhunderts von Valazquez bis El Greco. In den anderen Sälen findet man Werke ausländischer Künstler dieser Zeit und auch drei Porträts von Goya, unter anderem das Porträt des Dichters Moratín. Der erste Stock widmet sich den baskischen Künstlern. Das moderne Gebäude stellt spanische und ausländische Kunst des 20. Jahrhunderts aus. Die Öffnungszeiten entsprechen denen des Guggenheim Museums, der Eintrittspreis liegt bei 5 Euro.
Das zur Zeit neueste Museum Bilbaos ist das Seefahrtsmuseum. In der früheren Euskalduna-Werft kann man elf Schiffe und einen historischen Kran besichtigen. Im Museumsgebäude fühlt man sich wie im Inneren eines Schiffs. Im Erdgeschoss wird zur Einstimmung ein Film – auch in englischer Sprache – gezeigt. Geöffnet ist hier von Dienstag bis Sonntag von 10 bis18.30 Uhr zu einem Eintrittspreis von 5 Euro.
Kultur in Birmingham: Musik von Klassik bis Rock- und Pop
Längst kein Geheimtipp mehr ist das große Angebot an Kultur in Birmingham: Musik von Klassik bis Rock und Pop prägt die ehemalige Stahlmetropole und lockt Besucher aus aller Welt.
Birmingham, die zweitgrößte Stadt in England, ist längst mehr als eine graue Industriemetropole. Besucher erwartet jede Menge Kultur in Birmingham. Musik von Klassik bis Rock und Pop, Museen, Theater und Märkte locken jährlich Millionen Kulturbegeisterte in die Stadt in den Midlands. Die vielen Konzertsäle wie die National Indoor Arena, die O2 Academy oder die Arena im National Exhibition Centre machen Birmingham besonders für Großveranstaltungen attraktiv. Liebhabern klassischer Musik ist das 1920 gegründete City of Birmingham Symphony Orchestra ein Begriff. Überregionale Bedeutung erhielt das Orchester, das meist die Symphony Hall bespielt, durch bekannte Dirigenten wie Simon Rattle. Das Birmingham Royal Ballet gehört zu den führenden klassischen Balletttruppen in Großbritannien. Die Birmingham Opera Company hat sich auf innovative Darstellungsformen spezialisiert und nutzt für ihre Opern häufig alternative Spielstätten, wie Fabriken oder alte Warenhäuser.
Bekannt ist Birmingham auch für Rock und Pop. In den 1960ern galt die für Metallverarbeitung bekannte Stadt auch als Hochburg des metallischen Klangs. Heavy-Metal-Bands wie Black Sabbath und Judas Priest sowie Led-Zeppelin-Sänger Robert Plant stammen aus Birmingham. Birmingham ist auch die Heimat des Mellotron. Das elektromechanische Tasteninstrument war beliebt bei Rock- und Popbands der 1970er. Auch über die nächsten Jahrzehnte blieb Birmingham eine Musikstadt. Unter anderem begannen die Bands UB40, Duran Duran, Dexys Midnight Runners und die Britpop-Bands The Charlatans und Ocean Colour Scene in Birmingham. Seit den 1990er Jahren bestimmen vor allem HipHop und elektronische Musik Birminghams Szene, darunter bekannte Acts wie Bentley Rhythm Ace und The Streets. Im Cannon-Hill-Park findet jedes Jahr das Popmusikfestival Party in the Park statt. Sie ist vielseitig, die Kultur in Birmingham. Musik von Klassik bis Rock und Pop sowie die vielen Galerien und Theater sprechen für einen Kulturtrip in die ehemalige Stahlmetropole.
Kultur in Boston - Museen, Bibliotheken und Galerien
Wer in den USA Kunst und Kultur erleben will, ist in Boston genau richtig, denn Boston bietet eine große Vielfalt an Museen, Galerien und Ausstellungen für jede Altersgruppe.
Im Museum of Fine Arts kann man Kunstobjekte aus aller Welt z.B. Ozeanien, Asien und Afrika bewundern, ebenso wie Gemälde der alten europäischen Meister Picasso, Renoir, Monet oder Degas. Auch regionale Künstler z.B. John Copley sind vertreten. Die Bandbreite von Antike bis zu zeitgenössicher Kunst ist groß. Man findet sogar eine Ausstellung mit historischen Musikinstrumenten. Im Museum of Science, dem Museum der Naturwissenschaften, verbringt man ohne Probleme mit der ganzen Familie den Tag. Wem die Hauptausstellungen nicht genügen, wo Faktenwissen und Experimente für jede Altersgruppe zum Ausprobieren und Verstehen angeboten werden, erwirbt Zusatztickets für das Planetarium, Imax, 3D Kino, oder den Schmetterlingsgarten. Das Boston Athenaeum, eine der ältesten Bibliotheken in den USA, beherbergt neben Zeitungsarchiven und über 500.000 Büchern verschiedene Kustsammlungen mit Gemälden, Skulpturen, Drucken und Fotos. Hier lagern wertvolle Dokumente und Bücher der amerikanischen Geschichte. Wer nicht allein durch das große Gebäude irren möchte, kann an einer Tour durch die Bibliothek teilnehmen. Das Isabella Steward Gardener Museum, 1903 eröffnet, beherbergt eine Kunstgalerie private Sammlerstücke (Skulpturen, Möbel, Gemälde) aus dem Besitz von Isabella Steward Gardener. Außerdem werden regelmäßig Jazz- und Klassikkonzerte angeboten.
Wer in die Unterwasserwelt des Atlantik eintauchen möchte, plant einen Besuch im Bostoner Aquarium ein. Interessante Informationen über die amerikanischen Geschichte und Revolution erhält man im Old State House Museum. Amerikanische Militärgeschichte erlebt man hautnah auf der USS Constitution, dem ältesten Schiff der US Navy mit echten Navy Soldaten als Tourguide. Außerdem finden sich in Boston viele kleinere Museen, Kirchen und Monumente z.B. Paul Revere House, Bunker Hill Monument, Old South Meeting House, die man optimal entlang des Freedom Trail erkundet. Es ist ratsam sich auf den jeweiligen Homepages der Museen über Sondertarife, Sonderausstellungen und Sonderveranstaltungen zu informieren.
Kultur in Chiang Mai - Tempel und Museen
Viele historische Bauten zeigen die Kultur in Chiang Mai. Tempel und Museen sind in der thailändischen Region besonders prunkvoll ausgestattet.
Chiang Mai gilt als kulturell wichtigste Stadt im Norden von Thailand. Die Kultur in Chiang Mai ist sehr ausgeprägt und so gibt es zahlreiche Tempel und Museen zu bestaunen. Im Umland von Chiang Mai befindet sich der Doi Suthep, einer der schönsten Tempel des Landes. In der vergoldeten Chedi soll sich eine Reliquie von Buddha befinden. Auf den Innenwänden des Viharn wird die interessante Gründungsgeschichte des Tempels gezeigt. Sehenswert ist auch die Naga Treppe aus dem 16. Jahrhundert. Ganz in der Nähe liegt der Phu Phing Palace, die königliche Winterresidenz. Er ist aber nur zu ganz bestimmtem Zeiten für Touristen zugänglich.
Der älteste Tempel der Region, Wat Chiang Man, wurde 1297 von König Mengrai dem Gründer von Chiang Mai erbaut. Im Tempel kann man zwei sehr alte Buddhastatuen, eine aus Marmor und eine aus Bergkristall, sehen. Sie sind beide über tausend Jahre alt. Außerdem befindet sich in der Tempelanlage die älteste Statue des Lanna-Reiches. Besonders der Buddhismus prägte die Kultur in Chiang Mai. Tempel und Museen zeigen etliche Relikte dieser Religion. Weitere interessante Tempel der Stadt sind der Wat Chiang Yuen, der Wat Chedi Luang und der Wat Phra Singh. Mit einer herausragenden Architektur bezaubert der Wat Buppharam seine Besucher. Die Tempelanlagen können kostenlos besichtigt werden.
Das Chiang Mai National Museum stellt eine große Sammlung an regionaler Kunst und Kunsthandwerk aus. Außerdem wird in dem National Museum die Geschichte des Lanna-Königreiches und die Gründung von Chiang Mai erläutert. Besonders der hölzerne Fußabdruck Buddhas gilt als Highlight des Museums. Es öffnet von Mittwoch bis Sonntag zwischen 9.00 und 16.00 Uhr. Sehenswert ist auch das Insect and Natural Wonders Museum, wo Besucher viele einheimische und ausländische Insekten, aber auch zahlreiche Tierfossilien, sehen können. Im Tribal Museum werden die Kunst und Kultur der Bergvölker näher erläutert. Die Eintrittspreise liegen umgerechnet bei 2,00 Euro.
Kultur in St. Petersburg - Theater, Literatur und Musik
St. Petersburg ist ein wichtiges Kulturzentrum und macht Kultur in St. Petersburg mit Theater, LIteratur und Musik zum einmaligen Erlebnis.
Nicht umsonst bezeichnen die Einwohner von St. Petersburg ihre Stadt als Hauptstadt der Kultur. Seine vielen Museen, vor allem die berühmten Sammlungen in der Eremitage, und die außergewöhnlichen Kunstschätze machen St. Petersburg tatsächlich zu einem der herausragenden Kulturzentren der Welt. Wie das Stadtbild ist auch das Kunst- und Musikgeschehen in St. Petersburg westlich geprägt und trägt unverwechselbar europäische Züge. Kultur in St. Petersburg ist Theater, Literatur und Musik – alle diese Elemente finden sich jährlich im White Nights Festival.
Kulturelle Veranstaltungen des White Night Festivals finden in den bedeutendsten Theatern von St. Petersburg statt. Das Marinkski-Theater, früher Kirov-Theater genannt, wurde 1860 eröffnet und ist eines der ältesten Musik-Theater in ganz Russland. Auch das Mussorgski-Theater, das Alexandrinskij-Theater und das Bolschoj Dramatiteskij Theater sind aus der Kulturszene von St. Petersburg nicht wegzudenken. Es werden Stücke russischer Komponisten und Klassiker der Weltliteratur aufgeführt. In der Eremitage, dem wichtigsten Kunstmuseums St. Petersburgs, sind in 350 Sälen rund 60.000 Ausstellungsstücke untergebracht. Das seit 1989 neu eröffnete Eremitage-Theater ist hier angesiedelt. Obwohl dieses Theater sein eigenes Orchester besitzt, sind Aufführungen Klassischer Musik selten. Anders ist es beim White Night Festival: Aufführungen klassischer Ballette, Opern und Operetten stehen im Mittelpunkt. Die russische Sopranistin Anna Netrebko, die mit 22 Jahren ihr Debüt am Marinkski-Theater feierte, gibt sich hier gerne die Ehre.
Als Vater der modernen russischen Literatur gilt Alexander Sergejewitsch Puschkin. Noch heute trägt das Institut der Russischen Literatur den Namen Puschkin Haus. Zu den bedeutendsten russischen Literaten zählen auch Lew Tolstoi, Fjodor Dostojewski, Maxim Gorki und Michail Scholochow. Gerade in der Sowjetzeit zwischen 1917 und 1991 entstand eine eigene Ausprägung der russischen Literatur. Der Sozialistische Realismus war der einzig erlaubte Erzählstil. Viele russische Schriftsteller emigrierten und waren im Exil tätig. Kultur in St. Petersburg vereint Theater, Literatur und Musik in wunderschöner Kulisse und auf beeindruckende Weise.
Kultur Indonesien: Hindutempel und Schattenspiel
Wer die traditionelle Kultur Indonesiens mit Hindutempel und Schattenspiel erleben, erkunden und erfahren möchte, der ist auf den Inseln Bali oder Java genau richtig.
Die indonesische Kultur richtet sich stark nach dem in der jeweiligen Region vorherrschenden Glauben. Obwohl die Mehrheit der Indonesier Moslems sind, gehören Hindutempel und Schattenspiel weiterhin zur überlieferten Kultur Indonesiens. Diese Rituale werden von einer Minderheit der Bevölkerung gepflegt, die dem Hinduismus angehört, und welche sich daher überwiegend auf den Inseln Bali und Java niedergelassen hat. Ob Hindutempel oder Schattenspiel, hier werden die überlieferten Traditionen der Kultur Indonesiens aufrecht erhalten. Allein auf Bali gibt es über 10.000 Hindutempel. Täglich finden religiöse Zeremonien und Feiern statt. Diese drücken sich in Tänzen, Gesängen, stillen Gebeten oder Schattenspielen aus.
Beim traditionellen Wayang Kulit werden kunstvoll bemalte Figuren aus eingetrockneter Büffelhaut verwendet. Schatten der Figuren verkörpern Seelen oder Geister. Mit diesen versuchen Schattenspieler, mit den Seelen der Vorfahren in Verbindung zu treten. Die Themen der Spiele werden aus indischen Epen entnommen. Mit Schattenspielen wird Wissen von Generationen weitergegeben. Neben den Schattenspielen kommen den Hindutempeln eine große symbolische Bedeutung zu.
Der größte, der Prambanam, steht in Java. Dieser Hindutempel stammt aus dem Jahre 850 und wird bis heute saniert. Typisch für Hindutempel ist die hohe, spitze Bauform. Der Prambanam besteht aus drei Haupttempeln, die jeweils für eine der größten Gottheiten stehen, und zahlreichen Einzeltempeln. Die Tempel dienen den Göttern als Ruhestätten. Von irdischen Bewohnern werden sie nur zu Festtagen betreten, um mit allerlei Ritualen Göttern zu huldigen. Dafür werden unzählige kleine Opferschälchen zum Tempel gebracht. Zu den bekanntesten Tempeln Balis zählen auch der unter einem Vulkan erbaute Muttertempel, der Pura Besakih, der auf einem Felsen errichtete Pura Tannah Lot und der von Affen bewohnte Tempel Pura Uluwatu. Wer mit Hindutempel und Schattenspiel die Kultur Indonesiens erleben will, der sollte Urlaub in Bali oder Java machen.
Kultur Krakau - Museen und Königsweg
Bei einer Reise nach Südpolen erlebt man viel Kultur in Krakau - Museen und Königsweg sind nur einige der vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten der heimlichen Hauptstadt Polens
Bei einer Reise in den Süden Polens erwartet den Besucher ein großes Angebot an Kultur in Krakau - Museen und Königsweg sind nur einige der Sehenswürdigkeiten der heimlichen Hauptstadt Polens. In Krakau befindet sich die zweitälteste Universität Mitteleuropas, in den letzten Jahrhunderten hat sich die Stadt zu einem bedeutenden kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum des Landes entwickelt, mit vielen Museen, Kirchen und Galerien.
Einen Überblick über das historische Krakau vermittelt der Königsweg, auf dem die Könige entlang zogen. Noch heute kann man dem Königsweg folgen und dabei bedeutende Kirchen und andere historisch bedeutsame Bauwerke bestaunen. Dazu gehört die Barbakane, die noch heute der größte gotische Wehrturm Europas ist. Neben den Resten der Stadtmauer passiert man das Florianstor, das letzte noch erhaltene Stadttor Krakaus. Auf dem weiteren Königsweg Krakau begegnet man der Peter-und-Paul-Kirche und der romanischen Andreaskirche, bevor man schließlich das Königsschloss am Ufer der Weichsel erblickt.
Es gibt in Krakau viele Museen, die für historisch interessierte Besucher und Kunstliebhaber gleichermaßen von Bedeutung sind. Dazu zählt der Wawel, die historische Burganlage Krakaus. Der Wawel gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Bedeutsam ist hier der fünfeckige Innenhof mit seinen dreistöckigen Arkadengängen, der Kronschatz, wo das Königsschwert der polnischen Könige seit dem 14. Jahrhundert aufbewahrt wird, und die Sammlung orientalischer Kunst. In der Kathedrale auf dem Wawel wurden seit jeher die polnischen Könige gekrönt.
Im Czartoryski Museum in Krakau, welches das älteste Museum in Polen ist, werden Bilder von der Renaissance bis zum 18. Jahrhundert gezeigt, hier können Werke von Rembrandt, Dürer und da Vinci besichtigt werden. Im Schlesischen Haus wird die Geschichte Krakaus in den Jahren von 1939 bis 1945 dargestellt. Die Alte Synagoge führt den Besucher in die Geschichte der Krakauer Juden ein.
Kultur Las Palmas de Gran Canaria: Theater und Museen
Kultur in Las Palmas de Gran Canaria: Theater und Museen gibt es in der Inselhauptstadt mehr als genug und wer seinen Badeurlaub gern mit einer kulturellen Reise verbinden möchte, ist hier richtig!
Las Palmas ist die Hauptstadt der Kanarischen Inseln, in der mehr als die Hälfte der Inselbewohner wohnen. Insgesamt leben ungefähr 380 000 Menschen in Las Palmas de Gran Canaria. Das Klima in Las Palmas ist subtropisch und mild, und zwar während des ganzen Jahres. Für viele Besucher der Insel, die vor allem aus den nördlicheren Ländern Europas aber auch vom spanischen Festland kommen, ist das Wetter ein wichtiger Grund, warum sie die Insel immer wieder als Urlaubsdestination wählen. Schließlich sind die Winter auf Las Palmas de Gran Canaria für ihr mildes und angenehmes Klima bekannt.
Wer gern in Theater und Museen geht, der wird nicht nur das erholsame Klima sondern auch die Kultur Las Palmas de Gran Canaria zu schätzen lernen, denn auch in dieser Hinsicht hat sich Las Palmas einen Namen gemacht. Das Casa Museo de Colón zum Beispiel bietet die Möglichkeit, sich mit der Geschichte der Kanarischen Inseln auseinanderzusetzen. Das Atlantic Center of Modern Art ist ein sehr umfangreiches zeitgenössisches Kunstmuseum, das man sich in Sachen Kultur Las Palmas de Gran Canaria auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.
Für Theaterfans ist Las Palmas genau die richtige Destination, denn die Inselhauptstadt wartet mit architektonisch interessanten und besonderen Theaterbauten wie dem Cuyás Theater, dem Theater Peréz Galdós oder dem Sala Insular de Teatro auf. Das Guiniguada Theater wird erst im Jahr 2011 wieder seine Pforten öffnen. Ob zum Baden an einem der endlosen Strände der Insel oder in die Welt der Kultur, Las Palmas de Gran Canaria bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine Reise abwechslungsreich und eindrucksvoll zu gestalten. Wo sonst liegen idyllisches Inselleben, Badeurlaub, und Kulturelles wie Theater und Museen so nah beieinander?
Kultur Lyon: Dichterschule und Marionettentheater
Die Kultur in Lyon wurde geprägt durch die zentralen Begriffe der Dichterschule und des Marionettentheaters. Auch jetzt noch verbindet man Lyon mit diesen beiden Erscheinungen.
Dichterschule und Marionettentheater sind von großer Bedeutung für die Kultur in Lyon in Frankreich. Lyon ist bekannt als die französische Hauptstadt des Puppentheaters. Der Seidenarbeiter Laurent Mourguet ist der Erschaffer der berühmten Puppenfigur Guignol, welche das Marionettentheater geprägt hat. Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich Laurent Mourguet in einer Krise. Damals waren sehr viele Seidenarbeiter arbeitslos. Auch ihm wäre es so ergangen, hätte er nicht auf den Beruf des Jahrmarkthändlers umgesattelt, um die Kunden mit seinem Marionettentheater anzulocken.
Seine Figur des Guignol wurde zu einer Verkörperung seiner selbst, da er ihm nicht nur seine markante Stimme verlieh, sondern ihn auch die aussichtslose Lage der Seidenweber anprangen ließ. Guignol setzte sich für die kleinen Leute ein. Er kritisierte, war schlagfertig und lachte über seine eigenen Fehler. Das Rollenninventar der Stücke bestand meist aus vier Personen: Guignol, der keine Schicksalsschläge fürchtet, Gnafron, sein dem Alkohol nicht abgeneigter Freund, Madelon, die strenge aber treue Gattin, und Louisson, die Tochter, welche die Lebensfreude widerspiegelt. Im Jahre 2008 feierte Guignol seinen 200. Geburtstag. Das Marionettentheater galt den Seidenwebern als Feierabendunterhaltung und war deshalb sehr beliebt.
Die Kultur in Lyon zeichnet sich des Weiteren auch durch die Lyonesische Dichterschule aus, wobei es sich um eine literarische Gruppe handelt, die sich um 1550 in Lyon hauptsächlich mit lyrischen Gattungen beschäftigte. Ab diesem Jahr galt Lyon als Zentrum der Lyoneser Dichterschule. Das verbindende Ideal in dieser Gruppe was die idealistische neuplatonische Vorstellung der Liebe. Zu den bedeutendsten Autoren dieser Schule gelten Maurice Sceve, Louise Labe oder Pernette du Guillet. Auch heute noch findet sich viel Kultur in Lyon. Dichterschule und Marionettentheater allerdings prägten diese Stadt für immer.
Kultur Nigeria: Viele Völker, ein Land
In Nigeria leben Hunderte von Völkern ihr ganz eigenes Leben und gehören doch zu einem Land.
Kaum ein anderer Kontinent kann mit seiner Vielfalt an unterschiedlichen Lebensweisen beeindrucken wie Afrika. Und auf diesem Kontinent ist Nigeria das am dichtesten besiedelte Land: Auf einer Fläche, die zweieinhalb mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland ist, leben über 400 Völker. Das heißt jeweils mit eigener Sprache, Sitten und Gebräuchen. Dazu gehören stärker dominierende Völker, wie die Yoruba. Sie machen 20% der Bevölkerung von Nigeria aus und leben größtenteils im südwestlichen Landesteil, wie auch andere Bantu-Völker.
Das Yoruba-Land in Nigeria ist traditionellerweise in mehrere, straff organisierte Königreiche aufgeteilt, mit einem gewählten Oba an der jeweiligen Spitze. Zu erkennen sind viele Yoruba an ihrer traditionellen Kleidung, dem Agbada, einem knielangen, kunstvoll besticktem Art Kleid, das über einer Hose getragen wird (Sokoto). Die Yoruba sind für ihr Kunsthandwerk bekannt und die Bronze- und Terrakottafiguren der Ife belegen eine jahrhundertalte Tradition. Auch die Haussa und Fulbe sind eine politisch einflussreiche Gruppe. Circa 30% der Bevölkerung zählt sich zu ihnen. Ihr traditionelles Gebiet ist der Norden des Landes.
Fulbe waren früher Viehnomaden. Heute sind sie sesshaft. Haussa und Fulbe sind als fantastische Händler bekannt. Man sagt, Haussa können selbst Wasser an am Fluss lebende Menschen verkaufen. Sie tragen meistens eine Baba Riga, die lose über eine weite Hose fällt. Fast die Hälfte der Nigerianer spricht heute Haussa. Trotzdem ist die Amtssprache in Nigeria Englisch, was auf die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien zurückzuführen ist. Spätestens mit den Engländern kam auch die Christianisierung vieler Völker in Nigeria: Heute sind 40% der Nigerianer Christen, 50% Muslime und 10% bekennen sich zu einer afrikanischen Religion.
Kultur Pakistan: Musik, Moscheen und Traumgärten
Wilde Natur und uralte Kultur besitzt Pakistan. Musik, Moscheen und Traumgärten gibt es im Land der eiskalten Berge und glühendheißen Wüsten.
Während man in den westlichen Medien kaum Positives über das Land zwischen Iran und China, Afghanistan und Indien erfährt, verfügt es doch über eine reichhaltige und interessante Kultur. Pakistan: Musik, Moscheen und Traumgärten inmitten einer dem Menschen beinahe feindlich gesonnenen Natur. So unterschiedlich die Gesichter Pakistans sind, so unterschiedlich sind auch seine Klimata. Von eisigen Bergregionen des Hindukuschs, des Karakorums und des Himalayas über die weiten Ebenen des Indus bis in glühendheiße Wüstengebiete nahe des arabischen Meeres ist hier alles vorhanden. Vielleicht begünstigte diese übermächtige Natur auch die pakistanische Hinwendung zur Mystik, aus der die meisten Kulturschätze des Landes entspringen.
Qawwali, eine pakistanisch-indische Musikform, die über sieben Jahrhunderte hinweg auf persische Gesänge zurückgeht, wurzelt tief darin. Das Ziel der Qawwali ist, eine Annäherung an Gott zu erreichen, weshalb sie seit langem mit Korantexten verbunden wird. Die etwa dreißigminütigen Stücke werden mit rhythmischem Händeklatschen, Trommeln, mehrstimmigem Gesang und dem Harmonium an Festtagen frei improvisiert und bilden einen wichtigen Bestandteil der Kultur. Pakistan, Musik , Moscheen und Traumgärten zum Ruhme Allahs.
Ein sehr modern anmutender Bau ist die Faisal Moschee. Sie liegt vor den Margalla Hügeln im Nordwesten von Islamabad und überblickt die gesamte Stadt. Der Standort der Nationalmoschee wurde von Saudi Arabiens König Faisal, dem Namensgeber der Moschee, ausgewählt. Die Architektur ist einem Beduinenzelt nachempfunden und bietet 74.000 Gläubigen Platz, während die vier 90 m hohen Minarette die höchsten auf dem südasiatischen Kontinent sind. Lahore hat neben der sehenswerten, traditionelleren Badshahi Moschee die zur Festung des früheren, indischen Mogulreiches gehörenden Shalimar-Gärten zu bieten: Weitläufige Marmorterrassen umsäumen fontänengeschmückte Teiche, duftende Blumen und Singvögel aus aller Welt sollten einst Liebenden Glück bringen. Festung und Garten gehören heute zum UNESCO Weltkulturerbe.
Kultur Spanien: Flamenco, Paella und Mehr
Die Kultur Spaniens - das ist Flamenco, Paella und Mehr! Das Land im Süden Europas ist auch bekannt für seine Fiestas, den Stierkampf und Folklore.
Wer an Spanien denkt, dem fallen sofort zahlreiche typische, kulturelle Aspekte ein. Die Musik ist ein besonders wichtiges Element der Kultur Spaniens. Herrausragend ist der Flamenco. Hierbei handelt es sich um eine Kunstform, die aus Tanz und Musik besteht. Die Musik setzt sich aus Gesang zusammen, der von einer Gitarre und oftmals auch von Händeklatschen begleitet wird. Der Tanz ist sehr expressiv und gefühlsbetont. Kulinarische Freuden sind ebenfalls ein unauslöschlicher und identitätsstiftender Bestandteil der Kultur Spaniens. Viele Gerichte und Getränke sind weit über die Grenzen Spaniens bekannt, aber auch weniger populäre Gaumenfreuden sollten probiert werden. Neben der Paella, Tapas, Sangria und leckeren Weinen sind Speisen wie die aus Eiern und Kartoffeln hergestellte Tortilla, die kalte Gemüsesuppe Gazpacho, süße Churros und der spanische Sekt, der Cava, eine große Versuchung.
Ein weiterer wichtiger Teil der Kultur Spaniens - Flamenco, Paella und mehr - ist der Stierkampf. Dabei handelt es sich um den Kampf Mann gegen Stier, der traditionell in der runden Stierkampfarena stattfindet. Auch wenn dieser heutzutage heftig umstritten ist, gilt die „Corrida" doch vielen Spaniern als ästhetische und elegante Kunst. Fiestas und folkloristische Veranstaltungen sind in Spanien allseits beliebt. In dem stark katholisch geprägten Land finden zu Ostern, während der Semana Santa, große Prozessionen statt, bei denen Heiligenfiguren durch die Städte getragen werden. Des Weiteren hat jede spanische Region ihre eigenen, ganz besonderen Bräuche und Feste. Beispiele sind die Sevillana, ein traditioneller Tanz in Andalusien, oder die Tomatina, eine Tomatenschlacht in Bunol, bei der die ganze Stadt nach der Tomatenernte in den zermatschten Früchten versinkt. Die Kultur Spaniens, Flamenco, Paella und mehr, dazu gehören zahllose Facetten, welche am besten bei einem Besuch des Landes erkundet werden.
Kultur Süd-Korea: Hansik, Hanbok und Hansori
Hansik, Hanbok und Hansori sind wichtige Teile aus Süd-Koreas uralter Kultur. Süd-Korea hat eine interessante Vergangenheit und bietet sehr viel Entdeckenswertes.
Wer nach Süd-Korea reist, sollte sich schon im Vorfeld über einige traditionelle Bräuche informieren. Was sind die wichtigsten Eckpfeiler dieser Kultur? Süd-Korea legt traditionell großen Wert auf Essen, Musik und Kleidung, Hansik, Hanbok und Hansori in der Landessprache. Hansik, das Essen, enthält sehr wenig Fleisch, dafür viele fermentierte Speisen, Gemüse und, wie könnte es anders sein, Reis. Kimchi, in Salz eingelegtes, scharf gewürztes Gemüse, besteht hauptsächlich aus Kohl und ist neben Reis Teil beinahe jedes koreanischen Gerichtes. Bibimbap ist eine Schüssel voll säuberlich getrennter frischer Gemüse- und Sprossensorten und Reis, Kimchi, Fisch oder Fleisch, angerichtet mit einer scharfen Pfeffer- oder Paprikasauce. Ein koreanischer Brauch besagt, dass kein gekochtes Essen über das Neujahrsfest hinaus gegessen werden darf, was als kultureller Ursprung des Bibimbap gilt.
Hansik, Hanbok und Hansori geht aber noch weiter: Kleidung ist ebenfalls ein Teil der traditionellen Kultur. Süd-Korea nennt sie Hanbok. Sie geht auf die Mongolenkleidung im 13. Jahrhundert zurück; Männer tragen aus Hanffasern gewebte, an den Knöcheln geschlossene Hosen und mit Bernsteinknöpfen besetzte Jacken. Diie Stoffschuhe mit Pflanzenfasernsohlen sind heute zugunsten westlicher Lederschuhe verschwunden. Die weibliche Kleidung ist um Vieles aufwändiger: Unterhemd und lange Unterhosen, darüber ein weiter, unter der Brust gebundener Rock, dazu ein boleroähnliches Jäckchen, für gewöhnlich aus Seide. Warme leuchtende Farben, rosa, gelb, rot und orange sind vorherrschend.
Hansori, die Musik, ist ein weiterer wichtiger Part der Kultur. Süd-Korea liebt es, viel Gefühl, und besonders das Leiden in Töne zu fassen. Die Suche nach neuen Klängen verschafft derzeit Fusionsmusikgruppen großen Erfolg. Besonders ein Saiteninstrument, das Gayageum, gibt vielen Hansori-Stücken den unverwechselbaren Klang. Hansik, Hanbok und Hansori sind nur ein Teil der langen Han-Tradition Süd-Koreas. Für interessierte Besucher gibt es also viel Neues zu entdecken.
Kultur Wiesbaden: Oper, Museen und Film
Die Kurstadt Wiesbaden hat vor allem kulturell einiges zu bieten: Oper, Museen und Film - da ist für jeden etwas dabei.
Oper, Museen und Film - davon gibt es in der Landeshauptstadt Hessens, Wiesbaden, genügend. Die sehr gut erhaltene Kurstadt hat jedem etwas zu bieten - ob man nun auf eine Operette Lust hat, sich berühmte Gemälde ansehen möchte oder einfach nur einmal ins Kino gehen will. In Wiesbaden kommt jeder auf seine Kosten und wird, was Kultur Wiesbaden angeht, auf jeden Fall fündig. Wer in das berühmte Wiesbadener Staatstheater geht, bekommt von Oper bis Ballett alles geboten. Insgesamt gibt es im Staatstheatergebäude drei Vorstellungssäle: Das Große Haus, in dem unter anderem alle Premieren gezeigt werden, das kleine Haus, wo vor allem die Maifestspiele stattfinden und das Studio, den kleinsten der Säle. Außerhalb des Gebäudes ist in der Schwalbacher Straße noch die Wartburg zu finden, in der weitere Vorstellungen gezeigt werden und sich dazu noch ein nettes Restaurant befindet.
In Wiesbaden befinden sich einige kleinere und größere Museen. Das wohl bekannteste ist das Staatsmuseum, in dem unter anderem Werke von Alexej von Jawlensky zu finden sind. Weiterhin gibt es beispielsweise das Frauenmuseum in der Wörthstraße, das Aktive Museum Spiegelgasse für deutsch-jüdische Geschichte in der Spiegelgasse oder das Museum für deutsche Fernsehgeschichte in der Hohenstaufenstraße. Will man sich einfach nur einen Film anschauen, hat man ebenfalls einige Möglichkeiten. Da gibt es die normalen Kinos, wie das Apollo-Kino in der Moritzstraße, was wohl das größte in Wiesbaden ist, das Thalia-Hollywood-Kino auf dem Mauritiusplatz oder das Arkaden-Kino in der Bleichstraße. Dort werden die aktuellen Kinofilme gezeigt. Im Caligari auf dem Marktplatz gibt es jedoch ein besonderes Programm - dort werden auch ausländische Filme gezeigt und Filmfestivals veranstaltet. Ebenfalls auf dem Mauritiusplatz befindet sich das Walhalla Bambi Kino, wo man Bewährtes und Arthouse zu sehen bekommt.
Kulturreise Flandern: Museum Delvaux, Mu.Zee, Museum M und Beginenhöfe
Sowohl Museum Delvaux, Mu.Zee, Museum M und Beginenhöfe, als auch die bekannten Städte der Region Flandern sind wie geschaffen für eine Kulturreise Flandern.
Der nordöstliche Teil Belgiens mit seinen niederländisch sprechenden Flamen eignet sich perfekt für eine Kulturreise. Flandern ist nicht nur für seine Städte Antwerpen, Brügge und Gent bekannt, sondern auch für die Kultur-Einrichtungen Museum Delvaux, Mu.Zee, Museum M und Beginenhöfe. Das Museum Delvaux liegt etwas versteckt abseits der Touristenpfade an der flämischen Küste in Sint Idesbald-Koksijde und zeigt Werke des Künstlers Paul Devaux, darunter Malereien, Zeichnungen, Drucke und eine Sammlung von Objekten, die er als Modelle verwendet hat. Das Museum ist im Sommer täglich außer montags von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten ist das Museum Delvaux nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Mu.Zee ist die Abkürzung von Museum an der See. Es liegt in Ostende in der Provinz West Flandern und zeigt eine Sammlung belgischer Künste von 1830 bis heute. Das Mu.Zee ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet und kostet 6 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 26 Jahren. Das neue Museum M in Leuven wurde erst 2009 eröffnet und gilt als Nachfolger des Städtischen Museums Vander Kelen-Mertens. Seine umfangreiche Sammlung von Gemälden aus dem 15. und 16. Jahrhundert, zahlreicher Passions-Skulpturen und Künsten des 19. Jahrhunderts kann dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden bei Kosten zwischen 7 und 9 Euro. Kinder bis 13 Jahren zahlen keinen Eintritt. Außer diesen Museen können zahlreiche historische Beginenhöfe auf einer Kulturreise Flandern besichtigt werden. Der Eintritt ist meist kostenlos und die Öffnungszeiten sind unterschiedlich. Museum Delvaux, Mu.Zee, Museum M und Beginenhöfe sind ein Muss auf einer belgischen Kulturreise. Flandern hat kulturell eine Menge zu bieten.
Kulturreise Ile-de-France: Louvre, Versailles und Saint-Denis
Paris steckt voller Kultur. Louvre, Versailles und Saint-Denis. Ideal für eine Kulturreise. Die Ile-de-France hat etliche Museen und Sammlungen von Weltruhm und viele bekannte Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Der Louvre, Versailles und die Kathedrale von Saint-Denis sind nur drei der unzähligen Sehenswürdigkeiten, die man während einer Kulturreise in der Ile-de-France besuchen kann. Die Metropole an der Seine ist einer der Leuchttürme der Hochkultur. Der Louvre als eines der größten und meistbesuchten Museen der Welt beherbergt viele weltbekannte Künstler fast aller Jahrhunderte.
Moderner wird es anlässlich einer Kulturreise Ile-de-France im Centre Pompidou. Der ungewöhnliche Bau mitten in der Stadt ist das Museum für moderne Kunst in Paris schlechthin. Positiv erwähnen muss man auch seine Dependancen in der Nähe des Eiffelturms, das Musée de l'Art Moderne und das Palais Tokyo. Neben umfangreichen Dauerausstellungen finden in den drei Museen regelmäßig höchst interessante Sonderausstellungen statt, abseits von Klassikern wie Louvre, Versailles und Saint-Denis.
Ebenso auch im Grand Palais und im Petit Palais, umweit den Champs-Elysées. Die beeindrucken Bauten der Weltausstellung haben schon einige Künstler von Weltruhm gesehen, und machen eine Kulturreise Ile-de-France umso attraktiver. Paris hat auch viele wunderschöne Kirchen und Sakralbauten zu bieten. Notre Dame und Sacré Cœur sind ohnehin ein Begriff, doch auch ein Abstecher in den Vorort Saint-Denis im Norden von Paris lohnt sich. Die gotische Kathedrale ist seit dem 10. Jahrhundert die Grabstätte der französischen Könige.
In entgegengesetzter Richtung, im Süden der Kulturreise Ile-de-France, liegt der Ort, an dem die Könige zu Lebzeiten residiert haben: Das Schloss Versailles. Es ist eines der größten Schlösser überhaupt, ein Meisterwerk des Barock. In der Zeit der französischen Könige umfasste der Hofstaat mehrere tausend Personen. Es gehört seit vielen Jahren schon zum UNESCO-Weltkulturerbe, wie viele andere Bauten der Ile-de-France auch. Für eine Kulturreise gibt es kaum ein besseres Ziel als Paris, mit Louvre, Versailles und Saint-Denis.
Kulturreise Marmararegion: Hagia Sophia und Karagöztheater
Urlaubern sei eine Kulturreise Maramaregion empfohlen, zu der auch die Metropole Istanbul zählt. Beeindruckende und unterhaltsame Sehenswürdigkeiten warten auf den Reisenden, so auch Hagia Sophia und Karagöztheater.
Reisende, die einen Urlaub in der Türkei planen und die sich zugleich für die Kultur des Landes interessieren, sollten eine Reise in die Marmararegion unternehmen. Das Marmara-Gebiet, im Nordwesten der Türkei gelegen, beheimatet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Zur Marmararegion zählen schließlich Metropolen wie Edirne, Bursa und natürlich Istanbul, ebenso aber bietet sie weitläufige Naturlandschaften und Gebirge, Skigebiete und schöne Strände. Bei einer Kulturreise Marmararegion sollte man zwei kulturelle Highlights keinesfalls auslassen: Hagia Sophia und Karagöztheater.
Beide Sehenswürdigkeiten, Hagia Sophia und Karagöztheater, kann man in der Metropole Istanbul bestaunen. Der Besuch der Hagia Sophia, der einstigen byzantinischen Kirche und späteren Moschee, gehört zu jeder Kulturreise Marmararegion unweigerlich dazu. Sie stellt das letzte bedeutende spätantike Bauwerk dar. Die im sechsten Jahrhundert erbaute Kuppelbasilika zieht aufgrund ihrer baugeschichtlich bedeutenden Architektur zahlreiche Besucher an. Von dem Mosaikschmuck im Inneren des Kirchenbaus ist Weniges erhalten geblieben, zu den heute noch vorhandenen, beeindruckenden Darstellungen zählen solche von Jesus als Weltenrichter und von Maria mit dem Kind. Seit vielen Jahrzehnten dient die Hagia Sophia nicht mehr als Moschee, sondern als Museum, das dem Besucher Einblicke in die spätantike Sakralarchitektur gewährt.
Bei einer Kulturreise Marmararegion lohnt sich auch der Besuch eines Karagöztheaters. Hierbei handelt es sich um eine jahrhundertealte, traditionelle Theaterkunst, genauer gesagt um ein Schattenspiel, das geprägt ist von bestimmten Charakteren, zu denen auch Karagöz zählt, Hauptdarsteller dieser Schattenspielgeschichten, ein einfacher, aber gerissener Mann aus dem Volk. In den Schattenspielstücken spielen Moral, Spiegelung der Istanbuler Gesellschaft und Sozialkritik ebenso eine Rolle wie Humor, Ironie und Satire. So war das Karagöz-Theater auch stets insbesondere in Istanbul beliebt gewesen. Heutzutage stellt diese Theaterkunst auch eine touristische Sehenswürdigkeit dar, so dass Aufführungen oftmals und gerne in den Istanbuler Restaurants und Hotels stattfinden.
Kulturreise Zentralspanien: Museo del Prdo und UNESCO-Weltkulturerbe
Zentralspanien bietet eine Vielfalt an kulturellen Erlebnissen, wie etwa Madrids Museo del Prado und UNESCO-Weltkulturerbe. Einzigartige Orte, die es auf einer Kulturreise durch Zentralspanien zu entdecken gilt.
In Zentralspanien befindet sich der wohl größte Anteil der zahlreichen Weltkulturerbe Städten des Landes. Das Nationalmuseum in Madrid Museo del Prado wurde ab dem Jahre 1785 von dem Architekten D. Juan de Villanueva im neoklassizistischen Stil erbaut. Es beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen des 16.-19. Jahrhunderts weltweit. Der Bestand des Museo del Prado umfasst etwa 3.000 Gemälde, 700 Skulpturen und circa 5.000 Zeichnungen. Darunter zahlreiche bekannte Werke von Dürer, Botticelli, Tizian, Velázquez bis hin zu Goya, Rembrandt und Rubens. Das Museo del Prado und UNESCO-Weltkulturerbe Stätten zählen zu den Attraktionen Spaniens.
Auf einer Kulturreise durch Zentralspanien darf der südlich von Madrid entfernte Ort Toledo keineswegs ausgelassen werden. Toledo ist eine der Städte Zentralspaniens, deren Altstadt im Jahre 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden ist. Toledos Ursprünge lassen sich bis ins Mittelalter hinein zurückverfolgen. Dessen Reste sind auch heute noch überall in der Stadt zu sehen und machen den Charme dieses Ortes aus: Enge, verwinkelte Gassen, Häuser im maurischen Stil drängen sich dicht aneinander. Im Mittelpunkt der Altstadt erhebt sich die riesige, gotische Kathedrale aus dem Mittelalter. Den höchsten Punkt bildet jedoch die Festung Alcázar aus der Regierungszeit Karls I., in der heute die Militärakademie untergebracht ist.
Zu den historischen Metropolen Zentralspaniens zählen auch die Städte Segovia und Ávilla, die gleichwohl wie das Museo del Prado UNESCO-Weltkulturerbe beinhalten. Beide Orte sind von einer imposanten Mauer aus dem 11./12. Jahrhundert umgeben. Prächtige Kathedralen und mehrere Bauwerke aus mittelalterlicher Zeit prägen das Bild der Altstadt. Eine ganz besondere Attraktion auf der Kulturreise Zentralspaniens ist das römische Aquädukt, das die Plaza del Azoguejo in Segovia überspannt. Um das Wasser in die Stadt zu leiten, wurde es im 1. Jahrhundert .n.Chr. unter Kaiser Trajan errichtet.
Kulturreisen Kambodscha - Angkor und Roluos
Die größten Tempelanlagen für Kulturreisen Kambodscha - Angkor und Roluos sind Highlights bei einem Besuch des Landes in Südostasien.
Kulturreisen Kambodscha - Angkor und Roluos sind Kambodschas bedeutendste Sehenswürdigkeiten. Die Tempelanlagen von Angkor und Roluos bildeten zwischen dem 8. und 15. Jahrhundert die Zentren des historischen Königreichs der Khmer. Die Region Angkor ist in etwa 200 Quadratkilometer groß und beherbergt etliche Tempel, die heute teilweise noch sehr gut erhalten sind. Der bekannteste unter ihnen ist Angkor Wat, die größte Tempelanlage weltweit. Angkor Wat wurde Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut und ist heute die größte Touristenattraktion Kambodschas.
Neben Angkor Wat sind besonders der Tempel Bakong aus dem 9. Jahrhundert und die damalige Hauptstadt Angkor Thom beeindruckende Bauwerke, welche die Baukunst der Khmer unter Beweis stellen. Die Besichtigung dieser Bauwerke sollte unbedingt Teil einer Kulturreise Kambodschas sein. Auch etwas außerhalb gelegene Tempelanlagen, wie Banteay Srei oder Ta Keo, sind sehenswert. Die wichtigsten Tempelanlagen der Roluos-Gruppe sind Lolei, Preah Ko und Bakon.
Der Eintritt in den Archäologischen Park Angkor beträgt in etwa 15 Euro pro Person. Für ein 3-Tages-Ticket muss man 30 Euro bezahlen, für sechs Tage 45 Euro. Im Eintritt enthalten sind der Zugang zu sämtlichen Tempelanlagen von Angkor und Roluos. Um alle Tempel besichtigen zu können, sollte man aufgrund der Vielfalt und Entfernungen der Tempel eine Woche einplanen. Für die Highlights von Angkor sind aber mindestens zwei bis drei Tage zu empfehlen. Ob man die Anlagen durch eine geführte Tour erleben oder individuell mit dem Fahrrad oder Tuk-Tuk entdecken will, bleibt jedem selbst überlassen. Möglich sind ohne großen Aufwand beide Alternativen. Eine Besichtigung der Tempelanlagen startet man am besten von der Stadt Siem Reap in der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Kambodschas.
Kulturreisen Laos - Buddhas und Singkämpfe
Buddhas und Singkämpfe sind Teil der kulturellen Vielfalt des südostasiatischen Landes, so dass Kulturreisen Laos empfehlenswert sind.
Das kleine südostasiatische Land Laos wird bei Touristen immer beliebter, was nicht zuletzt an der beeindruckenden und wilden Natur, den Berge, Flüssen und tropische Regenwäldern liegt. Zum anderen beeindruckt auch die vielfältige und besondere Kultur des bhuddistisch geprägten Landes. Kulturreisen Laos - Buddhas und Singkämpfe sind zwei der Hauptattraktionen der laotischen Kultur. Während man Buddhas überall im Land finden wird, sind die traditionellen Singkämpfe nicht an jeder Straßenecke zu beobachten.
Besonders gut lassen sich Tempel und Buddhastatuen in der UNESCO-Weltkulturerbestadt Luang Prabang besichtigen. Die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten ist eine der Touristenzentren des Landes und bietet bei Kulturreisen Laos den Besuchern viele Möglichkeiten die Kultur des kleinen Staates kennen zu lernen. Zahlreiche Tempel, wie der ehemalige Königspalast Ho Kham oder die Tempelanlage Vat Visounarath können in Luang Prabang besichtigt werden. In Vat Visounarath gibt es beispielsweise besonders viele typisch laotische Buddhas als Statuen zu bestaunen. Die Tempel und Tempelanlagen sind in der Regel täglich geöffnet und kosten meist nur wenige Euro Eintritt. Außer in Luang Prabang findet man Buddhas auch in jeder kleinen und großen Stadt in Laos.
Die traditionellen Singkämpfe des Landes sind bei Kulturreisen Laos ebenfalls von Interesse. Die so genannten Mohlam werden meist zwischen Männern und Frauen ausgetragen und gelten als traditionelle laotische Folklore-Musik. Da der Tourismus in Laos aber noch in der Entwicklung begriffen ist, gibt es für Touristen bislang wenige Möglichkeiten diese Singkämpfe zu erleben. Allenfalls in der Hauptstadt Vientiane könnten Singkämpfe als Vorführungen für Touristen angeboten werden. Kulturreisen Laos - Buddhas und Singkämpfe alleine rechtfertigen schon einen Besuch des schönen südostasiatischen Landes.
Kunst, Design und Architektur - Mailand's Top Attraktionen
Mailand's Top Attraktionen aus Kunst, Design und Architektur reichen von der Gotik, über die Renaissance und das Barock bis zur dynamischen Moderne unserer Zeit.
Die europäische Metropole Mailand, zweitgrößte Stadt Italiens, ist geprägt von epochalen Schönheiten der Baukunst, atemberaubenden Kunstwerken und der dynamischen Welt des modernen Lifestyle. Denn Mailand beherbergt große Kunstsammlungen, bedeutende Kunstbauten und ist zudem das Design- und Modezentrum Italiens. Als Liebhaber der historischen Kultur und der Moderne sollte man sich Kunst, Design und Architektur – Mailand's Top Attraktionen - nicht entgehen lassen.
Kunst
Zu Mailand's Top Attraktionen gehören die unvergleichlichen Kunstwerke aus der Epoche der italienischen Renaissance. Das Mailänder Museum für antike und moderne Kunst, die Pinacoteca di Brera in der Via Brera 28, beherbergt Werke von unermesslichem Wert. Giovanni Bellini, Andrea Mantegna und Raffael sind nur einige der Künstler, deren Gemälde im Museum von Dienstag bis Sonntag von 08.30-19.15 Uhr für 11 Euro (ermäßigt 8,50 Euro) zu bestaunen sind. Im Refektorium der Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie spürt man die Erhabenheit einer unvergleichlichen Seccomalerei. Leonardo da Vinci schuf hier Ende des 15. Jahrhunderts „Das Abendmahl". Die Kirche besichtigen kann man Dienstag bis Sonntag 08.00-19.30 Uhr für 6,50 Euro (ermäßigt 3,25 Euro).
Design
Mailand ist Italiens Wirtschafts-, Mode- und Design-Zentrum. Einen spannenden Einblick in die Welt des Designs schenkt dem Besucher das Design Museum La Triennale di Milano in der Via Alemagna 6. Die italienische Metropole Mailand ist zudem Veranstaltungsort der jährlich im Frühling stattfindenden und wichtigsten Möbelmesse der Welt. Die Salone Internazionale del Mobile zählt unweigerlich zu den Top Attraktionen Mailand's. Hier trifft man auf die neuesten internationalen Trends in den Bereichen Innenarchitektur und Wohndesign. Für Design-Interessierte ist dies ein wahres Highlight. Im Jahr 2011 feiert die Salone Internazionale del Mobile ihr 50-jähriges Jubiläum. Für Besucher sind die Tore der Möbelmesse nächstes Jahr vom 12. bis 17. April geöffnet (Öffnungszeiten: 09.30-18.30 Uhr). Öffnungszeiten La Triennale di Milano: Dienstag-Sonntag 10.30-20.30 Uhr, Donnerstag und Freitag bis 23 Uhr geöffnet / Eintrittpreis: 8 Euro, Ermäßigt 5,50-6,50 Euro. Eintrittspreise für Sonderausstellungen variieren.
Architektur
Zu Mailand's Top Attraktionen gehört auch die Vielfalt an kulturhistorisch bedeutenden Sakral- und Profanbauten. Der Mailänder Dom, ein Meisterwerk der Gotik, ist eines der berühmtesten sakralen Bauwerke Italiens. Der Dom steht auf der Piazza del Duomo. Mit einer Länge von 157 Metern und einer Breite von 109 Metern zählt der Mailänder Dom zu den größten Kirchen der Welt. Er besteht aus fünf Schiffen und auch die großen, farbigen Glasfenster sind imposant. Vom Domdach aus bietet sich dem Besucher ein gigantischer Blick auf die Stadt und die gesamte Region Mailands. Nicht minder bekannt ist das Teatro alla Scala, das zu den bedeutendsten Opernhäusern der Welt zählt. Im Teatro alla Scala wurden einst Werke von Guiseppe Verdi und Giacomo Puccini uraufgeführt. Und noch heute werden hier bedeutende Stücke inszeniert. Freunde der Oper und Klassischen Musik können im Teatro alla Scala einen wunderschönen Abend verbringen. Informationen: Teatro alla Scala, Piazza della Scala, Tickethotline Tel.: 0039-0272003744. Tickets können auch online auf der Internetseite des Opernhauses gebucht werden. Öffnungszeiten des Mailänder Doms: 07-19 Uhr, Eintritt kostenlos, Aufstieg zum Domdach: zu Fuß 5 Euro, mit Aufzug 8 Euro.
Kunst und Kultur in Bonn: Beethoven und die Museumsmeile
Auf der Bonner Museumsmeile mit ihren fünf unterschiedlichen Museen und das Beethoven-Haus in der Innenstadt sind Anziehungspunkte für Kulturfreunde aus aller Welt.
Kunst und Kultur in Bonn: Beethoven und die Museumsmeile sind die Attraktionen in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Der berühmteste Bürger der Stadt begegnet einem an verschiedenen Stellen. Vor der Hauptpost steht das Beethoven-Denkmal, eine Statue aus Bronze, die anlässlich des ersten Beethoven-Festivals errichtet wurde. Erschaffen hat es der Dresdner Bildhauer Ernst Hähnel. An der Beethovenhalle, einem wichtigen Veranstaltungsort, befindet sich die 30 Tonnen schwere und 3,25 Meter hohe Beethoven-Büste aus Beton. Sie stammt von dem Düsseldorfer Künstler Prof. Klaus Kammerichs.
Das Prunkstück und das Mekka für Musikfreunde ist jedoch das Beethoven-Haus. Es besteht aus einem Museum, einem Archiv und einem Konzertsaal. Rund 120.000 Besucher zieht es alljährlich an. Das Museum besitzt die weltweit bedeutendste Beethoven-Sammlung mit mehr als 1.000 Originalhandschriften, Bildern und Drucken. Das Geburtszimmer des Künstlers ist zu bestaunen, ebenso seine letzte Wohnung in Wien als digitale Rekonstruktion. Virtuelle Ausstellungen, Aufnahmen der Deutschen Grammophon-Gesellschaft und eine audiovisuelle 3-D-Erlebniswelt bieten weitere Erlebnisse. Der Eintritt beträgt 5 Euro, die Öffnungszeiten sind von April bis Oktober montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags ab 11 Uhr. In der übrigen Zeit ist montags bis samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags ab 11 Uhr geöffnet.
Wer Kunst und Kultur in Bonn entdecken will, kommt an der Museumsmeile nicht vorbei. Dabei handelt es sich um fünf an der Konrad-Adenauer-Allee gelegene Museen. Ein Highlight für Naturfreunde ist das Museum König, das in Deutschland als eines der größten naturkundlichen Museen gilt. Der Eintritt beträgt 3 Euro, geöffnet ist täglich außer Montag von 10 bis 18 Uhr. Eine Zeitreise können die Besucher im Haus der Geschichte erleben. Auf fünf Ebenen sind 6.500 Originalexponate zu bestaunen. Dazu gehört neben Alltagsgegenständen wie Schallplatten und Haushaltsgeräten auch der erste Dienst-Mercedes Adenauers. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 9 bis 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
Das Kunstmuseum zeigt neben Werken August Mackes noch eine Vielzahl moderner Gemälde. Künstler wie Joseph Beuys und Paul Klee sind ebenfalls vertreten, Wechselausstellungen zeigen Werke der internationalen und nationalen Kunstszene. Der Eintritt beträgt 5 Euro, geöffnet ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr. Am Ende der Museumsmeile steht die Bundeskunsthalle, die als eins der meistbesuchten Museen in Deutschland gilt. Nicht nur wegen den interessanten Wechselausstellungen zu Themen wie Fotografie, Design, Technik und Politik gehört sie zu den Attraktionen der Bundesstadt, auch ihr Äußeres wirkt beeindruckend. Auf dem Dach befinden sich drei Pyramiden, die schon von weitem sichtbar sind. Die Öffnungszeiten sind dienstags und mittwochs von 10 bis 21 Uhr und donnerstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro.
Kunst und Kultur in Brügge - Museen und Kirchen
Die Kunst- und Kulturstadt Brügge ist besonders durch viele Kirchen geprägt. Aber auch facettenreiche Museen gehören zur mittelalterlichen Stadtsilhouette.
Das Panorama der Stadt Brügge wird besonders durch ihr mittelalterliches Flair geprägt. Während des Mittelalters wuchs der Kunst- und Kulturreichtum der Stadt. Leider wurden im Laufe zahlreicher Besatzungen viele dieser Kunstschätze zerstört. Dennoch spiegelt sich die Kunst und Kultur von Brügge in den letzten Jahren besonders wieder. Die zahlreichen Museen und Kirchen werden immer mehr zu den Hauptattraktionen der Stadt.
Museen
Brügge besitzt 16 Museen, die eine große Vielfalt an Ausstellungsstücken der Kunst und Kultur aufweisen. Die Gegenwartskunst wird genauso gezeigt wie die alter niederländischer Meister. Außerdem werden archäologische Fundstücke, antikes Mobiliar und Silber gezeigt. Im Groeningemuseum und im Arentshuis werden die schönen Kunstwerke aus dem 15. bis 21. Jahrhundert ausgestellt. Unter dem Sammelnamen Hospitaalmuseum werden zwei Hospitale angedeutet. Zum einen das 800 Jahre alte Sankt-Jansspital, wo heute das Sint-Jan Museum zu finden ist und wo Bilder des flämischen Meisters Hans Memling ausgestellt werden. Zum anderen das Museum Onthaalkerk Onze-Lieve-Vrouw ter Potterie, das für seine gleichnamige Kirche und deren Silberschatz berühmt ist. Der Sammelname Bruggemuseum fasst die restlichen Museen zusammen. Dazu gehören berühmte Bauwerke wie der Belfried, aber auch das Volkskundemuseum. Die Museen sind täglich von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Eintrittsgelder variieren zwischen 2,00 und 8,00 Euro pro Person.
Kirchen
Kunst und Kultur sind in Brügge überall angesiedelt, aber besonders die historischen Kirchen tragen in großem Umfang zum Kulturreichtum der Stadt bei. Brügge besitzt 13 Kirchen, besonders sehenswert sind dabei die Liebfrauenkirche mit ihrem hohen Backsteinturm und die St.-Salvatorkathedrale, die älteste Gemeindekirche der Stadt aus dem 13. Jahrhundert. In dieser Kathedrale findet man mittelalterliche Gräber und eine große Sammlung flämischer Malerei. In der Basilika, einer Doppelkirche, die aus der romanischen St.-Basilius-Kirche und der gotischen Basilika stammt, befindet sich die Heilig-Blut-Basilika. Dort wird eine Reliquie des Heiligen Blutes von Christus aufbewahrt.
Kunst und Kultur in Kopenhagen - Museen und Ausstellungen
Liebhaber der Kunst und Kultur in Kopenhagen werden durch zahlreiche Museen und Ausstellungen voll auf ihre Kosten kommen.
Die Stadt Kopenhagen besitzt viele berühmte Museen und Ausstellungen. Für manche wird sicher das Erotikmuseum interessant sein, in dem das Liebesleben von der Antike bis zur Gegenwart beleuchtet wird. Im Guinness – World of Records wird dem Besucher alles gezeigt was man sich nur vorstellen kann. Der größte Kohl ist nur ein kurioses Exponat dieses Museums. Im Zeughaus gibt es die größte Waffensammlung der Welt zu bestaunen und das Experimentarium wird besonders für Kinder interessant sein. Kunstinteressierte sollten die Arken, ein Museum der modernen Kunst, im Stile des Dekonstruktivismus besuchen.
Nationalmuseum
Das Nationalmuseum von Kopenhagen ist auf mehrere Standorte aufgeteilt. Der Hauptstandort ist der Prinzen Palais, wo die Kulturgeschichte des Landes gezeigt wird. Weitere Ausstellungen befinden sich im Freiheitsmuseum, dem Musikhistorischen Museum und dem Freilichtmuseum. Schloss Liselund und das Internierungslager Froslev gehören mit zum Nationalmuseum in Kopenhagen. Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die berühmtesten Exponate stammen aus der Wikingerepoche.
Staatliches Kunstmuseum Kopenhagen
Einen großen Stellenwert beziehen Kunst und Kultur in Kopenhagen. Museen und Ausstellungen widmen sich besonders der bildenden Kunst. Ein Beispiel hierfür ist das Staatliche Kunstmuseum, welches 1897 eröffnet wurde. Die drei Hauptsammlungen bestehen aus der königlichen Kupferstichsammlung, der königlichen Malerei- und Skulpturensammlung und der königlichen Abgusssammlung. Daneben finden zahlreiche temporäre Ausstellungen statt. Es werden über 30.000 Exponate gezeigt und das Museum bietet auch eine eigene Ausstellung für Kinder an. Der Eintritt ist frei, geöffnet ist Dienstag bis Sonntag zehn bis 17 Uhr.
Kunstindustriemuseet und Ny Carlsberg Glyptotek
Das Kunstindustriemuseet ist ein Museum für Industriedesign und Gestaltung, es wurde 1890 gegründet. In den Ausstellungen des Museums werden Designobjekte diverser inländischer Designer aus verschiedenen Epochen gezeigt. Im Ny Carlsberg Glyptotek werden antike Skulpturen des Mittelmeerraumes ausgestellt. Beide Museen sind Dienstag bis Sonntag von neun bis 17 Uhr geöffnet. Pro Person kostet der Eintritt 60 Kronen
Kunst und Kultur in Ottawa - Museen und Ausstellungen
Kunst und Kultur in Ottawa sind in vielen Museen und Ausstellungen dem Publikum zugänglich. Besonders die Moderne Kunst ist in Ottawa beliebt.
Die Museumslandschaft in Ottawa ist kulturell breit gefächert. Viele Gebäude, in denen sich heute Museen befinden, wurden von berühmten Architekten entworfen und gehören zu den Blickfängen der Kunst und Kultur in Ottawa. Museen und Ausstellungen wie die National Gallery of Canada bestechen mit ihrer auffälligen Architektur. Die Ausstellung des Museums zeigt die Entwicklung der kanadischen Kunst, aber auch asiatische und europäische Werke. In der National Gallery befinden sich Werke von Andy Warhol, Pablo Picasso und El Greco. Vor dem Museum sieht man die zehn Meter hohe, bronzene Spinnenfigur Maman, die von Louise Bourgeois geschaffen wurde.
In der Nähe des Schloss Laurier liegt in einem ehemaligen Eisenbahntunnel das Fotografiemuseum. Im Canadian War Museum, dem größten Museum in Ottawa, kann man die chronologische Kriegsgeschichte von Kanada besichtigen. Dabei widmet man sich nicht nur dem eigenen Land, sondern auch anderen Erdteilen. Besonders sehenswert sind der Mercedes Benz von Adolf Hitler und der T-72 Panzer aus der DDR. Die Sektionen der Ausstellungen widmen sich dem Burenkrieg, den Weltkriegen, der UNO Friedensmission und den Kriegen mit den Ureinwohnern. Gleich nebenan steht das meistbesuchte Museum Kanadas, das Canadian Museum of Civilization. Eine Dauerausstellung zeigt die Kultur- und Besiedlungsgeschichte der Ureinwohner.
Außerdem befindet sich in den Räumen das Postmuseum, in dem alle erschienen Briefmarken von Kanada zu sehen sind und ein interessantes Kindermuseum. Weitere sehenswerte Museen sind das Münzmuseum in der Bank of Canada, Das Naturkundemuseum, das Canada Science and Technology Museum und das Canada Aviation Museum. Daneben gibt es noch den Deifenbunker und andere lokale Museen für Kunst und Kultur in Ottawa. Museen und Ausstellungen sind von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise pro Person liegen bei 10 Dollar, wobei Kinder, Studenten und Senioren Vergünstigungen erhalten.
Kunst und Kultur in Tallinn - Museen und Galerien
In der Stadt Tallinn findet man zahlreiche Museen und Galerien, die einen Einblick in die Kunst und Kultur des Landes bieten.
In der estnischen Hauptstadt Tallinn wird viel Wert auf Kunst und Kultur gelegt. Zahlreiche Museen und Galerien laden Touristen und Einheimische zu interessanten Entdeckungstouren ein. Die Museen und Galerien verteilen sich auf das gesamte Stadtgebiet und umfassen ein vielfältiges Spektrum an Themengebieten. Wer sich besonders für estnische Kunst interessiert, sollte unbedingt einen Besuch im Kumu Museum einplanen. Dieses im Jahr 2006 neu eröffnete Museum zeigt auf 5.000 Quadratmetern einheimische Kunst vom 18. Jahrhundert bis heute und ist das größte Kunstmuseum des Baltikums. Es wurde 2008 zum europäischen Museum des Jahres gewählt.
Die Museen und Galerien in Tallinn sind teilweise in besonders sehenswerten Gebäuden untergebracht. So findet man zum Beispiel das Fotomuseum im alten Stadtgefängnis. Hier erhält man nicht nur einen Überblick über die estnische Fotokunst, sondern wird in einer Sonderausstellung über die Entwicklung des Fotoapparates informiert. Das estnische Seefahrtsmuseum befindet sich in einem ehemaligen Kanonenturm. Das Kunstmuseum Kadriorg zeigt in einem von einem italienischen Architekten entworfenen Palast eine Sammlung ausländischer Kunst. Kunst und Kultur werden in Tallinn auch im Mikkel Museum, im Niguliste Museum, im Adamson-Eric Museum und im Kristjan Raud Museum gezeigt.
Tallinn verfügt über einige Museen und Galerien zu außergewöhnlichen Themen, es gibt zum Beispiel ein Puppenmuseum, ein eigenes Museum für Kinder, ein Energiemuseum, ein Theater- und Musikmuseum und ein Museum für Gesundheitswesen. Für an der Kultur und Geschichte des Landes interessierte Touristen ist der Besuch im Freilichtmuseum und im Estnischen Historischen Museum im Schloss Maarjamäe empfehlenswert. Für Inhaber der Tallinn Card ist der Eintritt in die Museen gratis. Einige Museen und Galerien in Tallinn haben Montag und Dienstag geschlossen.
Kurztrip Brüssel - Tipps für einen günstigen Städtetrip
Brüssel bietet viele spannende Möglichkeiten für einen Kurztrip. Um die Zeit dort so preiswert wie möglich zu gestalten, kann man ein paar Tipps beachten.
Wenn man einen preiswerten Kurztrip nach Brüssel buchen will, sollte man zunächst ein paar allgemeine Tipps befolgen: Unbedingt lange im Voraus buchen, denn dann hat man die größte Auswahl an Hotels und Flügen. Des Weiteren sollte man bei der Reiseplanung Brückentage und Feiertage ausnutzen und versuchen die An- und Abreise auf einen Wochentag zu legen, dann sind die Fahrkosten um einiges erschwinglicher. Und zu guter Letzt - das Brüssler Verkehrsnetz ist gut ausgebaut. Es lohnt sich, ein Hotel zu nehmen, das nicht im Zentrum liegt und dafür etwas günstiger ist.
Es gibt die Möglichkeit, schon für 9 Euro zum Beispiel von Frankfurt oder Köln nach Brüssel zu kommen. Allerdings sollte man sich vorher genau angucken, wie lange der Bus unterwegs ist. Nicht, dass der Kurztrip zum Fünfminutenaufenthalt wird, weil man den Rest der Zeit auf der Autobahn verbringt. Für Studenten und Junggebliebene lohnt es sich ein wenig nach Hostels in Internet zu gucken. Mit etwas Glück findet man eine Übernachtungsmöglichkeit für 15 Euro pro Nacht im Drei-Bettzimmer.
Unterwegs hilft einem unter Anderem die „City-Card Brüssel", die es für etwa 7 Euro zu kaufen gibt. Diese beinhaltet wie in vielen anderen Städten auch, Ermäßigungen in Restaurants und Museen, aber es sind zusätzlich Stadtbeschreibungen und zwei Fahrkarten für die Bahn mit enthalten. Um Geld zu sparen, kann man sich vorher informieren, ob zum Beispiel Museen an bestimmten Tagen freien Eintritt bieten oder ob es Rabatte für Studenten oder Rentner gibt. Oder aber man nimmt die Stadt als solche mit ihrem alt-französischen Charme schon als Attraktion an sich und verbringt die Zeit in den kleinen Gassen und im Botanischen Garten, statt Geld für Eintritte zu investieren. Auch das Metronetz bietet Kunstliebhabern und Interessierten eine stundenlange Verweilmöglichkeit, denn hier finden sich zahllose Installationen und Darstellungen an den Wänden. Wozu da noch in ein Museum gehen?
Laos: Einreise und Visum
Laos ist ein faszinierendes Land in Südostasien. Als Deutscher muss man bei Einreise und Visum einiges beachten. Das Visum ist im Voraus zu beantragen und nicht zu überschreiten.
Das Land Laos liegt in Südostasien zwischen Thailand und Vietnam. Regiert wird es von einer Einheitspartei, die sozialistisch orientiert ist. Wegen der oftmals unruhigen politischen Situation im Lande war Laos vom Tourismusverkehr viele Jahre weitestgehend unbeachtet. Wegen der schönen, tropischen Landschaften zieht es heute allerdings doch einige Abenteurer nach Laos. Hierbei sollte man jedoch unbedingt die geltenden Bestimmungen für Einreise und Visum in Laos berücksichtigen.
Für die Einreise nach Laos benötigt man als deutscher Staatsbürger ein Visum. Diese Visa upon Arrival sind nach Einreise 30 Tage gültig und können bei laotischen Botschaft in Berlin beantragt werden. Auch wenn man im Besitzt eines solchen Visums ist, sollte man über die Flughäfen in der Hauptstadt Vientiane, in Luang Prabang oder in Paksé einreisen, ansonsten wird eine Gebühr von 30 US-Dollar erhoben. Wichtig ist auch, dass man die 30 Tage nach Einreise nicht überschreitet – im Fall einer Überziehung des Laos Visums kann es neben einer Geldstrafe von 10 US-Dollar pro Tag sogar zur Verhaftung kommen.
Außerdem sollte man sich vergewissern, dass bei der Einreise diese auch mit einem Stempel im Reisepass vermerkt wird - fehlt er, kommt es bei der Ausreise zu Schwierigkeiten, sogar eine Abschiebung droht. Weiterhin benötigt man für Laos - Einreise und Visum einen mindestens sechs Monate gültigen Reisepass und zwei Lichtbilder. Kinder müssen in den Reisepass eines Elternteils eingetragen sein oder über einen Erwachsenen-Reisepass verfügen. Zollbestimmungen für die Einreise gelten nicht – bei der Ausreise ist jedoch zu beachten, dass keine Buddha-Figuren ausgeführt werden dürfen. Bereits nach der Einreise ist es auch wichtig, die Kultur der Einwohner zu respektieren, denn in Laos sind 50 verschiedene Ethnien vertreten. Gerade bei religiösen und politischen Veranstaltungen sollte man sich angemessen verhalten.
Las Palmas de Gran Canaria - Die Altstadt von Las Palmas: historische Gassen und geschichtsträchtige Plätze
Die Kathedrale, das Rathaus und die Casa de Colón gehören zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Las Palmas auf Gran Canaria.
Las Palmas ist die größte Stadt auf Gran Canaria und auf den Kanarischen Inseln überhaupt. Las Palmas besticht nicht durch eine malerische Lage direkt am Mittelmeer, sondern auch durch Sandstrände und einen großen natürlichen Hafen. Auch die Altstadt mit ihrer historischen Architektur ist sehr sehenswert. Seit dem Jahr 2007 gilt das alte Stadtzentrum, auch Vegueta genannt, als Kandidat für die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Altstadt von Las Palmas besichtigen
Im Zentrum der Altstadt liegt der Hauptplatz Plaza Santa Ana, der mit seinen schönen Palmen und gemütlichen Bänken zum Verweilen einlädt. Besonders in den lauen Abendstunden wird der Platz zum beliebten Treffpunkt. Urlauber sollten hier die Kathedrale Santa Ana und das klassizistische Rathaus besichtigen. Mit dem Bau der Kathedrale wurde im Jahr 1497 begonnen. Erst kurz zuvor, 1478 waren die Kanarischen Inseln von Juan Rejón erobert und zur spanischen Kolonie erklärt worden. Die Bauzeit betrug etwa drei Jahrhunderte, daher herrscht im Inneren eine Mischung aus gotischem, Renaissance- und Barockstil. Besonders beeindruckend ist das Rippengewölbe des dreischiffigen Innenraums. Die von zwei Türmen flankierte Westfassade ist klassizistisch und die Kuppel wurde erst im 19. Jahrhundert ergänzt.
Auf den Spuren von Kolumbus
Direkt hinter der Kathedrale steht die Casa de Colón. In dem ehemaligen Palast des Gouverneurs, soll im 15. Jahrhundert Christoph Kolumbus gewohnt haben. Heute beherbergt das Haus eine Ausstellung über den berühmten Entdecker Amerikas und die Kultur seiner Zeit. Der Bau wurde zwar später von Piraten zerstört, aus dem Originalbau stammen jedoch das reich geschmückte Eingangsportal, der gotische Brunnen im großen Innenhof und die Holzbalustraden an der Fassade. Südlich des Rathauses liegt die Plaza Espiritú Santu, an dem Sie eines der schönen Cafés besuchen können. Den Platz umrahmen schmucke Bauten aus verschiedenen Epochen. Hier mischen sich Stilelemente aus der Renaissance und aus dem islamisch beeinflussten Mudejárstil - ein historischer Stilmix, der typisch für die Altstadt von Las Palmas ist.
Luxor: Tal der Könige entdecken
Ein Fixpunkt bei jeder Reise nach Ägypten ist die am Nil liegende Stadt Luxor. Tal der Könige entdecken ist dabei für die meisten Besucher ein absolutes Highlight.
Viele Reiseanbieter werben mit Luxor: Tal der Könige erleben; der Slogan verspricht nicht zu viel. Dieses Tal befindet sich im Westen von Luxor und wurde vor allem zur Zeit des Neuen Reiches im zweiten Jahrtausend vor Christus als Grabstätte der Pharaonen genutzt. Bis jetzt wurden im Tal der Könige 63 Gräber entdeckt. Besucher können die Nekropole heute aus konservatorischen Gründen nur zum Teil besuchen, dennoch lohnt sich eine Besichtigung allemal. Die Stätten sind täglich von 6.00-17.00 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt für Erwachsene 70 Pfund und für Kinder und Studenten 35 Pfund. Die meisten Hotels in Luxor bieten Ausflüge zum Tal der Könige an. Führungen durch die Stätten können vor Ort arrangiert werden.
Der Eingang zur königliche Nekropole ist der karge Stein des Al-Qurn. Dieser sollte die Unterwelt symbolisieren. Der Stein ist Teil eines kleinen Gebirges, an welchem sich die einzelnen Grabstätten der Pharaonen befinden. Zu den beeindruckendsten zählen das Grab Tuthmisis III, Amonhotep II und dasjenige des Horemheb. Ein absolutes Highlight eines Besuchs im Tal der Könige bei Luxor ist das Grab des Tutenchamuns, welches erst 1922 entdeckt wurde. Der Eintritt zu diesem kostet noch einmal 80 Pfund extra, was angesichts der Tatsache, dass sich die einstigen Schätze im Ägyptischen Museum in Kairo befinden, hoch erscheint. Dennoch ist ein Besuch alleine schon aufgrund der historischen Bedeutung des Grabes zu empfehlen. Beliebt ist auch die Besteigung der Theben-Hügel im Tal der Könige. Von dort kann man die Stätten eindrucksvoll von oben begutachten. Fehlen sollte bei keiner Ägypten-Reise der Besuch der Stadt Luxor. Tal der Könige entdecken ist dabei ein absolutes Highlight.
Marienfeste und Residenz: Würzburg und sein Weltkulturerbe
Marienfeste und Residenz Würzburg und sein Weltkulturerbe sind Sehenswürdigkeiten zu denen sich ein Ausflug lohnt.
Marienfeste und Residenz, Würzburg und sein Weltkulturerbe, laden zu einem Streifzug durch die Geschichte ein. Die Marienfeste in Würzburg ist eine der größten Festungsanlagen von Deutschland und befindet sich auf dem seit der Bronzezeit besiedelten Marienberg. Hier entstand ab 1200 eine außergewöhnlich große Burg, die im späten Mittelalter und in der Renaissancezeit erweitert wurde. Im dreißigjährigen Krieg wurde der Marienberg mit mehreren Mauerringen gesichert. Durch ein Feuer wurde die Burg 1945 teilweise zerstört, bis 1990 dauerte der Wiederaufbau. Heute ist im ersten Obergeschoss das Fürstenbaumuseum untergebracht und zeigt die Bibrawohnung, die mit wertvollen Möbeln, Gemälden und Wandteppichen ausgestattet ist. Außerdem befindet sich hier der Fürstensaal und eine fürstbischöfliche Schatzkammer. Im zweiten Obergeschoss gibt es eine Sammlung über die Festungs- und Stadtgeschichte. Das Fürstenbaumuseum kann man täglich außer montags von März bis Oktober von 9.00 bis 18.00 Uhr besichtigen, die Sammlung von 10.00 bis 17.00 Uhr. Der Eintritt beträgt zwischen 3,00 und 4,00 Euro, je nach Ermäßigung.
Die Residenz Würzburg war ehemals die Residenz der Würzburger Fürstbischöfe. Sie ist eine der bedeutendsten Barock-Schlossanlagen in Europa. Fertig gestellt wurde sie 1780. Der Bau ist ein Gesamtkunstwerk von deutschem Barock, französischer Klassik und Wiener Reichsstil. Balthasar Neumanns ungewöhnliche Raumanordnung, nämlich Vestibül, Treppenhaus, Weißer Saal, Kaisersaal wurden von vielen Künstlern ausgestattet und so entstand der Würzburger Rokoko. Als besonderes Glanzlicht gelten die Deckenfresken im Treppenhaus und im Kaisersaal. Bei einem Luftangriff am 16. März 1945 brannte die Residenz fast ganz aus, erhalten geblieben sind nur das Treppenhaus, der Gartensaal, der Weiße Saal und der Kaisersaal . Der Wiederaufbau der Residenz Würzburg dauerte viele Jahre und wurde mit der Eröffnung des vollständig rekonstruierten Spiegelkabinetts 1987 vollendet. Die Residenz Würzburg gehört seit 1981 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Residenz kann täglich besichtigt werden, von April bis Oktober von 9.00 bis 18.00 Uhr und von November bis März von 10.00 bis 16.30 Uhr zu einem Eintrittspreis von 7,00 Euro bzw. bei Ermäßigung von 6,00 Euro. Im Eintrittspreis enthalten ist eine Führung durch die Haupträume der Festung .
Die Stadt Würzburg hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Marienfeste und Residenz, der 1.300 Quadratmeter große Fürstengarten mit Kaskadenbrunnen und kunstvollen Terrassen lohnen einen Besuch. Würzburg und sein Weltkulturerbe faszinieren den Besucher immer wieder aufs Neue. Und auch der Dom, prunkvolle Kirchen, die alte Brücke und vieles mehr sind sehenswert.
Marrakesch Ausflüge ins Umland
Das Märchen von 1001 Nacht lässt sich am besten erleben in Marrakesch. Ausflüge ins Umland sind unkompliziert und können auf eigene Faust oder organisiert durchgeführt werden.
Auf der Liste eines Reisenden darf die Stadt Marrakesch nicht fehlen. Einer der bekanntesten Plätze ist das Weltkulturerbe der UNESCO, die Djeema el Fna in Marrakesch. Ausflüge ins Umland lassen sich bequem bei lokalen Anbietern buchen und wer lieber auf eigene Faust unterwegs ist, nutzt das Bus- und Zugnetz der Stadt, welches in verschiedene interessante Teile Marokkos führt. Auch Sammeltaxis stellen eine günstige Alternative dar und sind sichere Verkehrsmittel innerhalb Marokkos.
Ausflüge ins Umland mit dem Zug
Ca. drei Kilometer außerhalb der Stadt liegt der Bahnhof von Marrakesch. Ausflüge ins Umland lassen sich von hier aus gut tätigen, denn Zugverbindungen in viele Teile Marokkos werden angeboten. So erreicht man Casablanca, berühmt durch den gleichnamigen Film, in drei Stunden, Rabat, die Hauptstadt, in viereinhalb Stunden und die Königsstätte Meknes und Fez in weniger als acht Stunden. Die Züge sind komfortabel und Tickets gibt es in der ersten und zweiten Klasse, diese können günstig direkt vor Abfahrt am Bahnhof gekauft werden.
Ausflüge ins Umland mit dem Bus
Verschiedene Busunternehmen bieten Fahrten in diverse Städte Marokkos an, wie z.B. nach Agadir, Quarzazate, Meknes und Fez. Günstige Tickets können direkt am Hauptbahnhof "Gare-Marrakesch" erstanden werden. Eine Fahrt nach Agadir ins Wassersportparadies kostet z.B. ca. 7,50 Euro. In die Wüste nach Zagora gibt es seit Kurzem auch direkte Busverbindungen von diversen Haltestellen in Marrakesch. Ausflüge ins Umland, wie z.B. zur Wüstenregion, kosten zwölf Euro.
Geführte Ausflüge ins Umland
Beliebt sind Fahrten in die Wüstenregion Marokkos, und diverse lokale Anbieter halten für den Urlauber sowohl Tagestouren wie auch Mehrtagestouren bereit. Das Angebot reicht von Jeep Safaris über Kamelritte, mit anschließendem Besuch der Nomaden und deren Berberbehausungen. Bei Mehrtagestouren sind Übernachtungen in Berberzelten oder Wüstenhotels inklusive. Weitere beliebte Ausflugsziele ins Umland von Marrakesch sind die Dades und die Todra Schlucht mit spektakulären Landschaftsabschnitten.
Mecklenburgische Schweiz: Schlösser und Burgen
Mecklenburgische Schweiz: Schlösser und Burgen sind nicht nur beliebte Ausflugsziele bei groß und klein, sie geben auch einen Einblick in die Vergangenheit Mecklenburgs.
Mecklenburgische Schweiz: Schlösser und Burgen erzählen in diesem wunderschönen Landstrich Geschichten aus längst vergangener Zeit und sind für manches Konzert, Open Air Veranstaltung aber auch für persönliche Feste eine beeindruckende Kulisse. Die Schönheit dieser Gegend wusste bereits der mecklenburgische Adel zu schätzen und so entstanden inmitten traumhafter Parkanlagen Guts- und Herrenhäuser, Schlösser und Burgen. In der Zwischenzeit verfiel jedoch so manches Anwesen.
In der Mecklenburgischen Schweiz dienen Schlösser und Burgen als Kunstwerkstätten und sind für Volksfeste und Themenmärkte eine faszinierende Bühne, wie die Schlösser Bützow, Güstrow, Klempenow, Tellow, Teterow, Schlitz und Ivenack. Das Schloss Basedow in der Mecklenburgischen Schweiz liegt ganz idyllisch am Malchiner See und bildet gemeinsam mit dem Herrenhaus, den Wirtschaftsgebäuden und dem weitläufigen Park ein einmaliges Ensemble. Es werden sowohl im Schloss als auch im Herrenhaus sehr interessante Führungen angeboten.
In der Mecklenburgischen Schweiz ist auch das Renaissance-Schloss Güstrow beheimatet, das den Besuchern eine Sammlung von Jagdwaffen der mecklenburgischen Herzöge bietet, eine ständige Ausstellung des Kunsthandwerkes von der Antike bis in die Gegenwart und nicht zu vergessen die historischen Repräsentationsräume. Zu einem weiteren wahren Kulturgut gehört in der Mecklenburgischen Schweiz das legendäre Schweriner Schloss. Einst Residenz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge ist es heute Sitz des Landtages Mecklenburg-Vorpommerns. Im Barockschloss Ludwigslust, das in früheren Zeiten Residenz der Herzöge Mecklenburg-Schwerin war, sind heute Ausstellungen der Staatlichen Museen Schwerins untergebracht. Zu sehen sind unter anderem Bilder von Georg David Matthieu und Jean- Baptiste Oudry, neben Ausstellungsgegenständen des Schlosses und einer interessanten Sammlung an Architekturmodellen.
Es gibt aber auch eine finstere Vergangenheit, die die Mecklenburgische Schweiz: Schlösser und Burgen im Laufe der Jahrhunderte durchlebte. So war Mecklenburg Mittelpunkt der europäischen Hexenverfolgung, ganz im Gegensatz zu den anderen norddeutschen Gebieten. Die Burg Penzlin gibt einen tieferen Einblick in diese dunkle Vergangenheit mit dem ansässigen Hexen-Museum. Der Besucher erhält einen Einblick in die Verlieskeller und Folterkammern und erfährt, unter welch unmenschlichen Bedingungen die angeblichen Hexen mit Prangergeräten und Folterinstrumenten gequält wurden. Bis heute lassen sich rund 4.000 Hexenprozesse nachweisen.
In der einstigen Burg und späteren Festung Dömitz war in den Jahren von 1750 bis 1842 ein Zuchthaus eingerichtet, in dem auch der Schriftsteller Fritz Reuter bis zu seiner Begnadigung 1840 saß. Heute zeigt das Museum der Burg in erster Linie die Geschichte der Region und Stadt Dömitz sowie die Waffentechnik des 16. Jahrhunderts.
Das Renaissance-Schloss Ulrichshusen, der letzte Herzogssitz Schloss Ückermünde mit dem Rathaus und dem Haffmuseum und die sehr sehenswerten Burgen Neustadt-Glewe, Stargard und Klempenow gehören mit zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten die die Mecklenburgische Schweiz zu bieten hat.
Medina Hammamet: Festung und Sidi-Gailani-Moschee
Bei einem Besuch der Medina Hammamet gibt es viel zu entdecken. Festung und Sidi-Gailani-Moschee sind nur zwei der interessanten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Hammamet war die erste Stadt in Tunesien, die touristisch erschlossen wurde und gehört dem Governat Nabeul an. Ihr Name wird vom Wort Hammam - Dampfbad abgeleitet. Die Stadt ist besonders beliebt für den Jasminanbau, dementsprechend findet der Gast des nordafrikanischen Landes vermehrt Souvenirs rund um die edle Blume in der Medina Hammamet. Während Festung und Sidi-Gailani-Moschee für die nötige kulturelle Abwechslung sorgen, tragen die Sandstrände mit Ihren angebotenen Wassersportmöglichkeiten zur Erholung bei.
Die Medina Hammamet wird von den aus dem 15. Jahrhundert stammenden Mauern der Festung, die zum Schutz vor Angriffen der Stadt erbaut wurden, umgeben. Hinter diesen Mauern befinden sich gemütliche enge Gassen mit weißen Häusern, wie man sie häufig in arabischen Ländern findet. Innerhalb dieser traditionsreichen Gassen öffnen sich dem Besucher die sogenannten Souks, die orientalischen Basare, auf die man nur ungern während eines Tunesien-Urlaubs verzichtet. Das eine oder andere Mitbringsel lässt sich hier günstig erwerben, vorausgesetzt man hat ein wenig Zeit zum Handeln. Denn Handeln ist ein Volkssport in Tunesien und die eine oder andere Lederjacke oder Keramikschüssel hat so schon seinen Besitzer zum Spottpreis gewechselt.
Die spanische Festung und Sidi-Gailani-Moschee gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und während man bei einem Spaziergang rund um die Stadtmauern der Kasbah, den Fischern beim Flicken der Netze zusehen kann, ertönt bereits der Ruf des Muezzin vom Minarett der Sidi-Gailani-Moschee und ruft zum Gebet. Die Sidi-Gailani-Moschee wurde im Jahre 1798 erbaut und ist Anhängern unterschiedlicher Glaubensrichtungen kostenfrei zugänglich von morgens bis zur Abenddämmerung. Und wer die Sehenswürdigkeiten Medina, Hammamet, Festung und Sidi-Gailani-Moschee nicht auf eigene Faust erkunden möchte, dem stehen diverse lokale Anbieter mit geführten Tagesausflügen zur Verfügung.
Medina Sousse: Weltkulturerbe in Tunesien
Modernes Shopping und altertümliche Sehenswürdigkeiten verbinden sich in der Medina Sousse: Weltkulturerbe in Tunesien zeigt tolle Architektur und Marktkultur.
Die Altstadt oder Medina von Sousse, der viertgrößten Stadt Tunesiens, gehört zum Weltkulturerbe. Auf einem Hügel oberhalb des Hafens erhebt sich die Medina Sousse, umgeben von einer Stadtmauer aus dem Jahr 859. Umhüllt vom Geruch orientalischer Gewürze macht man sich auf in die Vergangenheit der Stadt. Zwei der ursprünglich sechs Stadttore sind heute noch zu sehen. Bab el Khabli im Süden und Bab el Gharbi im Westen bilden Ausgänge aus der Medina Sousse: Weltkulturerbe in Tunesien zeigt feinste arabische Architektur. Zu den wichtigsten Bauwerken der Medina Sousse gehören der Ribat, die Hauptmoschee, die Bou-Fatata-Moschee, die Koranschule und die Kasbah.
Der Ribat gilt als ehemals militär-strategisch wichtiger Verteidigungsturm der Stadt. Die Hauptmoschee der Stadt wurde um 850 erbaut. Der Minarett stammt aus der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts. Die Bou-Fatata-Moschee ist die älteste Moschee der Stadt. Sie wurde um 840 erbaut und besticht durch ihre kleinen Ausmaße. Mit nur acht Metern Seitenlänge schafft sie eine besondere intime Atmosphäre für die Betenden. Nahe der Hauptmoschee, findet man die ehemalige Koranschule. In ihren verwinkelten Gängen und kleinen Klassenzimmer waren die Schüler untergebracht, um Grammatik und Rhetorik des Koran zu studieren. Die Kasbah, auch Festung der Stadt, stammt aus dem Jahr 844. Der 30 Meter hohe Leuchtturm Khalaf al-Fatâ wurde 853 hinzugefügt. Heute ist in der Kasbah das Archäologische Museum von Sousse untergebracht. Besonders aktiv sind die Händler im ganzen Gebiet der Medina Sousse: Weltkulturerbe in Tunesien ist auch aktives Verhandeln über Preise und offensive Verkaufsstrategien der Händler. Nach einem Rundgang durch die Medina kann man sich im nahegelegenen Meer wieder abkühlen.
Museen Helsinki: kunst, Architektur und Geschichte
Helsinki hat viele verschiedene Museen, die sich mit den Bereichen Kunst, Architektur und Geschichte befassen.
Helsinki ist Finnlands Hauptstadt und in vielerlei Hinsicht auch kulturelles und geistiges Zentrum. Hier gibt es viel zu erleben, Kunst-, Architektur- und Geschichtsliebhaber werden rumdum glücklich sein. Die Stadt ist offiziell zweisprachig, man spricht finnisch sowie schwedisch. Viele Bewohner Helsinkis gehören der evangelisch-lutherischen Kirche an. Architektonisch ist die Stadt dem Klassizismus zuzuordnen, welcher hier oft in besonderer Form betrachtet werden kann. Als solch ein besonderes Gebäude ist der Dom von Helsinki hervorzuheben, welcher außerdem das Wahrzeichen der Stadt ist. Die moderneren Gebäude sind überwiegend dem Funktionalismus zuzuordnen. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der der Museen wieder.
Das finnische Nationalmuseum, genannt Suomen kansallismuseo, hat viele verschiedene Exponante über finnische Geschichte zu bieten, welche eine Spanne von der Prähistorie bis hin zur heutigen Zeit umfasst. Das Museumsgebäude ist bereits einhundert Jahre alt. Aktuell beschäftigt sich die Ausstellung mit der fünfhundertjährigen Geschichte Helsinkis. Aber auch die städtische Universität bietet Ausstellungen, die sich zum Beispiel mit Naturgeschichte befassen. Außerdem kann die finnische Nationalgalerie besucht werden. Diese ist auf drei verschiedene Museen aufgeteilt. Im Ateneum können wichtige Werke aus den letzten Jahrhunderten betrachtet werden, die Ausstellung befasst sich mit dem 18. - 20. Jahrhundert. Das zweite Museum, das Sinebrychoff-Kunstmuseum, beschäftigt sich mit klassischer Kunst aus ganz Europa. Wer sich für moderne Kunst interessiert, sollte dann defnitiv nicht auf das Kiasma Museum verzichten. Hier werden Werke ab den 1960er Jahren gezeigt. Außerdem befindet sich in Helsinki das finnische Architektur Museum, welches eines der ältesten Architekturzentren Europas ist.In Sachen Kunst, Architektur und Geschichte haben Helsinkis Museen also jede Menge zu bieten.
Museen in Rostock: Kunsthalle und Kulturhistorisches Museum
Mit der Kunsthalle und dem Kulturhistorischen Museum besitzt die Hansestadt Rostock zwei der wichtigsten Museen im Norden von Deutschland. Beide Ausstellungen sind kostenlos.
Museen gibt es in der Hafenstadt Rostock viele. Zwei der Wichtigsten sind die Kunsthalle und das Kulturhistorische Museum der Stadt. Beide Häuser sind für Fans von Ausstellungen in Rostock unverzichtbar. Die Kunsthalle beispielsweise ist eine der wichtigsten Einrichtungen für zeitgenössisches Schöpfertum im Norden Deutschlands. Zu den ständigen Sammlungen gehören moderne Plastiken und Gemälde, die seit dem Jahr 1969 auf dem Gelände der Kunsthalle gesammelt werden. Neben DDR-Künstlern werden insbesondere auch Gemälde der Neuen Sachlichkeit gezeigt. Regionalen Kunstschaffenden wird ein besonderer Platz eingeräumt. Rostocker wie Egon Tschirch nehmen in diesem Museum eine Sonderstellung ein. Die Kunsthalle Rostock befindet sich in einem modernen Flachbau aus den 60er Jahren auf der Hamburger Straße. Dieses bedeutende Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet und erhebt, abgesehen von Sonderausstellungen, keine Eintrittspreise.
Das Kulturhistorische Museum in Rostock ist ebenfalls eine gute Option, um sich mit regionaler Kunst und Anthropologie bekannt zu machen. In dem historischen Gebäude in der Innenstadt befindet sich seit 1859 die bedeutendste kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung im deutschen Norden. Unter anderem werden Malereien, Münzen, Dokumente, Möbel, Fotografien und Gegenstände der Alltagskultur ausgestellt. Dabei arbeitet das Kulturhistorische Museum von Rostock eine weite zeitliche Spanne auf, welche geografisch das gesamte Land Mecklenburg-Vorpommern dokumentieret. Die bürgerliche Kultur in den letzten 500 Jahren ist dabei eines der Hauptaugenmerke der Sammlung. Ein ausführlicher Teil zur Stadt- und Klostergeschichte ist der wesentliche Kern des Kulturhistorischen Museums Rostock. Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos. Gerne geben die Mitarbeiter des Kulturhistorischen Museums Führungen durch das Gebäude und erklären detailliert die Ausstellungsgegenstände.
Museen in Stuttgart : Kunstmuseum, Staatsgalerie, Mercedes Benz Museum
Bei Kulturfreunden in aller Munde sind die Museen in Stuttgart. Kunstmuseum, Staatsgalerie, Mercedes Benz Museum zeigen: die Autostadt ist längst auch eine Kulturstadt geworden.
Stuttgart ist nicht nur die Hochburg der Ingenieure und Autobauer, es gibt auch jede Menge Museen in Stuttgart: Kunstmuseum, Staatsgalerie, Mercedes Benz Museum und viele weitere Ausstellungshäuser locken Besucher aus aller Welt. Die Glanzlichter unter den großen Museen in Stuttgart sind die Staatsgalerie, das neue Kunstmuseum und das 2006 eröffnete Mercedes Benz Museum.
Die Staatsgalerie, 1843 eröffnet und 1984 durch den Architekten James Stirling erweitert, ist eines der führenden deutschen Kunstmuseen. Die Staatsgalerie besticht durch ihre Architektur, in der Klassizismus und Postmoderne verschmelzen und durch ihre stetig wachsenden Sammlungen sowie aufwändig kuratierten Sonderausstellungen. Sammlungsschwerpunkte sind unter anderem Klassische Moderne, Zeitgenössische Malerei und Plastik. Die Öffnungszeiten sind mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr, dienstags und donnerstags von 10.00 bis 20.00 Uhr. Tipp: Mittwochs und samstags ist der Eintritt in die Sammlung frei.
Das Kunstmuseum Stuttgart, 2005 in einem Glaskubus am Stuttgarter Schlossplatz eröffnet, beherbergt die Stuttgarter Kunstsammlung der ehemaligen Galerie der Stadt Stuttgart mit Werken vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Schwerpunkte liegen unter anderem bei Otto Dix, Willi Baumeister und Dieter Roth. Auch der Glasbau selbst, entworfen vom Architekturbüro Hascher+Jehle, ist eindrucksvoll. Von den oberen Stockwerken überblickt man die Innenstadt. Das Dachrestaurant bietet hochklassige Kulinarik. Die Öffnungszeiten sind dienstags, donnerstags, samstags und sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs und freitags von 10.00 bis 21.00 Uhr.
Große Ingenieurskunst bietet das Mercedes Benz Museum in Bad Cannstatt. Das opulente Museumsgebäude, entworfen von dem Architekturbüro UNStudio, beherbergt 120 Jahre Automobilgeschichte. Die Sammlung widmet sich der Marke Mercedes von der Erfindung des Automobils bis heute. Das Mercedes Benz Museum ist dienstags bis sonntags von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und ist mit fast 500.000 Besuchern jährlich das meistbesuchte der Museen in Stuttgart. Kunstmuseum, Staatsgalerie, Mercedes Benz Museum bieten Ausstellungen auf Weltklasseniveau.
Museen in Würzburg: Mainfränkisches Museum, Kulturspeicher, Siebold Museum
In den Museen in Würzburg erlebt die Kunst verschiedener Epochen und fremde Kulturen. Empfehlenswert sind das Mainfränkische Museum, der Kulturspeicher und das Siebold Museum.
Würzburg in Bayern blickt auf eine 1300-jährige Geschichte zurück. Es ist Bischofssitz, Universitätsstadt, und die Würzburger Residenz gehört sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe. So verwundert es nicht, dass es zahlreiche Museen in Würzburg gibt. Zu den besonderes interessanten zählen das Mainfränkische Museum, der Kulturspeicher und das Siebold Museum. Das Mainfränkische Museum beherbergt eine Kunstsammlung, in der vor allem Werke von fränkischen Künstlern vertreten sind, z.B. Lucas Cranach. Zu den Ausstellungsstücken zählen Skulpturen und Gemälde; außerdem verfügt das Mainfränkische Museum auch über eine Abteilung für Stadtgeschichte. Dort erhält der Besucher wichtige Informationen über Würzburg. Das Mainfränkische Museum liegt in der Festung Marienburg am Oberen Burgweg und hat im Sommer von 10.00 bis 17.00 Uhr, im Winter bis 16.00 Uhr, geöffnet. Der Eintritt kostet 4 Euro.
Der Kulturspeicher in der Veitshöchheimer Straße zählt ebenfalls zu den Museen in Würzburg. In dem ehemaligen Lagerhaus werden heute Kunstwerke der Moderne und der Gegenwart ausgestellt. Zu den vertretenen Künstlern zählen unter anderem Victor Vasarely und Max Bill; außerdem gibt es wechselnde Ausstellungen, die sich mit bestimmten Künstlern oder Themen beschäftigen - so gab es beispielsweise eine Picasso-Ausstellung. Das Museum öffnet Mittwoch bis Sonntag um 11.00 Uhr und schließt um 18.00 Uhr, am Dienstag ist es erst ab 13.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3,50 Euro.
Ein anderes Museum im fränkischen Würzburg ist das Siebold Museum. Es ist dem Japanforscher Phillip Franz von Siebold gewidmet, der im 18. Jahrhundert in Würzburg geboren wurde. Die Ausstellung stellt anhand von unterschiedlichen Exponaten Siebolds Leben in Japan vor. Außerdem gibt es auch eine deutsch-japanische Begegnungsstätte. Das Siebold Museum in der Frankfurter Straße öffnet außer Montag täglich von 15.00 bis 17.00 Uhr, am Wochenende zusätzlich von 10.00 bis 12.00 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.
Museen Málaga: Picasso und Museumsschiff
Ein Ausflug in die Museen von Málaga: Auf den Spuren von Pablo Picasso und vom besonderen Flair auf dem Museumsschiff!
Pablo Picasso wurde 1881 in der andalusischen Stadt Málaga geboren. Seit 2003 gibt es in Málaga ein Museum mit rund 200 von seinen Werken, die ausschließlich von Mitgliedern seiner Familie zur Verfügung gestellt wurden. Das Picasso Museum wurde direkt in der Altstadt Málagas untergebracht. Das authentisch und stilvoll renovierte Haus aus dem 16. Jahrhundert bietet den perfekten Rahmen für die Werke des Künstlers. Das Picasso Museum öffnet täglich um 10.00 Uhr und schließt um 20.00 Uhr. Freitags und samstags bleibt es sogar eine Stunde länger geöffnet. Im Museum gibt es eine spezielle Buchhandlung, in der nicht nur Literatur, sondern auch großartige Drucke und Kunstbände zu Picasso erhältlich sind.
Vom Piccasso Museum geht es auf der Málaga Museumsrundreise Richtung Museumsschiff: Die Santissima Trinidad in Malaga ist ein Nachbau eines spanischen Kriegsschiffes, das Ende des 18. Jahrhunderts in Kuba gebaut wurde und damals das mächtigste Flaggschiff der Welt war. Das Museumsschiff, das man heute im Hafen von Málaga besuchen kann, ist über 60 Meter lang und hat insgesamt vier Decks. Wenige Jahre nach dem Bau der echten Santissima Trinidad sank das Schiff während einer Schlacht gegen die Briten und Franzosen. Weil es jedoch für damalige Zeiten in Sachen Schiffsbau ein echter Vorreiter und der ganze Stolz Spaniens war, wurde es wieder nachgebaut, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Heute ist das Museumsschiff bei Kindern und Erwachsenen ein beliebtes Ausflugsziel. Es ist schließlich etwas ganz Besonderes, wenn man sich ein so gigantisches Kriegsschiff auch einmal von innen anschauen kann und sich dort für kurze Zeit in eine andere und ferne Welt hinein versetzen kann. Wer sich für Schiffbau interessiert, darf beim Besuch der Museen in Málaga das Museumsschiff auf gar keinen Fall auslassen!
Museen Tübingen: Kunst und Spielzeug
Die Universitätsstadt brilliert auch bei ihren Museen. Tübingen: Kunst und Spielzeug, Geschichte und Literatur - in der Stadt am Neckar gibt es eine Menge zu entdecken.
Tübingen ist nicht nur bekannt für seine Universität, seine Fachwerkhäuser und den Dichter Friedrich Hölderlin, es besitzt auch viele renommierte Museen. Tübingen: Kunst und Spielzeug sind in den Museen besonders große Publikumsmagneten. Seit der Gründung der Tübinger Kunsthalle 1971 hat das Ausstellungshaus im Norden Tübingens Werke zahlreicher bekannter Künstlerinnen und Künstler ausgestellt, beispielsweise von Beuys, Picasso, Polke und Renoir. Für Kinder bietet die Kunsthalle nachmittags, samstags und in den Ferien Kreativkurse an. Die Kunsthalle ist täglich außer Montag von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet fünf Euro beziehungsweise ermäßigt drei Euro. Schüler zahlen nur einen Euro. Öffentliche Führungen finden jeden Samstag um 15.00 Uhr statt und kosten 2,50 Euro zuzüglich Eintritt.
Auf rund 700 qm zeigt das Auto- und Spielzeugmuseum Boxenstop von Tretautos bis Sportwagen Automobile aller Art. Neben den großen Fahrzeugen ist aber auch jede Menge Kleinformatiges ausgestellt. Die Spielzeugsammlung umfasst etwa 1.000 Stücke, darunter Modelleisenbahnen, -flugzeuge, und -schiffe sowie Puppen, Spiele und vieles mehr. Von April bis Oktober ist das Auto- und Spielzeugmuseum mittwochs bis freitags von 10.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, samstags sowie sonn- und feiertags von 10.00 bis 17.00 Uhr. Von November bis März öffnet das Museum sonn- und feiertags von 10.00 bis 17.00 Uhr. Für Kinder unter sieben Jahren ist der Eintritt kostenlos. Kinder von sieben bis neun Jahren zahlen zwei Euro, bis 14 Jahre fünf Euro Eintritt. Für Erwachsene kostet das Museum sechs Euro; eine Familienkarte kostet 17 Euro. Führungen können für Gruppen ab zehn Personen vereinbart werden. Warum nicht mal ein Sonntagsausflug in die Museen? Tübingen: Kunst und Spielzeug garantieren Unterhaltung für die ganze Familie.
Museen und Ausstellungen in Brüssel
Die Museen und Ausstellungen in Brüssel begeistern Besucher mit ihrer Vielfalt und Schönheit mindestens genauso sehr wie die berühmte belgische Schokolade.
Brüssel, lebendige Hauptstadt des kleinen Königreiches Belgien, bietet dem Besucher eine Vielzahl an kulturell bedeutenden, facettenreichen und unterhaltenden Museen und Ausstellungen, die es zu entdecken lohnt. BOZAR - der Palast der Schönen Künste ist ein dynamisches Konglomerat unterschiedlichster Kunstformen. Im Palais des Beaux Arts finden nicht nur Kunstausstellungen statt, sondern auch Theater- und Tanzaufführungen, Musikveranstaltungen und Filmvorführungen. Lebendige Kultur pur! Unter den zahlreichen Museen und Ausstellungen in Brüssel fühlt sich der Palais des Beaux Arts der interaktiven Kunst besonders verpflichtet. Im Sommer 2010 veranstaltet der Palais zum dritten Mal die Biennale „Été de la Photographie", ein besonderes Kunst-Event der Stadt. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dieses Jahr die Afrikanische Fotografie seit den 1960er Jahren bis zur Gegenwart. Die Biennale findet noch bis Ende September 2010 statt. Zudem wurde das Palais-Bauwerk in der Rue Ravenstein in den 1920ern vom weltbekannten belgischen Jugendstil-Architekten Victor Horta erbaut und sollte genaueren Blickes gewürdigt werden.
Im Juni 2009 eröffnet und mit Spannung erwartet wurde das neue Brüsseler Magritte-Museum. Die Eröffnung ist eines der kulturellen Highlights des letzten Jahres unter all den Museen und Ausstellungen in Brüssel gewesen. Das weltbekannte Werk des Brüsseler Surrealisten René Magritte kann anhand über 200 ausgestellter Gemälde, Skizzen und Schriftstücke betrachtet werden. Es handelt sich um die umfangreichste Sammlung zum künstlerischen Werk des Künstlers. Das Interesse an dem neu eröffneten Museum ist immer noch sehr groß, es empfiehlt sich daher durchaus, vorab Online-Tickets für die Ausstellung zu besorgen. Der Place Royale, Ort des Magritte-Museums, ist zentraler Punkt des Mont des Arts, des Brüsseler Kunstberges, der sich östlich des alten Zentrums befindet. Der Mont des Arts ist umgeben von Palastbauten und den Königlichen Museen. Somit ist er Ort bedeutender Museen und Ausstellungen in Brüssel. Die Königlichen Museen vereinigen 2 Museen, das Museum Alter Kunst und das Museum Neuer Kunst. Im Museum Alter Kunst trifft man auf Kunst vom 15. bis 18. Jahrhundert, auf die Kunst der flämischen Primitive, der Renaissance und des Barock. Im Museum Neuer Kunst versammeln sich Werke der Orientalisten, Impressionisten, Symbolisten und Surrealisten. Ab Herbst 2010 widmet sich eine schöne Ausstellung dem Einfluss Orientalismus auf die europäische Kunst des 19. Jahrhunderts.
Abwechslung und Unterhaltung findet man auch in einem Museum ganz anderer Art. Brüssel ist bekanntermaßen nicht nur Hauptstadt des Königreiches Belgien und der Schokolade, sondern auch des Comics. Und so sollte man es sich nicht nehmen lassen, trotz der großen Auswahl an Museen und Ausstellungen in Brüssel, dem Comic-Museum in der Rue des Sables einen Besuch abzustatten. Insbesondere wer mit Kindern reist, kann hier mit einem ganz besonderen Highlight glänzen. Das Comic-Museum vermittelt spannende und amüsante Einblicke in die Geschichte des Comics und seine Entstehung. Zudem befindet sich das Comic-Museum in einem besonderen Gebäude, denn es ist im ehemaligen Tuchwaren-Geschäft Waucquez untergebracht, das wie so viele andere Gebäude, vom bereits erwähnten Architekten Horta entworfen wurde. Noch ein Tipp: Unter all den Museen und Ausstellungen in Brüssel, die zahlreiche Kunstwerke und Sammlungen vereinen, bietet eine Location eine individuelle Art des Kunsterlebnis. Um genau zu sein, muss man von vielen einzelnen Kunstorten sprechen. Die Rede ist von den Brüsseler Metrostationen, die letztlich eine unterirdische Kunstgalerie sind. Denn beinahe alle 69 Stationen der Brüsseler Metro wurden von Künstlern gestaltet und sind auf jeden Fall ein paar Entdeckungsfahrten mit der Metro wert.
Museum Phnom Penh: Die Kultur Kambodschas
Die Kultur Kambodschas kann in der Hauptstadt in vielen Ausstellungen betrachtet werden. Ein Museum Phnom Penh: Die Kultur Kambodschas zu besuchen ist für jeden zu empfehlen.
In der Hauptstadt des Königreichs kann man sich die Kultur Kambodschas am besten im Museum Phnom Penh anschauen. Mehrere Museen stellen das kulturelle Erbe, aber auch geschichtliche Fakten aus. Wahrscheinlich am bekanntesten für die neuste Geschichte des Landes ist das Tuol Sleng Museum Phnom Penh, welches weniger die hohe Kultur Kambodschas, als historische Artefakte zur Zeit der Terrorherrschaft der Roten Khmer ausstellt. Als Gefängnis wurde die Tuol Sleng Oberschule 1975 eingerichtet und steht stellvertretend für das grausame Regime der Rebellentruppen. Für zwei Dollar kann man sich das Tuol Sleng Museum Phnom Penh anschauen. Die Ausstellung ist jedoch eher klein gehalten. Der Hauptteil der Exhibition wird mit Fotos und Filmen bestritten.
Die Kultur Kambodschas wird außerdem sehr gut im nationalen Museum Phnom Penh präsentiert. Das Nationalmuseum des Königreichs Kambodschas stellt in erster Linie alte Khmer-Kunst aus. Keramik- und Bronzefunde sind ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung. Viele der Artefakte stammen von Fundorten wie Angkor, aber auch von Ausgrabungsstätten auf dem heutigen Staatsgebiet von Vietnam und Thailand. Das Nationalmuseum wird stark von der UNESCO unterstützt, da es eine der bedeutendsten Sammlungen für die südostasiatische Archäologie und Kulturgeschichte darstellt. Der Eintritt in das markante Gebäude am Mekong beläuft sich auf drei Dollar.
Nicht weniger bedeutend für die Kultur Kambodschas ist der heutige Königspalast in Phnom Penh. Das Palastmuseum ist ein regelrechtes Muss für die Besucher der Hauptstadt. Gezeigt werden in diesem Museum Phnom Penh: Die Kultur Kambodschas die Schätze der königlichen Familien. Zu diesen zählen goldene Buddhas und wertvolle Artefakte aus verschiedenen Jahrhunderten. Das prunkvolle Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde nach der Herrschaft der Khmer Rouge umfangreich renoviert. Das Ticket für den Palast kostet sechs Dollar.
Museum Pretoria: Voortrekkerdenkmal und Krugerhaus
Südafrikas Hauptstadt bietet viele interessante Sehenswürdigkeiten wie Museen. Besonders das Voortrekkerdenkmal und das Krugerhaus sind einen Besucher wert.
Ein Urlaub in Pretoria bedeutet viel Sonne, einen wunderschönen Zoo aber auch interessante Museen und Denkmäler. Das Voortrekkerdenkmal befindet sich auf einem Hügel etwa fünf Kilometer vor Pretoria. Es wurde auf einem Sockel erbaut und kann von Außen sowie von Innen besichtigt werden. Vom Voortrekkerdenkmal aus hat man eine gute Sicht auf die Stadt und auch das Denkmal ist von vielen Plätzen in Pretoria aus zu sehen. Der Bau des Voortrekkerdenkmals begann im Jahr 1937, eröffnet wurde es aber erst Mitte des 20. Jahrhunderts. Auf jeder Seite des Denkmals steht eine Granitfigur, die einen berühmten Voortrekker darstellt. Den Voortrekkern zu Ehren, die von Pretoria aus in alle Richtungen Afrikas aufgebrochen sind, um neues Land zu erobern, wurde das Denkmal errichtet.
Ein großer Dom ist Teil des Voortrekkerdenkmals. Der Boden des Doms ist mit großen Platten ausgelegt, auf denen die Geschichte der Voortrekker in Bildern erzählt wird. In dieser sogenannten Heldenhalle befindet sich ein Loch im Boden, das durch eine Glasplatte geschützt ist. Durch das Loch kann man hinunter Blicken auf einen Sarkophag, der jedoch nur eine symbolische Bedeutung hat. Einmal im Jahr findet hier das Blood River Festival zu Ehren der Voortrekker statt. Der Eintritt für Besucher kostet 35 Südafrikanische Rand.
Auch das Krugerhaus ist, neben dem Voortrekkerdenkmal, ein bekanntes Museum in Pretoria. Ursprünglich diente das Krugerhaus als Hauptsitz des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Paul Kruger. Im Krugerhaus können Besucher die ehemalige Einrichtung der Residenz besichtigen und erhalten Einblick in die damalige Lebensweise. Die ausgestellten Stücke stammen aus dem privaten Haushalt von Paul Kruger. Der Eintritt kostet 30 Südafrikanische Rand.
Musikstadt Salzburg - Mozart und die Salzburger Festspiele
Salzburg wird nicht umsonst als Musikstadt bezeichnet. Nicht nur Mozart spielt hier eine bedeutende Rolle, sondern auch andere Highlights, wie die Salzburger Festspiele.
Die Musikstadt Salzburg ist bekannt für zwei Dinge: Mozart und die Salzburger Festpiele. Die Salzburger Festspiele finden seit 1920 jedes Jahr in der Musikstadt Salzburg statt. Das erste Mal wurde in diesem Jahr auf dem Domplatz Hugo von Hoffmannsthals „Jedermann" unter der Leitung von Max Reinhardt aufgeführt. Ihm zur Seite standen Hoffmannsthal selbst, Richard Strauss, Franz Schalk, der Wiener Hofoperndirektor und der Bühnenbildner Alfred Roller. Seitdem werden die Festspiele jedes Jahr im Sommer veranstaltet. Sie gelten weithin als bekanntestes Kulturfestival im Bereich Oper, Konzert und Theater. Erst 1925 wurde der Bau eines eigenen Festspielhauses für die Salzburger Festspiele in Angriff genommen.
Mozarts Familie lebte sechsundzwanzig Jahre lang (1747 – 1773) in Salzburg, in der Getreidegasse 9. Hier wurde auf Wolfgang Amadeus im Jahr 1756 geboren. In diesem Haus befindet sich noch heute das Mozartmuseum, welches dort 1880 das erste Mal seine Türen für Besucher öffnete. Hier soll das Erbe Mozarts gewahrt werden. Neben den Originalräumen gibt es auch Originalgemälde und Instrumente zu sehen. Daneben bietet das Museum drei verschiedene Dauerausstellungen. Der Eintritt liegt bei 7,00 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder.
Salzburg ist nicht umsonst Musikstadt. Initiiert von der Mozartstiftung gibt es in Salzburg neben den Salzburger Festspielen, die ja nicht allein im Zeichen Mozarts stehen, jedes Jahr im Januar die Mozartwoche. Hier kommen verschiedenen Mozartinterpreten zusammen, seien es Ensembles, Orchester oder einzelne Künstler. Wer sich ein besonderes Mozarthighlight gönnen will, bucht sich das Mozart Dinner Concert, bei dem in authentischen Kostümen und originalen Rezepten des 17. und 18. Jahrhunderts die Musik Mozarts zu genießen ist. Die Kartenpreise liegen bei 51,00 Euro pro Person, für Studenten bis 26 Jahre kostet es 38,00 Euro.
Must See in Rom - Vatikanstadt
Die Hauptstadt Rom ist Ort zahlreicher geschichtsträchtiger Bauten und Kunstdenkmäler. Zu den Must Sees während eines Aufenthaltes in Rom gehört ein Besuch der Vatikanstadt.
Der Staat Vatikanstadt ist eine Enklave inmitten der italienischen Hauptstadt und gehört für Reisende zum Must See während eines Aufenthaltes in Rom. Umschlossen von der altehrwürdigen Stadt Rom, ist der kleinste anerkannte Staat der Welt ein beliebtes Touristenziel, denn die Vatikanstadt ist nicht nur bedeutender Pilgerort für Gläubige, sondern auch Ort zahlreicher kunsthistorisch bedeutender Denkmäler der Architektur, der Skulpturenkunst und der Malerei, die von den bedeutendsten Künstlern der Renaissance geschaffen wurden.
Peterskirche
Einst ließ Konstantin der Große, im vierten Jahrhundert nach Christus, eine Grabeskirche über dem vermutlichen Grab des Apostels Petrus in Rom erbauen. Diese antike Basilika, Alt St. Peter genannt, wurde im Laufe des 15. bis 17. Jahrhunderts kontinuierlich umgebaut. Die bedeutendsten Architekten und Künstler waren an den Entwürfen und der Leitung für den Neubau der Peterskirche beteiligt. Hierzu zählen Bramante, Raffael und Michelangelo. Der neue Kirchenbau wurde schließlich im Jahre 1626 eingeweiht. Die Peterskirche - oft auch als Petersdom bezeichnet -ist etwa 190 Meter lang und 58 Meter breit. Sie ist eine dreischiffige Basilika, deren Hauptschiff eine Höhe von 45,5 Metern hat. Die Kuppel der Peterskirche misst 136 Meter. In ihrem Inneren verwahrt der Petersdom einige der größten Kunstschätze der Welt, daher gehört ein Besuch zum Must See in Rom. Michelangelos Skulptur Pietà ist hier neben weiteren kostbaren Kunstwerken - die sich teils in der Schatzkammer der Peterskirche befinden - ebenso zu bestaunen wie Berninis bronzener Baldachin, der direkt über dem Petrusgrab errichtet wurde.
Da der Petersdom zu den beliebtesten Touristenzielen der Welt gehört, müssen die Besucher Zeit für aufwendige Sicherheitsvorkehrungen einplanen. Die Basilika ist täglich von 7.00 bis 19.00 Uhr (Oktober bis März nur bis 18.00 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist frei. Wer jedoch die Schatzkammer der Basilika (geöffnet von 9.00 bis 18.00 bzw. Oktober bis März bis 17.30 Uhr) und die Kuppel (Öffnungszeiten 8.00 bis 18.00 Uhr bzw. Oktober bis März bis 17.00 Uhr) besichtigen möchte, muss Eintritt zahlen, für die Besichtigung der Kuppel 4 Euro bzw. 7 Euro (mit Aufzug) und für die Schatzkammer 6 Euro. Ermäßigungen sind möglich.
Sixtinische Kapelle & Vatikanische Museen
Die Sixtinische Kapelle, benannt nach ihrem Auftraggeber, Papst Sixtus IV. della Rovere, gehört zu den Must Sees in Rom und ist einer der Höhepunkte bei der Besichtigung der Vatikanstadt. Erbaut wurde die Sixtinische Kapelle im 15. Jahrhundert und nach ihrer Fertigstellung wurden die berühmtesten italienischen Künstler ihrer Zeit mit der Dekoration der Sixtinischen Kapelle beauftragt. Künstler wie Botticelli, Domenico Ghirlandaio, Rosselli und Perugino widmeten sich der Gestaltung der Seitenwände, die Szenen des Lebens von Jesus und Moses darstellen. Ihren Ruhm aber verdankt die Sixtinische Kapelle vor allem der weltberühmten Deckendekoration, die ein späterer Papst, Julius II., in Auftrag gab. Ausführender Künstler war niemand Geringerer als Michelangelo Buonarroti, der sich in vier Jahren, von 1508 bis 1512, bei der Gestaltung der Decke vollkommen verausgabte.
Der Eintritt für die Sixtinische Kapelle berechtigt ebenfalls zur Besichtigung der Vatikanischen Museen, die sich ebenfalls in der Vatikanstadt befinden. Die Vatikanischen Museen beherbergen die päpstlichen Kunstsammlungen, die einige der berühmtesten und kostbarsten Kunstwerke der Welt beinhalten. Der Eintritt kostet insgesamt 15 Euro, Ermäßigt 8 Euro. Geöffnet sind die Sixtinische Kapelle und die Vatikanischen Museen von 9.00 bis 18.00 Uhr (Einlass bis 16.00 Uhr). An jedem letzten Sonntag des Monats ist der Eintritt frei (9.00 bis 14.00 Uhr geöffnet, Einlass bis 12.30 Uhr), dafür aber sind beide Sehenswürdigkeiten an den sonstigen Sonntagen und ebenso an Feiertagen für Besucher geschlossen. Es ist mit langen Wartezeiten zu rechnen, daher ist es zu empfehlen, vorab Karten online auf der offiziellen Internetseite der Vatikanstadt zu erwerben, auch wenn dies einen kleinen Aufpreis beinhaltet.
Myanmar: Visum und Einreisebestimmungen
Trotz der politischen Isolation des Landes, ist es durchaus machbar, ein Visum für Myanmar zu erhalten. Visum und Einreisebestimmungen erlauben einen Aufenthalt bis zu 28 Tagen.
Nicht wenige Touristen schrecken die teils harschen Einreisebestimmungen und das Visum, von einem Trip nach Myanmar ab. Dabei ist das politisch isolierte Land ein durchaus interessantes Ziel, für welches sich der Aufwand einer Visumsbeschaffung lohnt. Bis auf einige Ausnahmen ist bei einer Reise nach Myanmar immer ein Visum notwendig, welches für Touristen üblicherweise auf 28 Tage ausgestellt wird. An den Grenzübergängen zu Myanmar sind die Visa nicht zu erhalten. Man muss sich daher entweder auf der burmesischen Botschaft in Berlin um eine Beantragung kümmern oder die Auslandsvertretungen in den Anrainerstaaten von Burma konsultieren. In Thailand beispielsweise bieten ebenfalls unzählige Reiseagenturen wie Diethelm Travel Vermittlungsarbeit gegen Kommission an. Zum Teil wird sogar mit einer Ausstellung des Visums für Myanmar innerhalb von 14 Stunden geworben, was jedoch nicht immer seriös sein muss. Standard ist dagegen eine Woche.
Wichtig, bevor man zur Botschaft geht, ist es bereits eine Hotelunterkunft zumindest pro forma gebucht zu haben. Die Einreisebestimmungen sehen vor, dass ein genauer Zielort sowie eine eventuelle Reiseroute angegeben werden müssen. Ebenfalls sollte man bis zu drei Passbilder für den Visumsantrag bei der Botschaft bereithalten. Mit 25 Euro ist das Visum für Myanmar sogar relativ günstig. Wer auf die bürokratische Prozedur verzichten möchte, zahlt bei Vermittlungsagenturen in der Regel bis zu 15 Euro mehr. Interessant bezüglich der Einreisebestimmungen für Myanmar ist zweifellos die kleine Stadt Kawthoung am Südzipfel des Landes. Sie grenzt an das thailändische Ranong und ist der einzige Ort in Myanmar der von Ausländern ohne Visum betreten werden darf. Die Auflagen hierfür sind jedoch relativ strikt. Beispielsweise darf man nur in drei ausgewählten Hotels der Stadt übernachten und darf Kawthoung zumindest theoretisch nicht verlassen. Dennoch wird die Aufenthaltserlaubnis für zwei Wochen ausgestellt. Die Bootsfahrt nach Kawthoung kostet 300 Baht, die Einreiseerlaubnis nach Myanmar exakt 10 Dollar in sauberen Banknoten.
Nationaltheater und Dokumentarfilmfestival - Zagreb kulturell
Kroatiens Hauptstadt ist mehr als eine Touristenstadt, Nationaltheater und Dokumentarfilmfestival - Zagreb kulturell erleben, ein absolutes Muss für Kultur- und Filmliebhaber.
Kroatiens größte Stadt Zagreb ist nicht nur die Hauptstadt des Landes sondern auch der Austragungsort für die meisten kulturellen Veranstaltungen wie auch das Dokumentarfilmfestival. Zudem befindet sich hier auch das Nationaltheater. Zagreb kulturell erleben - auf einer Reise nach Kroatien sollte man die Stadt von seiner besten Seite kennenlernen. Das Nationaltheater wurde im Jahr 1840 gegründet und vom Staat gefördert, einige Jahre später wurde das Theater in ein neues Gebäude verlegt, welches von den Wiener Architekten Hermann Helmer und Ferdinand Fellner entworfen wurde. Viele international bekannte Künstler wie zum Beispiel Franz Liszt oder Richard Strauss traten im Nationaltheater Zagreb auf. Neben Theateraufführungen werden auch Opern- sowie Ballettaufführungen angeboten. Das Nationaltheater wird als kultureller Mittelpunkt angesehen und verbindet traditionelle sowie zeitgenössische Kunst miteinander. Branko Mihanovic ist der aktuelle Operndirektor des Nationaltheaters in Zagreb.
Schon zum zweiten mal fand das Internationale Dokumentarfilmfestival dieses Jahr Ende Februar in Zagreb statt. Das Festival besteht aus drei Kategorien: dem internationalem Wettbewerb, einem regionalem Wettbewerb sowie einem Dokumentarprogramm. Die moderne Dokumentarfilmproduktion soll den Besuchern näher gebracht werden. In Kulturzentren und Kinos im Stadtzentrum laufen dazu verschiedene Filmaufführungen. Abgerundet wird das ganze Festival durch die Verleihung von Preisen. Neben der Kategorie bester internationaler Film und bester regionaler Film gibt es auch einen Preis für den besten jung Regisseur unter 35 Jahren. Nationaltheater und Dokumentarfilmfestival - Zagreb kulturell erkunden, das etwas andere Erlebnis auf einer Urlaubsreise nach Kroatien. Film, Kunst- und Kulturliebhaber kommen in Zagreb voll auf ihre Kosten, denn hier kann man neben Sightseeing, Touristenattraktionen und Shopping noch einiges mehr erleben.
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