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Großbritannien im Überblick

Staatsname:
Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
Hauptstadt:
London
Staatsform:
Parlamentarisch- konstitutionelle Monarchie
Fläche:
245.000 km²
Bevölkerung:
63,4 Mio.
Sprachen:
Englisch
Religionen:
überwiegend Christlich
Währung:
Pfund Sterling (GBP) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+44
Zeitzone:
GMT
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Großbritannien-Urlaub: Informationen & Auslandskrankenversicherung

Big Ben, der Tower, die weißen Klippen von Dover, Stratford upon Avon, Bath und Edinburgh – so vieles kennt man von den britischen Inseln. Und es ist schön und aufregend, dies alles mit eigenen Augen zu sehen. Mithilfe unserer Tipps gelingt die Reise noch besser!

  • Feiertage & Feste

    1. Januar Neujahr
    März / April Karfreitag
    1. Mai May Day
    Letzter Mo. im Mai Spring Bank Holiday
    Erster Mo. im August Summer Bank Holiday
    25. Dezember Weihnachten
    26. Dezember Boxing Day
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    Rauchen

    In ganz Großbritannien ist in sämtlichen öffentlichen Gebäuden das Rauchen in geschlossenen Räumen verboten.

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    Strom

    Die Netzspannung beträgt wie bei uns 220 Volt. Wer einen Haarfön und weitere elektrische Geräte betreiben möchte, benötigt für den Stecker einen Adapter (plug), der in die landesüblichen dreipoligen Steckdosen passt. Damit die Steckdose funktioniert, muss ein auf dem Gehäuse angebrachter Kippschalter betätigt werden.

    Viele Duschen werden mit einem Durchlauferhitzer betrieben. Zuvor muss man außerhalb der Duschkabine einen Schalter umlegen, neben dem ein rotes Lämpchen dann anzeigt, dass Strom fließt. Nicht selten hängt auch von der Decke eine Kordel herab, die gezogen werden muss, dann schimmert oben ein rötliches Licht und meldet den Durchlauferhitzer betriebsbereit.

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    Telefonieren & Internet

    Die Auslandsvorwahl für Großbritannien lautet Tel. +44, danach wählt man die Vorwahlnummer der Stadt ohne die Null und schließlich die Teilnehmernummer. Die gleiche Prozedur gilt bei Gesprächen von Großbritannien nach Deutschland, die Vorwahlnummer ist +49.

    Es gibt Münztelefone, die 10-, 20- und 50-Pence-Stücke sowie die Ein-£-Münze nehmen. Die Mindestgebühr beträgt 10 Pence. Weit verbreitet sind Kartentelefone, die mit einer zuvor gekauften phonecard bestückt werden müssen. Diese Telefonkarten sind in den Werten 2, 5, 10 und 20 £ erhältlich, und man kann sie in Postämtern, bei den Tourist Informations und in Geschäften, die ein grünes BT-Zeichen tragen, kaufen. Schließlich kann man viele Apparate mit einer Kreditkarte bestücken. Häufig findet der Besucher auch Multifunktionsgeräte, die Geld, eine phonecard oder auch die Kreditkarte nehmen. Wochentags nach 18 Uhr und an Wochenenden sind die Tarife günstiger. Man kann sich in britischen Telefonzellen anrufen lassen; die Nummer ist gut sichtbar am Gerät angebracht. Wenn jemand also untätig in einer Telefonzelle herumsteht, hat das seinen Grund.

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    Tipp: Daten-Roaming in Großbritannien

    Reisemeister Tipp

    Dank der EU-weiten Anpassung der Roaming-Tarife gelten für Handynutzer seit 2013 die folgenden Kostenobergrenzen für das Telefonieren sowie SMS und mobiles Internet: Abgehende Telefonate kosten maximal 29 ct. pro Minute, ankommende Telefonate maximal 8 ct. pro Minute, SMS maximal 10 ct., und mobiles Internet maximal 54 ct. pro MB. (gültig ab 1. Juli 2013)
     

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    Trinkgeld

    Überall in Great Britain gilt die 10%-Regel an Trinkgeld in Restaurants oder im Taxi. Beim Friseur kann man sich pauschal mit 2 Pfund begnügen. Sollte man einen Kofferträger anheuern, so fallen pro Gepäckstück ca. 50 Pence an.

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  • Autofahren

    An den großen Flughäfen in England und Schottland sind sämtliche große Mietwagenfirmen vertreten. In Stansted und Gatwick hingegen gibt es nur ein vermindertes Angebot. Um in der Hauptsaison Wartezeiten zu vermeiden, sollte man den Wagen für die Südengland-Reise bereits bei den deutschen Niederlassungen der Leihwagenfirmen vorbestellt haben. Das Mindestalter zum Mieten eines Wagens beträgt 21 Jahre (evtl. auch 23 Jahre). Der Fahrer muss mindestens ein Jahr im Besitz des Führerscheins sein. Die durchschnittlichen Mietkosten für einen Kleinwagen betragen 200 £ (pro Woche).

    Abgesehen vom Linksverkehr existieren keine besonderen Abweichungen von unseren Verkehrsregeln. Folgende Höchstgeschwindigkeiten sind zu beachten: 30mph (48 km/h) in geschlossenen Ortschaften, 60mph (96 km/h) auf Landstraßen und 70 mph (112 km/h) auf Autobahnen. Anstelle von Kreuzungen gibt es in Großbritannien fast ausschließlich roundabouts; diese Kreisverkehre halten die Unfallzahlen gering und sorgen für einen schnelleren Abfluss des Verkehrs. Autos im roundabout haben Vorfahrt. Innerhalb geschlossener Ortschaften ist das Hupen zwischen 23.30 und 7.00 Uhr untersagt. Seit 2003 ist es auch in Großbritannien nicht mehr erlaubt, während der Fahrt mobil zu telefonieren. Die Promillegrenze liegt bei 0,8.

    In Südengland gibt es kaum Autobahnen, der gesamte Verkehr läuft über kurvenreiche Straßen, von denen viele mit hohen Hecken umgeben sind, deren Ausläufer in 4-5 m Höhe aufeinander zuwachsen. So hat man das Gefühl, in einem Tunnel zu fahren: Wolfgang Hildesheimer hat Autofahren in seinem Band 'Zeiten in Cornwall' "fahren, wie in einem Labyrinth" genannt. Sehr zu empfehlen ist eine defensive Fahrweise, damit man Fahrradfahrer nicht gefährdet. Fast jeder Ort in Südengland hat einen großen zentralen und gebührenpflichtigen Parkplatz. Es gilt das Pay and Display-System: An einem Automaten zieht man ein Ticket, das dann gut sichtbar auf das Armaturenbrett gelegt oder von innen an die Scheibe geklebt wird. Die Parkplätze werden regelmäßig von traffic wardens kontrolliert. Wenn man das Strafmandat nicht bezahlt, aber mit einem Leihwagen unterwegs ist, den man mit einer Kreditkarte bezahlt hat, dann wird Wochen nach der Heimreise das Verwarnungsgeld über die Kreditkarte eingezogen.

    Trotz eines großangelegten Straßenbauprogramms in den vergangenen Jahren, gibt es vor allem in den Highlands noch immer viele single track roads; dies sind einspurige Straßen, die in regelmäßigen Abständen passing places haben, in denen man den Gegenverkehr vorbei-, bzw. schnellere Fahrzeuge überholen lassen kann. Die Straßen sind sehr kurvenreich und damit unübersichtlich, zudem grasen an den Fahrbahnrändern Rinder und Schafe mit ihren Kälbern und Lämmern. Tiere, so wird man im Hochland belehrt, sind gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer, die allerdings die Regeln nicht kennen.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Südengland ist ganz gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu bereisen, alle größeren Städte haben einen Intercity-Anschluss. Der Südosten hat ein besonders dichtes Schienennetz, da jeden Tag Abertausende von Pendlern (commuters) nach London hineinfahren. Je weiter gen Westen man kommt, umso grobmaschiger wird das Eisenbahnnetz. Sehr nützlich ist der BritRail Pass, der unterschiedlich lange gültig ist und mit dem man kostenlos in ganz Großbritannien die Eisenbahn nutzen kann. Infos und Buchungen unter: www.britrail.com, www.visitbritain.de, www.bahn.de oder in einem Reisebüro mit DB-Lizenz. Der Pass muss im Voraus erworben werden, da er nicht in England erhältlich ist. Für Kinder, Jugendliche und Senioren gibt es Preisnachlässe.

    Wesentlich mehr Dörfer und Städtchen werden mit Bussen des National Express angefahren, die Fahrtkosten sind zudem niedriger als die der Bahn. Außerdem befinden sich die Haltestellen der Busse im Ortszentrum, während die Bahnhöfe nicht selten zwei, drei oder vier Kilometer vom Zentrum entfernt liegen. Der Brit Xplorer Pass ist unterschiedlich lange gültig (7, 14 und 28 Tage) und erlaubt beliebige Fahrten auf allen Linien des National Express.

    Mit der Young Persons Coach Card bekommen Besucher unter 26 Jahre 30% Preisnachlass auf die Fahrpreise. Die Tickets sind in jedem Büro der Busgesellschaft National Express erhältlich. Weitere Vergünstigungen und Buchungsmöglichkeiten findet man auf der Homepage nationalexpress.com. Überlandbusse heißen im Englischen übrigens nicht bus, sondern coach.

    Das schottische Schienennetz ist nicht sehr dicht. Überhaupt nicht abgedeckt sind die Nordküste (mit Ausname von Thurso) und die nördliche Westküste. In der Regel wird der Besucher auf die Scottish Citylink-Verbindungen der öffentlichen Busse zurückgreifen, die ca. 80% der Dörfer und Städte im Fahrplan haben. In ganz einsamen Gebieten wird man vom Postboten chauffiert und erreicht das Ziel mit dem Scottish Postbus. Mit dem BritRail Scottish Freedom Pass kann man in ganz Schottland an vier von acht oder an acht von 14 Tagen die Bahn nutzen; zu bekommen beim Urlaubsservice Großbritannien oder im Internet im Onlineshop von www.visitbritain.de.

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  • Kleidung & Reisezeit

    Selbstverständlich gehören regenfeste Kleidung und eine Kopfbedeckung als Sonnen- oder Regenschutz ins Reisegepäck. Wer gerne konservativ britisch daherkommen möchte, der sollte sich eine Barbour-Jacke zulegen, deren Stoff gewachst ist und die in Großbritannien rund ein Drittel billiger ist als hierzulande. Leichte, halbhohe, kräftig imprägnierte Wanderschuhe mit dicker, rutschfester Profilsohle sind bei den Besichtigungstouren auf nassem regendurchweichtem Boden von großem Vorteil. Auch im Sommer gehört ein dicker Pullover ins Gepäck. Besucher, die auch mal gut essen gehen möchten, sollten ein Jackett einpacken, denn die Briten kleiden sich formell, wenn sie ausgehen. ("Smart dress preferred" heißt es häufig von Seiten der Restaurants.)

    Die Hauptreisezeit für Südengland liegt zwischen Anfang Mai und Ende September. Ideal sind die Wochen zwischen Mitte Mai und Mitte Juni. Dies ist die regenärmste Zeit des Jahres, sämtliche touristischen Einrichtungen haben bereits geöffnet, aber nur wenige Besucher sind unterwegs, die vielen romantischen Dörfchen Südenglands sind nicht überlaufen und die Natur steht in voller Blüte.

    Schottlands Hauptreisezeit liegt zwischen Anfang Mai und Ende September. Ideal sind die Wochen zwischen Mitte Mai und Mitte Juni. Dies ist die regenärmste Zeit des Jahres, sämtliche touristische Facilitäten haben bereits geöffnet, aber noch sind erst wenige Besucher unterwegs, die Mücken stechen noch nicht und die Natur steht in voller Blüte.

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  • Geld & Währung

    Die britische Währung ist das Pfund Sterling, das derzeit bei 1,18 steht (Stand: Juni 2013), 1 € = 0,85 £ (Stand: Juni 2013). Es gibt Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Pence sowie Scheine zu 1, 5, 10, 20 und 50 Pfund. Während in England die Ein-Pfund-Münze weitestgehend den Schein abgelöst hat, sind in Schottland Ein-Pfund-Scheine noch sehr weit verbreitet. Die Bank of Scotland und die Royal Bank of Scotland haben das Recht, eigene Banknoten herauszugeben, die denselben Wert haben wie das englische Pfund. Bei der Ausreise aus Schottland sollten die schottischen Geldscheine gegen englische Pfund getauscht werden, da sie außerhalb von Schottland keine Gültigkeit haben.

    Banken sind von Mo-Fr in der Zeit von 9.30-16.30 Uhr geöffnet. Fast alle Geldautomaten akzeptieren die deutsche Euroscheckkarte. Der Einsatz von Kreditkarten ist wesentlich weiter verbreitet als bei uns und selbst kleinere Summen im Lebensmittelgeschäft können mit plastic money beglichen werden.

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