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Kanada im Überblick

Staatsname:
Kanada
Hauptstadt:
Ottawa
Staatsform:
Parlamentarische Monarchie
Fläche:
9,98 Mio. km²
Bevölkerung:
32,5 Mio.
Sprachen:
Englisch, Französisch
Religionen:
46% Römisch-Katholisch, 36% Protestantisch, 18% andere
Währung:
Kanadischer Dollar (CAD) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+1
Zeitzone:
verschiedene Zeitzonen zwischen UTC -3:30 und UTC -8
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Kanada-Reise: Reisetipps & Auslandskrankenversicherung

Kanada ist der flächenmäßig zweitgrößte Staat der Erde – auf knapp 10 Millionen Quadratkilometern gibt es eine Menge zu entdecken: ausgedehnte Flusslandschaften, endlose Wälder, schroffe Gebirgszüge und spannende Metropolen. Nicht nur Individualurlauber kommen hier auf ihre Kosten; Kanada wird auch bei Austauschstudenten, Au Pairs und Work & Travellern immer beliebter. Damit Ihr Aufenthalt in dem nordamerikanischen Land so sicher wie möglich wird, finden Sie im Folgenden praktische Hinweise und wichtige Informationen für Ihre Reise nach Kanada.

  • Feiertage & Feste

    Neben den christlichen Feiertagen wie Ostern und Weihnachten spielen auch nicht-religiöse Feste eine große Rolle in Kanada. So wird am vorletzten Montag im Mai der "Victoria Day" gefeiert, am 1. September der Tag der Arbeit begangen und am 2. Montag im Oktober das traditionelle Erntedank-Dinner zu Thanksgiving zelebriert. Wichtigster Festtag ist jedoch der Canada Day, der Nationalfeiertag, der am
    1. Juli mit Paraden, Konzerten, Straßenfesten, Feuerwerk und Barbecue begangen wird. Neben den staatlichen und religiösen gibt es auch einige kleinere regionale Feiertage.

    Da einige Gedenk- und Feiertage in Kanada auf einen Montag fallen, haben die Kanadier oft ein langes, freies Wochenende. Beachten Sie bitte, dass viele Supermärkte, Bäckereien und andere Geschäfte in dieser Zeit nicht oder nur eingeschränkt geöffnet sind. Außerdem ist quasi das halbe Land vor und nach diesen langen Wochenenden auf dem Weg zur Verwandtschaft beziehungsweise wieder zurück nach Hause.

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    Rauchen

    Ein uneingeschränktes Rauchverbot gilt in Kanada in allen Flugzeugen, Bussen, auf Flughäfen und in öffentlichen Gebäuden. Je nach Provinz werden Raucher darüber hinaus unterschiedlich eingeschränkt. In Restaurants stehen meist abgetrennte Bereiche, in Hotels eigene Räumlichkeiten für Raucher bereit. In einigen Bed & Breakfasts oder Country Inns der unteren bis mittleren Preisklasse finden Sie zum Teil extra ausgewiesene Raucherzimmer.

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    Strom

    Wie der Rest Nordamerikas verfügt auch Kanada über ein 110 Volt/ 60 Hertz Stromnetz. Um Ihre mitgebrachten elektronischen Geräte benutzen zu können, brauchen Sie in der Regel einen Adapter. Kaufen Sie diesen am besten schon vor der Abreise in Deutschland, denn in Kanada sind diese "Amerikastecker" genannten Adapter oft nicht erhältlich.

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    Telefonieren & Internet

    In ganz Nordamerika existiert ein einheitliches Telefonnummersystem aus einer dreistelliger Vorwahl (area code) und der siebenstelligen Rufnummer. Manche Telefonnummern werden in leicht einprägsamen Buchstabenkombinationen wiedergegeben, zum Beispiel die Pannenhilfehotline 1800 222 4357 (die letzten vier Ziffern befinden sich auf den gleichen Telefontasten wie die Buchstaben H-E-L-P).

    Für Ferngespräche nutzen Sie am besten eine prepaid phone card, die Sie in Supermärkten, Hotels oder Tankstellen kaufen können. Damit können Sie von öffentlichen Telefonzellen, Hotels und einigen Privatanschlüssen telefonieren. Dazu wählen Sie sich über die auf der Karte angegebenen Servicenummer beim Kartennetzbetreiber ein und tippen dann die Kartennummer ab; anschließend wählen Sie die 011 für internationale Gespräche, dann die Landes- und Ortsvorwahl jeweils ohne Null plus die Rufnummer. Ferngespräche nach Übersee von einem Münztelefon aus zu machen, ist kompliziert und man braucht dafür eine Unmenge an Kleingeld.

    Wenn Sie Ihr Mobiltelefon nutzen möchten, muss es ein Tribandgerät sein, das sowohl in Europa als auch in Nordamerika funktioniert. Klären Sie im Vorfeld mit Ihrem Netzbertreiber, ob die Nutzung in Kanada möglich ist und wie hoch die Kosten für Telefonieren, SMS und Datenroaming sind. Wenn Sie sich länger in Kanada aufhalten, empfiehlt sich der Kauf einer Prepaid-SIM-Karte.

    Zugang zum Internet gibt es zum Beispiel in öffentlichen Bibliotheken; hier kann man für eine begrenzte Zeit, oft sogar umsonst, surfen. Gegen Bezahlung kann man auch in Internet-Cafés online gehen, diese findet man in allen größeren Städten. Daneben bieten auch Hotels Ihren Gästen meist einen PC mit Internetanschluss oder eine kabellose W-LAN Verbindung an. Auch viele Restaurants, Cafés, Kneipen und öffentliche Einrichtungen werben mit "Free WiFi".

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    Trinkgeld

    Etwas Kleingeld sollten Sie stets dabei haben, denn die meisten Dienstleister in Kanada erwarten für Ihren Service tip, Trinkgeld. Da die kanadischen Löhne in diesem Sektor auf einem sehr geringen Niveau rangieren, sind die Angestellten auf das Zusatzeinkommen angewiesen.

    Zimmermädchen, Gepäckträger, Autoparker (valet parking) und andere Hotelangestellte rechnen mit etwa ein bis zwei Kanadischen Dollar pro Übernachtung beziehungsweise pro Koffer oder Tasche. Das Gleiche gilt für Bedienstete an Flughäfen, Bahnhöfen etc.

    In Bars, Restaurants, Kneipen oder Cafés ist ein tip in Höhe von etwa 15 bis 20 Prozent der Rechnungssumme üblich. Dieser Betrag wird teilweise als service charge auf der Rechnung ausgewiesen; in der Regel muss der Gast jedoch selbst rechnen. Kleinere Summen legt man vor dem Gehen auf den Tisch, größere werden bei Zahlung per Kreditkarte auf dem Vordruck eingetragen.

    Im Taxi sollten Sie zwischen 10 und 15 Prozent der Rechnungssumme als Trinkgeld einkalkulieren.

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  • Autofahren

    Mit dem nationalen Führerschein Ihres Heimatlandes können Sie bis zu drei Monate in Kanada Autofahren. Ab dem vierten Monat benötigen Sie einen internationalen Führerschein. Sicherheitsgurte und Kindersitze sind verpflichtend.

    Die kanadischen Verkehrsregeln entsprechen im Wesentlichen den europäischen. Es herrscht Rechtsverkehr; das Tempolimit liegt auf Autobahnen bei 100 km/h, auf Landstraßen bei 80 km/h und in Ortschaften bei 50 km/h. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen wird an zahlreichen Stellen kontrolliert; bei Nichteinhaltung kassiert die Polizei hohe Geldbußen. In der Dämmerung und nachts sollte man besonders in waldreichen Regionen wegen der Wildwechselgefahr das Tempo drosseln. In einigen Provinzen muss auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden. Achtung: Stehende Schulbusse mit ausgeklapptem "Stop"-Schild dürfen nicht überholt werden – auch nicht aus der Gegenrichtung!

    Die Straßenschilder sind im Großteil Kanadas englisch, in den frankophonen Gebieten französisch oder zweisprachig. An Kreuzungen ist das Rechtsabbiegen erlaubt, auch wenn die Ampel Rot zeigt – sofern nichts anderes ausgeschildert ist. Parkbeschränkungen werden durch farbig markierte Bordsteine gekennzeichnet.

    Benzin ist nur bleifrei erhältlich, lead free oder no lead. Tankstellen in größeren Städten und an den Hauptverkehrsverbindungen haben meist täglich und rund um die Uhr geöffnet. Wenn Sie im Landesinneren beziehungsweise in abgelegenen Berg- und Waldregionen unterwegs sind, stellen Sie sicher, dass Ihr Benzinvorrat für längere Strecken ausreicht, denn Tankstellen gibt es hier nur selten. Es ist außerdem sinnvoll, warme Decken, ausreichend Trinkwasser und Snacks für den Notfall mitzunehmen.

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    Öffentliche Verkehrsmittel

    Ähnlich wie im Nachbarland USA ist auch die kanadische Geschichte und Besiedelung eng mit dem Bau der Eisenbahn verbunden. Sie erschloss große Teile des Landes und einige Strecken sind unverändert bis heute in Betrieb. Die größte Bahngesellschaft ist Via Rail, deren Züge alle wichtigen Städte miteinander verbinden. Das Netz konzentriert sich dabei auf den dicht besiedelten Westen des Landes. Eine Sitzplatz- oder Schlafwagenresevierung ist Pflicht. Achten Sie bei der Buchung darauf, ob (je nach Länge und Dauer der Strecke) Mahlzeiten und Duschen im Ticketpreis eingeschlossen sind.

    Wer mit der Bahn durch Kanada reist, an dem ziehen atemberaubende Landschaften und Postkartenmotive vorbei. Besonders interessant ist eine Fahrt im legendären Überlandzug The Canadian, der das Land von Ost nach West einmal komplett durchquert. Für die Strecke von Vancouver nach Toronto braucht The Canadian rund drei Tage. Der Rocky Mountaineer quert die Rocky Mountains auf der Route von Vancouver über Jasper beziehungsweise Banff nach Calgary. Er fährt nur tagsüber, damit den Passagieren nichts von der atemberaubenden Bergszenerie entgeht.

    Kanada verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz. Alle Städte und viele größere Dörfer sind an selbiges angeschlossen. Die größte und bekannteste Busgesellschaft ist die Greyhound Bus Company, deren Fahrzeuge vor allem die Großstädte und Touristenzentren miteinander verbinden; einige Strecken führen auch in die benachbarten USA. Kleinere regionale Anbieter organisieren den Personentransport in den dünner besiedelten Landesteilen. Busfahren ist verhältnismäßig günstig und teilweise schneller als eine Reise mit der Bahn. Tickets kauft man im Reisebüro, an Bahn- oder Busbahnhöfen oder bei den Busgesellschaften direkt.

    Aufgrund der Größe des Landes ist auch das Flugzeug ein wichtiges Verkehrsmittel in Kanada. Während eine Bahnfahrt von Vancouver in die Hauptstadt Ottawa zum Beispiel circa drei Tage dauert, braucht man für dieselbe Strecke mit dem Flugzeug nur etwa fünf Stunden. Rund 75 Fluggesellschaften bieten Verbindungen zwischen den größeren Städten, aber auch zu kleineren Regional-Flughäfen an. Die Tickets sind im Vergleich zu Deutschland sehr günstig und werden am besten im Internet gebucht, denn so lassen sich noch zusätzliche Rabattaktionen nutzen.

    Viele kanadische Städte verfügen über ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz. In der Regel werden Busse eingesetzt, um die einzelnen Stadtteile miteinander zu verbinden; in den Großstädten wird das Angebot um U-Bahnen, SkyTrain (Vancouver), Schiffe und Straßenbahnen ergänzt. Beachten Sie bitte, dass in Bussen meist ein Einheitspreis für das gesamte Stadtgebiet erhoben wird. Dieser muss passend in bar bezahlt werden, denn Busfahrer geben in der Regel kein Wechselgeld. Wer es individueller mag, nutzt Leihfahrräder oder Taxis. Letztere werden, wie in Deutschland auch, entweder vorbestellt oder an der Straße herangewunken.

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    Ausflüge & Touren in Kanada

    Reisemeister Tipp

    Kanadas unberührte und vielfältige Natur ist geradezu ideal für aller Art von Aktivitäten.

    Sei es eine Wanderreise oder ein Survival-Training – bei den angebotenen Touren unseres Partners "Guiders" wird Ihnen sicher nicht langweilig!

  • Klima

    Aufgrund seiner riesigen Ausdehnung erstreckt sich Kanada über mehrere Klimazonen, vom polaren Norden bis zum gemäßigten Süden. Der größte Teil des Landes liegt aber in der borealen Zone; hier sind die Winter meist lang und sehr kalt, die Sommer dagegen kurz und heiß. Dabei gilt: Je weiter nördlich man sich befindet, desto kühler ist es. Im Landesinneren fällt nur sehr wenig Niederschlag, im Sommer kann es sogar zu langanhaltenden Dürreperioden kommen. An der dicht besiedelten Westküste Kanadas ist das Klima maritim. Hier sind die Jahreszeiten am deutlichsten ausgeprägt und es fällt regelmäßig Niederschlag.

    Reisezeit

    Die angenehmste Reisezeit für Kanada sind grundsätzlich die Sommermonate von Juni bis Anfang September. Im Süden des Landes ist während dieser Zeit Hochsommer mit angenehmen bis heißen Temperaturen. Je weiter nördlich man kommt, desto gemäßigter wird es. Die offizielle Sommersaison, während der auch viele Kanadier Ferien haben, startet mit dem Victoria Day am vorletzten Mai-Montag und endet klassischerweise mit dem Labour Day am ersten Montag im September.

    Von November bis Anfang April ist in den Rocky Mountains Skisaison; von März bis Mai kann man im Süden des Landes, vor allem in der Gegend um Toronto, die Frühjahrszeit mit täglich wärmeren Sonnenstrahlen genießen. Ein ganz besonderes Highlight sind auch die Herbstmonate in Kanada, wenn die Natur während des "Indian Summer" in den schönsten Gold-, Rot- und Orangetönen leuchtet.

    Kleidung

    Je nach Reisemonat und -vorhaben sollten Sie Ihren Koffer für Kanada anders packen. Als Grundregel gilt dabei: Je weiter nördlich man sich befindet, desto wärmer muss die Kleidung sein.

    Im Winter kann es im ganzen Land sehr kalt werden und entlang der Westküste fällt immer wieder Schnee. Achten Sie daher auf entsprechendes Schuhwerk, eine wasserdichte Jacke, dicke Pullover und Hosen und warme Unterbekleidung. Im Sommer steigen die Temperaturen gut und gerne auf 28 bis 30° Celsius; atmungsaktive, leichte Baumwollkleidung ist für diese Verhältnisse perfekt. Wenn Sie in die Rocky Mountains aufbrechen, sollten sich auch die passende Bergausrüstung sowie trittsichere Schuhe in Ihrem Gepäck befinden.

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  • Geld & Währung

    In Kanada wird mit Kanadischen Dollar (CAD) bezahlt. Banknoten sind zu 5, 10, 20, 50, 100 und (selten) zu 1.000 CAD erhältlich. Münzen werden in den Werten 1 Cent („Penny"), 5 Cent („Nickel"), 10 Cent („Dime"), 25 Cent („Quarter") sowie 1 CAD („Loonie") und 2 CAD („Twoonie"). Haben Sie am besten stets kleine Scheine parat, denn ab 50 Dollar können insbesondere kleinere Läden manchmal schwer wechseln. Nachts wird das Wechselgeld generell in den Kassen knapp gehalten.

    Geld wechseln erledigt man am besten schon vor der Abreise: In Kanada bieten nur die Banken in Großstädten und Wechselstuben an Flughäfen einen Währungsumtausch an. Das Wechseln von US- zu Kanadischen Dollar und umgekehrt ist jedoch kein Problem. Die aktuellen Wechselkurse checken Sie am besten mit dem Währungsrechner. Wenn Ihre EC-Karte das MAESTRO-Zeichen trägt oder Sie eine Kreditkarte mit Interac-Symbol besitzen, können Sie die Landeswährung ganz einfach an kanadischen Geldautomaten abheben – diese Variante ist trotz Gebühr oft günstiger als das Geldwechseln inklusive Provision in einer Bank. Eine gute Mischung an Zahlungsmitteln für unterwegs hat sich bewährt: Ein wenig Bargeld kombiniert mit Kreditkarte und Reiseschecks stellen sicher, dass Sie in Kanada liquide bleiben.

    Visa und Mastercard sind die bekanntesten Kreditkartenarten in Kanada, die meisten Hotels, Restaurants, Tankstellen, Campingplätze, Supermärkte usw. akzeptieren sie. Auch relativ weit verbreitet ist American Express. Beachten Sie bitte: Ohne Kreditkarte können Sie kein Auto mieten, Hotels oder Fähren buchen oder sonstige Reservierungen vornehmen; auch Arztbehandlungen können nur mit Kreditkarte bezahlt werden. Bei Diebstahl oder Verlust muss die Karte umgehend gesperrt werden.

    Reiseschecks (Traveller’s Cheques) in kanadischer Währung sind eine praktische Alternative zu Kreditkarten und Co.: Sie werden wie Bargeld angenommen; als Wechselgeld erhalten Sie immer Scheine oder Münzen. Falls Sie sparsamer sind als gedacht: Nicht verwendete Reiseschecks können zu Hause wieder umgetauscht oder für die nächste Reise aufbewahrt werden.

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