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Kanada im Überblick

Staatsname:
Kanada
Hauptstadt:
Ottawa
Staatsform:
Parlamentarische Monarchie
Fläche:
9,98 Mio. km²
Bevölkerung:
32,5 Mio.
Sprachen:
Englisch, Französisch
Religionen:
46% Römisch-Katholisch, 36% Protestantisch, 18% andere
Währung:
Kanadischer Dollar (CAD) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+1
Zeitzone:
verschiedene Zeitzonen zwischen UTC -3:30 und UTC -8

Langzeitaufenthalt in Kanada: Schüleraustausch, Auslandsstudium, Au-Pair und Arbeit

Leben & Arbeiten in Kanada

Kanada zeichnet sich durch eine atemberaubende Natur und unvergleichlich freundliche Einwohner aus. Als Gast ist man hier stets willkommen. Umso mehr lohnt es sich, für einen längeren Aufenthalt in Kanada zu bleiben, um Land und Leute intensiv kennenzulernen. Während eines Au Pair-Jahrs oder Schüleraustauschs wohnst Du bei einer kanadischen Familie und kannst Dich hautnah von der Gastfreundschaft überzeugen. Doch auch ein Auslandsstudium oder Work & Travel - Aufenthalt bieten eine großartige Chance, sowohl die Sprache zu verbessern, als auch die Kultur Kanadas zu erleben.

  • Vorteile

    Kanada bietet nicht nur eine unglaubliche Naturschönheit, sondern besticht auch durch seine ganz besondere Internationalität. Der hohe Lebensstandard und die Gastfreundschaft der Kanadier ziehen jährlich zahlreiche Ausländer an. Während eines Studiums in Kanada hast Du die Möglichkeit, das Land besonders intensiv kennenzulernen und nebenbei Deine Englisch- und/oder Deine Französisch-Kenntnisse zu verbessern.

    Die Universitäten in Kanada genießen weltweit einen exzellenten Ruf. Die Regierung investiert jährlich viel Geld in die verschiedenen Forschungseinrichtungen, sodass die Universitäten sehr gut ausgestattet sind. Die Studienprogramme zeichnen sich durch den hohen Praxisbezug aus. Spannend für ausländische Studenten ist die große Auswahl an Fächern, die es an heimischen Unis so nicht gibt.

    Ein weiterer Pluspunkt für das Studium in Kanada sind die im Vergleich zur USA relativ moderaten Studiengebühren. Wenn Du länger als sechs Monate im Land bleibst, darfst Du neben dem Studium sogar noch etwas Geld nebenbei verdienen und so Deinen Kontostand etwas aufbessern.

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    Kanadisches Hochschulsystem

    Typischerweise sind Studiengänge in Kanada in Undergraduate- und Graduate Programme unterteilt. Die Undergraduate-Programme sind vergleichbar mit dem Bachelor, während zu den Graduate-Programmen Master- und Doktorandenstudiengänge zählen. Die Universitäten bieten eine Ausbildung vom Bachelor zum Doktor an, die Colleges haben sich dagegen auf Undergraduates spezialisiert. Eine weitere Bildungseinrichtung sind die sogenannten Community Colleges, die einer Mischung aus Berufsschule und Fachhochschule sehr nahe kommen.

    Ähnlich wie in Deutschland sind in Kanada die einzelnen Provinzen und Territorien selbst für bildungspolitische Entscheidungen zuständig. Aus diesem Grund unterscheiden sich Zulassungsvorraussetzungen, Studiengebühren und Fächer je nach Universität und Provinz.

    Das Studienjahr beginnt in Kanada meist Anfang September und geht bis April. In dieser Zeit muss man meist relativ durchgängig zur Uni gehen und hat nur circa zwei Wochen Weihnachtsferien. In dieser Zeit schreibt man in Kanada auch Klausuren oder gibt assignments ab, die mit benoteten Seminaraufgaben zu vergleichen sind. Die Sommerpause von Anfang Mai bis Ende August ist komplett frei und anders als in Deutschland müssen keine Hausarbeiten oder Klausuren während dieser Semesterferien geschrieben werden. Einige Universitäten bieten summer schools an, in denen Wissen in vertiefenden Kursen über den Sommer gelehrt wird. Die meisten kanadischen Studenten nutzen die freie Zeit allerdings für Praktika oder zum Arbeiten.

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    Studentenvisum

    Wenn Du planst für weniger als sechs Monate in Kanada zu studieren, benötigst Du kein spezielles Studentenvisum. Du benötigst dann lediglich einen gültigen Reisepass sowie die eTA (electronic Travel Authorization), die ganz einfach online zu beantragen ist.

    Möchtest Du für einen längeren Aufenthalt in Kanada bleiben, dann musst Du eine Studienerlaubnis (study permit) beantragen. Diese Erlaubnis kann über die Kanadische Botschaft in Wien oder das Visaantragszentrum (CVAC) in Düsseldorf eingeholt werden.

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    Versicherungen

    Eine Versicherung ist für Deinen Auslandsaufenthalt zwingend notwendig. Da die deutsche gesetzliche Krankenversicherung keinerlei Kosten für medizinische Behandlungen in Kanada übernimmt, solltest Du unbedingt eine Auslandskrankenversicherung für Deinen Aufenthalt abschließen. Ähnlich wie in den USA sind die Arzt- und Krankenhauskosten in Kanada sehr hoch. Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt diese für Dich, sodass Du Dich voll auf das Studieren konzentrieren kannst.

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    Organisation

    Am einfachsten ist es sicherlich, wenn Du die Organisation Deines Auslandsstudiums über Deine heimische Uni abwickelst. Erkundige Dich beim Auslandsamt Deiner Hochschule über kanadische Partneruniversitäten. Wenn Du über ein Partnerprogramm nach Kanada gehst, hat das den Vorteil, dass Du in der Regel keine Studiengebühren zahlen musst und eventuell sogar noch von Stipendien profitieren kannst. Bei organisatorischen Fragen zum Programm kann Dich Deine Heimatuniversität meist unterstützen, Dir beim Bewerbungsprozess zur Seite stehen und alle relevanten Infos geben.

    Entscheidest Du Dich, Deinen Auslandsaufenthalt komplett selbst zu organisieren, hat dies den Vorteil, dass Du genau die Universität auswählen kannst, die Dir am ehesten zusagt. Kriterien wie die Stadt selbst, der Ruf der Uni, die Fächerauswahl, Zulassungsvoraussetzungen und Erfahrungsberichte von anderen Studenten können Dir bei Deiner Auswahl helfen. Das International Office der entsprechenden kanadischen Universität oder Organisationen wie college-contact können Dir bei der Zusammenstellung Deiner Bewerbungsunterlagen sowie bei Fragen zu den Voraussetzungen helfen.

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  • Vorteile

    Kanada ist ein unglaublich vielseitiges Land. Beim Schüleraustausch entdeckst Du eine außergewöhnliche kulturelle Vielfalt, beeindruckende Landschaften und Menschen, deren Vorfahren aus aller Herren Länder stammen. Als Austauschschüler wohnst Du in einer Gastfamilie (oder einem Internat), besuchst eine öffentliche oder private Schule und machst Dir ein detailliertes Bild der kanadischen Gesellschaft. Da Kanada ein zweisprachiges Land ist, kannst Du dort Deine englischen und / oder französischen Sprachkenntnisse aufbessern.

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    Kanadisches Schulsystem

    Kanadische Schüler besuchen die Grundschule, je nach Region, für sechs bis acht Jahre. Danach geht es für Sie an die Junior High School, an die sich für viele Jugendliche der Besuch der Senior High School anschließt. Der Schultag beginnt in Kanada in der Regel um 9 Uhr und endet um 15.30 Uhr.

    Nach dem Unterricht hast Du unzählige Möglichkeiten, um schulbegleitend Deinen Hobbys und Interessen nachzugehen. Bist Du ein begnadeter Redner? Dann melde Dich beim Debattierclub an. Interessierst Du Dich für Schauspielerei? Dann tritt der Theatergruppe bei. Oder bist Du sportlich? Dann versuche es doch mal mit Rugby, Snowboarden oder Lacrosse.

    Das Bildungssystem in Kanada entspricht höchsten Anforderungen und landet bei internationalen Vergleichen regelmäßig auf den vorderen Plätzen. Beim Schüleraustausch in Kanada besteht in Sachen Fächerauswahl und Freizeitaktivitäten ein großes und vielfältiges Angebot, ob an öffentlichen oder privaten Schulen. In den meisten Fällen sind die Privatschulen (noch) besser ausgestattet und der Besuch ein wenig teurer.

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    Schüleraustauschvisum

    Wenn Dein Auslandsaufenthalt in Kanada bis sechs Monate dauert, reicht ein Besuchervisum. Dauert der Aufenthalt länger, benötigst Du ein Schülervisum beziehungsweise eine Studienerlaubnis ("Study Permit"). Um ein Visum für Dein Austauschjahr zu bekommen, brauchst Du unter anderem

    • die definitive Zusage Deiner Gastschule,
    • eine Auslandskrankenversicherung sowie
    • einen gültigen Reisepass.

    Die Bearbeitung des Visums dauert etwa vier Wochen.

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    Versicherungen

    Da Deine Krankenkasse keine Kosten übernimmt, die Du im Ausland verursachst, benötigst Du zwingend eine Auslandskrankenversicherung. Nur dann bleibst Du beziehungsweise Deine Eltern nicht auf den Kosten sitzen. Eine Auslandskrankenversicherung kannst Du ganz einfach hier auf dieser Seite buchen!

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    Organisation

    Wenn Du Dein High School-Jahr selbst organisieren möchtest, ist es am besten, wenn Du gute Kontakte nach Kanada hast. Am besten hörst Du Dich in Deinem Verwandten- und Freundeskreis oder Deiner Schule um, wer bereits ein Austauschjahr gemacht hat.

    Sobald Du eine passende und hilfsbereite Gastfamilie gefunden hast, könntet ihr gemeinsam die schulischen Angelegenheiten klären. Parallel informierst Du Dich über das Schülervisum, das Du für einen Schüleraustausch in Kanada zwingend benötigst.

    Alternativ kannst Du Dich an eine Agentur wenden, die Austauschprogramme organisiert.

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  • Vorteile

    Lerne das zweitgrößte Land der Erde kennen und bewirb Dich um einen Job als Au Pair in Kanada! Freue Dich auf eine erlebnisreiche Zeit, in der Du vielen spannenden Menschen begegnest, Deine Sprachkenntnisse in Englisch und/oder Französisch vertiefst und viele wertvolle Erfahrungen sammelst. In Kanada treffen die unendliche Weite und die Schönheit der Natur auf Metropolen, die niemals schlafen. Verbinde Deine Begeisterung für Kinder mit dem Wunsch, die Welt zu sehen und arbeite als Au Pair in einer kanadischen Gastfamilie.

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    Au Pair-Visum

    Für Deinen Au Pair-Aufenthalt in Kanada benötigst du ein sogenanntes Working Holiday-Visum. Der Modus zur Beantragung des Visums hat sich im Dezember 2015 geändert. Während man zuvor zu Beginn eines Jahres einen Antrag für das Visum bei der kanadischen Botschaft einreichen konnte und Visa nach dem Windhundprinzip vergeben wurden, ist dies nun nicht mehr der Fall. Stattdessen muss man über die Webseite der kanadischen Regierung ein Bewerbungsprofil anlegen. Dieses Profil kommt dann in einen Pool aus Bewerbern, aus dem über das gesamte Jahr Bewerber gezogen werden. Gehört man zu den glücklichen Gewinnern der Verlosung, hat man 10 Tage Zeit die Visum-Gebühren zu überweisen und sich das Working Holiday-Visum zu sichern.

    Der Bewerber-Pool besteht für ein Jahr. Falls Du bis dahin noch nicht in der Visum-Lotterie gewonnen hast, musst Du für das nächste Bewerbungsjahr ein neues Profil anlegen, um auch weiterhin eine Chance auf das Visum zu haben.

    Bevor Du eine Gastfamilie suchst oder dich bei einer Organisation bewirbst, solltest Du also auf eine Zusage für das Working Holiday-Visum warten.

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    Versicherungen

    Ein Arztbesuch kann in Kanada zu einem teuren Vergnügen werden. Da ist es gut, dass Du eine umfangreiche Auslandskrankenversicherung für Deinen Auslandsaufenthalt abgeschlossen hast und nicht auf den Kosten sitzen bleibst. Die gesetzliche Versicherung aus Deutschland übernimmt in Kanada nämlich keine Kosten. Neben der zwingend notwendigen Krankenversicherung gibt es noch weitere Versicherungen für Au Pairs, die sinnvoll sind, zum Beispiel die Reisegepäckversicherung. Weitere Infos kannst Du unserer Seite entnehmen und bei Bedarf eine Auslandskrankenversicherung buchen.

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    Organisation

    Grundsätzlich gibt es zwei Varianten, Dein Au Pair-Aufenthalt zu organisieren: Entweder suchst Du Dir selbst eine Gastfamilie oder Du wählst über eine Agentur ein Au Pair-Programm und diese suchen dann eine Gastfamilie für Dich.

    Wenn Du die Fäden gern selbst in der Hand hältst und Herausforderungen als Chance siehst, wird es Dir mehr Spaß machen, Deine Zeit als Au Pair selbstständig vorzubereiten. Wertvolle Hilfestellung bekommst Du von (ehemaligen) Au Pairs, die diesen Prozess schon hinter sich haben und Dir sicherlich viele Tipps geben können. Im Internet findest Du viele Erfahrungsberichte von ehemaligen Au Pairs. Vielleicht gibt es auch in deinem Bekanntenkreis einige, die schon einmal als Au Pair im Ausland waren und dir nützliche Infos geben können.

    Ein bedeutender Vorteil der eigenen Planung ist die freie Wahl der Krankenversicherung, durch die Du gegebenenfalls sehr viel Geld sparen kannst. Denk bitte daran, dass eine Versicherung im Ausland super wichtig ist!

    Ohne eine Agentur sparst Du Geld, bist tiefer im Thema und hast gleich einen direkten Draht zu potenziellen Gastfamilien, die Du auf diversen kostenlosen Vermittlungsseiten im Internet findest. Nachdem auf beiden Seiten Sympathie herrscht, musst Du unbedingt an wichtige Formalitäten wie einen Vertrag denken. Darin haltet ihr die Rahmenbedingungen für Deinen Au Pair-Aufenthalt fest. Orientierung bieten dabei herkömmliche Au Pair-Verträge. Die Vorraussetzungen, die die verschiedenen Gastfamilien an Ihre Bewerber stellen, sind sehr unterschiedlich.

    Bei einer Bewerbung über eine Agentur werden vielfach umfangreiche Referenzen in der Kinderbetreuung von Dir verlangt. Solltest Du Deine Erfahrungen ausschließlich oder größtenteils im Kreise Deiner Familie gemacht haben, wird das leider nicht anerkannt. Wenn Du die Agentur umgehst, kommt es ganz auf Deine Gastfamilie an, ob sie Dich auch ohne offizielle Referenzen einstellen. Du solltest die Voraussetzungen im Voraus klar kommunizieren.

    Unser Tipp, falls Du Dir eine Agentur suchen möchtest: Achte darauf, dass die Agentur Mitglied in der „Gütegemeinschaft Au Pair e.V." ist. Das Ziel der Vereinsmitglieder sind die Einhaltung von Qualitätsstandards und Transparenz.

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  • Vorteile

    Kanada steht bei vielen Menschen ganz oben auf der Liste der Traum-Reiseziele. Atemberaubende Landschaften, eine einzigartige Flora und Fauna, faszinierende Metropolen und aufgeschlossene Menschen prägen das Land, in dem Du mit Work & Travel ein unvergessliches Auslandsjahr erleben kannst. Deine Reise durch Kanada kannst Du Dir ganz einfach mit Hilfe von Aushilfsjobs finanzieren. Nebenbei verbessert Du noch Deine Englisch- und/oder Französisch-Kenntnisse.

    Work & Travel-Visum

    Das Work & Travel-Visum in Kanada lässt sich seit Dezember 2015 nicht mehr so leicht beantragen. Während man zuvor zu Beginn des Jahres den Antrag für ein Visum einreichen konnte und die Visa auf einer first-come-first-serve Basis verteilt wurden, gibt es dieses Verfahren nun nicht mehr. Stattdessen musst Du Dir zur Beantragung des Visums online auf der Webseite der kanadischen Regierung ein Profil anlegen. Dieses Profil landet dann in einem Bewerber-Pool. Über das gesamte Jahr hinweg werden aus diesem Pool Profile gezogen. Die Personen, deren Profil gezogen wurde, können dann innerhalb von 10 Tagen entscheiden, ob Sie das Visum letztendlich beantragen möchten. Es werden so lange Profile gezogen, bis das Kontingent für Visa ausgeschöpft ist.

    Eine Bewerbungsrunde dauert circa ein Jahr. Falls Du leer ausgegangen bist, musst Du Dir also im darauffolgenden Jahr ein neues Profil anlegen, um weiterhin im Rennen um das Working Holiday-Visum zu bleiben.

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    Versicherungen

    Die Kosten für Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte sind in Kanada weitaus höher als in Deutschland. Außerdem übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung keine Kosten für die Behandlung in Kanada. Aus diesem Grund solltest Du unbedingt eine umfassende Auslandskrankenversicherung abschließen, um nicht auf hohen Kosten sitzen zu bleiben.

    Organisation

    In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach Deinem Budget. Wenn Du Deinen Auslandsaufenthalt in Kanada selbst vorbereitest, sparst Du Geld, das Du an anderer Stelle sinnvoller einsetzen könntest. Ein Work & Travel-Aufenthalt "auf eigene Faust" bedeutet zudem völlige Unabhängigkeit. Du allein bestimmst Deine Route und kannst sie jederzeit auch spontan ändern. Außerdem hast du die Freiheit, Deine Reiseversicherungen selbstständig zu wählen, was bei Agenturen häufig nicht der Fall ist.

    Wenn Du Zeit sparen möchtest und auf eine Betreuung Wert legst, solltest Du eine Agentur kontaktieren und dort die Preise und Leistungen erfragen.

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