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Nationalflagge Kroatien

Kroatien im Überblick

Staatsname:
Republik Kroatien
Hauptstadt:
Zagreb
Staatsform:
Parlamentarische Republik
Fläche:
56.542 km²
Bevölkerung:
4,5 Mio.
Sprachen:
Kroatisch
Religionen:
ca. 90% Römisch-Katholisch
Währung:
Vorwahl:
+385
Zeitzone:
ME(S)Z +1

Kroatien-Einreise: Einreisebestimmungen & Sicherheit

Das Reisen durch Kroatien ist schön und unproblematisch. Ein Bummel, z. B. in den Stadtmauern von Dubrovnik, zeigt eine traumhaft erhaltene – und übrigens autofreie – Altstadt, in der man mit Sicherheit entspannt Urlaub machen kann. Für Ihren Traumurlaub haben wir praktische Tipps wie zur medizinischen Versorgung, zu Impfungen oder zu Einreisebestimmungen für Kroatien für Sie zusammengestellt, die das Reisen noch angenehmer machen!

  • Sicherheit & Kriminalität

    Aufgrund der Flüchtlingssituation muss mit kurzfristigen Schließungen von Grenzübergängen gerechnet werden.

    Nach wie vor besteht in Kroatien eine erhöhte Minengefahr im circa 50 Kilometer breiten Grenzabschnitt zwischen der kroatischen Region Ostslawonien und Serbien, in den westslawonischen Gebieten um Daruvar, Pakrac und Virovitica sowie in der westlichen und südwestlichen Grenzregion zu Bosnien und Herzegowina. In Letzterer sollten Sie speziell rund um Sisak, Karlovac, Ogulin, Otočac, Gospić und am Stadtrand von Zadar Obacht geben. Auch im küstennahen Hinterland zwischen Senj und Split sowie im Umfeld der Exklave Dubrovnik wurde noch nicht weitgehend geräumt. Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich ausschließlich an feste Wege und Straßen zu halten. Achtung: Minen wurden oft nah am Straßenrand platziert. Spazieren Sie auf keinen Fall über Felder oder durch Waldgebiete, die mit dem dreieckigen Warnschild Ne Prilazite ausgewiesen oder durch gelbe Plastikstreifen gekennzeichnet sind. Blindgänger werden außerdem häufig in zerstörten Gebäuden und Trümmergrundstücken gefunden, weswegen vom Betreten alter Kriegsruinen in Kroatien abgeraten wird. Weitere Informationen über aktuelle Minenräumgebiete und Gefahrenpunkte erhalten Sie auf Englisch von der kroatischen Minenräumanstalt Hrvatski Centar za Razminiranje (HCR). Auf der Webseite lässt sich auch eine Karte einsehen, die vor Campingtrips und Wanderausflügen konsultiert werden sollte.

    Auch wenn Kroatien zu einem der sichersten Länder Europas zählt, sollte wie in allen größeren Städten und Touristenzentren auf Taschendiebe geachtet werden. Bewahren Sie Ihre Wertsachen am besten sicher am Körper auf und tragen Sie wichtige Dokumente nur als Kopie mit sich. Verteilen Sie Bargeld und Geldkarten auf unterschiedliche Stellen, sodass Sie im Notfall nicht alle finanziellen Mittel verlieren. Achten Sie zudem besonders am Strand auf Ihre Wertgegenstände und lassen Sie diese nicht unbeaufsichtigt liegen. Im Allgemeinen ist das Risiko für Raubüberfälle in Kroatien sehr gering, dennoch wird von nächtlichen Spaziergängen durch dunkle Stadtviertel abgeraten. Die Polizei (Policija) erreichen Sie unter der Durchwahl 92 oder über die europaweite Notrufnummer 112.

    Naturgefahren

    In besonders trockenen heißen Sommern kann es zu Wald- und Buschbränden kommen, wovon vor allem die Adriaküste, aber auch das slawonische Inland betroffen sind. Bei Ausflügen in die Natur sollten Sie daher keine Lagerfeuer machen oder Zigarettenstummel auf den Waldboden werfen. Durch großflächige Brände entstehen giftige Rauchwolken, die in kurzer Zeit die Atemwege schädigen können.

    Beim Baden sind unter Umständen feste Badeschuhe sinnvoll, um sich vor Seeigeln zu schützen. In manchen Teilen der Adria leben zudem Feuer- und Würfelquallen, deren Tentakel bei Kontakt stark brennende Schmerzen verursachen. Tipp: Sowohl gegen Seeigelstiche als auch bei Verbrennungen durch Quallen helfen Essig oder Salzwasser. Durch das Kühlen mit Süßwasser und Desinfizieren mit Alkohol können dagegen die noch geschlossenen Nesselkapseln der Quallententakel bersten und zu erneuten Verbrennungen führen. Vorsicht ist im Wasser beim Kontakt mit dem Feuerwurm geboten, der bei Berührung seine Borsten abwirft. Durchdringen diese die Haut, können für mehrere Wochen Schmerzen auftreten. Bei Wanderungen sollten Sie festes Schuhwerk und lange Hosen tragen, da auch in kroatischen Wäldern giftige Tiere vorkommen, wie beispielsweise der Tausendfüßler. Sein Biss ist zwar nicht lebensgefährlich, kann aber schwere Kreislaufbeschwerden und allergischen Reaktionen hervorrufen. Ähnlich verhält es sich mit den Skorpionen in Kroatien, die jedoch kaum ein aggressives Verhalten aufweisen. Zurückziehen sollten Sie sich, wenn das Tier den Stachel aufstellt und seine Scheren öffnet. Nach dem Biss einer Kreuzotter ist die betroffene Stelle sofort zu desinfizieren und anschließend ruhig zu stellen, um die Ausbreitung des Giftes im Körper zu verhindern. Zur Sicherheit sollte die Schlange fotografiert werden, damit der Arzt sie im Zweifelsfall identifizieren kann. Grundsätzlich gilt: Schlagen Sie bei Wanderungen nicht mit Stöcken auf Büsche und halten Sie einen angemessenen Abstand zu Schlangen, Skorpionen und Tausendfüßlern.

    © Reisemeister GmbH
  • Gesundheitshinweise

    Das Auswärtige Amt empfiehlt nachdrücklich einen weitgehenden Impfschutz, wie er auch in Deutschland gängig ist, so zum Beispiel gegen Tollwut, Keuchhusten, Röteln und Masern, bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Hepatitis A und bei besonderer Exposition gegen Hepatitis B. Auf Wanderungen sollten Sie lange Kleidung tragen, um sich vor Zeckenbissen zu schützen. Diese können besonders zwischen April und Oktober die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die Borreliosekrankheit und das Zeckenbissfieber übertragen. Nutzen Sie bei längeren Ausflügen im Freien zudem einen adäquaten Sonnenschutz in Form einer Kopfbedeckung und Sonnenschutzcremes. Das Leitungswasser ist in Kroatien von hoher Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden. Alternativ können Sie auf die mit internationalen Preisen ausgezeichneten Mineralwassersorten Jamnica und Jana zurückgreifen.

    Die größte Gesundheitsgefahr besteht in Kroatien durch Zeckenbisse, da etwa drei unter tausend Zecken das FSME-Virus in sich tragen, welches zunächst leichte grippeähnliche Symptome wie Fieber und Kopfschmerzen auslöst. Bei den meisten Patienten verschwinden diese Krankheitsanzeichen bereits nach kurzer Zeit und treten nach der Entfieberungsphase erneut auf. Beim zweiten Fieberschub kann die Körpertemperatur auf über 40 Grad Celsius steigen. Nach mehrmonatiger Erkrankung sind in 50 Prozent der Fälle auch das Gehirn und die Hirnhaut betroffen, was erhebliche Folgeschäden mit sich bringen kann. Gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis können Sie sich vor Reiseantritt mithilfe einer entsprechenden Impfung schützen.

    Keinen Impfschutz gibt es gegen Borreliose, eine von Bakterien ausgelöste Infektionserkrankung, die ebenfalls durch Zecken übertragen wird. Erkennbar ist diese durch eine auffällige Rötung an der Bissstelle und einen kreisrunden Hautausschlag im Umfeld der Wunde. Im Falle eines Zeckenbisses sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen und das Tier von ihm entfernen und analysieren lassen.

    Medizinische Versorgung / Auslandskrankenversicherung

    In größeren Städten wie Zagreb, Split, Dubrovnik und Rijeka sowie in touristisch beliebten Badeorten ist die medizinische Versorgung auf einem guten Stand. Dennoch sind die hygienischen Bedingungen in vielen der öffentlichen Krankenhäuser (Bolnica) nicht mit denen in Deutschland vergleichbar. Deutlich moderner sind die privaten Gesundheitszentren (Dom Zdravlja) ausgestattet, die den deutschen Ärztehäusern und Polikliniken entsprechen. Sie verfügen über eine sehr gute Ausstattung und eine breite Auswahl an Ärzten. Aufgrund der großen Auswanderungswelle nach Deutschland in den 90er Jahren, sprechen viele der nach Kroatien zurückgekehrten Mediziner Deutsch. Auch Englisch wird in den Städten an der Adria und in Zagreb immer gängiger. Im Zweifelsfall können Sie einen Blick auf die Ärzteliste der Deutschen Botschaft werfen.

    Seit dem EU-Beitritt Kroatiens im Sommer 2013 ist die Abrechnung in öffentlichen Krankenhäusern und Praxen über die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) möglich. Die meisten Privatärzte verlangen entweder Barzahlung oder eine Auslandsreisekrankenversicherung. Anfallende Kosten für die Behandlung oder Medikamente können Sie von Ihrer Auslandsreisekrankenversicherung zurückerstattet bekommen. Letztere gewährt Ihnen zudem einen kostenfreien Rücktransport und Behandlungen, welche akute Grundversorgungen übersteigen.

    Da viele Medikamente aus Deutschland in Kroatien nicht erhältlich sind, sollten Sie eine kleine Reiseapotheke mitnehmen. In Zagreb können Sie die Kurfürsten-Apotheke auf der Straße Dolac 8 aufsuchen, die auch Pharmaerzeugnisse aus Deutschland führt. Am Hauptplatz Trg bana Josipa Jelačića in Zagreb hat zudem die 24-Stunden-Apotheke Centralna ljekarna geöffnet. Im Allgemeinen lassen sich Apotheken am Schriftzug Ljekarna und an einem großen grünen Kreuz mit Äskulapstab erkennen. Wenn Sie nicht sofort einen Pharmazeuten finden, fragen Sie einfach "Gdje je najbliža ljekarna?" (Wo ist die nächste Apotheke?). „Mit Nachtdienst" bedeutet auf Kroatisch "S noćnom službom". Zahnschmerzen drücken Sie mit dem Wort zubobolja, Kopfschmerzen mit glavobolja, Allergie mit alergičan und Sonnenbrand mit sunčana opeklina aus. Die Öffnungszeiten der Apotheken sind in Kroatien großzügiger gestaltet als in Deutschland, so schließt kaum eine Filiale unter der Woche vor 21.00 Uhr und am Samstag vor 14.00 Uhr. Welche Apotheke Notdienst hat, erfahren Sie über den Aushang am Schaufenster. In vielen Städten bieten die Zentralapotheken, Ljekarna Centar oder Centralna Ljekarna, durchgehend ihre Dienste an.

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  • Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Kroatien benötigen Sie lediglich einen gültigen Personalausweis und bei mitreisenden Kindern werden auch die alten Kinderausweise akzeptiert, wenn sie noch gültig sind. Das Auswärtige Amt rät dringend davon ab, vor der Einreise verloren gemeldete und wieder aufgefundene Dokumente zu verwenden. Oftmals liegen den Grenzbehörden Kroatiens die aktuellen Informationen zu dem einzelnen Papier nicht vor, sodass Sie von einem Diebstahl ausgehen können.

    Vor Ort müssen Sie sich bei einem Aufenthalt, der länger als 90 Tage dauert, grundsätzlich registrieren, was spätestens acht Tage nach Ablauf der dreimonatigen Frist bei der lokalen Polizeidienststelle erfolgen sollte. Ein Visum ist für längere Reisen nicht nötig. Allein reisende Kinder benötigen eine formlose Einverständniserklärung ihrer Eltern.

    Zollbestimmungen

    Im sogenannten Reiseverkehr können Sie Gebrauchsgegenstände zollfrei nach Kroatien einführen. Dies betrifft insbesondere Textilien und Lebensmittel bis zu einem Wert von 300 Euro auf dem Landweg und 430 Euro per Flugzeug oder Schiff. Elektronik für den persönlichen Gebrauch wie Laptops, Musikabspielgeräte und Kameras sind ebenfalls erlaubt. Die Einfuhr von Geldbeträgen in bar oder in Form von Schecks, die 10.000 Euro beziehungsweise den entsprechenden Gegenwert in einer anderen Währung übersteigen, muss immer beim kroatischen Zoll angemeldet werden.

    Pro Person sind bis zu zehn Liter Spirituosen mit mehr als 22 Prozent Alkohol, 20 Liter Mischerzeugnisse, 60 Liter Schaumwein, 110 Liter Bier, 10 Liter Alkopops, 300 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 Kilogramm Rauchtabak und je 10 Kilogramm Kaffee und kaffeehaltige Waren erlaubt. Achtung: Für Nicht-EU-Länder sind die Richtlinien weitaus niedriger. Von und nach Serbien, Montenegro oder Bosnien und Herzegowina gelten Grenzwerte von 1 Liter hochprozentiger Alkoholika, 4 Litern Wein, 16 Litern Bier, 2 Litern anderer alkoholischer Getränke, 200 Zigaretten, 100 Zigarillos, 50 Zigarren, 250 Gramm Rauchtabak, 50 Milliliter Parfüm, 250 Milliliter Eau de Toilette, 500 Gramm Kaffee, 200 Gramm Kaffee-Extrakt, 100 Gramm Tee und 40 Gramm Tee-Extrakt.

    Eine grundsätzliche Deklarationspflicht besteht außerdem bei der Einfuhr von Gebrauchsgegenständen des Reiseverkehrs aus Nicht-EU-Ländern, wozu momentan die Nachbarstaaten Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro zählen. Wer bei der Einreise über diese Länder Elektronik wie Laptops und Fotoapparate nicht anmeldet, läuft Gefahr, Geldbußen zahlen zu müssen.

    Die Einfuhr von legalen Waffen unterliegt keinem generellen Verbot, so dürfen Sport- und Jagdgewehre sowie waffenartige Campingmesser nach vorheriger Anmeldung beim Zoll mitgebracht werden. Illegale Waffen sowie Rauschgift sind selbstverständlich nicht gestattet und Verstöße gegen diese Regelung ziehen hohe Strafen nach sich.

    Da seit dem EU-Beitritt Kroatiens die festen Zollkontrollen an der Grenze entfallen sind, müssen Sie sich in der Regel persönlich an die entsprechende Dienststelle bei der Einreise wenden. Zudem sind mobile Patrouillen mit der Aufschrift Stop Carina auf dem gesamten kroatischen Staatsgebiet unterwegs.

    Genehmigungspflichtig beziehungsweise verboten ist die Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten sowie von Kulturgütern. Zu Letzteren gehören alle künstlerisch, historisch oder archäologisch geschützten Gegenstände, die vom kroatischen Kultusministerium als solche deklariert sind. Bei Tierpräparaten, Lebendtieren und Pflanzen greifen die international gültigen Regeln der Washingtoner Artenschutzkonvention. Diese verlangt eine strikte Überwachung des Handels sowie der Ein- und Ausfuhr geschützter und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und wird in erhöhtem Maße an der kroatischen Staatsgrenze sowie bei der Ausreise in die EU-Nachbarländer durchgesetzt.

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  • Auskunft

    In Deutschland

    Kroatische Zentrale für Tourismus in Frankfurt am Main
    Stephanstraße 13
    60311 Frankfurt am Main
    Tel. +49 (0) 69 238 53 50
    Fax +49 (0) 69 23 85 35 20
     

    Kroatische Zentrale für Tourismus in München
    Rumfordstraße 7
    80469 München
    Tel. +49 (0) 89 22 33 44
    Fax +49 (0) 89 22 33 77

    Diplomatische Vertretungen

    In Deutschland

    Kroatische Botschaft in Berlin
    Ahornstraße 4
    10787 Berlin
    Tel. +49 (0) 30 21 91 55 14
    Fax +49 (0) 30 23 62 89 65
     

    In Kroatien

    Deutsche Botschaft in Zagreb
    Ulica grada Vukovara 64
    10000 Zagreb
    Tel. +385 1 6300 100
    Notfalltelefon: +385 98 227 136 (auch per SMS)
    Fax +385 1 6155 536

    Deutsche Honorarkonsulate werden in Osijek und in Split betrieben.

    Wichtige Rufnummern

    112 Europaweite allgemeine Notrufnummer
    92 Polizei
    93 Feuerwehr
    94 Erste Hilfe
    987 (per Handy +3851 vorwählen) Pannenhilfe
    +49 116 116 Sperrruf für EC- und Kreditkarten
    0800 200 200 Informationshotline für Touristen

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