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Nationalflagge Mali

Mali im Überblick

Staatsname:
Republik Mali
Hauptstadt:
Bamako
Staatsform:
Republik
Fläche:
1.240.000 km²
Bevölkerung:
14 Mio.
Sprachen:
Amtssprache: Französisch; Nationalsprachen: Bambara, Fulfulde (Fulbe), Sonrhai, u.a.
Religionen:
95% Muslimisch, 5% Christlich
Währung:
CFA Franc (XOF) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+223
Zeitzone:
UTC
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Mali-Urlaub: Reisetipps & Auslandskrankenversicherung

Bis zum Ausbruch der Unruhen galt Mali als Musterbeispiel für die demokratische Entwicklung eines afrikanischen Landes. Obwohl es im Juli 2013 Neuwahlen gab, ist vorerst nicht mit einer Beruhigung der politischen Lage zu rechnen. Wer dennoch eine Reise dorthin plant, der findet hier wichtige Informationen zu Mali und seinen landestypischen Eigenschaften.

  • Feiertage & Feste

    1. Januar

    Neujahr

    beweglich

    Mawlid an-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed)

    26. März

    Tag der Märtyrer

    beweglich

    Ostermontag

    1. Mai

    Tag der Arbeit

    25. Mai

    African Tag der Befreiung

    beweglich

    Eid El Fitr (Fest des Fastenbrechens; jeweils am letzten Tag des Ramadan)

    22. September

    Tag der Unabhängigkeit

    beweglich

    Tabaski (Islamisches Opferfest; höchster Feiertag)

    25. Dezember

    Weihnachten

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    Fotografieren

    In Mali gelten strenge Richtlinien was das Fotografieren anbelangt: Es ist strikt verboten, militärische Anlagen, Staudämme, Flughäfen, Brücken, Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge sowie die Angestellten dieser Einrichtungen abzulichten. Missachtung wird hart bestraft.

    Krieg ohne Bilder: Wer sich im Nordosten des Landes aufhält, der sollte keinesfalls eine Kamera sichtbar mit sich führen. Sie begeben sich in Lebensgefahr, wenn Sie versuchen, die kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen Tuareg-Rebellen und malischer Armee zu fotografieren.

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    Ramadan

    Über 95 Prozent aller Einwohner Malis bekennen sich zum Islam. Dementsprechend wird islamistisches Brauchtum strikt gepflegt. Während des Fastenmonats Ramadan kommt das öffentliche Leben mitunter zum Erliegen, viele Geschäfte und Restaurants schließen. Von Sonnenauf- bis -untergang dürfen in dieser Zeit weder Nahrung noch Flüssigkeiten konsumiert werden; in Verbindung mit der schwülwarmen Hitze stellt dies eine erhebliche Gesundheitsbelastung für die gläubige malische Bevölkerung dar.

    Nichtmuslime haben, auch außerhalb des Ramadan, in Mali keinen Zutritt zu Moscheen.

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    Rauchen

    Das Rauchen in der Öffentlichkeit war eine Zeitlang von islamistischen Milizen untersagt. Allerdings wurde dieses Verbot nach deren Vertreibung wieder aufgehoben. Zigaretten sind in Mali wesentlich günstiger als in Deutschland; man bezahlt für ein Päckchen meist weniger als einen Euro.

    Während des Ramadan herrscht ein striktes Rauchverbot, an das sich, zu ihrer eigenen Sicherheit, auch Reisende halten sollten.

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    Strom

    Das malische Stromnetz ist schlecht ausgebaut und zum Teil durch die andauernden Kämpfe zerstört. Die Netzspannung beträgt 220 V, 50 Hz, es werden verschiedene Steckdosentypen verwendet. Wenn Sie elektronische Geräte im Urlaub benötigen, nehmen Sie vorsichtshalber einen Adapter mit.

    Generell kommt es in Mali häufig zu Stromausfällen. Die größeren Hotels haben zwar meist einen Generator, um diese Zeit zu überbrücken, nichtsdestotrotz sollte sich eine Taschenlampe samt Batterien auf jeden Fall in Ihrem Gepäck befinden.

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    Telefonieren & Internet

    Die Vorwahl für Telefonate nach Mali ist +223 und nach Deutschland +49. Vor einigen Jahren wurde das malische Telefonnetz modernisiert und erweitert, sodass nun auch in den Kleinstädten Festnetzanschlüsse existieren. Von malischen Festnetzanschlüssen aus kann man nur selten direkt ins Ausland telefonieren; in der Regel muss für solche Anrufe ein Postamt aufgesucht werden. In den größeren Städten gibt es mittlerweile auch Kartentelefone, mit denen ebenfalls ins Ausland telefoniert werden kann. Die größten Mobilfunkanbieter in Mali sind Ikatel und Malitel; der Nutzungsbereich von Mobiltelefonen beschränkt sich aber auf die größeren Städte.

    Ein Großteil Malis hat keinen Zugang zum Internet; in der Hauptstadt Bamako ist das Netz noch am besten ausgebaut. Hier finden Sie auch einige Internetcafés. Internetkürzel für Mali ist .ml.

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    Trinkgeld

    In malischen Restaurants und Bars sind Trinkgelder in Höhe von 10 Prozent des Rechnungsbetrages üblich. Gepäckträger bekommen normalerweise 100 CFA-Franc pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, doch natürlich können Sie, je nachdem, wie zufrieden Sie mit dem gebotenen Service waren, etwas extra geben.

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    © Reisemeister GmbH
  • Autofahren

    Das Straßennetz in Mali ist mittelmäßig bis schlecht ausgebaut. In der Regel gibt es nur Verbindungen zwischen den größeren Städten, in die Provinzen kommt man oft nur über holprige, provisorisch angelegte Wege. Aber auch die Hauptstraßen in Mali sind in einem schlechten Zustand und werden während der Regenzeit meist unpassierbar; nur rund 2.000 der insgesamt 16.000 Kilometer Straße sind überhaupt asphaltiert.

    Wenn Sie sich dazu entschließen, ein Auto zu mieten, sollten Sie sich für einen Geländewagen entscheiden. Um in Mali fahren zu dürfen, benötigen Sie einen internationalen Führerschein. Wie in Deutschland fährt man auch hier auf der rechten Seite.

    Von Überlandfahrten abseits der Hauptstraßen wird dringend abgeraten; im Norden des Landes sollten Sie ausschließlich innerhalb eines Fahrzeug-Konvois fahren. Nachts sollte generell nicht gefahren werden.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln haben Sie die Wahl zwischen Bussen, Bahnen und Sammeltaxis. Das Busnetz verbindet hauptsächlich die größeren Städte miteinander. Wie oft der Bus fährt, hängt meist von der Größe der Stadt ab. Am besten erkundigen Sie sich rechtzeitig über die ungefähren Fahrzeiten.

    Mit der Bahn besteht eine tägliche Verbindung von Bamako nach Kayes; von dort aus kann man weiter nach Senegal reisen. Die senegalesischen Züge sind generell in einem besseren Zustand und sollten daher bevorzugt benutzt werden. Zwar hängen an den meisten Bahnhöfen Fahrpläne aus, diese werden in der Regel aber nicht eingehalten.

    Eine Alternative zu Bus und Bahn bieten die malischen Sammeltaxis, welche günstig sind und Sie auch an Orte bringen, zu denen es keine Bus- oder Bahnverbindung gibt. Entlegene Regionen werden auch mit dem Buschtaxi angefahren.

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  • Klima

    Das Klima in Mali unterteilt sich nach Süden und Norden. Im Süden Malis herrscht überwiegend ein feucht-heißes Klima, die Temperaturen fallen hier auch im Winter selten unter 25 Grad. Im Sommer werden im Süden Malis durchschnittliche Temperaturen um die 30 Grad erreicht.

    Im Norden von Mali herrscht trockenes Wüstenklima mit durchschnittlichen Temperaturen von rund 40 Grad im Sommer. Im Winter sinken die Temperaturen selten bis auf 10 Grad ab. Die Regenzeit in Mali beginnt im Juni und dauert bis Oktober, wobei im Norden mit 20 bis 200 mm weitaus weniger Regen fällt (wenn überhaupt!) als im Süden (700 bis 2.000 mm). Einige Landstriche im Norden Malis haben seit Jahren keinen Tropfen Wasser gesehen; die Wüste dehnt sich hier immer weiter aus.

    Kleidung

    Den Temperaturen entsprechend sollten Sie für eine Reise nach Mali leichte, helle Kleidung einpacken. Langärmlige Shirts und lange Hosen schützen Sie zudem vor Moskitostichen und dem Übertragen gefährlicher Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber. Unverzichtbar ist auch eine Kopfbedeckung, die im Hochsommer immer getragen werden sollte.

    Wer die Wüstengebiete Malis bereist, der sollte (so paradox es klingt) unbedingt auch warme Sachen im Koffer haben, denn die Nächte können hier sehr kalt werden. Temperaturen um die 10 Grad sind hier nachts keine Seltenheit.

    Reisezeit

    Die beste Reisezeit für Mali ist von November bis Mai, wobei es ab Februar, besonders im Norden Malis, extrem heiß werden kann. Während der Regenzeit werden die Straßen in Mali unpassierbar und die Moskitos vermehren sich sehr schnell, daher ist eine Mali Reise zu dieser Zeit weniger angenehm.

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  • Geld & Währung

    Die Währung der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion, zu der auch Mali zählt, ist der CFA-Franc BCEAO. Für einen Euro erhalten Sie 654,85 XOF (Stand: 13.05.2013).

    In Mali kann man in den meisten Hotels und in einigen Supermärkten mit Euro bezahlen. Wer ins Landesinnere reisen möchte, sollte vorher Geld umtauschen. Kreditkarten werden nur in der Hauptstadt Bamako als gängiges Zahlungsmittel akzeptiert. Das Geldabheben vom Automaten ist ebenfalls nur dort möglich. Sie sollten sich vorher bei Ihrer Bank über die anfallenden Gebühren informieren.

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