Wählen Sie Ihr Reiseziel:


Myanmar im Überblick

Staatsname:
Republik der Union von Myanmar
Hauptstadt:
Naypyidaw
Staatsform:
Militärregime
Fläche:
676.578 km²
Bevölkerung:
55,2 Mio.
Sprachen:
Birmanisch
Religionen:
86% Buddhistisch, 4% Christlich, 4% Muslimisch
Währung:
Kyat (MMK)
Vorwahl:
+95
Zeitzone:
UTC +6:30
Auslandskrankenversicherungen

Auslandskrankenschutz für jede Gelegenheit

Auslandsreisekrankenversicherungen bieten Ihnen Sicherheit und Schutz auf Reisen – und beruhigen das Gewissen ungemein. Bei uns finden Sie ausgezeichnete Versicherungen.

Auslandskrankenschutz
ab  1,15 €  pro Tag
Alle Informationen & Preise bei der HanseMerkur

Myanmar-Urlaub: Klima, Wetter, Reisezeit & Hinweise

Myanmar gilt als eines der Tourismus-Boomländer und verzeichnet seit Lockerung der Einreisebestimmungen einen rasanten Zuwachs ausländischer Gäste. Nicht zuletzt sind es die berühmten und eindrucksvollen Pagoden, die spektakuläre Landschaft und feinsandigen Strände, die Myanmar bei Reisenden so beliebt machen. Für Ihre optimale Urlaubsvorbereitung finden Sie hier alles Wichtige zu Reisen im Land, Klima, Feiertagen und landestypischen Do's and Dont's.

  • Feste & Feiertage

    Das öffentliche Leben in Myanmar ist geprägt vom Buddhismus; entsprechend sind auch buddhistische Feiertage von großer Bedeutung. Diese richten sich nach dem burmesischen Mondkalender.

    Anfang des Jahres feiert man so in Myanmar das Vollmondfest, welches in den Tempeln von Bagan, Rangun und Pyay zelebriert wird und jedes Mal tausende von Pilgern und Touristen anzieht. Von Januar bis März finden in vielen Städten und Dörfern Pagodenfeste statt; im April beziehungsweise Mai wird das neue Jahr begrüßt, traditionellerweise mit dem sogenannten Wasserfest. Die Fastenzeit in Myanmar läutet im Frühsommer der "Vollmond von Waso" ein; das Ende wird mit dem "Vollmond von Wagaung" gefeiert.

    Eines der bekanntesten Feste ist das Pagodenfest Phaung Daw U auf dem weltbekannten Inle-See, welches jedes Jahr im Herbst mit unzähligen Gästen auf den "schwimmenden Dörfern" gefeiert wird und als das schönste und farbenprächtigste Fest Myanmars gilt. Auch das im September beziehungsweise Oktober zelebrierte Lichterfest ist von großer Bedeutung.

    Abseits des religiösen Brauchtums werden der 4. Januar beziehungsweise 4. Dezember als Nationalfeiertag begangen.

    nach oben

    Fotografieren

    In Myanmar ist das Fotografieren uniformierter Personen, militärischer Einrichtungen und öffentlicher Gebäude wie Brücken und Flughäfen verboten. Beachten Sie unbedingt entsprechende Verbotsschilder, da sonst harte Strafen drohen. Bevor man Einheimische fotografiert, sollte man besser um Erlaubnis fragen.

    In religiösen Bauwerken wie zum Beispiel Pagoden, Tempeln oder Klöstern wird zum Teil eine Gebühr für die Benutzung von Foto- und Videokameras erhoben. Meist wird diese aber zum Erhalt des Bauwerks verwendet.

    nach oben

    Strom

    Die Spannung liegt bei 220/240 Volt, 50 Hertz. Besonders außerhalb der größeren Städte ist die Stromversorgung jedoch unregelmäßig und oft unterbrochen. Hotels sind daher oft mit Notstromaggregaten ausgestattet, um diese Zeit zu überbücken. Außerdem werden Sie einen Steckdosenadapter brauchen, da europäischen Steckdosen in Myanmar kaum vorhanden sind.

    nach oben

    Telefonieren & Internet

    Die Ländervorwahl für Myanmar ist +95. Nur die größeren Städte in Myanmar können direkt angewählt werden, alle anderen erfordern eine telefonische Vermittlung. Auslandsgespräche sind ebenfalls nur in den Großstädten möglich und sehr teuer. Da keine internationalen Roaming-Verbindungen bestehen, können Handys mit ausländischen SIM-Karten in Myanmar nicht genutzt werden. Offiziell müssen Mobiltelefone sowieso bei der Einreise am Zoll abgegeben werden (siehe dazu Myanmar: Ein- und Ausreise) – diese Regelung wird allerdings von den zuständigen Zollbeamten oft „vergessen“. Es besteht mittlerweile auch die Möglichkeit, am Flughafen in Rangun ein Mobiltelefon samt SIM-Karte zu mieten; dafür wird eine Kautionsgebühr verlangt, die später mit den entstandenen Kosten verrechnet wird.

    Die Einwohner Myanmars haben erst seit Ende 2011 überhaupt freien Zugang zum Internet. Leider ist Internet aber noch nicht überall flächendeckend verfügbar, am besten noch in den großen Städten wie Rangun oder Mandalay. Die Zahl der Internetcafés in Myanmar wächst stetig, die meisten verfügen mittlerweile auch über Mittel und Wege, die staatlichen Proxyserver und den damit verbundenen Restriktionen aus dem Weg zu gehen. Darüber hinaus bieten auch einige Hotels der Mittel- und Oberklasse mittlerweile einen PC mit Internetzugang für Ihre Gäste an. Internetkürzel für Myanmar ist .mm.

    nach oben

    Trinkgeld

    In Myanmar ist Trinkgeld eher unüblich, wird jedoch in gehobenen Hotels und Restaurants in einer Höhe von fünf bis zehn Prozent mittlerweile erwartet.

    nach oben
    © Reisemeister GmbH
  • Autofahren

    Autofahren in Myanmar ist für Ausländer verboten; somit besitzen weder der deutsche noch der internationale Führerscheine Gültigkeit. Die einzige Möglichkeit, das Land mit dem Auto zu erkunden, stellen Mietwagen inklusive Chauffeur dar.

    Zwar hat sich der Straßenverkehr zum wichtigsten Verkehrsträger entwickelt, allerdings ist ein Großteil der Verbindungsstrecken in Myanmar nicht asphaltiert. Aufgrund der extremen klimatischen Verhältnisse werden sie zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen: Während der Trockenzeit weicht die Hitze den Asphalt auf und verwandelt ungeteerte Wege in Staubschleudern; in der Regenzeit werden die Straßen unterspült und unbefestigte Verbindungen komplett weggewaschen. Zusätzlich zum maroden Zustand der Straßen sind auch die Fahrzeuge in Myanmar oft schlecht gewartet und alt. Daher liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit bei Reisen über Land meist bei 30 km/h.

    Benzin wird in Myanmar rationiert; pro Tag werden in der Regel nicht mehr als neun Liter ausgegeben. Wer mehr fahren möchte, kann zusätzlichen Treibstoff an selbstgezimmerten "Tankstellen" am Straßenrand erwerben – selbstverständlich für einen viel höheren Preis. An vielen über das Land verteilten Mautstellen kassiert die Regierung zusätzlich.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Das Bahnnetz in Myanmar ist verhältnismäßig gut ausgebaut. Die Gleise und Züge sind allerdings veraltet und schlecht gewartet, sodass die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit selten 40 bis 60 km/h überschreitet. Es gibt unterschiedliche Komfortklassen, wobei sich der Aufschlag für einen besseren Sitzplatz durchaus lohnt. Bei Touristen besonders beliebt ist die Strecke Rangun – Mandalay, allerdings ist man hier mindestens 14 Stunden unterwegs und die Umgebung wird zunehmend eintönig. Landschaftlich wesentlich reizvoller ist die Verbindung zwischen Mandalay und Hsipaw mit der spektakulären Gokteik-Brücke; eine Fahrt dauert rund sieben Stunden und gilt als das schönste Bahnerlebnis Myanmars.

    Schneller und komfortabler reist man in Myanmar mit dem Bus. Staatliche und private Busunternehmen konkurrieren miteinander um die Fahrgäste; an vielen Busterminals herrscht ein regelrechter Kampf um die meisten Touristen. Lassen Sie sich davon nicht beirren und kaufen Sie Ihr Ticket am besten am Schalter oder noch besser im Voraus in einem lokalen Reisebüro. Die staatlichen Busse sind zwar billig, doch weder klimatisiert noch komfortabel und meist heillos überladen. Das Reisen in privaten Bussen ist sicherer und bequemer. Trotzdem verhindern gerade die vielen Schlaglöcher auf den Straßen Myanmars, dass man während einer Busfahrt wirklich zur Ruhe kommt. Da die Fahrten auch hier länger dauern, empfhielt es sich, ausreichend Proviant und Trinkwasser bereits im Vorfeld zu kaufen. Gegen die Kälte der meist auf Hochtouren laufenden Klimaanlagen schützt ein warmer Pullover.

    Die schnellste Verbindung von A nach B sind in Myanmar Inlandsflüge. Die meisten größeren und touristisch interessanten Orte sind über ein gut ausgebautes Flugnetz miteinander verbunden. Achten Sie allerdings unbedingt darauf, von welcher Fluggesellschaft die Flüge durchgeführt werden: Das Auswärtige Amt warnt ausdrücklich davor, die Verbindungen der staatlichen Myanma Airways zu nutzen; nicht damit zu verwechseln ist die international operierende private Gesellschaft Myanmar Airways International, welche als sicher gilt. Ebenso gelten Air Mandalay, Air Bagan und Asian Wings als zuverlässige Fluggesellschaften.

    Für einige Gebiete in Myanmar bestehen staatliche Reisebeschränkungen und es sind teilweise Reisegenehmigungen einzuholen. Erkundigen Sie sich am besten rechtzeitig bei der Botschaft von Myanmar.

    © Reisemeister GmbH
  • Klima & Reisezeit

    Das tropische Myanmar gliedert sich in drei Jahreszeiten: März, April und Mai sind durch eine heiße Trockenperiode gekennzeichnet, während von Juni bis September hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht und es viel regnet. Während der Monsunzeit kann es zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Wirbelstürmen kommen. Erst ab Mitte Oktober beginnt eine kühlere und trockenere Zeit. Von diesem Zeitpunkt bis etwa Februar ist somit die beste Reisezeit für Myanmar.

    Kleidung

    Leichte Sommerbekleidung reicht zumeist aus, doch sollte man für Touren ins Hochland eine wärmere Ausrüstung dabeihaben. Besonders wichtig ist lange und helle Kleidung zum Schutz vor Mückenstichen. Allgemein sollte man die landestypischen Sitten beachten und sich angemessen kleiden. Gerade beim Besuch von Tempelanlagen sollten Schultern und Knie immer bedeckt sein.

    © Reisemeister GmbH
  • Geld & Währung

    Die Währung in Myanmar ist der Kyat, der nur in Scheinen im Umlauf ist. Beachten Sie bitte, dass Kyats weder ins Land ein- noch ausgeführt werden dürfen. Über den aktuellen Wechselkurs zum Euro informieren Sie sich am besten schon vor Abreise. Der Währungstausch ist bei Banken am günstigsten. An der Straße oder auf Märkten zu wechseln ist nicht nur illegal, sondern sogar gefährlich und für den Tourist in der Regel nachteilig.

    Vor Ort lassen sich am besten Euroscheine sowie US- oder Singapur-Dollar wechseln. Diese dürfen weder schmutzig noch geknickt sein, sonst werden sie nicht angenommen. Achtung: Ältere US-Dollar Scheine, die vor 1996 ausgegeben wurden beziehungsweise ganz neue Scheine, deren Seriennummer mit CB beginnt, werden ebenfalls nicht gewechselt.

    Kreditkarten werden in Myanmar als Zahlmittel in der Regel nicht akzeptiert; neuerdings ist es möglich am Geldautomaten mit Kredit- oder EC-Karten Geld abzuheben. Die Automaten findet man in vielen Supermärkten, Hotels, Flughäfen und Touristenmärkten. Am häufigsten vertreten sind Automaten der myanmarischen C-B Bank. An den Bankautomaten werden nur Kreditkarten der Firmen Mastercard und Visa akzeptiert. Informieren Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrer Bank, ob Ihre EC-Karte (Maestro und Cirrus) ebenfalls in Myanmar einsetzbar ist. Die maximale Auszahlungssumme an den Automaten sind 900.000 Kyats, das entspricht in etwa 900 Euro.

    © Reisemeister GmbH

    Bezahlung in US-Dollar

    Reisemeister Tipp

    Einige Dienstleistungen und Angebote müssen in Myanmar von Ausländern immer in US-Dollar bezahlt werden. Dazu zählen zum Beispiel Inlandsflüge, Zugfahrscheine, Schiffs- und Fährtickets sowie die Eintrittskosten zu bestimmten Sehenswürdigkeiten. Sie sollten daher immer eine bestimmte Menge an US-Dollar zusätzlich zur Landeswährung mit sich führen.