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Nationalflagge Neuseeland

Neuseeland im Überlick

Staatsname:
Neuseeland
Hauptstadt:
Wellington
Staatsform:
Konstitutionelle Monarchie
Fläche:
270.000 km²
Bevölkerung:
4.4 Mio.
Sprachen:
Englisch, Maori
Religionen:
Anglikaner, Presbyterianer, Katholiken, andere
Währung:
Neuseeland-Dollar (NZD) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+64
Zeitzone:
NZ(S)T (UTC +12)
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Neuseeland-Urlaub Reisetipps: Reisezeit, Klima, Nachrichten

Regenwälder, gletscherbedeckte Hochgebirgsmassive, Vulkanlandschaften sowie atemberaubende Küstenlandschaften – Neuseeland ist ein Paradies für Naturliebhaber. Damit Sie Ihre Reise durch das Ende der Welt richtig genießen können, sollten Sie sich gut auf Ihren Urlaub vorbereiten. Dafür finden Sie hier Informationen zum Wetter, zu Steckdosen, zu Währung und Wechselkurs, zu Verkehrsregeln oder zu den Lebenshaltungskosten.

  • Feiertage & Feste

    In Neuseeland spielen die christlichen Feiertage wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten eine große Rolle. Daneben werden am 6. Februar der Nationalfeiertag Waitangi Day, am ersten Montag im Juni der Geburtstag der Queen sowie am vierten Montag im Oktober der Tag der Arbeit zelebriert. Fällt ein Feiertag auf das Wochenende, so wird der freie Tag am darauffolgenden Montag nachgeholt.

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    Rauchen

    In Neuseeland gibt es ein striktes Rauchverbot, das für alle öffentlichen Einrichtungen, Verkehrsmittel, Restaurants, Bars, Cafés und Kneipen ausnahmslos gilt. Zudem verfolgt die Regierung Pläne, wonach Tabak bis 2025 im Land ganz verboten werden soll. Verstöße gegen die aktuelle Gesetzeslage werden mit hohen Geldstrafen geahndet.

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    Strom

    Die Stromspannung in Neuseeland beträgt 230 Volt bei 50 Hertz und ist somit für europäische Geräte geeignet. Dennoch brauchen Sie einen Adapter für die dreipoligen Steckdosen; diesen bekommen Sie vor Ort in allen Elektronikmärkten.

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    Telefonieren & Internet

    Ihr Mobiltelefon können Sie in Neuseeland ganz normal benutzen. Erkundigen Sie sich aber vor der Abreise bei Ihrem Mobilfunkanbieter nach den Gebühren für Telefonieren, SMS schreiben und Daten-Roaming. Meist ist es günstiger, sich vor Ort eine Prepaid-Karte zu besorgen oder einen zeitlich befristeten Handyvertrag abzuschließen. Die preiswerteste Variante, vom neuseeländischen Festnetz aus nach Europa zu telefonieren, sind die sogenannten CallCards, die man in allen Kiosken und Tankstellen kaufen kann. Vor jedem Anruf muss man die Anschluss-, Karten- und PIN-Nummer eingeben. In Telefonzellen kann man günstige calling cards benutzen, die zum Beispiel in den dairies (kleine Gemischtwarenläden) angeboten werden.

    Computer mit Internetanschluss stehen in unzähligen Cafés, auf Campingplätzen, in i-sites (Visitor Information) und Hotels, besonders in touristischen Zentren, zur Verfügung. Landesweit kann man ebenfalls an vielen Orten auf WLAN-Hotspots zurückgreifen. In vielen öffentlichen Bibliotheken können Besucher für einen gewissen Zeitraum gratis an den stationären PCs surfen.

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    Trinkgeld

    Bis vor wenigen Jahren war Neuseeland ein »trinkgeldfreies« Land – bis der Tourismus diese Sitte mehr und mehr auch hier verbreitete. Heute geben Einheimische zwar immer noch selten Trinkgeld, Ausländer aber mittlerweile häufig. In der Praxis bedeutet das (zumindest im Restaurant): Waren Sie mit dem Service sehr zufrieden, zeigen Sie sich erkenntlich!

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    © Reisemeister GmbH
  • Autofahren

    Der wichtigste Verkehrsträger Neuseelands ist die Straße. Das Land auf zwei Inseln wird von rund 150 Kilometer Autobahn (rund um Auckland, Wellington und Christchurch) und circa 11.000 Kilometern der sogenannten State Highways erschlossen. Generell ist der Autoverkehr auf der Nordinsel dichter als im Süden. Die Straßen sind je nach Entfernung zum nächstgrößeren Ballungebiet unterschiedlich gut ausgebaut. Brückenübergänge sind oft nur einspurig, einige Streckenabschnitte sind nicht asphaltiert, viele Straßen sind trotz Zweispurigkeit sehr eng, gerade in höheren Lagen kurvenreich und dadurch sehr unübersichtlich. 

    Auf Straßen beziehungsweise Teilabschnitten, die als clearway ausgewiesen sind, darf auf keinen Fall gehalten werden (meist verbunden mit einer Zeitangabe) und LSZ (Limited Speed Zone) weist darauf hin, dass Sie Ihre Fahrweise beziehungsweise Geschwindigkeit den Umständen (starke Regenfälle, Kinder am Straßenrand etc.) anpassen müssen; meist gilt in solchen Fällen ein Tempolimit von 50 km/h. Bei Black Spot handelt es sich um einen besonders gefährlichen Straßenabschnitt.

    In Neuseeland gilt Linksverkehr, entsprechend befindet sich das Lenkrad im Auto rechts und auch als Fußgänger sollte man beim Überqueren der Straße zuerst nach rechts und dann nach links schauen. Verkehrsteilnehmer im Kreisverkehr haben Vorfahrt – und kommen natürlich auch von rechts! An Kreuzungen gelten zum Teil andere Vorfahrtsregelungen als in Deutschland; am besten informieren Sie sich vor Ort bei Automobilclubs oder Ihrer Mietwagenfirma darüber. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen innerorts bei 50 km/h und außerhalb, sofern nichts anderes ausgewiesen ist, bei 100 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille für alle über 20 Jahren, darunter gilt: Kein Alkohol am Steuer! Es herrscht Gurtpflicht. Telefonieren am Steuer ohne Freisprechanlage ist verboten.

    Neuseeländische Verkehrszeichen unterscheiden sich im Prinzip kaum von denen in Europa, es gibt allerdings einige Schilder mit besonderer Bedeutung. Hier die Infos:

    falling debris: Achtung, Steinschlag!
    free turn: Abbiegen an der Ampel auch bei »Rot« erlaubt
    give way: Vorfahrt achten
    greasy if wet: Rutschgefahr bei Nässe
    no exit: Sackgasse
    no U-turn: Wenden verboten
    passing lane: Überholspur
    peds Xing (pedestrians crossing): Fußgängerüberweg
    road narrows: schmales Straßenstück
    seal ends: Ende der asphaltierten Straße
    wandering stock: Viehherden, verunreinigte Fahrbahn
    tow away area: Hier wird abgeschleppt!

    Ein internationaler Führerschein ist zum Führen eines Kraftfahrzeugs in Neuseeland nicht notwendig – solange Sie sich nicht länger als 12 Monate im Land aufhalten. Ein Mietwagen eignet sicSoweit der Führerschein allerdings nicht auch in englischer Sprache ausgestellt ist, muss stets eine öffentlich beglaubigte englische Übersetzung mitgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie bei der New Zealand Transport Agency.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Da der Individualverkehr in Neuseeland weitaus wichtiger ist, gibt es kein sonderlich gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Am besten kommt man noch mit Bussen von A nach B. Die größeren Orte werden mittels Linien- oder Fernbussen erschlossen. Tickets kauft man am besten online, so lässt sich oft noch der ein oder andere Euro sparen. Es gibt verschiedene Anbieter; vergleichen Sie dehalb am besten im Vorfeld Preise und Komfort der einzelnen Busgesellschaften.

    Einige Verbindungen zwischen den größeren Städten werden auch von der neuseeländischen Eisenbahn bedient. Besonders von und nach Wellington, Auckland und Christchurch fahren regelmäßig Züge. Beliebt sind auch die vielerorts anzutreffenden, historischen Dampflokomotivzüge, die auf kurzen Strecken vorwiegend Touristen transportieren.

    Aufgrund seiner Lage auf zwei Inseln sind auch Inlandsflugverbindungen in Neuseeland wichtig. Das Land zählt zu den Staaten mit den meisten Flughäfen pro Kopf weltweit. Fast alle größeren Städte verfügen über mindestens eine Non-Stop-Verbindungen nach Wellington, Auckland oder Christchurch. Tickets kauft man am besten online und so früh wie möglich, wenn die Verfügbarkeit noch hoch und die Preise niedrig sind.

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  • Klima

    Das Klima in Neuseeland ist zweigeteilt: Die Südinsel und einige Teile der Nordinsel liegen im gemäßigten Bereich, in den nördlichen Teilen der Nordinsel ist das Klima dagegen subtropisch. Anders ausgedrückt: Je weiter nördlich man kommt, desto wärmer wird es.

    Charakteristisch für das Wetter auf der Südinsel ist die unterschiedliche Niederschlagsverteilung: Die massiven Bergkette der "südlichen Alpen" trennt die regenreiche West- von der trockeneren Ostküste. Das Gebirge fungiert als natürliches Hindernis für die vom Westwind angetriebenen Wolken, die sich an der Westküste abregnen. Die Südküste steht dagegen unter dem Einfluss der kalten Luft, die von der Antarktis kommend ungehindert bis nach Neuseeland kommt. Hier fallen ebenfalls hohe Niederschlagsmengen. Die Nordseite der Südinsel zählt zu den sonnigsten Regionen des ganzen Landes.

    An der Südküste der Nordinsel ist es generell sehr windig, da hier die unterschiedlichen Windströmungen zwischen den beiden Landesteilen kanalisiert werden. Wellington ist daher auch als "windy city" bekannt. Im Osten der Nordinsel ist es ganzjährig sehr sonnig und angenehm warm, auf der Westseite fehlt der Föhneffekt, wodurch es meist etwas feuchter und kühler ist. Im Norden der Insel kann das Thermometer im Hochsommer auf 35° Celsius steigen, im Winter gibt es selten Frost.

    Da das Land südlich des Äquators liegt, sind die Jahreszeiten in Neuseeland genau entgegengesetzt zu den unseren. Der Frühling beginnt meist Ende September und wird vom neuseeländischen Sommer ab Ende November abgelöst. Von Januar bis Februar ist Hochsommer und somit werden die Tage länger. Ende April beginnt dann der Herbst, ab Juni herrscht Winter. Von Juli bis September kann man auf den zum Teil über 3.500 Meter hohen Bergen ausgezeichnet Skifahren. Einem neuseeländischen Sprichwort zufolge kann es durchaus vorkommen, "vier Jahreszeiten an einem Tag" zu erleben.

    Kleidung

    Das Wetter in Neuseeland ist wechselhaft und Reisende, die sich in mehreren unterschiedlichen Landesteilen aufhalten wollen, sollten für alle Fälle vorbereitet sein: Leichte Baumwollkleidung ist für den Sommer im Norden der Nordinsel bestens geeignet, je weiter südlich man sich bewegt, desto wärmer sollte die Kleidung sein. Da man in Neuseeland durchaus "alle vier Jahreszeiten an einem Tag" erleben kann, hat sich das Zwiebel-Prinzip mit mehreren Kleidungsschichten übereinander bewährt.

    Denken Sie außerdem an eine Regenjacke sowie bei Ausflügen ins Bergland an trittsicheres Schuhwerk und gegebenenfalls alpine Ausrüstung. Wer viel wandern möchte, der sollte unbedingt auch Wanderschuhe und wetterfeste Oberbekleidung einpacken.

    Reisezeit

    Je nach Region ist gibt es unterschiedliche Ideal-Reisezeiten für Neuseeland. Für einen Bade- und Strandurlaub eignet sich die Nordinsel besonders im Hochsommer zwischen Ende Dezember und Februar. Wanderer schätzen die frühlingshaften, angenehmen Temperaturen im Oktober und November. Aber auch die Wintermonate in Neuseeland haben ihren Reiz, bieten sich doch zwischen Juni und September die bis zu 3.700 Meter hohen Berge zum Skifahren und Snowboarden an.

    Pauschalreisen wie auch Last Minute Reisen sind möglich. Die Kosten und Angebote für einen Flug mit und ohne Hotel für Familie und Kind (bis 16 Jahre) können von Deutschland aus können varieren. Eine eigene Anreise ist aufgrund der Entfernung fast unmöglich. Besonders zu empfehlen sind Rundreisen, egal, ob auf eigene Faust oder mit einer Gruppe. Die Entfernungen auf den Inseln sind relativ klein und schon auf kurze Distanzen, wechselt die Szenerie von Bergen zu Strand zu tropischem Regenwald.

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  • Geld & Währung

    Die neuseeländische Währung ist der Neuseeland-Dollar. Banknoten sind im Wert von 5, 10, 20, 50 und 100 Neuseeland-Dollar im Umlauf. Münzen gibt es zu 1 und 2 Dollar sowie zu 10, 20 und 50 Cent. 100 Cent entsprechen 1 NZ-Dollar.

    Bei der Ein- und Ausfuhr von ausländischen Währungen gibt es keine Restriktionen. Wer allerdings die einheimische Währung im Wert von mehr als 10.000 NZ-Dollar bar nach Neuseeland ein- oder ausführt, der muss einen sogenannten „Border Cash Report“ ausfüllen. Der Welcheskurs des Neuseeland-Dollar zum Euro unterliegt großen Schwankungen; am besten informieren Sie sich rechtzeitig über den aktuellen Umrechnungskurs. Der Geldwechsel ist bei Banken, größeren Hotels oder Wechselstuben problemlos möglich.

    Die Bezahlung mittels Kreditkarte (vor allem M,0aster-/Eurocard und Visa) ist in Neuseeland weit verbreitet, auch an Tankstellen und häufig in Supermärkten. Weiterer Vorteil: Sie machen das Hinterlegen von Kautionen bei Mietwagenfirmen überflüssig. Die Kreditkarte ist daher als Zahlungsmittel für Reisende eine gute Alternative.

    Mit der EC-Karte können Sie an vielen Automaten mit dem Maestro- oder Cirrus-Zeichen Bargeld abheben; meist ist dies kostengünstiger als mit der Kreditkarte. Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit Traveller-Checks (Euro oder US-Dollar) gut beraten, beim Einlösen in Banken fallen zum Teil jedoch hohe Gebühren an.

    Die Lebenshaltungskosten in Neuseeland sind etwas geringer als in Mitteleuropa. Teuer sind meist Ausflüge und Eintrittspreise. Bei einem vierwöchigen Aufenthalt sollte man dafür circa 1.400 NZ-Dollar pro Person kalkulieren.

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