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Nationalflagge Österreich

Österreich im Überblick

Staatsname:
Österreich
Hauptstadt:
Wien
Staatsform:
Bundesrepublik
Fläche:
84.000 km²
Bevölkerung:
8,2 Mio.
Sprachen:
Deutsch
Religionen:
74% Katholisch, 12% Konfessionslos
Währung:
Euro (EUR)
Vorwahl:
+43
Zeitzone:
ME(S)Z

Studieren in der Alpenrepublik

Infos für Dein Studium in Österreich

Nicht ohne Grund ist Österreich das beliebteste Zielland für Deutsche, die im Ausland studieren möchten: Viele Studiengänge sind in Österreich zulassungsfrei und kostenfrei, es gibt keine Sprachbarriere und letzlich wären da noch die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Mit den Alpen direkt vor der Haustür kann man hier immer was erleben. Wenn Du dich auch für ein Studium in der Alpenrepublik informierst, kannst Du Dich hier über die Planung und Organisation Deines Auslandsaufenthaltes informieren.

  • Vorteile

    Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind aktuell mehr als 30.000 Deutsche in Österreich immatrikuliert – damit ist die Alpenrepublik das bei deutschen Studierenden beliebteste Land für ein Auslandssemester oder -studium. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass das österreiche Studiensystem dem deutschen sehr ähnlich ist. Die meisten Studiengänge sind, wie bei uns auch, genormt nach Bachelor- und Masterabschlüssen. Aber auch die inhaltliche und strukturelle Zusammensetzung der Studiengänge ist in Österreich identisch oder zumindest vergleichbar mit der in Deutschland. Das macht es für ausländische Studenten einfacher, ihre Studienleistungen an der Heimat-Uni anrechnen zu lassen.

    Darüber hinaus sind die meisten Studiengänge in Österreich nicht zulassungsbeschränkt – jedenfalls theoretisch. Die weitgehende Zulassungsfreiheit hat in den vergangenen Jahren zu einem Ansturm auf die österreichischen Hochschulen geführt, auch und vor allem aus dem Ausland. Einige Unis haben daraufhin individuelle Aufnahmehürden eingeführt, zum Beispiel Eignungstests, Notenschnitte oder Vorstellungsgespräche. Diese gibt es hauptsächlich für besonders beliebte Studiengänge wie Medizin, Psychologie und Kommunikationswissenschaften. Dennoch ist es in der Regel einfacher, in Österreich einen Studienplatz zu bekommen, als in Deutschland. Weiterer Pluspunkt der österreichischen Hochschulen: An den meisten werden keine Studiengebühren erhoben.

    Die Alpenrepublik ist auch deswegen so beliebt bei deutschen Studenten, da es keine Sprachbarriere gibt, die ein Studium unnötig verkomplizieren würden. Zwar klingt das gesprochene Deutsch in Österreich sicherlich anders als bei uns, dennoch sollte es nirgends zu ernsthaften Verständigungsschwierigkeiten kommen.

    Nicht zuletzt sind es auch die "weichen Standortfaktoren", mit denen Österreich punkten kann: Eine reizvolle Landschaft mit glasklaren Seen, spektakulären Bergen und bis zu 2.000 Sonnenstunden jährlich, eine lebendige Kultur mit zahlreichen Traditionen und Brauchtum, sowie das leckere österreichische Essen tragen zum einladenen Gesamteindruck der Alpenrepublik bei.

     

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    Österreichisches Hochschulsystem

    Das österreichische Hochschulsystem ist dem deutschen sehr ähnlich. Die meisten Studiengänge sind unterteilt in zwei Ausbildungsabschnitte: Bachelor (dauert in der Regel drei Jahre) und Master (dauert in der Regel zwei Jahre). Auch bei den Lehramtsstudiengängen findet aktuell eine Umstellung auf das Bachelor/ Master-System statt. Einige wenige Studiengänge (zum Beispiel Zahnmedizin) schließen allerdings nach wie vor mit einem Diplom ab.

    Neben zahlreichen staatlichen Einrichtungen gibt es auch einige private Institute, deren Träger zum Beispiel Kirchen oder Unternehmen sind. Die meisten Universitäten bieten eine große Bandbreite an unterschiedlichen Studiengängen an, manche haben sich auf eine bestimmte Bildungsrichtung (zum Beispiel Wirtschaft) spezialisiert. Medizin wird in Österreich in der Regel an speziellen, eigenständigen Hochschulen gelehrt.

    Semesterbeginn in Österreich ist am 1. Oktober für das Winter- und am 1. März für das Sommersemester.

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    Studentenvisum

    Wenn Du als Deutscher in Österreich studieren möchtest, brauchst Du kein Visum.

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    Gesundheitscheck & Impfungen

    Bevor Du Dein Studium in Österreich aufnimmst, solltest Du Deinen aktuellen Impfstatus überprüfen lassen. Zusätzlich zum Standard-Impfschutz gemäß des Robert-Koch-Instituts empfiehlt das Auswärtige Amt eine Impfung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), da in einigen, vor allem gewässernahen, Gebieten das Infektionsrisiko sehr hoch ist. Sprich dazu am besten auch noch einmal mit Deinem Hausarzt, er kann Dich individuell beraten.

    Versicherungen

    Wenn Du in Deutschland gesetzlich krankenversichert bist, so kannst Du mit Deiner Krankenkassenkarte auch in Österreich zum Arzt gehen und erhältst dort eine kostenlose Behandlung. Achtung: Willst oder musst Du in einer Privatklinik oder -arztpraxis behandelt werden, so werden die Kosten hierfür nicht übernommen. Auch medizinische Zusatzleistungen wie zum Beispiel ein Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall sind über die gesetzliche Krankenversicherung nicht abgedeckt.

    Die meisten Unis in Österreich empfehlen ihren ausländischen Gästen daher, für ihren Aufenthalt eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Damit bist Du rundum geschützt und stehst im Notfall nicht vor dem finanziellen Ruin. Tipp: Für Studenten gibt es meist besonders günstige Tarife.

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    Organisation

    Als erstes solltest Du recherchieren, welche österreichischen Städte über eine Fachhochschule oder Universitäten verfügen und welche Studiengänge dort angeboten werden. Sofern Du  Dich für ein Vollstudium in Österreich entschieden hast, ist es wichtig, gleich auch auf die Einschreibeformalitäten für ausländische Studierende zu achten. Wenn Du nur für ein oder mehrere Semester in der Alpenrepublik interessierst, solltest Du bei Deiner Heimat-Uni nachfragen, ob und welche Kooperationen mit österreichischen Hochschulen es gibt – das vereinfacht die Organisation oft. Mit dieser Recherche solltest Du im Idealfall mindestens ein bis eineinhalb Jahre vor dem geplanten Semesterstart beginnen.

    Hast Du Dich für eine Universität entschieden, solltest Du damit beginnen, alle für eine Bewerbung beziehungsweise Immatrikulation benötigten Unterlagen zusammenzustellen. Je nachdem, ob Du Dich auf eigene Faust bewirbst,  über eine Hochschulkooperation oder ein Austauschprogramm ins Ausland gehst, werden unterschiedliche Dokumente benötigt. Sprich dazu am besten mit Deiner Ziel- und/ oder Heimat-Uni, sowie mit den zuständigen Mitarbeitern im Erasmus-Büro oder International Office. Achte dabei unbedingt darauf, welche Bewerbungsfristen für Deinen Antrag gelten! Unter Umständen kann es sein, dass Du zum Beispiel ein Empfehlungsschreiben von einem Deiner Dozenten brauchst – letztere haben oft sehr viel zu tun und demenstprechend dauert es länger, bis man solch ein Schreiben dann tatsächlich in der Hand hält. Damit Du beim Zusammenstellen Deiner Bewerbungsunterlagen nicht in Zeitnot gerätst, solltest Du dafür mindestens sechs bis acht Wochen einplanen.

    Je nachdem, an welcher Universität und für welchen Studiengang Du Dich beworben hast, kann es mehrere Wochen dauern, bis Du ein Feedback auf Deine Bewerbung erhältst. Bei universitären Austausch- oder Förderprogrammen geht es manchmal schneller. Sobald Du eine Zusage erhalten hast, kannst Du Dich individuell auf Deine zukünftige Studienstadt und Hochschule vorbereiten.

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