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Reiseapotheke: Die umfassende Checkliste für Ihren Urlaub

Wer verreist, sollte nicht nur überlegen, welche Kleidung er einpackt, sondern auch an seine gesundheitliche Versorgung denken. Zu jeder Reise gehört eine gute Reiseapotheke. So können Sie kleine Wunden selbst versorgen und haben bei leichten Beschwerden gleich das richtige Medikament zur Hand. Ihre Reiseapotheke sollten Sie je nach Reiseziel, Aufenthaltsdauer, Reisestil, Reisezeit und den eigenen Bedürfnissen individuell zusammenstellen. Wir helfen Ihnen dabei mit wertvollen Tipps und Hinweisen. So können Sie Ihren Urlaub sicher genießen.

  • Basiswissen

    Die Mitnahme einer Reiseapotheke ist bei allen Reisen, ob nah oder fern, zu empfehlen. Mit Hilfe einer Grundausstattung an Medikamenten und Verbandmittel können Sie sich gegen häufige Urlaubserkrankungen wappnen. Am besten nutzen Sie eine wasserabweisende und isolierende Tasche für Ihre Reiseapotheke. Die meisten Medikamente müssen bei Temperaturen unter 25 Grad gelagert werden; eine Isoliertasche stellt sicher, dass auch im Sommer bei heißen Temperaturen alle Wirkstoffe in den Medikamenten aktiv bleiben. Im Hotelzimmer packen Sie die Medikamente am besten aus Ihrem Reisegepäck aus und lagern Sie im Kühlschrank. Bei Autofahrten ist die Reiseapotheke unter dem Beifahrersitz gut aufgehoben. An heißen Tagen können Sie zusätzlich noch einen Kühlakku in Ihre Medikamententasche legen, um eine ausreichende Kühlung sicherzustellen. Um zu vermeiden, dass zerbrechliche Flüssigkeiten in ihrer Reiseapotheke während des Fluges auslaufen oder Ihr Gepäck mitsamt Reiseapotheke das Reiseziel erst nach Ihnen erreicht, sollten Sie Medikamente bei Flügen immer im Handgepäck transportieren.

    Ihre Reiseapotheke sollten Sie am besten schon einige Zeit vor der Reise zusammenstellen. So können Sie Medikamente auswählen, bei denen Sie sicher sind, dass Sie diese gut vertragen. Vor allem im außereuropäischen Ausland sind außerdem zahlreiche Medikamentenfälschungen im Umlauf. Den unwissentlichen Kauf dieser können Sie mit einer gut vorbereiteten Reiseapotheke ebenfalls sicher vermeiden. Vor der Abfahrt sollten Sie bei allen Medikamenten, Salben und Flüssigkeiten das Verfallsdatum überprüfen. Achtung: Bei Flüssigkeiten und Salben gilt das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum meist nur für ungeöffnete Packungen.

    Nehmen Sie in jedem Fall den Beipackzettel zu Ihren Medikamenten in der Reiseapotheke mit. Ein guter Trick, um diese platzsparend und sicher zu verstauen ist, die Zettel mit einem Tacker am Tablettenblister zu befestigen. So haben Sie im Falle von Nebenwirkungen oder Fragen zur Einnahme stets die richtige Packungsbeilage zur Hand.

    Einige Medikamente, zum Beispiel Kontrazeptiva, müssen nach einem bestimmten Einnahmerhytmus immer zur selben Uhrzeit genommen werden. Informieren Sie sich im Voraus Ihrer Reise, wie groß die Zeitverschiebung sein wird, um eine korrekte Einnahme und damit verbundene Wirksamkeit des Medikaments zu gewährleisten.

    Benötigen Sie stark wirksame Medikamente oder solche, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, prüfen Sie vor dem Antritt der Reise, ob eine Einfuhr in ihr Zielland erlaubt ist. In jedem Fall sollten Sie eine mehrsprachige (mindestens Deutsch und Englisch) Erklärung Ihres Arztes mitführen, die die medizinisch notwendige Einnahme des Medikaments erklärt. Diese Vollmacht sollte auch Angaben über Tages- oder Einzeldosen enthalten. Die Erklärung muss außerdem von Ihrem zuständigen Gesundheitsamt beglaubigt werden.

    Im Notfall oder wenn Sie sich über Ihre Beschwerden unsicher sind, sollten Sie selbstverständlich auch im Ausland einen Arzt aufsuchen. Eine gute Auslandskrankenversicherung schützt Sie auf Reisen vor hohen Kosten, die aus einer medizinischen Behandlung entstehen.

    Einfuhrbestimmungen für Medikamente

    Reisemeister Tipp

    Prüfen Sie vor der Abreise auf unseren reiseZiel-Seiten, welche Medikamente Sie unbegrenzt in Ihr Zielland einführen dürfen und ob Sie Bestandteile Ihrer Reiseapotheke beim Zoll deklarieren müssen.

  • Basismedikamente für Ihre Reiseapotheke

    • Schmerz- und Fiebermedikament


      Ein gut verträgliches Schmerz- und Fiebermedikament gehört in jede Reisetasche. Nehmen Sie ein Präparat wie Ibuprofen oder Paracetamol mit und verzichten Sie auf Zäpfchen, die bei hohen Temperaturen schmelzen und somit unbrauchbar werden.

    • Mittel gegen allergische Reaktionen


      Vor allem im Sommer kann es auf Grund von Pollenflug oder Insektenstichen zu allergischen Reaktionen kommen. Tabletten mit dem Wirkstoff Cetirizin oder Loratadin sorgen für schnelle Abhilfe.

    • Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen


      Ob unbekanntes Essen oder Reisekrankheit – Übelkeit und Erbrechen können Ihre Urlaubsfreude schnell trüben. Ein vom Arzt verschriebenes Mittel mit dem Wirkstoff Metoclopramid oder Reisetabletten, die Dimenhydrinat enthalten, können Ihre Beschwerden rasch lindern.

    • Mittel gegen Durchfall


      Durchfallerkrankungen gehören zu den häufigsten Reisebeschwerden. Der Wirkstoff Loperamid unterdrückt die Darmtätigkeit und hilft im Notfall schnell, darf allerdings nur kurzzeitig und nicht bei blutigem Stuhl angewendet werden. Weiterhin sollten Sie eine anrührbare Elektrolyt-Mischung mitnehmen, die den Flüssigkeitsverlust im Bedarfsfall ausgleicht.

    • Nasenspray


      Ein abschwellendes Nasenspray kann bei festsitzendem Schnupfen helfen und den Druckausgleich bei Flugreisen erleichtert. Es sollte deswegen bei Fern- und Flugreisen auf keinen Fall fehlen.

    • Mittel gegen Halsschmerzen


      Halsschmerztabletten mit desinfizierender Wirkung können die ersten Symptome von Husten oder einem rauen Hals lindern. In warmen Ländern ist die Gefahr von Halsentzündungen auf Grund der Kälte von Klimaanlagen besonders hoch.

    • Augentropfen


      Trockene oder gereizte Augen treten vor allem bei Pollenflug oder Aufenthalt in klimatisierten Räumen auf. Befeuchtende oder entzündungshemmende Augentropfen können auch Bindehautentzündungen vorbeugen, die durch Staub, Wind oder Licht ausgelöst werden.

    • Breitbandantibiotikum


      Ein sogenanntes Breitbandantibiotikum ist ein Antibiotikum, welches gegen viele bakterielle Erreger gleichzeitig hilft. Bei Fernreisen kann es bei akuten Fällen gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden. Antibiotika sind verschreibungspflichtig und dürfen nur wenn es unbedingt nötig ist, eingenommen werden, um Resistenzen vorzubeugen. Sprechen Sie am besten vor der Reise mit Ihrem Hausarzt, ob er eine Mitnahme für Ihr Reiseziel für nötig hält.

    • Sonnenschutz


      Eine Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist wichtig, um Hauterkrankungen vorzubeugen. Gerade bei Urlaubsreisen im Sommer oder Skireisen im Winter gehört ein Sonnenschutzmittel in jedes Reisegepäck.

    • Desinfektionsmittel


      Ein Mittel zur Wunddesinfektion sollte in keiner Reiseapotheke fehlen. Bewährt haben sich Desinfektionsmittel mit dem Wirkstoff Octeninidin oder Povidon-Iod.

  • Medizinische Basisutensilien für Ihre Reiseapotheke

    • Schere


      Eine Schere gehört zur Grundausstattung in jedem Erste-Hilfe-Set. Bei Flugreisen sollten Sie daran denken, dass Sie Scheren nur im aufgegebenen Reisegepäck und nicht im Handgepäck transportieren dürfen.

    • Pflaster


      Am besten packen Sie in Ihre Reiseapotheke eine kleine Auswahl verschiedener Pflastergrößen. Auch eine Pflasterrolle kann praktisch sein, so können Sie je nach Größe der Wunde das passende Pflaster selbst zuschneiden.

    • Kompressen


      Am besten packen Sie in Ihre Reiseapotheke eine kleine Auswahl verschiedener Pflastergrößen. Auch eine Pflasterrolle kann praktisch sein, so können Sie je nach Größe der Wunde das passende Pflaster selbst zuschneiden.

    • Mullbinden


      Bei Verstauchungen oder kleinen Verletzungen können Sie mit Hilfe von Mullbinden schnell einen Verband oder eine provisorische Bandage anlegen.

    • Einmalhandschuhe


      Bei der Versorgung von offenen Wunden können Sie mit Hilfe von Einmalhandschuhen Blutkontakt meiden und so möglichen Infektionen vorbeugen.

    • Fieberthermometer


      Fieber ist ein wichtiges Warnzeichen des Körpers und oft Hinweis auf eine Erkrankung. Damit Sie entsprechende Symptome richtig deuten können, empfiehlt sich die Mitnahme eines Fieberthermometers. Fieberthermometer aus Glas sind zerbrechlich. Ein digitales Thermometer ist deswegen auf Reisen praktischer.

    • Pinzette


      Mit einer Pinzette können Sie kleine Splitter oder festgebissene Zecken aus der Haut entfernen.

  • Spezielle Medikamente und Utensilien für Ihren Aktivurlaub

    • Plastikbeutel


      Ein seperater, verschließbarer Plastikbeutel ist praktisch für Medikamente oder Utensilien, die Sie auf einen Ausflug mitnehmen möchten. In einer Plastiktüte sind diese vor Wasser Staub und Sand geschützt.

    • Zeckenzange


      Mit einer Zeckenzange können Sie am Körper festgebissene Zecken schnell und sicher entfernen.

    • Wasserfeste Sonnenschutzcreme


      Bei Aktivsport ist eine wasserfeste Sonnenschutzcreme essenziell. Das Sonnenbrandrisiko ist bei Aktivitäten im Freien besonders hoch. Eine wasserfeste Creme ist Pflicht, denn Körperschweiß kann normales Sonnenschutzmittel schnell auflösen. In Folge geht die Schutzwirkung verloren.

    • Cool-Pack


      Cool-Packs sind eine Art Kühlakku, die durch eine chemische Reaktion ihre Kältewirkung entfalten. Im Gegensatz zu normalen Kühlakkus müssen sie nicht im Tiefkühlschrank heruntergekühlt werden, sondern sind sofort einsatzbereit. Aus diesem Grund sind sie besonders bei sportlichen Aktivitäten in der Wildnis unverzichtbar.

    • Ohrentropfen


      Eine beliebte Aktivität für Fernreisen sind Tauchausflüge zu farbigen Riffen und bunten Fischen. Zu Beginn des Tauchurlaubs klagen viele Reisende über Ohrenschmerzen, die aus Druckunterschieden bei Tauchgängen resultieren. Ohrentropfen lindern diese Symptome.

    • Eisspray


      Eisspray dient zur schnellen Kühlung und Schmerzlinderung bei Sportverletzungen. Es hilft Schwellungen vorzubeugen und sollte deswegen Grundbestandteil der Reiseapotheke für einen Aktivurlaub sein.

    • Blasenpflaster


      Blasenpflaster können eine wahre Wohltat nach langen Wanderungen oder ausgedehnten Stadttouren sein. Mit Blasenpflastern in Ihrer Reiseapotheke schützen Sie die wunden Stellen vor Infektionen und beugen einer weiteren Reizung vor.

    • Schmerzgel


      Ein Schmerzgel mit dem Wirkstoff Diclofenac hilft bei Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen und Verspannungen. Es bekämpft den Schmerz und kann die Entzündung lindern.

    • Wund- und Heilsalbe


      Bei kleinen Wunden wie Kratzern oder Schnitten hilft eine Wund- und Heilsalbe die Regeneration der Haut zu beschleunigen. Das Anwendungsgebiet ist breit, deswegen sollte eine solche Salbe in Ihrer Reiseapotheke nicht fehlen.

  • Spezielle Medikamente und Utensilien für Ihre Fernreise

    • Schmerz- und Fiebermedikament


      Für eine Reise in die Tropen sollten Sie auf ein Schmerzmedikament, welches den blutverdünnenden Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) oder Diclofenac enthält, verzichten. Im Falle einer Ansteckung mit einem zu Blutungen führendem hämorrhagischem Fieber wie zum Beispiel Dengue, können Blutverdünner lebensgefährlich werden. Greifen Sie stattdessen lieber auf Ibuprofen oder Paracetamol zurück.

    • Kühltasche


      Bei einer Fernreise in die warmen Tropen oder ein Wüstengebiet, sollten Sie Ihre Reiseapotheke in einer Kühltasche verstauen. So können Sie auch bei längeren Ausflügen, Wanderungen oder Expeditionen eine ausreichende Kühlung ihrer Medikamente garantieren.

    • Insektenrepellent


      Auch die Benutzung eines Insektenschutzmittels trägt zu einer sicheren Expositionsprophylaxe bei. Als wirksam gegen Mücken, die Krankheiten wie Malaria oder Dengue verbreiten, haben sich Repellents bewiesen, die die Wirkstoffe DEET oder Icaridin enthalten.

    • Elektrolytmischung


      „Montezumas Rache“ erwischt besonders häufig Reisende, die auf Fernreisen in Kontakt mit neuen Lebensmitteln oder unreinem Wasser kommen. Eine Elektrolyt-Mischung, die bei Bedarf zu einer Lösung angerührt werden kann, hilft, den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt bei Durchfallerkrankungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

    • Handdesinfektionsmittel


      Mit Hilfe eines Handdesinfektionsmittels können Sie auf Fernreisen wirksam die Ansteckung mit Krankheitserregern verhindern. Besonders vor und nach dem Essen ist die Desinfektion der Hände wichtig.

    • Trinkwasserdesinfektionsmittel


      Reisen Sie in ferne Länder, in denen Sie keinen Zugang zu unbedenklichem Trinkwasser haben, können spezielle Tabletten, mit denen man Wasser desinfizieren kann, hilfreich sein. So verhindern sie die Ansteckung mit Krankheitserregern, die durch kontaminiertes Trinkwasser übertragen werden.

    • Sterile Einmalspritzen und Kanülen


      In vielen Schwellen- und Entwicklungsländern ist die medizinische Versorgung schlecht. In Krankenhäusern und Arztpraxen in entlegenen Gegenden kann es an sterilen Spritzen und Kanülen mangeln oder die Sterilisation ungenügend sein. Falls eine medizinische Behandlung durch einen Arzt nötig wird, kann durch die Verwendung eigener steriler Spritzen und Kanülen eine Infektion mit HIV oder Hepatitis verhindert werden.

    • Ärztlich verordnetes Malariamedikament


      Bei der Reise in einige Länder wird die Einnahme einer Malariaprophylaxe empfohlen. Lassen Sie sich von einem Reisemediziner bezüglich Ihres Reiseziels individuell beraten.

    • Fieberthermometer


      In Tropenländern kommt dem Fieberthermometer eine besondere Bedeutung zu. Eines der ersten Symptome der lebensgefährlichen Malaria ist eine erhöhte Körpertemperatur. Wenn Sie ein digitales Fieberthermometer dabei haben, können Sie ihre Körpertemperatur schnell feststellen und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen.

    • Antiseptische Wundcreme


      Wunden infizieren sich bei hohen Temperaturen besonders rasch. Sobald eine Wunde nicht mehr blutet oder nässt, sollten Sie eine antiseptische Creme auftragen, um das Eindringen von Krankheitserregern zu verhindern.