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Naturkatastrophen: So verhalten Sie sich richtig

Naturkatastrophen treten meist plötzlich und unvorhersehbar auf. Deswegen kann Sie ein Naturereignis auch auf einer Urlaubsreise treffen. Bei einer Reise in seismisch aktive Gebiete oder Länder, die regelmäßig von Wetterphänomenen wie Hurrikans oder Monsunregen betroffen sind, sollten Sie sich schon vor dem Antritt der Reise über das Verhalten im Falle eines solchen Ereignisses informieren. Wenn die Natur Ihr Reiseziel heimsucht, hat Ihre Sicherheit die höchste Priorität. Hier erfahren Sie, wie Sie sich im Katastrophenfall am besten schützen.

  • Erdbeben

    Erdbeben kommen völlig überraschend und haben oft eine zerstörerische Kraft. Die Erdkruste ist nicht fest verankert; stattdessen besteht sie aus mehreren Platten, die sich ständig bewegen. Wird der Druck an den Stellen, wo zwei Platten aufeinander treffen zu groß, bricht die Kruste ruckartig. Diese Bewegung empfinden wir als Erdbeben. Da diese Kräfteentladungen zwischen den Kontinentalplatten plötzlich auftauchen, können Erdbeben nicht verlässlich hervorgesagt werden. Die meisten Erdbeben sind für Menschen nicht spürbar. Einige sind wiederum so stark, dass sie die komplette Infrastruktur zum Erliegen bringen.

    Die zerstörerischen Folgen eines Erdbebens können nur durch vorbeugende Maßnahmen reduziert werden. Dazu gehört das erdbebensichere Bauen, die sichere Verschraubung von allen Einrichtungsgegenständen und die Aufbewahrung zerbrechlicher und schwerer Gegenstände in unteren Regalen.

    Falls Sie Erschütterungen spüren, sollten Sie Ruhe bewahren. Suchen Sie Schutz unter einem schweren Möbelstück (zum Beispiel Tisch), welches Sie vor herabfallenden Gegenständen schützt. Alternativ können Sie sich auch unter einen stabilen Türrahmen stellen. Ist all das nicht möglich, legen Sie sich nahe einer tragenden Innenwand auf den Boden und schützen Sie Ihren Kopf und das Gesicht mit Ihren Armen. Befinden Sie sich im Freien, sollten Sie so schnell wie möglich einen freien Platz aufsuchen. Bleiben Sie dort, bis die Erschütterungen wieder abgeklungen sind. Wenn Sie ein Erdbeben spüren und im Auto sitzen, sollten Sie dieses am besten an einen Straßenrand steuern, der entfernt von Gebäuden, Bäumen und Versorgungsleitungen ist. Bei einem Erdbeben sollten Sie wegen der erhöhten Einsturzgefahr keine Brücken oder Unterführungen befahren.

    Falls Sie sich an einer flachen Küste befinden, während sie ein Erdbeben spüren, sollten Sie sich nach Abklingen der Erschütterungen ins Landesinnere begeben, da die Gefahr eines durch das Erdbeben ausgelösten Tsunamis besteht.

  • Tsunami

    „Tsunami“ ist ein japanisches Wort und bedeutet übersetzt in etwa „große Welle im Hafen“ oder „Hochwasser“. Ein Tsunami ist eine große Flutwelle, die meist durch ein Unterwasserbeben ausgelöst wird. Wird der Meeresboden durch die Plattenverschiebung angehoben oder abgesenkt, werden riesige Wassermassen verdrängt. Infolgedessen breiten sich Flutwellen kreisförmig um das Epizentrum des Bebens aus. Die Besonderheit eines Tsunami ist die spezielle Wellenform. Der Abstand zweier Wellenkämme kann bis zu 300 Kilometer betragen. Die Tsunamiwellen sind daher sehr lang und werden auf dem offenen Meer kaum bemerkt. Richtig gefährlich wird die Tsunamiwelle erst, wenn das Meer flacher wird und eine Welle dadurch abgebremst wird. Sie türmt sich dann beim Auftreffen auf das Land bis zu 30 Meter hoch auf. Wenn vor dem Wellenberg ein Wellental auf das Ufer trifft, zieht sich das Wasser in Ufernähe mit einem großen Sog in das Meer zurück. Der Meeresboden wird über eine große Fläche hinweg trocken gelegt.

    Machen Sie beim Urlaub am Strand die Entdeckung, dass sich das Meer plötzlich zurückzieht, ist dies ein Indikator für eine sich nähernde Tsunamiwelle. Sie sollten dann so schnell wie möglich an einen höher gelegenen Ort flüchten. Beachten Sie außerdem, dass ein Tsunami faktisch nicht nur aus einer Welle besteht. Auf eine erste große Welle können noch viele weitere folgen. Deswegen sollten Sie an Ihrem Schutzort so lange bleiben, bis die örtlichen Behörden eine eindeutige Entwarnung gegeben haben.

    Nach den verheerenden Tsunami-Katastrophen 2004 und 2011 in Asien haben zahlreiche Staaten Tsunami-Frühwarnsysteme installiert. Diese messen seismische Aktivität auf dem Meeresboden. Durch verschiedene Computerberechnungen und die Analyse eines Expertenteams wird dann das Tsunami-Risiko bestimmt und gegebenenfalls eine Warnung ausgeben. Diese Warnmeldungen werden über örtliche Radiostationen oder Strandsirenen verbreitet. Außerdem können Sie nach einer Registrierung entsprechende Warnhinweise auch als SMS auf Ihr Mobiltelefon erhalten.

    Wenn Sie einen Warnhinweis erhalten und sich in einer betroffenen Region aufhalten, ist es wichtig, so schnell wie möglich zu reagieren. Falls Sie sich an der Küste befinden, sollten Sie sich sofort ins Landesinnere und in die Höhe begeben. Informieren Sie Mitreisende und andere Menschen, die Sie antreffen, über die Gefahr. Nehmen Sie nur das absolut notwendigste, wie etwas Geld, ihren Pass, das Mobiltelefon und etwas warme Kleidung mit. Warten Sie an ihrem Evakuierungsstandort so lange ab, bis verlässliche Behördeninformationen Ihnen erlauben, zu Ihrer Unterkunft zurückzukehren.

  • Vulkanausbruch

    Während es auf dem gesamten Erdball ständig unter der Erdoberfläche brodelt und man an vielen Stellen leichte vulkanische Aktivität feststellen kann, sind richtige Vulkanausbrüche eher selten.

    In der Magmakammer eines Vulkans entstehen Gase. Über eine lange Zeit hinweg können diese den Druck in der Magmakammer immer mehr erhöhen. Wird der Druck irgendwann zu groß, bricht der Vulkan aus. Oft können Vulkanausbrüche vorhergesagt werden, da diese meist auf viele kleine Erdbeben folgen, die schon Monate vor dem Ausbruch auftreten. Vulkanforscher messen außerdem den Druck in der Magma-Kammer, den Mineraliengehalt und überwachen die Temperatur im Inneren des Vulkans.

    Wird vor einem Vulkanausbruch in den örtlichen Medien gewarnt oder können Sie selbst Anzeichen wie plötzlichen Ascheausstoß erkennen, sollten Sie sich so schnell wie möglich vom Berg weg bewegen. Neben Steinschlag und Lavaströmen sind besonders die vom Vulkan produzierten giftigen Gase gefährlich. Da diese schwerer als Luft sind, sammeln Sie sich in Mulden und Vertiefungen. Diese sollten Sie auf jeden Fall während einer Eruption meiden.

    Planen Sie auf Ihrer Reise eine Vulkanbesteigung, dann sollten Sie sich vorher bei den örtlichen Behörden über die aktuelle Aktivität des Vulkans informieren. Da sich die vulkanische Aktivität auch von stabilen Vulkanen, wie dem Stromboli oder Ätna, rasch ändern kann, sollten Sie immer einen Sicherheitsabstand zum Krater und möglichen Lavaflüssen halten. Da jeder Vulkan anders ist und eine Eruption je nach Lage und Vulkanform andere Folgen haben kann, sollten Sie sich beim lokalen Zivilschutz über individuelle Evakuierungsmaßnahmen erkundigen.

  • Starkregen

    Als Starkregen wird Regen bezeichnet, der in großer Menge in sehr kurzer Zeit fällt. Starkregen kann gefährlich werden, da er Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen kann. Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten können Hochwasser und Bodenerosionen zu schweren Sach- und Personenschäden führen. Zu besonders großen Schäden führt Starkregen nach Trockenperioden. Ausgetrocknete Erde bildet eine Kruste und kann dann weniger Flüssigkeit aufnehmen, was bei hohen Niederschlagsmengen zu Überschwemmungen führen kann. Auch Siedlungsgebiete mit vielen versiegelten Flächen begünstigen Überschwemmungen. Dadurch, dass es wenig mit Erde bedeckte Fläche gibt, kann das Wasser nicht auf natürliche Weise aufgenommen werden. Kanalisationen, Flüsse und Regenablaufbecken können in der Folge überlaufen und zu Hochwasser führen. Besonders gefährdet sind Sie daher, wenn Sie sich während eines Starkregens in der Nähe von Gewässern, in Hanglagen oder in Senken aufhalten.

    Falls Sie unmittelbar von einem Hochwasser betroffen sind, sollten Sie so schnell wie möglich reagieren. Vermeiden Sie den Aufenthalt in ufernahen Bereichen oder überfluteten Straßen, begeben Sie sich in die oberen Häusergeschosse, durchfahren Sie keine überfluteten Straßen mit dem Auto und leisten Sie stets den Anweisungen des örtlichen Rettungspersonals Folge.

    Tropischer Wirbelsturm

    Wirbelstürme sind extreme Wetterphänomene, die meist an den Grenzen zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten entstehen. Sie kommen in verschiedenen Formen auf der gesamten Welt vor. Während es in Europa eher zu gemäßigten Sturmtiefdruckgebieten kommt, treten in wärmeren Breiten heftige tropische Wirbelstürme und Tornados auf.

    Tropische Wirbelstürme, zu denen Hurrikans, Zyklone und Taifune zählen, entstehen ausschließlich in tropischen oder subtropischen Klimazonen über dem Meer. Als Hurrikane werden die Wirbelstürme bezeichnet, die sich über dem Atlantik und Nordpazifik bilden, als Zyklon bezeichnet man Windsysteme, die sich über dem Indischen Ozean und südlichen Pazifik bilden und als Taifun wird ein Wirbelsturm bezeichnet, der über dem nordwestlichen Teil des Pazifiks entsteht.

     Im Sommer und Spätsommer verdunsten große Mengen an Wasser über dem von der Sonne aufgewärmten Meer. Mit warmer Luft steigen die verdunstenden Wassermassen auf und durch nachströmende Luftmassen und frei werdende Wärme entsteht über dem Meer ein Unterdruck. Es bilden sich Wolken und ein Tiefdruckgebiet. Durch die Erddrehung wird das Tiefdruckgebiet in Bewegung gesetzt und beginnt, zu kreisen. Im Zentrum des Wolkenwirbels entsteht das charakteristische windstille „Auge" des Sturms. Durch die Drehung des Wirbels wird immer mehr warme, feuchte Luft von unten in den entstehenden Sturm hineingesaugt. So kann aus dem Tiefdruckgebiet schließlich ein tropischer Wirbelsturm werden. Über dem warmen Meer gewinnt er immer weiter an Energie. Der Wirbelsturm schwächt sich erst wieder ab, wenn er auf Bedingungen trifft, die sein Wachstum nicht fördern. Das können kältere Meeresteile sein, trockene Luftmassen oder Landkontakt.

    Wirbelstürme bringen eine Vielzahl von Gefahren mit sich. Die hohen Windgeschwindigkeiten führen an Land zu großen Sturmschäden, wie umgestürzten Bäumen, das Zusammenfallen von instabilen Bauwerken oder das Umherwirbeln von ungesicherten Gegenständen. Das Windsystem schiebt vor dem Auftreffen auf Land außerdem Wasserberge vor sich her, die in Gestalt einer Flut oder Sturmflut zu Überschwemmungen führen kann. Das Wasser kommt aber nicht nur von unten: Da der Wirbelsturm über dem Meer viel warmfeuchte Luft aufgenommen hat, befinden sich große Wassermengen im Sturmsystem. Diese können an Land zu hohen Niederschlägen, Überschwemmungen und Erdrutschen führen.

    Heutzutage kann vor Wirbelstürmen aufgrund von kontinuierlichen Wetterbeobachtungen, Satellitenbildern und Computerberechnungen relativ sicher gewarnt werden. Wird in der Region, in der Sie sich aufhalten, eine offizielle Warnung vor einem Wirbelsturm herausgegeben, sollten Sie den Anweisungen des örtlichen Zivilschutzpersonals Folge leisten. Dazu können Maßnahmen wie die Sicherung von losen Gegenständen gehören oder aber auch eine Evakuierung.

    Tornado

    Eine weitere Sturmform sind die Tornados. Tornados sind kleinräumige Luftwirbel, die sich vom Boden bis zur Wolkenuntergrenze erstrecken und sich meist über dem Land bilden. Wenn bodennahe warmfeuchte Luft aufsteigt und in der Höhe auf kühle und trockene Luft stößt, können sich große Gewitterzellen bilden. Ändert der Wind dann plötzlich mit steigender Höhe seine Richtung, kann die gesamte Gewitterzelle in eine rotierende Bewegung versetzt werden. In Bodennähe können aufgrund von rascher Zunahme der Windgeschwindigkeit sogenannte „Windwalzen" entstehen. Kreuzen sich die Wege einer Windwalze und der Gewitterzelle, wird die Windwalze in die Höhe gerissen. Dabei gewinnt sie an Rotationsgeschwindigkeit und formt einen Luftschlauch. Senkt sich dieser Luftschlauch bis auf den Boden ab, entsteht das, was man als Tornado bezeichnet. In ihrem kreisenden „Rüssel" entstehen Windgeschwindigkeiten von bis zu 500 Kilometer pro Stunde. Aus diesem Grund hinterlassen Sie oft eine Schneise der Zerstörung. Dieser Luftschlauch wirbelt dann alles auf, was ihm in den Weg kommt und hinterlässt so eine große Spur von Verwüstung. Ein Tornado dauert meistens etwa zehn Minuten an, bevor er sich wieder auflöst. Allerdings wurden auch Tornados beobachtet, die nur einige Sekunde oder mehr als eine Stunde überleben.

    Tornados treten überall da auf der Welt auf, wo sich Gewitter formen können. Am häufigsten kommen sie im Mittleren Westen der USA vor, da dort die klimatischen Entstehungsbedingungen für diese Art von Wirbelstürmen am besten sind. In den letzten Jahren wurden Tornados aber auch in Europa zunehmend häufiger beobachtet. Diese sind aber meist deutlich kleiner und haben eine geringere Zerstörungswirkung.

    Durch den Ausbau von Radarsystemen und einem Netzwerk von sogenannten „storm spotters" (dt.: „Sturmdetektive") können Tornados immer zuverlässiger vorhergesagt werden. Bei einer schwerwiegenden Tornadowarnung sollten Sie sofort den Keller Ihres Hauses aufsuchen. Ist kein Keller vorhanden, dann sollten Sie sich auf die niedrigste Etage oder in einen fensterlosen Raum in der Mitte des Hauses begeben. Am besten suchen Sie Schutz unter einem schweren Einrichtungsgegenstand wie einem Tisch und schützen Sich zusätzlich noch vor eventuell berstenden Fenstern mit einer Decke oder Matratze über dem Kopf. In jedem Fall sollten Sie vermeiden, ins Freie zu gehen oder mit dem Auto zu flüchten. Befinden Sie sich während ein Tornado aufzieht in Ihrem Auto, sollten Sie so schnell wie möglich ein stabiles Gebäude ansteuern. Ist kein Gebäude in der Nähe, steigen Sie aus und legen sich flach in den Straßengraben. Falls Sie sich zum Zeitpunkt einer Tornadowarnung in einem öffentlichen Gebäude aufhalten, sollten Sie in jedem Fall den Evakuierungsanweisungen des Personals Folge leisten.

  • Lawine

    Lawinen sind Schnee- oder Eismassen, die sich plötzlich von steilen Berghängen lösen und in sich in Richtung Tal bewegen. Allein im europäischen Alpenraum werden jährlich durchschnittlich 100 Lawinenopfern gemeldet. In den letzten 50 Jahren wurde allerdings viel Geld in die Lawinenprävention und den Lawinenschutz gesteckt, sodass großflächige Verschüttungen eher selten sind. Zu Präventionsmaßnahmen gehören Lawinenschutzwalle, Schneenetze oder künstliche Sprengungen von Schneefeldern. Die meisten Lawinenopfer sind heutzutage Wintersportler und lösen Lawinen oft selbst aus.

    Lawinen entstehen meist, wenn die Luft- und Bodentemperatur sehr unterschiedlich sind und Schneekristalle zu einer glatten zerbrechlichen Schicht verschmelzen. Fällt auf diese glatte Eisfläche dann viel Neuschnee, können Erschütterungen oder das Gewicht des Neuschnees die Eismassen ins Rutschen bringen. Bei Lockerschneelawinen löst sich zunächst nur eine kleine Schneestelle vom Untergrund ab, auf dem Weg ins Tal reißt diese aber immer mehr Schneemassen mit und breitet sich wie ein Fächer aus. Rutscht eine große Schneefläche auf einmal ab, spricht man von einer Schneebrettlawine. Lawinenforscher analysieren in Wintersportgebieten regelmäßig die Schneedecke und schätzen die Lawinengefahr auf einer Skala von eins bis fünf ein. Bei einer hohen Gefährdungslage sollten Sie Wintersportausflüge abseits der präparierten Pisten vermeiden. Entscheiden Sie sich doch zu einem Tiefschnee-Abenteuer, sollten Sie auf jeden Fall eine Sicherheitsausrüstung bestehend aus Lawinenairbag, Lawinenschaufel, Lawinensonde, Erste-Hilfe-Ausrüstung und einem Lawinenverschüttungsgerät bei sich tragen.

    Wird man von einer Lawine erfasst, hat man verschiedene Handlungsmöglichkeiten, die die Überlebenschancen erhöhen. Während das früher häufig empfohlene „Schwimmen“ in der Lawine oder die Schussfahrt, um vor der Lawine zu flüchten, meist sinnlos sind, ist es ratsam mitgeführte Rettungsartikel wie einen „Lawinen-Airbag“ sofort zu aktivieren. Außerdem sollte der Wintersportler nach Möglichkeit versuchen seine Ski/Snowboard zu lösen und Skistöcke wegzuwerfen. Diese wirken wie ein Anker in der Lawine und ziehen die Person noch weiter in die Lawine hinein. Bei einer Verschüttung sollten Personen, die der Lawine entkommen sind, sofort die Bergrettung informieren und noch vor dem Eintreffen von Hilfe selbst beginnen, nach den Verschütteten zu suchen. Umso schneller Verunglückte gefunden werden, desto höher sind die Überlebenschancen. Häufigste Todesursachen bei einem Lawinenunglück sind Unterkühlung und Sauerstoffmangel.

  • Smog

    Als Smog wird eine Luftverschmutzung bezeichnet, die meistens durch Schadstoffemissionen ausgelöst wird. Smog kommt besonders in Großstädten und in Kessellagen vor. Smog tritt nur während windschwachen Wetterlagen auf und bei besonderen meteorologischen Ereignissen. Die Entstehung von Smog wird gefördert durch Industrieabgase, Kohle- oder Holzofenfeuer und erhöhte Schadstoffemissionen durch den Personenverkehr. Smog ist für den Menschen gefährlich, da er zu Reizungen der Atemwege und Schleimhäute führen kann. Eine erhöhte Kohlenstoffmonoxidkonzentration in der Luft können zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Besonders hohe Konzentrationen können bei kranken oder schwachen Menschen auch zu Bewusstlosigkeit und Tod führen. Andere Gase wie Stickstoff oder Ozon können zu chronischen Atemwegserkrankungen führen. Das Herz-Kreislaufsystem leidet besonders unter einem hohen Feinstaubgehalt in der Luft. Smog kann außerdem das Krebsrisiko erhöhen.

    Einige Städte verhängen bei Smogalarm Fahrverbote und verändern die Produktionsbedingungen von angrenzenden Fabriken.

    Bei Smogalarm sollten Sie Aufenthalte im Freien auf das Notwendigste beschränken und keine sportlichen Aktivitäten ausüben.