Alexandria - Was für ein Reiseziel!
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Auf Geheiß Alexanders des Großen entstand ab 331 v. Chr. die Stadt, die bis heute den Namen des bedeutenden Feldherrn führt. Acht Jahre nach seinem Tod wurde er in Alexandria begraben – wo genau, ist unbekannt. In der Antike pilgerten die römischen Kaiser noch zu seiner letzten Ruhestätte. Ptolemaios, Truppenbefehlshaber und Freund Alexanders, erhielt die Oberhoheit über das Land am Nil und gründete die Dynastie der Ptolemäer. Das Geschlecht rief die berühmte Bibliothek von Alexandria ins Leben, die über 900000 Schriftrollen in ihrem Bestand hatte und damit das gesamte Wissen der damalige Welt gespeichert haben soll.
Im Museion diskutierten die besten der damaligen »Forscher« wissenschaftliche Thesen. Als Cäsar 48 v. Chr. die Stadt einnahm, brannte die Bibliothek ab, Kaiser Trajan (98–117) ließ das Judenviertel zerstören, Aurelian (270–275) befahl die Vernichtung des Museion und Diokletians Legionäre richteten 295 ein Blutbad unter den Christen der Stadt an. 641 eroberte der muslimische Heerführer Amr Ibn al As die damals byzantinische Metropole für den neuen Glauben.
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