Saftige Steaks von bester Qualität und an der Küste köstliches Meeresgetier jeder Art, frisch aus dem Indischen Ozean
Kenianer sind auf Gäste eingestellt, kein Reisender muss hier darben. Kenias Hotels und Restaurants bieten eine reiche Speisenauswahl.
Vor allem an der Küste in Mombasa, aber auch in der Metropole Nairobi macht sich traditionell der Einfluss unterschiedlicher Kulturen bemerkbar. Hier hat man die Wahl zwischen orientalisch-asiatischen, indischen, pakistanischen, chinesischen und europäischen Restaurants.
Auch Liebhaber gehobener französischer oder italienischer Gaumenfreuden müssen heute in der Metropole und an der Küste nicht mehr Verzicht üben. Weit verbreitet ist vor allem aber die indische Küche, wo immer in Kenia die Asians anzutreffen sind - also vor allem in Nairobi, Kisumu, Mombasa. Europäern bietet die indische Speisekarte freundlicherweise zumeist die Wahl zwischen hot und medium, zwischen scharf und weniger scharf also. Für ungeübte Gaumen empfiehlt sich unbedingt medium. Gut und abwechslungsreich sind zumeist die Currybüfetts. Köstlich sind an der Küste vor allem Meerestiere jeder Art, frisch aus dem Indischen Ozean: kleine, aber sehr schmackhafte Kilifi-Austern (oysters), prächtige Krebse (crabs), Hummer (lobster) und Scampi (prawns), außerdem gegrillter Thunfisch oder geräucherter Sailfish z.B.
Aus dem Turkana- und dem Victoria-See kommen Nilbarsche und Tilapia, aus den Flüssen und Bächen des Hochlandes Forellen. Aber auch die Liebhaber saftiger Steaks kommen nicht zu kurz: Kenias Rindfleisch ist von erstklassiger Qualität.
Für die Gäste ist sowohl in den Hotels an der Küste als auch in den Lodges der Parks ausreichend gesorgt - in Letzteren zumeist weniger umfangreich, da alle Lebensmittel über Pisten aus der Stadt herangefahren werden müssen. Zum üblichen Angebot gehören Büfetts mit frischen Säften, Tropenfrüchten wie Ananas, Mangos und Papayas, mit Cornflakes, Eierspeisen und Toast zum Frühstück. Mittags gibt es eine Auswahl an Salaten, kalten und warmen Speisen, Desserts. Das Abendessen besteht meist aus einem fünfgängigen Menü....
Die meisten alkoholischen Getränke werden importiert und sind dementsprechend teuer. Mit zwei Ausnahmen: Seit kurzem gibt es Weiß- und Rotwein aus kenianischer Produktion, aus Papaya oder auch aus Trauben gekeltert. Den Liebhabern stärkerer Getränke sei zum Versuch Kenya Cane empfohlen, eine Art Rum, der in Kenia aus Zuckerrohr gebrannt wird. Das zweifellos beliebteste Getränk der Kenianer ist aber Bier: Tusker, Whitecap, Premium. Die Qualität dieser im Lande gebrauten Biere kann sich durchaus mit der europäischer Biere messen. Für den großen Durst empfehlenswert sind frisch gepresste Säfte aus Mango- oder Passionsfrüchten, die in den meisten Hotels und Restaurants serviert werden. Abseits der üblichen Touristenpfade kann es vorkommen, dass man lokale Getränke angeboten bekommt. Durchaus genießbar, auch wenn nicht gerade von Vertrauen erweckendem Aussehen, ist Palmwein. Er schmeckt so, wie der Met der Germanen wahrscheinlich einst schmeckte. Nicht unbedingt empfehlenswert ist selbst gebrannter Schnaps, Chang'aa. Der Name sagt alles über Geschmack und Bekömmlichkeit: „Töte mich schnell".
Bei Alkoholkonsum sollte man in einigen Küstenregionen besonders während des Fastenmonats Ramadan daran denken, dass die Bevölkerung überwiegend moslemisch und der Genuss von Alkohol streng Gläubigen untersagt ist. Auf Lamu wird z.B. nicht überall Bier ausgeschenkt. Von den Hotels abgesehen, sind die Restaurants während des Ramadan hier auch mittags geschlossen.
In der Regel kann man bedenkenlos essen, was angeboten wird. Allerdings sollte man außerhalb von Hotels und Restaurants vermeiden, grüne Salate zu essen und nicht abgekochtes Wasser zu trinken.
Kellner verdienen nicht viel. Ein Trinkgeld von zehn Prozent wird den Gast in bester Erinnerung halten.
Irio
Das Nationalgericht der Kikuyu ist ein Eintopf aus Mais, roten Bohnen und Kartoffeln. Die Maiskörner werden von den Kolben gelöst und mit den Bohnen weich gekocht. Dann kommen geschälte Kartoffeln und gehackter Spinat hinzu. Das Ganze wird gekocht, mit Salz und Pfeffer gewürzt und schließlich zu Brei gestampft.
Krebse
Vor allem an der Küste (insbesondere im Tamarind-Restaurant in Mombasa) sind die fangfrischen, handtellergroßen Schalentiere eine Delikatesse. Sie werden vorzugsweise mit Ingwer gekocht und im eigenen Sud serviert.
Kokosgarnelen
In heißem Öl goldbraun gebackene Streifen Kokosfleisch, zusammen mit Garnelen erhitzt - eine ungewöhnliche, aber schmackhafte Kombination.
Matoke
In den westlichen Regionen in der Nähe der Grenze zu Uganda ersetzen Kochbananen den Mais. Dort ist Matoke, ein Bananenbrei, das Hauptnahrungsmittel.
Meerfisch auf Swahiliart
Schmackhafte Spezialität der Swahiliküche: Vor allem an der Küste werden Fischgerichte mit Kokosmilch, Ingwer und Limonensaft zubereitet. Ein großer Fisch wird in Portionen geteilt und mit Zwiebeln, Knoblauch und Butter in der Pfanne angebraten und mit gehackten Tomaten angereichert und gedünstet, dann mit Kümmel und Safran gewürzt und mit mehreren Tassen frischer Kokosmilch abgelöscht.
Nyama Choma
Ein Festschmaus und bei den Kenianern sehr beliebt ist dieses Gericht mit viel gegrilltem Fleisch: meist mit Hühnchen (chicken), Ziege (Mbusi bzw. goat) - manchmal etwas zäh, da nicht abgehangen - oder Hammel (mutton).
Samosas
Teigtaschen, die mit würzigem Hackfleisch oder Gemüse gefüllt sind und knusprig braun gebacken werden; als Vorspeise oder für den kleinen Hunger zwischendurch bestens geeignet.
Sukuma Wiki
Dieses Gericht schmeckt besser, als der Name vermuten lässt („Zieh die Woche hin"). Es wurde ursprünglich zubereitet, wenn das Haushaltsgeld zur Neige ging. Sukuma ist ein spinatähnliches Gemüse, das - je nach Möglichkeiten - mit gedünsteten Tomaten, Paprika und Fleischwürfeln serviert wird.
Ugali
Alltagsessen für die Mehrzahl der Kenianer. Ein recht zäher Brei aus Maismehl, das in kochendes Wasser gerührt wird. Ugali dient zumeist als Beilage zu Fleischgerichten und Ragouts, wird aber auch mit Sukuma serviert.
Krebse
Vor allem an der Küste (insbesondere im Tamarind-Restaurant in Mombasa) sind die fangfrischen, handtellergroßen Schalentiere eine Delikatesse. Sie werden vorzugsweise mit Ingwer gekocht und im eigenen Sud serviert.
Kokosgarnelen
In heißem Öl goldbraun gebackene Streifen Kokosfleisch, zusammen mit Garnelen erhitzt - eine ungewöhnliche, aber schmackhafte Kombination.
Matoke
In den westlichen Regionen in der Nähe der Grenze zu Uganda ersetzen Kochbananen den Mais. Dort ist Matoke, ein Bananenbrei, das Hauptnahrungsmittel.
Meerfisch auf Swahiliart
Schmackhafte Spezialität der Swahiliküche: Vor allem an der Küste werden Fischgerichte mit Kokosmilch, Ingwer und Limonensaft zubereitet. Ein großer Fisch wird in Portionen geteilt und mit Zwiebeln, Knoblauch und Butter in der Pfanne angebraten und mit gehackten Tomaten angereichert und gedünstet, dann mit Kümmel und Safran gewürzt und mit mehreren Tassen frischer Kokosmilch abgelöscht.
Nyama Choma
Ein Festschmaus und bei den Kenianern sehr beliebt ist dieses Gericht mit viel gegrilltem Fleisch: meist mit Hühnchen (chicken), Ziege (Mbusi bzw. goat) - manchmal etwas zäh, da nicht abgehangen - oder Hammel (mutton).
Samosas
Teigtaschen, die mit würzigem Hackfleisch oder Gemüse gefüllt sind und knusprig braun gebacken werden; als Vorspeise oder für den kleinen Hunger zwischendurch bestens geeignet.
Sukuma Wiki
Dieses Gericht schmeckt besser, als der Name vermuten lässt („Zieh die Woche hin"). Es wurde ursprünglich zubereitet, wenn das Haushaltsgeld zur Neige ging. Sukuma ist ein spinatähnliches Gemüse, das - je nach Möglichkeiten - mit gedünsteten Tomaten, Paprika und Fleischwürfeln serviert wird.
Ugali
Alltagsessen für die Mehrzahl der Kenianer. Ein recht zäher Brei aus Maismehl, das in kochendes Wasser gerührt wird. Ugali dient zumeist als Beilage zu Fleischgerichten und Ragouts, wird aber auch mit Sukuma serviert.
© Verlag Marco Polo