Ein Senegal Urlaub bietet Sonne, Safari, Strand und Städte. Die ehemalige französische Kolonie gilt als eines der fortschrittlichsten Länder des afrikanischen Kontinents.
Der Senegal präsentiert sich als wunderschönes Reiseziel gar nicht so weit von Europa entfernt. Das Landesbild ist geprägt von ruhigen Landschaften, unberührter Natur, sehenswerten Nationalparks und endlos weiten Atlantikstränden. Das agrarisch geprägte Land ist um einiges weiter entwickelt als viele andere afrikanische Staaten.
Anreise und Reiseinformationen
Für die Einreise, über den Flughafen nahe der Hauptstadt Dakar, wird ein mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass benötigt. Wer in der Trockenperiode zwischen Dezember und Mai eintrifft, darf sich auf heißes, tropisches Klima einstellen. Im März, April und Mai sind Temperaturen um 40°C nicht ungewöhnlich. Senegal hat eines der besten Straßensysteme Afrikas. Über 3000 km asphaltierte Piste sind in einem ordentlichen Zustand. Viele Touristen aus Südeuropa reisen mit dem eigenen Fahrzeug an. Es schadet nicht, vor einem Senegal Urlaub die alten Französisch Schulbücher hervorzuholen. Außer der Sprache der Kolonialisten werden zahlreiche Stammessprachen benutzt, wobei Wolof zu den bekanntesten gehört.
Highlights und Sehenswürdigkeiten
Als optimaler Ausgangspunkt jedes Senegal Urlaubs bietet sich Dakar an. Vier Millionen Menschen leben in dieser belebten und quirligen Hafenstadt. Langsam entwickelt sie sich zu einer modernen Wirtschaftsmetropole, und dank der Nähe zum Ozean sind die Temperaturen etwas gemäßigter als im Landesinnern. Sehenswert ist vor allem die Altstadt, sowie der Marché de Kérmel. Wir bleiben an der Küste. Über 500 km Strand lassen kaum Wünsche offen. Egal ob man Baden, Faulenzen, Tauchen oder Surfen will, jeder kommt hier auf seine Kosten. Als einer der schönsten Strände des Landes gilt die Petite Côte südlich von Dakar. Der Küste etwas vorgelagert befindet sich die Insel Gorée. Hier wird man mit einem traurigen Kapitel senegalesischer Geschichte konfrontiert, da von hier aus Sklaven in alle Welt verkauft und verschifft wurden.
Zurück auf dem Festland wagen wir uns ins Landesinnere. Was einen Senegal Urlaub spannend macht ist die Tatsache, dass das Land genau an der Übergangszone der trockenen Sahelzone zu tropischen Regenwäldern liegt. Je weiter man nach Süden kommt, desto üppiger wird die Vegetation. Nur etwa 500 km liegen zwischen der staubtrockenen Wüste und den Mangrovensümpfen in der Casamance. Hier nimmt man sich am besten einen einheimischen Reiseführer, da diese Region leider nicht sehr sicher ist. Natur- und Vogelfreunde werden an einem der Nationalparks ihre Freude haben. Der Djoudi-Nationalpark im Norden ist ein Rastplatz für Zugvögel aus Europa, weshalb er in das UNESCO Weltnaturerbe-Programm aufgenommen wurde. Im Osten des Senegals liegt das größte Schutzgebiet Westafrikas, der Niokolo-Koba-Nationalpark mit rund 10.000 km². Hier findet man trockene Savannen aber auch üppige Tropenvegetation und Regenwald. Im Niokolo-Koba leben viele Arten afrikanischer Tiere wie Löwen, Panther, Geparde, Schakale und Hyänen, aber auch größere Arten wie Elefanten, Büffel, Flusspferde und sogar Krokodile, Paviane und Schimpansen.
Wissenswertes und Länderinformationen
Am Cabo Verde unweit von Dakar markiert ein Leuchtturm, der Phare des Mamelles, den Punkt im äußersten Westen des Kontinents. Südlich davon ist eine geographische Besonderheit zu bestaunen. Das Land Gambia, einst britische Kolonie, ragt 50 km breit wie ein krummer Finger entlang des Gambia-Flusses in den Senegal hinein. Die Küche des Senegal gehört zu den besten Schwarzafrikas. Auch in einfachen Gasthäusern bekommt man Gutes serviert: Fisch mit Reis, gewürzte Hühnchen, gefüllte Seebarbe, Austern, Krabben oder auch Spanferkel. Man trinkt Palmwein, Pfefferminztee und Toufam, eine Art von Joghurt mit Zuckerwasser.
© Reisemeister GmbH