Antarktis (Südpol)
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„Weißer Kontinent" - ewiges Eis - Pinguine die Bewohner der Antarktis
„Seit meiner Kindheit träume ich davon, den Nordpol zu erreichen, nun stehe ich auf dem Südpol".
Roald Amundsen, 1872-1928, norwegischer Polarforscher Die Antarktis umfasst die um den Südpol gelegenen Land- und Meeresgebiete und ist bei durchschnittlich –55 Grad fast völlig vereist. Ab 1820 wurde die Antarktis von Forschern und Seefahrern erschlossen. In den fünfziger Jahren bereisten überwiegend Wissenschaftler/Innen den „Weißen Kontinent". Erkunden kann man das ewige Eis mit Expeditionsschiffen. Um den Packeis stand zu halten werden Expeditions-Schiffe auf Eistauglichkeit geprüft. Die wichtigsten Ausgangshäfen sind Ushuaia (Argentinien), Punta Arenas (Chile), Port Stanley (Falkland Inseln/Großbritannien) und Buenos Aires (Argentinien). Die Abendteuerreisen finden im Südsommer (November bis März) und fallen somit in die meist eisfreie Zeit. Der zunehmende Tourismus birgt eine neue Gefahr für die Tiere und deren Lebensraum und so macht es Sinn, den Regeln der Internationalen Vereinigung der Antarktisreiseveranstalter wie z.B. nicht mehr als 100 Menschen dürfen gleichzeitig an Land gehen, zu befolgen. Mit einer Kreuzfahrt kann man diese Schiffsreise nicht vergleichen. Die stürmische Überfahrt über die Drake Passage, erleben trotz Medikamente gegen Seekrankheit, einige nur unter Deck. Aber die Strapazen sind es wert – mit der Stille, den leuchtend blauen Eisbergen, unzähligen Pinguine und Robben erlebt man eine Welt voller Abendteuer.
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