Nach Indien reisen, um die Welt mit neuen Augen zu sehen! Die Vielfalt der Landschaften ist einzigartig - von den majestätischen Himalaya-Gipfeln über die Wüste Thar bis zu den kilometerlangen, meist noch unverbauten tropischen Stränden. Faszinierend auch, wie eine Milliarde indischer Menschen die Lebensformen uralter Kulturen bewahren und gleichzeitig ein enormer Modernitätsschub das Land verändert. Indien wandelt sich täglich - es lohnt, gerade jetzt dorthin zu fahren. In Tempeln und Palästen, Dörfern und Nationalparks erleben Sie das ursprüngliche Indien, in den boomenden Megastädten die Hightech-Zukunft.
Indien wurde vom Rest der Welt jahrzehntelang als Armutsland bedauert und abgetan. Heute diskutieren Wirtschaftsexperten, ob in 30 Jahren China oder Indien den Spitzenplatz bei den am stärksten boomenden Nationen erreichen wird. Die Zahl der indischen Millionäre ist siebenstellig. Mukesh Ambani, einer der rund 40 indischen Milliardäre und zugleich einer der reichsten Männer der Welt, kaufte seiner Frau einen Airbus und baut in Mumbai ein privates Hochhaus - nur für seine Familie und Gäste. Der indische Stahlmilliardär Lakshmi Mittal, angeblich fünftreichster Mann der Welt, erwarb 2006 den europäischen Arcelor-Konzern und besitzt jetzt den größten Stahlkonzern der Welt.
Der gigantische ökonomische Sprung nach vorn beeinflusst aber vorerst kaum das Leben der rund 300 bis 400 Mio. Inder, die unter der Armutsgrenze leben. Aber jeder, der schon vor fünf oder zehn Jahren in Indien gereist ist, spürt die Veränderung: Viele Inder blicken heute zuversichtlich in die Zukunft und freuen sich an den ersten Zeichen neuen Wohlstands.
Der Aufschwung zeigt sich auch an den besseren Straßen, den ersten Autobahnen, an neuen internationalen Flughäfen, exklusiven Hotels, hoch komfortablen Resorts und familiär geführten homestays. Außer dem Urlaub an Palmenstränden und den Exkursionen im Kamelsattel finden viele andere Angebote großes Interesse: Ayurvedakuren,...
Trekkingtouren und Gleitschirmfliegen im Himalaya, Hausbootferien auf den Backwaters von Südindien oder Wildwasserfahrten im Gebirge, Reiterferien in Rajasthan oder Rundfahrten im historischen Luxuszug.
Abenteuerlustige finden auf den Lakkadiven-Inseln mit ihren Korallenriffs oder auf den Andamanen auf jeden Fall ihr Traumdomizil. Unverwechselbar indisch sind Meditations- und Yogakurse in einem Ashram. Indien zählt mittlerweile zu den fünf bis zehn attraktivsten Reisezielen weltweit. Die indische Tourismusindustrie hat einen neuen Trend ausgerufen: Urlaub auf dem Land. Immerhin gibt es mehr als 500000 Dörfer in Indien.
Auch immer mehr Inder reisen im eigenen Land. Unter den 27 indischen Bundesstaaten gibt es laut Statistik einige, deren Bewohner zu 90 Prozent über der Armutsgrenze leben, doch in anderen Staaten sind noch über 30 Prozent der Bevölkerung arm. In Bihar haben Misswirtschaft und korrupte Regierungen den Anteil der Armen gar auf über 40 Prozent steigen lassen. Auch wenn die Armut nicht immer offensichtlich ist, unübersehbar sind auch die neuen Kaufpaläste der Juweliere, zum Beispiel im südindischen Kerala. So ist Indien das Land mit dem weltweit größten privaten Goldbesitz.
Globetrotter brauchen nicht zu fürchten, dass über alldem das alte, abenteuerbunte Indien verschwunden ist. Das bäuerliche oder ganz im Naturzustand belassene Hinterland zwischen Arabischem Meer und Indischem Ozean, zwischen Himalaya und Cape Comorin an der Südspitze ist immer noch riesig - mit seinen Dschungeln und Steppen, Wüsten und Schneegebirgen. Das Indien der Tiger-, Elefanten- und Leopardenpirsch (mit der Kamera, versteht sich) überdauert ebenso wie das Indien der prächtigen Felsheiligtümer, mittelalterlichen Forts und Maharajapaläste, Hindu-Tempel und Mogulmoscheen.
Das wichtigste Datum für Indiens wirtschaftlichen Aufschwung bleibt der 21. Juni 1991. Indien stand dicht vor dem Staatsbankrott, aber ein kluger Finanzminister bewirkte wichtige Veränderungen im...
Wirtschaftsrecht und den Abbau von bürokratischen Barrieren. Sein Name: Manmohan Singh. Heute ist er Indiens Ministerpräsident. Indische Unternehmer und ausländische Investoren haben seitdem an Bewegungsfreiheit gewonnen, aber der Kurs auf die Marktwirtschaft wird vorsichtig gesteuert.
Indien ist mit rund 3,3 Mio. km² Fläche zwar kleiner als Europa oder die USA, aber im Land leben mit rund 1,2 Milliarden Menschen mehr Einwohner als in Europa und den USA zusammen. Vermutlich wird Indien in einigen Jahren noch vor China der bevölkerungsreichste Staat der Erde sein. Asienexperten sehen das Land im Vergleich mit China und Japan als aussichtsreichsten Anwärter auf den Spitzenplatz - zumindest in der Wirtschaft Asiens. An Ideenreichtum, Flexibilität und Sprachkenntnissen sei Indien überlegen, meinen sie. Die Zuwachsraten der indischen Wirtschaft gehören schon jetzt zu den weltweit höchsten.
In den nun über 60 Jahren ihres Bestehens hat die indische Demokratrie sich zumeist aus den kriegerischen Konflikten herausgehalten, sie besitzt aber auch Atombomben. Für die indische Bevölkerung ist die innenpolitische Stabilität ein kostbares Gut. In der 1947 eilig geschaffenen Republik Indien leben Menschen von ganz unterschiedlicher Herkunft und Hautfarbe. An Tempeln, Moscheen und Kirchen kann jeder erkennen, dass keineswegs alle Inder Hindu-Gläubige sind. Nicht nur der Hinduismus, auch Jainimus und Sikhismus sind auf indischem Boden entstanden, ebenso der Buddhismus, der in Indien hauptsächlich in Sikkim und Ladakh seine Anhänger hat. Durch kriegerische Eroberung breitete sich schon vor bald tausend Jahren der Islam aus und mit ihm die mittelöstliche Formensprache in Architektur und Ornamentik, die im kaiserlichen Grabmal des Taj Mahal ihren Höhepunkt erreichte. Sogenannte Thomas-Christen leben seit dem 1. Jh. in Indien. Unter der Kolonialherrschaft der Portugiesen, Holländer, Franzosen und Briten kamen immer mehr christliche Gläubige in die Kirchen.
Die meisten...
Inder, die heute inmitten von Kolkata auf das Bronzedenkmal der monumental thronenden Queen Victoria blicken, sind viel zu jung, um noch persönliche Erinnerungen an die Kolonialzeit zu haben. Dass sich die Queen zur „Kaiserin von Indien" krönen ließ, ist für die junge Generation ein Ereignis aus grauer Vorzeit. Aber schon ihre Väter empfanden das Bronzedenkmal der Queen nicht als Provokation. Gebildete Inder können von der Ausbeutung und den Demütigungen erzählen, die ihrem Land von den Briten und anderen europäischen Staaten angetan wurden. Doch sie sprechen sehr selten davon. Sie haben die neoklassizistischen oder indosarazenischen Regierungsbauten der Briten in Delhi und Mumbai, die alten Markthallen und Villen der Portugiesen in Goa nicht abgerissen, sondern erhalten, so wie sie auch viel vom britischen Verwaltungs- und Rechtssystem übernommen haben - auch das von den Briten installierte Eisenbahnnetz. Noch sechs Jahrzehnte nach dem Erringen der Unabhängigkeit leben viele Familien portugiesischer Herkunft in Indien, und für Hunderttausende von Briten ist Indien ihr bevorzugtes Urlaubsziel.
Im Gegenzug präferieren indische Auswanderer, die in ihrer Heimat keine Arbeit finden, die englischsprachigen Länder. So ist der Anteil indischer Ärzte im Gesundheitswesen der USA enorm hoch, in manchen Regionen liegt er bei bis zu 40 Prozent. Wer allerdings ohne Englischunterricht auf dem Land aufgewachsen und arbeitslos ist, geht meist in die Golfstaaten. Ob Bauarbeiter, Küchenhilfe oder Hausangestellte: Sie alle schicken ihren Familien, was sie sparen können. Sieht man daher in einem Landstädtchen oder in einem Dorf neue Häuser, heißt es oft: Das haben Rückkehrer gebaut!
Denn heute kommen viele Auswanderer früher als erwartet zurück in ihr Heimatland, das sie oft und fast zärtlich bewundernd our India nennen. Der wirtschaftliche Aufschwung gibt ihnen Arbeit in den rasant wachsenden Städten. So leben die Rückkehrer wieder in der vertrauten Hindu-Gesellschaft -...
zumeist abseits der touristischen Zentren. Dort stehen in den meisten Wohnungen Hausaltäre mit Götterfiguren, und vor der Haustür zeichnen in ländlichen Gebieten oft noch die Frauen mit Reispulver und bunten Farben kunstfertige Muster auf die Straße - jeden Morgen neu. Bunt und laut werden zu Ehren der Götter die Feste gefeiert, die in Indien zahlreich und kaum überschaubar sind. Von diesem Alltagsleben nehmen Urlauber aus aller Welt allerdings nur wenig wahr.
Ist doch allein die Größe des Landes eine Herausforderung! Seine Ausdehnung vom Himalaya im Norden zur südlichen Landspitze misst 3200 km, die vom Westen nach Osten über 3000 km. Das bedeutet keineswegs Menschenleere: In Indien kommen auf den Quadratkilometer im Durchschnitt mehr Menschen (283) als im dicht besiedelten Deutschland (227). Und der so andere Lebensstandard vieler Inder? Unzureichende Wohnungen, mangelnde Hygiene, Straßenbettelei - sie schockieren immer wieder Besucher, schrecken viele von einer Reise ab. Rasantes Bevölkerungswachstum und Landflucht erschweren staatliche Reformen. Existenzbedrohendes Elend entsteht in den Städten unter den Kranken und Behinderten, bei den vielen Analphabeten und anderen ausgebeuteten Hilflosen. Doch die überwiegende Zahl der Inder lebt zwar sehr einfach, hat aber ein bescheidenes Auskommen, sozialen Rückhalt und den festen Willen zum Aufstieg.
Starke Hoffnungen richten sich auf die Frauen. Millionen von gut ausgebildeten Frauen üben einen qualifizierten Beruf aus. Frauen auf dem Land schaffen sich und ihrer Familie mit kleinen Krediten eine Existenz. Zwischen den nördlichen und südlichen Gebieten gibt es ein deutliches wirtschaftliches Gefälle. Die Hauptursache ist die bessere Schulbildung im Süden, vor allem in Kerala, die auch den Mädchen zugute kommt.
Indien hat Fremdherrschaft und große Not ertragen. Ungebrochen ist dennoch der offene, fast überall freundliche Charakter der Völker Indiens, der sich selbst bei denjenigen, die nicht viel besitzen, in selbstverständlich geübter Gastfreundschaft äußert. Man bietet Tee oder eine Frucht an - und will den Gast ansehen, ihm Gutes tun, selbst wenn man mit ihm nicht sprechen kann. Die Heiterkeit auf indischen Gesichtern ist schon Grund genug für einen Besuch des Landes. Hinzu kommen der Glanz der kräftigen Farben, die Paläste und Ruinen, Tempelpracht und Affenfrechheit, Urwald und Wüste: Indien ist immer das völlig Unerwartete, das gänzlich Andere.
Um 2800 v. Chr.
Harappa-Kultur im Industal. Schrift, künstliche Bewässerung
Um 1400 v. Chr.
Arische Einwanderung aus afghanischem und persischem Gebiet. Entstehung des Hinduismus
Um 500 v. Chr.
Buddhismus und Jainismus, wenden sich gegen Kastengesellschaft
Um 270-236 v. Chr.
Kaiser Ashoka dehnt das erste indische Großreich (Maurya) nach Süden aus, fördert Buddhismus
4.-8. Jh.
Gupta-Dynastie. Neue Blüte indischer Kultur
1192-93
Muslime erobern Delhi (muslimische Angriffe seit etwa 1000)
1498
Vasco da Gama erreicht Indien, Beginn europäischer Kolonialherrschaft in Südindien
1526
Babur gründet das Reich der Großmoguln
1698
Gründung Calcuttas, die British East India Company beginnt Indien als Kolonialreich zu vereinnahmen
1857-58
Indischer Aufstand gegen die Briten (Mutiny), die britische Krone übernimmt offiziell die Herrschaft von der East India Company
1911
Hauptstadt des Kolonialreichs wird von Calcutta nach New Delhi verlegt
1920
Mahatma Gandhi ruft zum gewaltlosen Widerstand gegen die Briten auf
1947
Unabhängigkeit, Teilung in Indien und Pakistan. Flüchtlingselend, Massaker
1962/65-1966
Krieg mit China und, wegen Kaschmir, mit Pakistan
2005
Mehr als vier Millionen ausländische Besucher in Indien
Die Kasten spielen immer noch eine wichtige Rolle
Offiziell sind die Kasten abgeschafft. In den Städten setzt man sich auch über alte Trennungsregeln oft hinweg (sonst würde man Ihnen, als einem kastenlosen Europäer, nie die Hand geben). Dabei spielen die in der vedischen Periode festgelegten Kasten (Varna, dt. Farbe) - Brahmanen (Priester), Ksatriyas (Krieger), Shudras (Händler), Vaishiyas (Bauern) - weniger eine Rolle als...
die Unterkasten (Jati, dt. Geburt), die die Rangfolge der Varnas noch weiter untergliedern. Das Kastensystem erzwingt, dass ranghöhere Gruppen von rangniederen getrennt leben: keine Heirat, kein gemeinsames Essen, keine Berührung. Doch das eben nicht mehr überall. Die indische Regierung reserviert Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Angehörige niedriger Jatis (scheduled castes) und die große Zahl Kastenloser, auch Dalits (Unterdrückte) genannt. Zu Letzteren gehören auch viele tribals aus den Stämmen der Ureinwohner.
Nach Gandhi ist sie die höchste Tugend des Mutigen
Mahatma Gandhis Philosophie wurde weltweit zum Vorbild für Befreiungs- und Bürgerrechtsbewegungen. Er schrieb: „Ich rechtfertige vollständige Gewaltlosigkeit und halte sie für eine mögliche Form des Verhältnisses zwischen Mensch und Nation; aber sie ist kein 'Resignieren' vor einem wirklichen Kampf gegen das Schlechte ... Gewaltlosigkeit ist keine Deckung für Feigheit, sie ist die höchste Tugend der Mutigen ... Aber ich glaube, dass die Gewaltlosigkeit der Gewalt unendlich überlegen ist, Verzeihen weit mannhafter als Strafe." Mit dieser Philosophie besiegte Gandhi die britischen Kolonialherren, die erbittert dreinschlugen und, der Unmenschlichkeit angeklagt, abziehen mussten, weil sie um ihren Ruf als Demokraten fürchteten. Gandhi wurde 1948 mit 79 Jahren von einem hinduistischen Fanatiker erschossen.
www.gunguroo.blog.de
Indischer Alltag und Studentinnenleben: Über indische Wohnungen oder eisige Winter in Nordindien schreibt auf Deutsch eine Soziologiestudentin, die mit einem Inder verheiratet ist und schon seit einigen Jahren in Rajasthan lebt. Tolles Blog!
www.nosianai.de
Aufmerksamkritisch beäugt Daniela das tägliche Leben in Indien. Die 24-Jährige lebt in Mumbai.
www.bertsimon.com
Der Deutsche Bert Simon wandert seit 1994 durch alle Länder der Welt, zunächst rund um Indien. In Indien war er auch später immer wieder unterwegs. In diesem Blog kann man wochenlang blättern.
www.einen.podspot.de/rss
Mit dem Motorrad auf Indiens abenteuerlichen Straßen - ein Reisetagebuch, festgehalten im Videopodcast mit viel Musik.
Der Gott der kleinen Dinge (1997)
Arundhati Roy erzählt anrührend von tragischer Liebe, Kastenterror und Familienzwängen im tropischen Kerala. Fast schon ein Romanklassiker.
Mitternachtskinder (1981)
Farbenprächtig und glänzend geschrieben: Salman Rushdie stellt in seinem Roman einen 1947, am Tag der indischen Unabhängigkeit geborenen Jungen in den Mittelpunkt. Dessen Lebensgeschichte verwebt er kunstvoll mit der Geschichte Indiens.
Gottes kleiner Krieger (2006)
Hochaktuell: Der in Mumbai lebende Autor Kiran Nagarkar schreibt in seinem tragikomischen Roman über einen fundamentalistischen Fanatiker.
Die Erbin des verlorenen Landes
2006 erschienener Roman der indischen Schriftstellerin Kiran Desai über eine Liebe in turbulenten Zeiten am Fuß des Himalaya.
Lagaan
Oscarnominierter Film von 2001, den man immer wieder anschauen kann (auch auf DVD). Im Mittelpunkt steht ein indisches Dorf zur Zeit der britischen Kolonialherrschaft, dessen Bewohner Kricket lernen, um die Steuerlast durch eine Wette loszuwerden.
Swades
Heimat (2004) - Heimatfilm auf indisch: eine Erlebnistour durch Indien mit Bollywood-Superstar Shah Khan.
Monsoon Wedding
Bewegte Bilder aus dem Leben einer indischen Familie zwischen arrangierter Ehe und westlichen Lebensmodellen, zwischen Pop und Hindimusik. Regisseurin Mira Neir hat dafür 2001 den Goldenen Löwen bekommen.
Andamanen: Unzerstörte Natur im Golf von Bengalen
Sporttauchen an Korallenriffen, Schnorchelexkursionen zu silberweißen Palmenstränden, Hochseefischen, Trekking oder pure Badelust - das alles bieten die waldgrünen Inseln der Andamanen, die von der Tsunami-Katastrophe 2004 weit weniger geschädigt wurden als die südlich anschließenden Nikobaren. Erreichbar sind die Inseln in zwei Flug- oder 60 Bootsstunden von Chennai oder Kolkata. A & N Islands Tours and Travel (www.andamanislands.com) | India Tourism (www.incredibleindia.com)
www.einen.podspot.de/rss
Mit dem Motorrad auf Indiens abenteuerlichen Straßen - ein Reisetagebuch, festgehalten im Videopodcast mit viel Musik.
Der Gott der kleinen Dinge (1997)
Arundhati Roy erzählt anrührend von tragischer Liebe, Kastenterror und Familienzwängen im tropischen Kerala. Fast schon ein Romanklassiker.
Mitternachtskinder (1981)
Farbenprächtig und glänzend geschrieben: Salman Rushdie stellt in seinem Roman einen 1947, am Tag der indischen Unabhängigkeit geborenen Jungen in den Mittelpunkt. Dessen Lebensgeschichte verwebt er kunstvoll mit der Geschichte Indiens.
Gottes kleiner Krieger (2006)
Hochaktuell: Der in Mumbai lebende Autor Kiran Nagarkar schreibt in seinem tragikomischen Roman über einen fundamentalistischen Fanatiker.
Die Erbin des verlorenen Landes
2006 erschienener Roman der indischen Schriftstellerin Kiran Desai über eine Liebe in turbulenten Zeiten am Fuß des Himalaya.
Lagaan
Oscarnominierter Film von 2001, den man immer wieder anschauen kann (auch auf DVD). Im Mittelpunkt steht ein indisches Dorf zur Zeit der britischen Kolonialherrschaft, dessen Bewohner Kricket lernen, um die Steuerlast durch eine Wette loszuwerden.
Swades
Heimat (2004) - Heimatfilm auf indisch: eine Erlebnistour durch Indien mit Bollywood-Superstar Shah Khan.
Monsoon Wedding
Bewegte Bilder aus dem Leben einer indischen Familie zwischen arrangierter Ehe und westlichen Lebensmodellen, zwischen Pop und Hindimusik. Regisseurin Mira Neir hat dafür 2001 den Goldenen Löwen bekommen.
Andamanen: Unzerstörte Natur im Golf von Bengalen
Sporttauchen an Korallenriffen, Schnorchelexkursionen zu silberweißen Palmenstränden, Hochseefischen, Trekking oder pure Badelust - das alles bieten die waldgrünen Inseln der Andamanen, die von der Tsunami-Katastrophe 2004 weit weniger geschädigt wurden als die südlich anschließenden Nikobaren. Erreichbar sind die Inseln in zwei Flug- oder 60 Bootsstunden von Chennai oder Kolkata. A & N Islands Tours and Travel (www.andamanislands.com) | India Tourism (www.incredibleindia.com)
© Verlag Marco Polo