Ein Urlaub Pakistan eröffnet Reisenden den Zugang zu einer einerseits sehr streng gläubigen, andererseits jahrhundertealten Kultur.
Wer über Urlaub Pakistan nachdenkt, stößt unweigerlich auf Warnhinweise, die es natürlich zu beachten gilt – jedoch sollten sie Abenteurer nicht gänzlich vor einer Einreise nach Pakistan abhalten. Vorab sollte man sich aber in jedem Fall mit den Länderinformationen und Reiseinformationen, welche das Auswärtige Amt regelmäßig aktuell herausgibt, auseinandersetzen. Dort wird man zunächst von einer erhöhten Terrorgefahr insbesondere im Norden des Landes sowie von Grenzkonflikten um die Kaschmirregion im Süden erfahren. Zudem ist auch in der Hauptstadt Islamabad aufgrund vermehrter Unruhen und wegen Anschlägen auf touristische Zentren Vorsicht geboten.
Wer die Anreise plant, benötigt vorab ein Visum, welches für gewöhnlich für 90 Tage ausgestellt wird. Zu beantragen ist dieses unbedingt bei der pakistanischen Botschaft in Berlin. Eine Ausstellung an der Grenze ist nicht üblich. Der Kostenpunkt beläuft sich auf 35 Euro bei einmaliger Einreise. Wer vom Iran kommend die Weiterfahrt nach Indien plant, für den könnte eventuell auch ein Transitvisum, welches 25 Euro kostet und für eine Woche gilt, interessant sein. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass Reisepässe mit israelischem Einreisestempel in der Regel von den pakistanischen Behörden abgelehnt werden. Ebenso sollte man spezielle Sonderregelungen bei der Einreise beachten: So ist die Einfuhr von Schweinefleisch, jeder Art von Betäubungsmittel, blasphemischen Symbolen und Spielkarten bei Haftstrafe verboten.
Pakistan ist ein streng muslimisches Land, welches auf eine lange islamisch geprägte Geschichte zurückblicken kann. Ein Urlaub Pakistan kann angesichts dessen durchaus sehr interessant sein. Die gängigen Reiseführer weisen selbstverständlich auf die eindrucksvollen Bauten der Hauptstadt Islamabad wie z. B. die Rote Moschee hin. Sie wurde 1966 erbaut und ist eine der größten Moscheen des Landes. Hier befindet sich auch die angesehenste Koranschule von Pakistan. Neben Islamabad sollten Reisende bei einem Urlaub Pakistan auch unbedingt einen Stopp in Karachi, der historischen Hafenstadt im Süden des Landes einplanen. Noch bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts war sie Hauptstadt von Pakistan und besitzt heute einige der geschichtlich bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes: unter anderem das Mausoleum des Staatsgründers und die Masjid-e-Tooba Moschee. Viel Wissenswertes über das Verhältnis zwischen Pakistan und Indien erfährt man in der Grenzstadt Lahore, die gleichzeitig das islamische Zentrum des indischen Subkontinents ist. Beeindruckend ist die zeremonielle Öffnung und Schließung der Grenze sowie die historischen Shalimar-Gärten, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.
Pakistan ist ein in weiten Teilen des Landes vom subtropischen Kontinentalklima geprägtes Land. Lediglich die Küstenregionen sind weniger trocken, jedoch immer noch drückend heiß. Zwischen April und August herrscht am Meer Monsun. Wer dem strömenden Regen entgehen will, sucht sich küstennahe Destinationen für einen Urlaub Pakistan eher in den Herbst- und Wintermonaten aus. Auch in den zentraleren Landesteilen ist es dann wesentlich kühler. Die Landessprache in Pakistan ist Urdu, welche stark mit dem Hindi verwandt ist. Aufgrund der langen Kolonialgeschichte des britischen Empires ist Englisch in keinem Landesteil ein Problem. Aufgrund vieler Mängel im Hygienewesen werden für Reisen nach Pakistan unter anderem Impfungen gegen Hepatitis A, Typhus, Polio, Diphterie und Tetanus empfohlen. Eine Malariaprophylaxe ist nicht zwingend notwendig. Jedoch sollte man sich angesichts anderer durch Insekten übertragbarer Krankheiten wie Dengue vor Mückenstichen schützen.
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