Sardinien - Was für ein Reiseziel!
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Noch immer haftet Orgosolo die von den Medien liebevoll gepflegte Fama vom Banditennest an. Die Anfang des 20. Jh. wütende Blutrache, der friedfertige und schließlich erfolgreiche Kampf im Jahre 1969 gegen die Verwandlung kommunaler Weideflächen (Hochebene von Pratobello) in Truppenübungsplätze der NATO oder der Robin-Hood-Bandit Graziano Mesina machten Orgosolo weit über Sardinien bekannt.
Berühmt ist der Ort auch für seine Murales (Wandmalereien), die in den letzten 35 Jahren entstanden sind und vor kaum einer Fassade Halt machen. In den stark sozialpolitisch inspirierten Wandmalereien werden vor allem Missstände thematisiert, die von der »Kolonisierung« Sardiniens durch den italienischen Staat bis zu den jüngsten internationalen Ereignissen reichen.
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