Guadeloupe
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Die Kariben haben mehr Phantasie bei der Namensgebung der Insel bewiesen als Kolumbus: Er nannte sie nach der „Heiligen Jungfrau von Guadeloupe" in Spanien, bei ihnen hieß sie Karukera: „Insel der schönen Gewässer".
Die Form der Insel (ca. 480000 Ew.) gleicht einem Schmetterling, die beiden Flügel sind lediglich durch einen schmalen Landstreifen miteinander verbunden. Der östliche, kleinere Flügel heißt Grande-Terre, ist ein relativ flaches Kalksteinplateau korallinen Ursprungs und wird landwirtschaftlich genutzt. Die westliche Hälfte heißt Basse-Terre; hier erheben sich Berge vulkanischen Ursprungs bis zu einer Höhe von fast 1500 m. Ein großer Teil des Landesinneren von Basse-Terre wird vom Nationalpark Parc National de la Guadeloupe eingenommen.
Zum Département Guadeloupe gehören außer den kleineren, vor der Küste liegenden Inseln auch das weiter entfernte St-Martin und St-Barthélemy. Guadeloupe ist immer die etwas ärmere Schwester Martiniques gewesen und wird auch heute noch als solche angesehen.
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