Der kleine, vielseitige Staat in Mittelamerika besitzt Strände, Natur und Kultur- Panama bietet eine außergewöhnliche Diversion in allen Bereichen.
Der mittelamerikanische Staat Panama liegt zwischen Costa Rica und Kolumbien und ist somit das Bindeglied zwischen Mittel- und Südamerika. Die Nordküste Panamas liegt am Karibischen Meer, die Südküste am Pazifik, die durch den Panamakanal miteinander verbunden sind. Zu Panama gehören auch zahlreiche Inseln, von denen nicht wenige noch unerschlossen sind und die mit kristallklarem Wasser und einsamen Palmenstränden teilweise in keinem Reiseführer zu finden sind. Gerade deshalb ist Panama eine sehr schöne Destination für einen Urlaub.
Panama City ist die moderne Hauptstadt Panamas, in der rund eine Million Einwohner leben. Sie ist vor allem wegen dem Mix aus Kolonialbauten und Wolkenkratzern sehr interessant für ein Sightseeing im Urlaub. Panama birgt auch einige Sehenswürdigkeiten, in Panama-City gibt es mehrere indianische Kunstmuseen zu besichtigen oder den imposanten Präsidentenpalast. Erwähnenswert ist auch die Ruinenstadt Panamá la Vieja aus der spanischen Kolonialzeit. Naturfreunde können in verschiedenen Nationalparks Panamas bunte Urwaldwelten erkunden, die Flora und Fauna Panamas ist enorm artenreich mit tropischem Regenwald im Norden und Osten und trockener Savanne an der Pazifikküste. Sehenswert ist auch die Halbinsel Azuero mit ihren Kolonialstädten, wo die Strände noch nicht so überfüllt sind wie in vielen touristischen Orten in Panama.
Das touristisch viel besuchte Land bietet eine für Lateinamerika gut ausgebaute Infrastruktur und gilt als ziemlich sicher, trotzdem sollte man einige Reiseinformationen und Wissenswertes zum Land beachten. Für die Einreise benötigen EU-Bürger und Schweizer einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Panama hat für Reisende aus Europa keine Impfvorschriften verhängt, eine Impfung gegen Gelbfieber, Hepatitis und Tollwut ist aber sehr empfehlenswert. Auch die Impfung gegen Typhus sollte in Erwägung gezogen werden. Wer unsicher ist, sollte sich beim Tropenarzt die jeweiligen Länderinformationen einholen. Es gibt auch in Panama Malariagebiete, wie die Provinz Bocas del Toro, Darién und San Blas, man sollte sich aber in allen lateinamerikanischen Ländern immer Tag und Nacht vor Mücken schützen, da es noch zahlreiche andere Krankheiten gibt, die durch Mücken übertragen werden. Auch sollte man beim Essen vorsichtig sein und keine ungeschälten und ungekochten Früchte und Gemüse verzehren, um gesund heimzukehren vom Urlaub.
Panama ist ein vorwiegend spanisch-sprachiges Land, in dem aber auch mehrere indianische und kreolische Sprachen gesprochen werden. Englisch ist in Panama vor allem in den Städten sehr verbreitet, reist man in die ländlichen Gebiete, sollte man jedoch besser ein paar Brocken Spanisch lernen. Die Spannung der Steckdosen ist in Panama 110 Volt, in der Hauptstadt Panama-City 120 Volt, die Währung ist offiziell der US-Dollar, obwohl noch Balboas im Umlauf sind, die das Verhältnis 1:1 zum Dollar haben. Da viele Noten gefälscht werden, sollte man kleine Scheine verlangen, größere werden in Panama oft abgelehnt. Panama liegt nahe vom Äquator, daher ist das Klima das ganze Jahr tropisch und die Temperaturen in den tieferen Lagen immer angenehm. Jedoch ist von Mitte April bis Dezember Regenzeit, deshalb eignet sich der Rest vom Jahr besser für einen Urlaub. Panama ist mit dem Flugzeug nicht in einem Direktflug von Deutschland aus zu erreichen, es gibt aber rund 25 Fluggesellschaften, die Panama von mehreren deutschen Städten über Paris, Madrid und anderen europäischen Destinationen anfliegen. Je nach Verbindung dauert der Flug 11 bis 15 Stunden.
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