Amerika ist nach Asien der zweitgrößte Kontinent der Erde. Dieser sogenannte Doppelkontinent besteht aus Nordamerika und Südamerika. Amerika ist 42,1 Mio km² groß
Und nimmt somit fast ein Drittel der Erdoberfläche ein Mit über 16.000 km vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt ist Amerika der Kontinent mit der größten Nord-Süd-Ausdehnung. Auf dem amerikanischen Kontinent leben über 900 Millionen Menschen und damit fast 14% der gesamten Weltbevölkerung.
Der Kontinent weist eine unglaubliche Vielfalt der Natur auf. Die Niagarafälle, bei denen Wassermassen 50 Meter in die Tiefe stürzen. Den Grand Canyon, eine der größten Schluchten der Erde. Das Monument Valley mit bizarren Felsformationen. In Nordamerika gibt es alle Klimazonen der Erde vereint. Von den Polarregionen Grönlands bis zu den Wüstengebieten des Death Valleys in der Mojawe Wüste. Hier gibt es noch unberührte Natur, aber auch große Metropolen. So zum Beispiel New York mit 20 Millionen Einwohnern. Bis in das 15. Jahrhundert lebten in Nordamerika ausschließlich Indianer. In Südamerika gibt es noch immer relativ viele Nachfahren der Indianer. Manche dieser so genannten Indios leben im größten Urwald der Erde: dem Regenwald, der vom riesigen Amazonas durchflossen wird. Die Bäume und Pflanzen dieses Regenwaldes produzieren so viel Sauerstoff, dass das Gebiet auch „die grüne Lunge der Erde" genannt wird. Hier leben die Hälfte aller Tiere- und Pflanzenarten die es heute noch auf der Welt gibt.
Zum nördlichen Teil des amerikanischen Kontinents gehören die Staaten Kanada, Mexiko und USA, ebenso wie die Staaten Zentralamerikas und mehrere Staaten der Karibik. Nordamerika wird von den Rocky Mountains im Westen und den Appalachen im Osten durchzogen. Auch Grönland, die größte Insel der Welt wird zu Amerika gerechnet.
Der Name Amerika erinnert an Amerigo Vespucci, einen der frühen europäischen Entdecker, der Teile des Kontinents bereiste. Nordamerika erstreckt sich über nahezu alle Klimazonen der nördlichen Hemisphäre. Der gewaltige Eispanzer Grönlands im Nordosten und die unendlichen Schneelandschaften Alaskas, die smaragdgrünen Seen und Fjorde in British Columbia, der St. Lorenzstrom in Ostkanada, die großen Seen rund um Chicago, die Niagara-Fälle und die Rocky Mountains, all das sind landschaftliche Höhepunkte Nordamerikas, viele von ihnen weltberühmt, geschützt und Touristenmagnete.
Nicht weniger interessant sind die Wüsten Nevadas und die pazifische Küste der USA. Der Grand Canyon und das Death Valley zeigen die Vereinigten Staaten von einer ganz anderen, ihrer wilden und z. T. noch sehr unberührten Seite.
Im Osten der USA sind es Städte wie Philadelphia, New York und Miami und im Westen San Francisco und Los Angeles, mit denen man die amerikanische Lebensart verbindet und die man zurecht Weltstädte nennt. Vor allem ein Besuch in Philadelphia ist für jeden historisch interessierten Besucher interessant. Einmal zu den Ursprüngen der Nation zu reisen, die Constition Hall und die Freiheitsglocke zu sehen oder am Grab von Benjamin Franklin zu stehen, dass gehört einfach dazu. Die älteste Stadt der USA ist St. Augustine in Florida. Sie wurde 1565 durch spanische Seefahrer gegründet.
Der Süden der Vereinigten Staaten ist tropisch so wie die Everglades in Florida oder die Inseln der Keys, deren bekannteste Key West ist. Ebenso gehören einige Inseln der Karibik, zu den Vereinigten Staaten und auch die Inseln des Hawaii-Archipels.
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