Frankreich und die französische Sprache - auf Französisch-Guayana findet man die Kultur Frankreichs, obwohl es auf dem südamerikanischen Kontinent liegt.
Französisch-Guayana liegt in Südamerika, genauer gesagt zwischen Brasilien und Surinam. Es grenzt an die Küste des Atlantischen Ozeans und ist ein französisches Überseedepartment mit einer Fläche von rund 86.500 km². Dieser Staat gehört zu Frankreich, da es ein Überbleibsel aus der Kolonialzeit ist. Die Währung in Französisch-Guayana ist Euro, was für den europäischen Urlauber natürlich reizvoll ist. Die Amtssprache ist Französisch, doch auch mit Englisch kommt man hier sehr weit, denn es wird fast überall gesprochen.
Das Land ist geprägt von Regenwald und bergigem Gelände. An der Küste wird das Land flacher und sumpfiger, hier sind Mangrovenwälder vorherrschend. Der Regenwald, der übrigens in etwa 90% Prozent der Landesfläche bedeckt, ist noch fast vollständig intakt und gehört offiziell zur Europäischen Union. Entsprechend zählt er zu den größten Waldgebieten Europas. Das Klima in Französisch-Guayana ist tropisch, die hohe Luftfeuchtigkeit und die warmen Temperaturen um die 30 Grad können durchaus anstrengend sein, also ist ein Urlaub in Französisch Guayana nichts für Menschen mit schwachem Kreislauf. Am Meer weht die Brise, die das Klima für den Urlauber erträglich macht. Urlaub in Französisch-Guayana sollte man also möglichst im Zeitraum von Juni bis Dezember machen. Denn dann ist "Trockenzeit" und es gibt weniger Regenschauer. Die berühmt berüchtigten Wirbelstürme aus der Karibik oder Lateinamerika suchen das Land nicht heim, hier braucht der Tourist nichts zu fürchten.
Möchte man nach Französisch-Guayana reisen, empfiehlt sich eine ausführliche Reisevorbereitung. Die gängigen Schutzimpfungen sollten genauso bestehen wie eine Malariaprophylaxe. Auch sollte man sich zeitig um eine Reisekrankenversicherung kümmern und eine ausführliche Reiseapotheke einpacken. Gerade für Magen und Darm kann das schwül warme Klima schon belastend sein. Die Einreisebestimmungen für Französisch-Guayana sind für EU Bürger nicht sehr aufwändig. Es empfiehlt sich zwar durchaus, einen Reisepass mitzuführen, zwingend notwendig ist er für die Einreise aber nicht. Für weitere Länderinformationen kann man sich an das Auswärtige Amt wenden, hier erfährt man Wissenswertes zur Reise nach Französisch-Guayana. Auf dessen Homepage stehen alle wichtigen Reiseinformationen rund um den Urlaub in Französisch-Guayana. Zusätzlich sollte man natürlich auch einen Reiseführer besorgen, der die wichtigen Informationen bereit hält. Außerdem ist noch wissenswert, dass in Französisch-Guayana der Strom mit 220 Volt fließt, die Steckdosen sehen aus wie in Deutschland. Allerdings muss man hier ab und an mit Stromausfällen rechnen, daher empfiehlt es sich, eine Taschenlampe einzupacken.
Für Urlaub in Französisch-Guayana sind einige wichtige Sehenswürdigkeiten Pflicht. So steht hier natürlich an erster Stelle der riesige artenreiche Regenwald. Er ist in diesem Land noch intakt, da der Staat Brandrodungen nicht finanziell unterstützt. Bucht man eine Bootstour durch den Dschungel des Amazonas, so bekommt man viele seltene Tiere zu Gesicht. Vor allem Affen, kleine Krokodile und Tapire gibt es hier zuhauf. Zusätzlich kann man Dörfer von Ureinwohner besuchen. Diese Indiodörfer des Volkes der Haut-Maroni und Haut-Oiapoque kann man mit Erlaubnis des Rathauses in der Hauptstadt Cayenne einholen. Diese Stadt ist übrigens auch sehr sehenswert, Sie ist geprägt von kolonialer Architektur und und zählt zu den reizvollsten Städten Südamerikas. Möchte man einen Kontrast zur unberührten Natur erleben, so kann man dem Weltraumbahnhof von Kourou einen Besuch abstatten. Hier gibt es ein Raumfahrtmuseum, in dem man die Welt der Raumfahrt bewundern kann.
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