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Nationalflagge Schweiz

Schweiz im Überlick

Staatsname:
Schweiz
Hauptstadt:
Bern
Staatsform:
Republik
Fläche:
41 km²
Bevölkerung:
8 Mio.
Sprachen:
Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch
Religionen:
39% Römisch-Katholisch, 28% Reformiert, 20% Konfessionslos, andere
Währung:
Schweizer Franken (CHF) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+41
Zeitzone:
UTC +1
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Schweiz Urlaub: Reisetipps, Nachrichten, Reisezeit, Klima

Grüezi mitenand! Herzlich willkommen im Schmuckstück Westeuropas. Das wohl abwechslungsreichste Land des Kontinents besteht aus einem ansprechenden Mix von schneebedeckten Alpen, Gletschern, tiefblauen Seen, friedlichen Landschaften und historischen Städten. Erobern Sie ein wunderschönes Land, dessen Vielfalt Sie überraschen wird.

  • Feiertage & Feste

    Gesetzliche Feiertage sind Neujahr (1. Januar), Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt (Christi Himmelfahrt), Pfingstmontag, Nationalfeiertag (1. August) und Weihnachten (25. und 26. Dezember). Viele weltliche und konfessionelle Feiertage werden nur in einigen Kantonen oder Gemeinden begangen: Berchtoldstag (2. Januar), Tag der Arbeit (1. Mai), Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt (15. August), Allerheiligen (1. November) und Mariä Empfängnis (8. Dezember).

    Durch die bewusst gepflegten Eigenheiten der Kantone haben sich sehr verschiedene Festivitäten gehalten. So wird im Februar in der Innerschweiz und nach dem Aschermittwoch in Basel Fasnacht gefeiert, im April Sechseläuten in Zürich, im Juli werden Schwingfeste in der Innerschweiz abgehalten. Am Nationalfeiertag am 1. August gibt es überall Bundesfeiern, vor allem auf der Rütliwiese. In Genf wird im August das Fêtes de Genève gefeiert. Im September darf die Jugend beim Knabenschießen in Zürich erstmals ran, während der November den Volksfesten in Basel (Herbstmesse) und Bern (Zibelimärit) vorbehalten bleibt. Nikolausumzüge schließen am 6.Dezember den hier nur grob ausgeführten Festtagskalender ab.

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    Rauchen

    Das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, an den Haltestellen und in den Fahrzeugen der öffentlichen Verkehrsmittel sowie in kulturellen Einrichtungen ist nicht gestattet. Die Kantone haben unterschiedliche Vorschriften erlassen, in manchen herrscht grundsätzliches Rauchverbot in Gastronomiebetrieben, jedoch können zusätzliche Raucherräume geschaffen werden.

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    Strom

    Das Schweizerische Stromnetz ist grundsätzlich nicht anders als das in Deutschland, basiert also auf einer Spannung von 230 Volt bei 50 Hertz. Die flachen Eurostecker passen problemlos in die Schweizer Steckdosen. Geerdete, also dickere, runde Stecker passen dagegen nicht. In manchen Hotels sind daher spezielle Adapter erhältlich, aber auch Supermärkte und Kaufhäuser verkaufen sie.

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    Telefonieren & Internet

    Das Telefonnetz wurde in den letzten Jahren leicht modifiziert: Seit März 2007 haben alle Anschlüsse eine dreistellige Vorwahl inklusive 0 vorweg (letztere ist vom Ausland aus wegzulassen, muss aber auch innerorts immer mitgewählt werden) plus siebenstelliger Nummer. Zürich musste dadurch seine kurze Vorwahl 01 durch 044 ersetzen, während neue Anschlüsse mit 043 anfangen. Servicenummern beginnen mit 1, Gratisnummern mit 0800, kostenpflichtige Dienste mit 0842, 0848 oder 0900.

    Telefonkarten (Taxcard) sind in manchen Hotels, bei Postämtern, einigen Tabakläden und an vielen Zeitungskiosken für sFr. 10/20 erhältlich. Die Telefonzellen sind ein wahres Erlebnis moderner Telekommunikation und bieten einige interaktive Dienste wie ein Onlinetelefonbuch. Telefonieren vom Hotelzimmer oder von der Rezeption aus kann teuer werden. Die Betreiber der Mobilfunknetze sind Swisscom, Sunrise und Orange.

    Die internationale Vorwahlkennziffer ist nach Deutschland Tel. +49, nach Österreich Tel. +43 und nach Liechtenstein Tel. +423. Die Vorwahl von diesen Ländern aus in die Schweiz ist Tel. +41. Die Inlandsauskunft wird erreicht über Tel. 1811.

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    Internet in der Schweiz

    Reisemeister Tipp

    Zwar gibt es seit dem 1. Juli 2013 dank der EU-weiten Anpassung Kostenobergrenzen für Telefonieren und Surfen im Ausland, allerdings gelten diese je nach Anbieter mitunter nicht für die Schweiz. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, fragt bei seinem Anbieter direkt nach und erkundigt sich am besten auch gleich nach günstigen Auslands-Paketen.

    Daten-Roaming ist seit Kurzem weltweit standardisiert: Nach Erreichen einer Daten-Obergrenze von 50 Euro (in Deutschland mit Mehrwertsteuer knapp 60 Euro) wird die Verbindung automatisch gekappt. Der Nutzer wird allerdings rechtzeitig über die anstehende Unterbrechung informiert. Wer im Ausland gerne viel surft, sollte ebenfalls vor dem Urlaub mit dem Anbieter sprechen und gegebenenfalls eine höhere Datengrenze vereinbaren.

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    Trinkgeld

    Die auf den Speisekarten angegebenen Preise sind grundsätzlich Inklusivpreise, beinhalten also neben der Mehrwertsteuer auch den Service. Trotzdem kann man bei Zufriedenheit den Betrag um bis zu 10% aufrunden, auch wenn die Kellner dies zumindest von Einheimischen nur im begrenzten Maße erwarten. Auch freundlichen Taxifahrern, Friseuren und örtlichen Reiseleitern gibt man gerne einen kleinen Obolus.

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  • Autofahren

    Die international bekannten Autovermieter sind in den größeren Städten und an den Flughäfen vertreten, ergänzt um wenige günstigere Lokalanbieter. Viele Schweizer haben kein Auto, sondern nutzen die CarSharing-Genossenschaft »Mobility« mit über 1.000 Standorten im Land (www.mobility.ch).

    Die Benutzung von Autobahnen und Kraftfahrstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften ist nur mit einer Vignette möglich, die an allen Tankstellen und Poststellen auf Schweizer und im grenznahen Gebiet erhältlich ist. Anders als zum Beispiel in Österreich gibt es die Vignette nur für ein Kalenderjahr.

    Die Höchstgeschwindigkeiten betragen für PKW und Motorräder 50 km/h im Stadtverkehr, 80 km/h auf Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften und 120 km/h auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen. Auf den Autobahnen und in den Städten finden häufig Radarkontrollen statt, in Zürich sind sie gar ein einträglicher Geschäftszweig.

    Aufgrund der vielen Tunnel empfiehlt es sich, das Abblendlicht stets einzuschalten. Die grüne Versicherungskarte sollte mitgeführt werden. Die Promillegrenze wurde 2005 an Deutschland angeglichen und beträgt nur noch 0,5 statt vorher 0,8 Promille.

    Achtung: Geldbußen für schwerwiegende Verkehrsvergehen werden abhängig vom Einkommen festgesetzt.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Neben den nationalen Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) unterhalten die privatisierten Gesellschaften ebenfalls Züge. Berühmte Beispiele sind der Glacier Express und der Bernina Express auf dem Gleisnetz der Rhätischen Bahn (RhB) im Bündnerland oder der GoldenPass Panoramic: Dieser erste Panoramazug der Welt fährt von Zweisimmen nach Montreux (www.goldenpass.ch).

    Für Bahnliebhaber ist die Schweiz ein Paradies: ein perfekt ab­gestimmter Taktfahrplan, ein modernes S-Bahn-System, der Neige-InterRegio und die Doppelstock-InterCity-Züge machen das Bahnfahren angenehm. Die Hochgeschwindigkeitszüge der Nachbarländer, ICE, Cisalpino und TGV, erreichen die größeren Städte.

    Tipp: Bei grenzüberschreitenden Fahrten mit Abfahrt in der Schweiz wird das Halbtax-Abo (entspricht der deutschen BahnCard) auch auf deutschem oder österreichischem Boden angewandt – das gilt auch andersherum. Häufig können Velos (Fahrräder) mitgenommen werden.

    In praktisch allen größeren Orten verkehren Linienbusse, häufig als Oberleitungsvariante, und Straßenbahnen (Trams); eine Metro gibt es nur in Lausanne für die Strecke vom Zentrum an den See in Ouchy. Zum Öffentlichen Verkehr (ÖV) gehören fast überall Bahn und Postauto sowie die Linienschiffe an den  Seen. So wirbt der Verkehrsverbund Zürich (VBZ) mit dem Spruch »Ich bin auch ein Tram« auf den Ausflugsbooten.

    Taxis haben in der Schweiz keine einheitliche Farbe, aber immer ein großes Schild auf dem Dach. Achtung: Taxifahren in der Schweiz ist meist ein teures Vergnügen!

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  • Klima

    Das Klima in der Schweiz hängt maßgeblich von den Alpen ab. Die nordwestliche Seite ist teilweise noch vom rauen Atlantik bestimmt, während südlich des Gotthards mediterranes Klima herrscht. Im Sommer werden in der Sonnenstube Tessin daher häufig mehr als 30°C gemessen, im Winter geht das Thermometer zum Beispiel im Bündnerland deutlich unter den Gefrierpunkt. Zur selben Zeit kann es in Lugano sehr heiß und im ungleich höher gelegenen St. Moritz ziemlich kalt sein. Nicht selten lohnt sich bei übermäßiger Sommerhitze der Weg in die Berge, am Furkapass und anderswo ist auch im August mit Schneefall zu rechnen.

    Kleidung

    Für eine Sommerreise in die Schweiz sollte man – wie für jeden Urlaub in Mitteleuropa – sowohl für heiße Sommertage als auch für kühlere Abende passende Kleidung einpacken. Auch im Sommer kann es gerade in den Bergregionen auch mal frisch werden, sobald die Sonne außer Sichtweite ist. Für eine Reise im Winter ist funktionstüchtige Wander- oder Skikleidung unerlässlich.

    Reisezeit

    Die Schweiz ist aufgrund ihrer Vielfalt zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Die Sommersaison dauert von etwa Mitte Mai bis Ende Oktober, die Wintersaison beginnt Mitte Dezember beziehungsweise mit einsetzendem Schneefall und dauert etwa bis kurz vor Ostern. Die Wintersportorte sind außerhalb der Saison häufig leer und fast alle Einrichtungen sind geschlossen. Eventuell geschlossene Passstraßen werden weiträumig vorher angekündigt.

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  • Geld & Währung

    Gesetzliches Zahlungsmittel ist der Schweizer Franken (CHF). Ein Franken entspricht 100 Rappen, die in der Westschweiz Centimes genannt werden. Es gibt Banknoten zu 10, 20, 50, 100, 200, 500, und 1000 Franken sowie Münzen zu 1, 2, 5 und einem halben Franken sowie 5, 10 und 20 Rappen.

    Der Wechselkurs: CHF 1 entspricht etwa Euro 0,74 bzw. (Stand Juli 2013). Viele Geschäfte im ganzen Land nehmen auch Euro-Bank­noten an, das Wechselgeld wird jedoch in Franken herausgegeben.

    Die Banken haben in der Regel unter der Woche von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet, häufig am Donnerstag etwas länger und am Freitag kürzer. Am besten holt man Geld aus dem Automaten per Mæstro-Karte (früher EC-Karte). Der Kurs ist sehr günstig, jedoch wird pro Abbuchung eine Pauschalgebühr erhoben, die unabhängig vom abgehobenen Betrag ist. Praktisch jede Bank führt einen Bankomaten, häufig übrigens auch zum Einzahlen.

    Mit der Kreditkarte Bargeld zu holen ist hingegen teurer. Die gängigen Karten wie MasterCard, Visa und American Express werden in den meisten Geschäften, Restaurants und Hotels akzeptiert.

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    Währungsrechner und -bestellung

    Reisemeister Tipp

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