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Spanien im Überblick

Staatsname:
Königreich Spanien
Hauptstadt:
Madrid
Staatsform:
Parlamentarische Monarchie
Fläche:
505.000 km²
Bevölkerung:
47,1 Mio.
Sprachen:
Kastilisch, Katalanisch, Galicisch, Baskisch
Religionen:
94% Römisch-Katholisch
Währung:
Euro (EUR)
Vorwahl:
+34
Zeitzone:
ME(S)Z
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Spanien Urlaub: Reisetipps, Nachrichten, Reisezeit, Klima

"Diversidad" – so oder ähnlich könnte eine Spanierin ihr Land mit einem Wort beschreiben. Ob Tradition oder Moderne, Metropole oder Fischerdorf, Strand oder Gebirge – jede spanische Region hat etwas Besonderes und Einzigartiges zu bieten. Und die Lebensfreude und Gastfreundschaft der "Españoles" begeistert jeden Touristen, der sich auf eine Entdeckungsreise durch das wunderschöne Land begibt. Mit den folgenden Tipps wird auch Ihre Reise nach Spanien zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

  • Feiertage & Feste

    1. Januar Neujahrstag
    6. Januar Heiligedreikönigstag
    März / April Karfreitag
    März / April Ostern
    1. Mai Tag der Arbeit
    15. August Mariä Himmelfahrt
    12. Oktober Nationalfeiertag
    1. November Allerheiligen
    6. Dezember Tag der Verfassung
    8. Dezember Mariä Empfängnis
    25. Dezember Weihnachten


    Zu den Feiertagen kommen auf regionaler und lokaler Ebene eine Unmenge von Patronalfesten, Wallfahrten etc., an denen ebenfalls die Arbeit ruht und Geschäfte geschlossen sind.

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    Fotografieren

    In Kirchen und anderen religiösen Einrichtungen wird das Fotografieren ungern gesehen, das Ablichten militärischer Anlagen ist trotz Aufklärungssatelliten strengstens verboten.

    In fast allen Ferienorten finden sich Fotostudios, die binnen einer Stunde Daten von der Speicherkarte auf CDs brennen. Natürlich kann man in größeren Ortschaften die Bilder auch ausdrucken.

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    Rauchen

    Seit Januar 2011 gilt in Spanien eines der strengsten Rauchverbote Europas. Weder auf Flughäfen, Bahnhöfen, in öffentlichen Gebäuden, auf Kinderspielplätzen noch in Bars, Diskotheken oder Restaurants darf geraucht werden. Bei Schulen oder Krankenhäusern ist ein Abstand von 50 m einzuhalten. Auf den Terrassen von Lokalen darf nur geraucht werden, wenn keine Windschutzwände da sind.

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    Strom

    Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom, so wie in Deutschland. Adapter sind nicht erforderlich.

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    Telefonieren & Internet

    Vorwahl nach Deutschland ist +49. Telefonieren kann man von öffentlichen Fernsprechern und von Postämtern aus entweder mit Münzen oder mit einer tarjeta telefónica, die an Kiosken und in Tabakläden ab 10 € erhältlich ist. Außerdem gibt es private Telefonämter (lo cutorios), in denen man nach dem Gespräch bezahlt.

    Die nationale Telefonauskunft hat die Nummern Tel. 11 818, Tel. 11 888 und Tel. 11 822.

    Vorwahlen sind in Spanien Teil der Telefonnummer und müssen stets mitgewählt werden, in Madrid beginnen die Nummern deshalb immer mit "91". Bei Handys beginnen die Nummern immer mit einer "6". Möchte man vom eigenen deutschen Handy aus eine spanische Nummer anwählen, muss man mit der Vorwahl von Spanien +34 beginnen.

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    Tipp: Mobiles Internet in Spanien

    Reisemeister Tipp

    Dank der EU-weiten Anpassung der Roaming-Tarife gelten für Handynutzer seit 2013 die folgenden Kostenobergrenzen für das Telefonieren, sowie SMS und mobiles Internet: Abgehende Telefonate kosten maximal 29 ct. pro Minute, ankommende Telefonate maximal 8 ct. pro Minute, SMS maximal 10 ct., und mobiles Internet maximal 54 ct. pro MB. (gültig ab 1. Juli 2013)
     

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    Trinkgeld

    Bei zuvorkommendem Restaurant-Service gibt man ein Trinkgeld von 5-10% des Rechnungsbetrags. Im Hotel freuen sich Zimmermädchen und Rezeptionisten über 2 € bis 4 € pro Woche. Lässt man zu Beginn des Urlaubs dem Hotelpersonal ein Trinkgeld zukommen, wird sich das positiv auf die Bedienung auswirken.

    Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld in Höhe von 1 bis 2 €, Tankwarte in Höhe von 10 bis 50 Cent.

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  • Autofahren

    Wenn nicht anders ausgeschildert, gelten die folgenden Höchstgeschwindigkeiten: In Ortschaften maximal 50 km/h, auf Landstraßen 90 km/h bzw. 100 km/h, wenn ein beidseitiger Randstreifen von mindestens 1,5 m oder mehrere Spuren in einer Richtung vorhanden sind. Auf Autobahnen gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen verlangt die Guardia Civil oftmals Sofortkasse.

    Gelbe Markierungen am Straßenrand bedeuten: Hier darf nicht geparkt werden. Blaue Markierungen bedeuten, dass man von einem Automaten am Gehsteig einen Parkschein ziehen muss. Wer falsch parkt, wird rigoros abgeschleppt. Um sich langes Parkplatzsuchen in verwinkelten Altstadtgassen zu ersparen, empfiehlt es sich, den Wagen am Rand der historischen Stadtzentren auf ausgewiesenen Parkplätzen abzustellen. Parkhäuser kennzeichnen verfügbare Plätze mit grüner Leuchtschrift: Libre.

    In Großstädten und Hauptreiseregionen bieten die großen Mietwagenfirmen ihre Dienste an. Hier gelten bei fast allen Vermietern Inklusivpreise (unbegrenzte Kilometerzahl, Vollkaskoversicherung). Zahlt man mit Kreditkarte, wird keine Kaution verlangt. Der Führerschein reicht aus, um einen Wagen zu mieten, vorausgesetzt man ist 21 Jahre alt und hat zwei Jahre Fahrpraxis. Im Juli/August können die Leihfahrzeuge schon mal knapp werden.

    Es besteht Gurtpflicht für alle Autoinsassen und für Motorradfahrer Sturzhelmpflicht. Das Abschleppen anderer Autos ist verboten. Wegen der seltenen Schadenersatzzahlungen der spanischen Versicherungen ist der Abschluss einer kurzfristigen Vollkasko-Versicherung unbedingt erforderlich.

    Die Mitglieder des Automobilclubs ADAC können Kontakt mit einer Notrufzentrale aufnehmen unter Tel. +49 (89) 22 22 22 oder Tel. +34 (93) 50 82 828. Der spanische Automobilclub RACE und seine Pannenhilfe ist rund um die Uhr unter Tel. +34 (90) 240 45 45 zu erreichen. Viele Autobahnen und Fernstraßen sind gebührenpflichtig.

    Die Promillegrenze für Alkohol liegt bei 0,3.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    In Spanien mit dem Zug zu fahren, ist längst nicht mit Deutschland vergleichbar. Das Streckennetz ist bei weitem nicht so gut ausgebaut, was sich aber nach und nach durch Finanzspritzen der EU ändert. So gibt es eine Schnellzugverbindung zwischen Barcelona und Sevilla. Wer sonst in Spanien mit dem Zug fahren möchte, sollte viel Zeit mitbringen.

    Neben der nationalen Eisenbahngesellschaft RENFE (www.renfe.es), die die wichtigsten Städte miteinander verbindet, unterhält die Bahngesellschaft Ferrocarrils de la Generalitat (www.fgc.net) von Barcelona ausgehend einige Nahverkehrsstrecken entlang der Küste und ins Hinterland Barcelonas. Mehrmals täglich fahren Züge in verschiedene Richtungen von der Plaça d'Espanya oder der Plaça Catalunya ab.

    Im Gegensatz zum Bahnnetz ist das Fernbusnetz gut ausgebaut. In kleinen und großen Städten gibt es eigens für Fernbusse eingerichtete Busbahnhöfe, von wo aus man auch zu abgelegenen Dörfern gelangt. Für überregionale und internationale Verbindungen bietet das Unternehmen Alsa (www.alsa.es) viele Möglichkeiten. So kann man sich auch auf den spanischen Inseln bequem mit dem Bus fortbewegen.

    Zu den Baleareninseln verkehren regelmäßig Fähren. Auch zu den Kanarischen Inseln gibt es von Cádiz, dem südlichsten Hafen Spaniens, Fährverkehr, doch dauern die Überfahrten sehr lang (nach Gran Canaria beispielsweise 36 Stunden).

    Taxis sind überall im Einsatz und mit einem Taxameter ausgestattet. Nach diesem sollte sich der Preis richten. Andernfalls sollte vor der Fahrt der Preis abgesprochen werden. Wartezeiten werden extra berechnet, für Sonn- und Feiertage sowie nachts ab 23 Uhr ist ein Aufschlag zu zahlen.

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  • Klima

    Das Wetter auf dem Festland zeichnet sich durch große Trockenheit aus. Wassermangel ist ein ständiges Problem. Trotzdem kann es im Frühjahr und im Herbst zu Regengüssen kommen. Juli/August sind die heißesten Monate mit beinahe konstant über 30 ˚C. Im südlichen Spanien sind dann auch Temperaturen bis 40 ˚C keine Seltenheit. Nachts kühlt es kaum ab. Im Winter sinken die Temperaturen selten unter 0 ˚C, Schnee bleibt kaum liegen. Im Frühjahr und Herbst kann es im Norden und der Mitte Spaniens sehr windig sein.

    Auf den Kanaren herrscht ein mild-gemäßigtes, angenehmes Klima. Die Südteile der Inseln zeigen sich regen- und wolkenärmer als die nördlichen, die im Bereich der Nordostpassatwinde liegt. Da sich die Durchschnittstemperaturen auf Teneriffa zwischen 20 ˚C in den Monaten Dezember und Januar und 29 ˚C  im August bewegen und das Wasser des Atlantiks auch im Winter mindestens 18 ˚C warm ist, kann man hier ganzjährig baden.

    Kleidung

    Kinder und sonnenempfindliche Erwachsene sollten sich unbedingt mit Sonnenhut, Nackenschutz und langer Kleidung schützen. Gerade die Kanaren liegen auf der Höhe der Sahara! Vor allem in den Sommermonaten muss mit Moskitos gerechnet werden. Im Frühjahr, Herbst und Winter sollte man bei Ausflügen Pullover oder Windjacke wegen des Windes, der besonders stark in den Bergen, an der Nordküste und auf den Kanaren ist, mitnehmen. Das gilt wegen des großen Temperaturunterschieds auch abends beim Ausgehen. Besucher von Kirchen und Klöstern sollten auch im Hochsommer Schultern und Beine bedecken.

    Reisezeit

    Wegen des milden Klimas kann man das ganze Jahr über nach Spanien reisen. Je nach Vorlieben eignen sich die Monate im Frühjahr und Herbst besonders gut für Aktivitäten wie Stadtbesichtigungen, Wandern und Radfahren. Strandurlauber bevorzugen die Sommermonate. Die beste Reisezeit sind Mai und September/Oktober. Dann sind die Temperaturen noch erträglich und viele Touristenorte noch nicht so überfüllt.

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  • Geld & Währung

    Die Einführung des Euro ist gerade im Tourismus eine große Erleichterung. Von Banköffnungszeiten ist man völlig unabhängig, wenn man über eine EC-Karte verfügt und am Automaten Geld zieht. Doch für alle Fälle: Die Öffnungszeiten der Banken sind Montag bis Freitag 9-14 Uhr. Selbst in entlegenen Dörfern kann Geld am Automaten abgehoben werden, Anweisungen auf dem Bildschirm können auf Deutsch eingestellt werden.

    Visa-, Mastercard- und (meist auch) American-Express-Kreditkarten werden in vielen Geschäften und Restaurants akzeptiert. 2005 wurde in Deutschland eine einheitliche Notrufnummer zum Sperren von Kredit-, Maestro- oder Mobilfunkkarten eingerichtet. Bei Verlust oder Diebstahl wendet man sich an: Tel. +49 116 116, www.sperr-notruf.de.

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