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Spanien im Überblick

Staatsname:
Königreich Spanien
Hauptstadt:
Madrid
Staatsform:
Parlamentarische Monarchie
Fläche:
505.000 km²
Bevölkerung:
47,1 Mio.
Sprachen:
Kastilisch, Katalanisch, Galicisch, Baskisch
Religionen:
94% Römisch-Katholisch
Währung:
Euro (EUR)
Vorwahl:
+34
Zeitzone:
ME(S)Z

Spanien: Leben, wo andere Urlaub machen

Infos für Deutsche in Spanien

Ein längerer Aufenthalt in Spanien gibt Dir die Chance, das Land von einer Seite kennenzulernen, die Dir als Urlauber verwehrt bleibt. Wenn Du ein Schüleraustauschjahr oder einen Au Pair-Aufenthalt in Spanien planst, hast Du die Möglichkeit, mit einer Gastfamilie zusammen zu wohnen und den Alltag einer spanischen Familie mitzuerleben. Nebenbei kannst Du Deine Sprachkenntnisse perfektionieren. Doch auch ein Auslandsstudium bietet eine tolle Chance, Land und Leute zu entdecken. Hier findest Du alles Infos zur Organisation und Planung Deines Langzeitaufenthaltes.

  • Vorteile

    Spanien ist das liebste Auslandsreiseziel der deutschen Urlauber. Das warme Klima, endlose Strände, azurblaues Meer und pulsierende Städte ziehen jedes Jahr Tausende in den Bann. Während eines Auslandsstudiums hast Du die Möglichkeit dort zu leben und lernen, wo andere ihren Urlaub verbringen. Die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten sowie die offene und fröhliche Art der Spanier machen das Land zu einem idealen Ziel für ein Auslandssemester.

    Während Deines Aufenthalts in Spanien kannst Du außerdem Deine Sprachkenntnisse verfestigen und so Deinen Lebenslauf aufpolieren. Spanisch wird weltweit zu einer immer wichtigeren Handelssprache und Bewerber mit fundierten Kenntnissen sind bei Unternehmen gern gesehen.

    Ein Großteil der Universitäten in Spanien lehrt nach dem Bachelor- und Mastersystem. Damit werden Abschlüsse und Studienfachleistungen in der Regel auch in Deutschland anerkannt.

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    Spanisches Hochschulsystem

    Universitäten werden in Spanien Universidades genannt und unterscheiden sich häufig nach Fachrichtung. Einige der Universidades sind praktischer ausgerichtet und können damit eher mit einer Fachhochschule verglichen werden. Neben privaten und staatlichen Universitäten gibt es auch noch fünf Untertypen, in die man die Hochschulen unterteilen kann. Die Escuelas Superiores sind praktisch ausgerichtet und entsprechen einer Fachhochschule, an den Universidades Politécnicas werden Technik und Naturwissenschaften gelehrt, die Business Schools spezialisieren sich auf Management und die Universidades de Educación a Distancia sind Fernuniversitäten. Genauso wie in Deutschland gibt es in Spanien auch Bachelor- und Masterstudiengänge. Allerdings dauert ein Bachelor in Spanien meist vier Jahre und ist sehr viel verschulter. Den Masterabschluss dagegen erwirbt man in der Regel nach nur einem Jahr. Viele Studiengänge werden in einer Art Klassenverband durchgeführt und spanische Studenten haben dadurch kaum Wahlfreiheit. Austauschstudenten, die nur für wenige Semester in Spanien studieren, nehmen häufig eine Sonderstellung ein und sind nicht so sehr an die Pflichtveranstaltungen gebunden.

    Anders als in Deutschland werden in Spanien Studien- und Prüfungsgebühren erhoben. Planst Du, Dein gesamtes Studium in Spanien zu absolvieren, solltest Du diese auf jeden Fall in Dein Budget mit einplanen. Gehst Du im Rahmen eines strukturierten Programms wie zum Beispiel Erasmus nach Spanien, werden Dir die Gebühren meist erlassen.

    Das spanische Studienjahr besteht ebenfalls aus zwei Semestern. Sie Semestertermine liegen zeitlich sehr ähnlich zu denen in Deutschland. Ein Semester wird in Spanien in der Regel auch mit einer Prüfungsphase abgeschlossen. Danach folgt dann die vorlesungsfreie Zeit.

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    Studentenvisum

    Als EU-Bürger benötigst Du kein Visum für Dein Studium in Spanien. Du brauchst lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

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    Versicherungen

    Wenn Du in Deutschland gesetzlich krankenversichert bist, gilt Deine Versicherung dank des Europäischen Versicherungsabkommens auch in Spanien. Allerdings kann es sein, dass die Versicherung nicht die gleichen Leistungen übernimmt, wie in Deutschland. Zur Sicherheit solltest Du deswegen eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung abschließen. Diese übernimmt zum Beispiel auch Zusatzleistungen, wie die Kosten für eine Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken. Im Falle eines medizinisch notwendigen Rücktransports nach Deutschland, schützt Dich die Auslandskrankenversicherung ebenfalls vor hohen Kosten.

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    Organisation

    Möchtest Du Dein komplettes Studium in Spanien absolvieren, solltest Du Dich zunächst über verschiedene Universitäten und Universitätsstädte informieren. Als sogenannter Freemover hast Du den Vorteil, dass Du Uni und Studienstadt komplett frei selbst wählen kannst. Hast Du Dich für einen Standort entschieden, musst Du Deine Bewerbungsunterlagen zusammenstellen. Viele Universitäten haben dafür bereits Online-Systeme eingerichtet. Einige Dokumente müssen eventuell professionell übersetzt werden. Plane deswegen genügend Zeit für den Bewerbungsprozess ein.

    Wesentlich einfacher ist es, den Auslandsaufenthalt über die Heimatuniversität zu organisieren. Informiere Dich über mögliche Partneruniversitäten Deiner Hochschule und nehme Kontakt mit dem Akademischen Auslandsamt Deiner Uni auf. Wenn Du über ein Austauschprogramm wie zum Beispiel Erasmus nach Spanien gehst, bewirbst Du Dich bei Deiner deutschen Hochschule. Diese verteilt dann die verfügbaren Plätze im Austauschprogramm. Der sicherlich größte Vorteil eines Erasmus-Aufenthalts ist die umfangreiche finanzielle Förderung durch das Erasmus-Stipendium und der Erlass der Studiengebühren.

    Unabhängig davon, ob Du Deinen Aufenthalt selbst organisierst oder über ein Partnerprogramm nach Spanien gehst, solltest Du Dich frühzeitig in einen Sprachkurs einschreiben. Wenn Du ein bisschen Spanisch beherrschst, wirst Du Dich nicht nur besser im Land zurechtfinden, sondern viele spanische Universitäten fordern auch ein Zertifikat, welches ein bestimmtes Sprachniveau bescheinigt und bis zum Studienantritt vorgelegt werden muss.

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  • Vorteile

    Ein Schüleraustausch bietet Dir authentische Einblicke in eine andere Kultur. Während Deines Austauschjahres in Spanien genießt Du alle Vorzüge des beliebten Urlaubslandes, erlebst den Alltag hautnah und lernst fast im Vorbeigehen die spanische Sprache. Für "Sonnenanbeter“, die Spanien abseits von Paella, Tapas und Stierkampf entdecken möchten, ist ein High School-Jahr ideal. Das südländische Temperament und die offene Art der Gastfamilien macht es Austauschschülern leicht, sich schnell zurechtzufinden und heimisch zu fühlen.

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    Spanisches Schulsystem

    Das spanische Schuljahr beginnt im September und endet im Juni. Das Schulsystem ähnelt dem deutschen und gliedert sich in Grundschulzeit (sechs Jahre) und Absolvierung einer weiterführenden Schule (vier Jahre). Wer entsprechend gute Noten hat, darf anschließend das sogenannte Bachillerato machen, das mit dem deutschen Abitur gleichzusetzen ist.

    Die allgemeine Schulpflicht gilt für spanische Kinder und Jugendliche vom 7. bis zum 16. Lebensjahr. Ein Schultag beginnt normalerweise um 8.30 Uhr und endet um 14.30 Uhr. Darin ist eine einstündige Mittagspause vorgesehen. Je nach Schulform und Angebot an zusätzlichen Kursen kann es aber zu deutlichen Abweichungen kommen.

    Da die meisten High Schools schon viele Erfahrungen mit Austauschschülern gesammelt haben, kannst Du davon ausgehen, dass Du von Beginn an gut aufgehoben bist.

    Dein High School-Jahr in Spanien kannst Du entweder in einer öffentlichen Schule, einer Privatschule oder an einem Internat absolvieren. Welche Schulform für Dich am besten ist, entscheidest Du am besten gemeinsam mit Deinen Eltern. Für sie spielen sicherlich die Kosten eine große Rolle, die an einer Privatschule oder einem Internat meist höher sind als an einer "normalen" Schule.

    Der größte Unterschied, den ein Schüleraustausch an einem Internat mit sich bringt, ist das Fehlen einer Gastfamilie. Entgegen vieler Vorurteile muss es in Internaten nicht unbedingt streng und spaßbefreit zugehen. Austauschschüler leben eher in einer Art Wohngemeinschaft zusammen und haben nach Unterrichtsschluss und an den Wochenenden die Möglichkeit, an verschiedenen Freizeitaktivitäten teilzunehmen.

    In der Regel sind Privatschulen und Internate besser, moderner und hochwertiger ausgestattet. An manchen Institutionen gibt es beispielsweise Tanzstudios, Fitnesscenter oder ein Schwimmbad sowie ein vielfältigeres Freizeitangebot.

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    Schüleraustauschvisum

    Du musst kein Visum beantragen. Innerhalb der Europäischen Union reicht ein Personalausweis oder Reisepass aus.

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    Versicherungen

    Damit Du in Deinem Austauschjahr rundum abgesichert bist, solltest Du in Sachen Versicherungen keine Kompromisse eingehen. Wir bieten Dir Versicherungen, zum Beispiel eine Auslandskrankenversicherung, die auf die Bedürfnisse von Austauschschülern zugeschnitten sind.

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    Organisation

    Es gibt verschiedene Wege, um einen Schüleraustausch in Spanien zu organisieren. Sollten Geschwister oder Verwandte bereits ein Austauschjahr gemacht haben, wäre es eine Überlegung wert, bei der damaligen Gastfamilie nachzufragen und das High School-Jahr gegebenenfalls selbst zu planen. Ein anderer Weg führt über die zahlreichen Agenturen, die sich auf Austauschprogramme spezialisiert haben.

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  • Vorteile

    Spanien ist ein faszinierendes Land. Traumhafte Strände, pulsierende Metropolen und südländisches Flair ziehen nicht nur Urlauber, sondern auch Au Pairs magisch an. Höre auf Deine Neugier, kümmere Dich um einen Job als Au Pair in Spanien und freue Dich auf eine unvergessliche Zeit. Als Au Pair bist Du Teil einer Gastfamilie, schließt neue Freundschaften, perfektionierst Deine Sprachkenntnisse und erlebst einen aufregenden Alltag, der zwischen Siesta und Fiesta pendelt.

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    Au Pair-Visum

    Du musst kein spezielles Visum beantragen. Ein deutscher Personalausweis oder Reisepass reicht aus, wenn er mindestens bis zum Ende Deines geplanten Aufenthalts gültig ist.

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    Versicherungen

    Am wichtigsten ist eine Auslandskrankenversicherung, die auf die speziellen Anforderungen eines Au Pairs zugeschnitten ist und die Kosten übernimmt, falls Du in Spanien zum Arzt musst. Mit einer gesetzlichen Krankenversicherung bist Du nur unzureichend abgesichert. Darüber hinaus ist es sinnvoll, auch bei Unfällen, Rechtsstreits, Verlust des Reisegepäcks oder sonstigen Notfällen abgesichert zu sein.

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    Organisation

    Die Zeit als Au Pair ist ein Lernprozess, der für viele bereits mit der Planung beginnt. Auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft hat die selbstständige Vorbereitung viele positive Effekte. Du bist in jeder Phase Dein eigener Chef und gewinnst schon frühzeitig einen Einblick in das Thema Au Pair. Zudem beschäftigst Du Dich intensiver mit dem Land Deiner Wahl. Vielleicht kannst Du Dir auch Ratschläge von Bekannten und Freunden holen, die bereits als Au Pair gearbeitet haben?!

    Ein großer Vorteil, wenn Du ohne Agentur auskommst: Du kannst Deine Auslandskrankenversicherung frei wählen und sparst gegebenenfalls viel Geld.

    Interessant sind für Dich Au Pair-Vermittlungsseiten. Dort treffen Au Pair-Familien auf Interessenten wie Dich und haben die Möglichkeit, sich ausgiebig - vorerst virtuell - kennenzulernen. Kontaktiere gleich mehrere potenzielle Gastfamilien, damit Du eine größere Auswahl hast. Im Gegensatz zur Vermittlung durch Au Pair-Agenturen hast Du hier einen großen Einfluss darauf, in welche Region es Dich verschlägt.

    Nachdem Du Dich für eine Familie entschieden hast, müssen beide Parteien die Rahmenbedingungen in einem Vertrag festhalten und dabei die Arbeitsbestimmungen des Landes berücksichtigen. An dieser Stelle ist es sinnvoll, sich an der herkömmlichen Ausgestaltung eines Au Pair-Vertrags zu orientieren. Ein großer Vorteil könnte sich für Dich dadurch ergeben, dass die Gastfamilie Deine Erfahrungen im Bereich der Kinderbetreuung auch akzeptiert, wenn sie im Kreise Deiner Verwandtschaft entstanden sind.

    Wenn Du die Hilfe einer Agentur in Anspruch nehmen möchtest, solltest Du unbedingt darauf achten, dass sie der "Gütegemeinschaft Au Pair e.V." angehört. Dann ist gewährleistet, dass sich das Unternehmen an vorgegebene Qualitätsstandards hält.

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