Wählen Sie Ihr Reiseziel:


Thailand im Überblick

Staatsname:
Königreich Thailand
Hauptstadt:
Bangkok
Staatsform:
Konstitutionelle Monarchie
Fläche:
513.115 km²
Bevölkerung:
64,7 Mio.
Sprachen:
Thai
Religionen:
95% Buddhismus, 4% Muslimisch
Währung:
Vorwahl:
+66
Zeitzone:
UTC+7
Auslandskrankenversicherungen

Auslandskrankenschutz für jede Gelegenheit

Auslandsreisekrankenversicherungen bieten Ihnen Sicherheit und Schutz auf Reisen – und beruhigen das Gewissen ungemein. Bei uns finden Sie ausgezeichnete Versicherungen.

Auslandskrankenschutz
ab  1,15 €  pro Tag
Alle Informationen & Preise bei der HanseMerkur

Thailand: Reisetipps, Klima, Reisezeit und mehr

Ein Land im Wandel. Doch gerade dieser unaufhaltsame Wandel macht einen Teil der Faszination aus, die jeden Besucher ergreift – wenn er empfänglich ist für Mystik und tiefe Religiosität, für anmutige Menschen und ihre Gebräuche, für eine exzellente und delikate Kochkunst, für jahrtausendealte Handwerkstraditionen. Auch landschaftlich ist Thailand ein Paradies. Jetzt unsere praktischen Tipps und Hinweisen zu Wetter, Temperatur & Klima und Reisen im Land lesen und schon kann es losgehen.

  • Feiertage & Feste

    In Thailand wird eine Vielzahl an Feiertagen begangen, sowohl tradtionell-thailändische, als auch buddhistische und westliche. Einige davon richten sich nach dem Mondkalander, sodass sie jedes Jahr an einem anderen Datum gefeiert werden. Fällt ein Feiertag in Thailand auf das Wochenende, so wird der freie Tag auf dem darauffolgenden Werktag nachgeholt.

    Der bedeutendste thailändische Feiertag ist das Neujahrfest Songkran. Es wird zwischen dem 13. und 15. April gefeiert und steht ganz im Zeichen des Wassers. Letzteres wird als Symbol der Reinigung von Körper und Geist gesehen. Meist schon vor Beginn der Feierlichkeiten, aber natürlich auch währenddessen, bespritzen die Thais einander (und mitunter auch Touristen) mit Wasser. Überall finden Straßenfeste, Paraden und Partys statt. Achtung: Rund um das Neujahrsfest ist das ganze Land auf den Beinen: Züge, Flugzeuge und Busse sind meist schon Wochen vorher komplett ausgebucht. Wer rund um diesen Termin verreisen möchte, sollte seine Tickets also unbedingt rechtzeitig kaufen.

    Ein weiterer wichtiger Feiertag in Thailand ist das Lichterfest Loi Krathong. Üblicherweise fällt es in den November. Die Thais schicken an diesem Tag nach Einbruch der Dunkelheit kleine, selbstgezimmerte Floße mit Laternen und Blumen über Seen oder Flüsse; in einigen Orten (zum Beispiel Chiang Mai) lässt man auch erleuchtete Papierballons in den Himmel steigen. Das Lichterfest wird als nächtliches Pendant zum Neujahrsfest gesehen – gefeiert wird hier ebenfalls ausdauernd und ausgelassen.

    Der wichtigste religiöse Feiertag ist Viskha Puja. Anlässlich von Geburt, Erleuchtung und Tod Buddhas finden in allen Tempeln des Landes Lichterprozessionen statt.

    Darüber hinaus werden außerdem die Geburtstag des thailändischen Königspaars sowie deren Krönungstag als Feiertage zelebriert. Außerdem wichtig sind der internationale Tag der Arbeit am 1. Mai, Silvester am 31. Dezember samt Neujahr am 1. Januar und der Tag der Verfassung am 10. Dezember.

    nach oben

    Rauchen

    Seit 2008 gilt in Thailand ein strenges Rauchverbot. Es betrifft alle öffentlichen Einrichtungen, Restaurants, Bars, Pubs, Diskotheken, etc. Wer in dieser Umgebung doch mit einer Zigarette erwischt wird, der muss mit einer Geldstrafe von rund 2.000 THB rechnen. Einige Lokale werben inzwischen mit gesonderten Raucherräumen.

    nach oben

    Strom

    Die Stromspannung beträgt 220 bis 230 Volt bei 50 Hz, in Touristenzentren benötigen Sie meist keinen Adapter. In ländlichen Gegenden kommt man allerdings unter Umständen nicht ohne aus. Falls Sie keinen dabei haben: In den meisten thailändischen Supermärkten gibt es Steckdosenadapter zu kaufen.

    nach oben

    Telefonieren

    Wer in Thailand sein Mobiltelefon nutzen möchte, der besorgt sich am besten eine Pre-Paid-Telefonkarte. Diese erhält man im Supermarkt, Kiosk oder bei den entsprechenden Anbietern direkt. Telefongespräche kann man ebenfalls über die Festnetzanschlüsse in Hotels, Postämtern (meist recht teuer) oder privaten Telekommunikationsbüros führen. Kartentelefone existieren in Thailand ebenfalls, allerdings ist deren Nutzung aufgrund von Straßenlärm und mitunter schlechten Verbindungen weitaus weniger angenehm.

    Das Vorwahl-System in Thailand ist etwas komplizierter als bei uns. Die reguläre Vorwahl für Gespräche ins Ausland ist die 001, gefolgt von der Länderkennung (für Deutschland 49) und der jeweiligen Anschlussnummer (ohne = am Anfang). Mit ein paar Tricks lässt sich allerdings der ein oder andere Euro für Ferngespräche sparen: Wer vom Handy aus statt 001 die 007 vorwählt, telefoniert für nur rund 8 THB pro Minute. Bei Festnetzanschlüssen (außer in Hotels) wählt man am besten die 008 oder 009 vor, um günstiger telefonieren zu können. Bei Gesprächen innerhalb Thailands muss immer die Orts-Vorwahl mitgewählt werden, auch in den Orten selbst.

    Daten-Roaming ist meist kein Problem, kann aber mitunter sehr teuer werden. Achten Sie deshalb gegebenenfalls auf Hotels, Restaurants, Kneipen etc. mit "Free WiFi"-Schildern. Darüber hinuas gibt es eine Vielzahl an Internetcafés; auch Ho(s)tels bieten ihren Gästen meist einen stationären PC samt Internetzugang an.

    nach oben

    Trinkgeld

    Trinkgeld ist in Thailand nicht unbedingt üblich; dennoch freuen sich die lokalen Dienstleister über einen kleinen Obulus von Touristen. Im Taxi kann man bis zur nächsthöhreren größeren Summe aufrunden. In gehobenen Hotels wird meist eine Service Charge auf die Rechnung aufgeschlagen, diese beträgt in der Regel 17 Prozent.

    nach oben
    © Reisemeister GmbH
  • Autofahren

    Sie benötigen für Thailand den Internationale Führerschein, es gelten Linksverkehr und eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Sie werden die Straßen meist in gutem Zustand vorfinden, nur in bergigen Regionen und so manche Inselpiste gibt es teils gefährlich steile Schotterstraßen. Die Ausschilderungen sind größtenteils ausreichend und in lateinischen Buchstaben bzw. in Englisch. Außer im tiefen Süden.

    Problemlos und zuverlässig ist die Buchung eines Mietwagens schon vor der Abreise. Dafür muss der Reisepass bzw. eine Kaution (Haftpflichtversicherung) hinterlegt werden. Im Fall eines Unfalls müssen Sie damit rechnen als Verursacher zu gelten. Man kann auch ein Auto samt Fahrer mieten, beispielsweise in Hotels, aber das wäre die kostspieligste Alternative.

    Nervenschonender ist es, nicht gerade im wuseligen Bangkok seine Entdeckungsreise durch Thailand mit Mietwagen zu beginnen. Wenn Sie kein asien-erfahrener Selbstfahrer sind, der sehr geduldig und blitzschnell reagieren kann, sollten Sie sich ohnehin lieber nicht auf thailändische Straßen wagen. Unfälle mit beteiligten Touristen sind alltäglich.

    Meiden Sie möglichst Nachtfahrten. Grundsätzlich sollte man als Tourist eher defensiv und sehr vorsichtig steuern, besonders als Zweiradfahrer. Halten Sie sich an das Motto im Land: Der Kleinere gibt nach! Weichen Sie einem entgegenkommenden überholenden Laster oder Auto sofort weit links aus, notfalls auf den – sofern vorhanden - Ausweichstreifen. Mofa- und Motorradfahrer sollten die Helmpflicht beherzigen und ihr Fahrzeug stets sorgfältig überprüfen vor der Abfahrt: Bremsen, Reifenprofil, Kupplung und die in Thailand äußerst wichtige Hupe müssen funktionieren. Der Versicherungsschutz ist im Allgemeinen unzureichend, bei Zweirädern erst gar nicht vorhanden.

    nach oben

    Taxis

    Sie haben noch keine ausreichende Orientierung? Lassen Sie sich von den Hotelangestellten aufschreiben, wohin Sie fahren wollen, damit Tuk-Tuk-Fahrer verstehen, welches Fahrtziel sie haben. Diese Dreiradtaxis eignen sich in den Städten gut für kürzere Strecken (bis zu drei Kilometer etwa 50 Baht). In kleineren Provinzstädten warten emsige Rikschafahrer (samlor) auf Kundschaft. Mit ihnen müssen die Fahrpreise vorher ausgehandelt werden. Ein Richtwert: Die Kosten sollten unter denen eines Taxis liegen (an der Rezeption nach dem ungefähren Normalpreis fragen). Eine Liste von Preisen für Tuk-Tuks hält der TAT vor. Auf dem Land und von Bahnhöfen aus verkehren die offenen songthaeos (Pick-up-Trucks mit Längsbänken und Dachgepäckträger) – es handelt sich um Sammeltaxis, die auf Handzeichen am Straßenrand anhalten und meist feste Preise haben (der Fahrgast zahlt stets nach dem Aussteigen beim Fahrer). Als Touristengruppe können Sie songthaeos auch für sich »chartern«, handeln Sie dann mit dem Fahrer einen fairen Preis vorher aus.

    Teils sehr billig und angenehmer fährt es sich in Bangkok mit Taxis.Aber nehmen Sie nur ein Taxi mit Taxameter, denn die verlangten Preise von Fahrern, die vor den Hotels warten, sind meist doppelt so hoch.Auch in Phuket gibt es größtenteils nur noch Taxameter-Taxis.

    nach oben

    Bahn & Bus

    Die Bahn ist das beliebteste und sicherste Fortbewegungsmittel in Thailand, vor allem auf der Nord-Süd-Strecke. Sie bringt die Reisenden in alle Landesteile, in verschiedenen Klassen und Geschwindigkeiten. Über Nacht werden in der 2. Klasse die Sitzplätze in zwei Etagenbetten übereinander verwandelt. Wenn Sie eine Bahnfahrt an einem der buddhistischen Feiertage oder in der Ferienzeit planen, sollten Sie Plätze in den Liegewagen der 1. und 2. Klasse rechtzeitig reservieren. Für Fahrten in den Süden nach Ko Samui empfehlen wir das beliebte Kombi-Ticket für Nachtzug, Bus und Fähre. Innerhalb eines Tages können Sie Ihre Tickets über ein Reisebüro besorgen.

    In Thailand starten an vielen Orten und Städten mehrmals am Tag Busse in alle Himmelsrichtungen. Für Überlandfahrten ist das öffentliche Bussystem keine schlechte Wahl: Die Tickets der Linienbusse sind spottbillig. Zu unterscheiden sind drei Kategorien: die roten und engen Busse mit »natürlicher« Klimaanlage (offene Fenster), die oft unterwegs anhalten, um Fahrgäste aufzunehmen; die blauen klimatisierten Busse und Minibusse, die zwischen den Busbahnhöfen der Großstädte und der Urlaubsorte bzw. den Hotels verkehren und kurze Pausen an Raststätten machen; die »VIP«-Busse mit Toilette, verstellbaren Sitzen und mit dargereichten Getränken und kleinem Imbiss. Diese eignen sich für lange Touren und Nachtfahrten. Ohrenstöpsel sollten Sie griffbereit haben: Hier werden manchmal ohrenbetäubende Action-Videos auf Thailändisch oder auf Chinesisch gezeigt. Auch ein Pullover ist zu empfehlen, weil im Bus ein kühles Klima herrschen kann.

    nach oben

    Boot & Schiff

    Nutzen Sie auf jeden Fall die Expressboote auf dem Chao Phraya: So umgehen sie den Staus in der Innenstadt von Bangkok und können gemütlich alle wichtigen Sehenswürdigkeiten erreichen. Die lauten (weißen) Boote verkehren zwischen 6 und 18 Uhr (manche auch bis circa 19.30 Uhr, aber mit weniger Stopps). Als »Haltestellen« dienen schwankende Anlegeplattformen, von denen aus Sie an Deck springen (Fahrgeld wird an Bord oder an Schranken vor dem Pier je nach genanntem Fahrtziel kassiert). Unter www.chaophrayaexpressboat.com/en/home/ können Sie sich über die Haltestellen der verschiedenen Bootslinien informieren.

    Die kleineren und extrem schmalen Longtail-Boote dienen entweder als öffentliches Verkehrsmittel oder auch für Charter-Touren durch die klongs (Preise vergleichen und handeln nicht vergessen!). Die gedrungenen Fähren pendeln wiederum zwischen der (touristischen) Innenstadt Bangkoks und dem gegenüberliegenden Stadtteil Thonburi.

    Für Überfahrten auf die Inseln im Golf von Thailand sorgen verschiedene Fähren. Zwischen Ko Samui und dem Festland verkehren keine Autofähren. Zu den meisten anderen Inseln können Sie zwischen regelmäßig startenden Expressbooten in verschiedenen Größen wählen. Manche sind rostig und plump, andere sind Schnellboote (in der Hochsaison überfüllt!). Rechnen Sie damit, dass in den Monsunzeiten einige Verbindungen gänzlich eingestellt werden! Sollten einige Fischer Ihnen ein Charterboot anbieten, ist Vorsicht geboten. Wägen Sie die Risiken ab und erkundigen Sie sich über die Wetterlage, insbesondere wenn die Bootsfahr länger dauern sollte. Kleine Inseln verfügen nicht immer über ein Anlegepier, und so artet das Umsteigemanöver von den Kuttern in kleine Zubringer-Ruderboote zum Strand nicht selten in eine nasse Angelegenheit aus (am besten für alle Fälle die Badesachen unterziehen).

    nach oben

    Flugzeug

    Fliegen spart Zeit. Thai Airways, Bangkok Airways, Air Asia und mehrere kleinere inländische Gesellschaften bieten täglich Flüge zu Zielen in ganz Thailand an. Sie sind meistens pünktlich und sicher. Zeit sparen ist gut, aber Sie verpassen auch Einiges. Zum Beispiel die Strecke von Chiang Mai über die Berge nach Mae Hong Son (Flug 30 Minuten). Wenn man die rund fünfstündige Busfahrt in Kauf nimmt, erlebt man Panorama pur durch die thailändischen Ausläufer des Himalaya. Ein spezieller »Air Pass« bietet drei verschiedene inländische Flüge innerhalb von 45 Tagen (etwa 280 US-Dollar) an, zuzüglich der Flughafensteuer bei inländischen und internationalen Abflügen (die Ausreisesteuer ist im Ticketpreis enthalten).

    nach oben
    © Vista Point Verlag GmbH
  • Klima

    In Thailand gibt es nicht wie bei uns vier, sondern drei Jahreszeiten. Dafür sorgt der Monsun: Höchsttemperaturen bis zu 40 °Celsius bringt die stickig heiße Trockenzeit (März bis Mai), in der Regenzeit zwischen Juni und September/Oktober ist mit hoher Luftfeuchtigkeit zu rechnen und die Winterzeit ist relativ kühl und trocken (zwischen November und Februar). Da können die Nächte in den Bergen im Norden schon bis auf 5 °Celsius abkühlen. Ganzjährig kann es regnen und schauern – aber nie tagelang und das Nass von oben sorgt für die prächtige und üppige Vegetation.

    nach oben

    Kleidung

    Lieber den Koffer nicht zu voll packen: Überall gibt es preiswerte Wäschereien, schöne Sommerkleidung zu kaufen und auch Schneiderboutiquen in allen Urlaubszentren. Wollen Sie hauptsächlich an den Strand? Dann reichen Badelatschen und Turnschuhe. Für Ihre Trekkingtouren sollten Sie jedoch festere Schuhe mitnehmen (richtige Trekkingschuhe sind allerdings nicht unbedingt notwendig). Für das feuchte Klima eignen sich am besten weite bequeme Kleidungsstücke aus Leinen und Baumwolle, Seidenkleidung kann man sich in Thailand in allen Touristenorten preiswert anfertigen lassen.

    Abendgarderobe ist in Thailand eher überflüssig, aber die Einheimischen sehen Sie außerhalb des Strandes und in den Städten lieber in anständigem und sauberem Outfit. Bei einem Besuch buddhistischer Tempel und Moscheen sind Shorts (auch bei Männern!), Miniröcke und Trägerhemdchen tabu (die Schuhe müssen ausgezogen werden). Ein leichtes Tuch oder ein sarong lassen sich gut ins kleinste Täschchen falten, um bei Bedarf die nackten Schultern oder Beine damit zu bedecken.

    FKK oder oben ohne ist landesweit verboten, auch wenn es an vielen Stränden praktiziert wird. Bedenken Sie, dass Thailand ein buddhistisches Land ist. Als Gast im Land sollten Sie sich bemühen, nicht gegen die Landessitten zu verstoßen.

    Während der Regenzeit hilft eine leichte Regenjacke oder der Schirm gegen zu viel Nässe. Beide Utensilien können auch in Bangkoker Kaufhäusern gekauft werden. Trost bei nasser Kleidung: Die Sonne trocknet alles im Nu. Für Trekkingurlauber empfehlen sich ein Schlafsack, im Winter eine leichte Strickjacke oder Wollpullover, der ebenso für die meist sehr stark klimatisierten Restaurants und Taxis in den Städten benutzt werden kann. Klimaanlagen sind die Hauptursache für Erkältungen in Asien.

    Für Trekkingtouren in der Regenzeit benötigen Sie festes Schuhwerk und eventuell dicht gewebte kniehohe Spezial-Strümpfe, denn es gibt Blutegel. Egal zu welcher Jahreszeit: Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor immer einpacken. Die passende Reiseausrüstung für Thailand finden Sie hier.

    nach oben

    Reisezeit

    Thailand ist sozusagen ganzjährig einen Besuch wert. Die beste Reisezeit ist leider auch die teure Hochsaison. Dann, wenn in Europa der Winter zuschlägt (Dezember bis Februar/März). Es herrschen angenehme tropische Temperaturen von durchschnittlich etwa 27 °Celsius. Wer gerne mit dem Boot die Flüsse erkunden möchte, der sollte in der Regenzeit kommen. Dann schwellen die Wasserfälle zudem beeindruckend an. An den beiden Küsten der malaiischen Halbinsel gibt es gegensätzliche Regenzeiten. Der Südwest-Monsun bringt zwischen Mai und Oktober Regen in der Andamanensee und rund um Phuket. Am stärksten im August, sodass sogar einige Bootsverbindungen unterbrochen werden). Auf der anderen Seite im Golf von Thailand (Ko Samui usw.) regnet es dagegen mehr im Winter. Vor allem im Oktober und November gibt es Stürme. Für Taucher ist dann aufgrund des hohen Wellengangs in der Monsunzeit keine gute Sicht auf dem Meeresboden. Beachten Sie das bei Ihrer Urlaubsplanung.

    nach oben
    © Vista Point Verlag GmbH
  • Geld & Währung

    Der Baht ist die thailändische Währung, unterteilt in 100 Satang (die jedoch selten im Umlauf sind).

    Der aktuelle Wechselkurs ist leicht unter Währungsrechner und –bestellung abzufragen, 1 Euro entspricht zwischen 37 und 44 Baht, derzeit ca. 43,7 Baht (Stand: November 2013).

    Fremdwährungen dürfen unbeschränkt ein- und ausgeführt werden. Sie müssen lediglich Bargeld im Wert von mehr als 10.000 US-Dollar angeben. Bei der Einreise können Baht in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, bei der Ausreise in Nachbarländer maximal 10.000 Baht, ansonsten bis zu 50.000 Baht pro Person.

    Tauschen Sie Baht erst in Thailand ein, am besten in den Wechselstuben (tägl. 10-22 Uhr, aber die am Flughafen und in Hotels bieten schlechtere Kurse).

    Am Bankautomaten kann man mit der EC- (mit Maestro-Symbol) und der Kreditkarte problemlos Bargeld abheben. In den großen internationalen Hotels werden die gängigen Kreditkarten akzeptiert und Reiseschecks gewechselt.

    Banken gibt es in allen größeren Orten (geöffnet Mo-Fr 8.30/9-15.30 Uhr, an manchen buddhistischen Feiertagen eventuell geschlossen). Die Thai Farmers Bank wechselt Euroschecks (maximal fünf im Monat).

    © Vista Point Verlag GmbH