Wählen Sie Ihr Reiseziel:


Nationalflagge Ukraine

Ukraine im Überblick

Staatsname:
Ukraine
Hauptstadt:
Kiew
Staatsform:
Republik
Fläche:
604.000 km²
Bevölkerung:
47,7 Mio.
Sprachen:
Ukrainisch, Russisch
Religionen:
Ukrainisch-Orthodox
Währung:
Ukrainische Hryvnia (UAH)
Vorwahl:
+380
Zeitzone:
OE(S)Z

Ukraine Reise: Einreisebestimmungen & Auslandskrankenversicherung

Orthodoxe Kirchen und bunte Märkte in Kiew, die lebendige Hafenstadt Odessa, Badestrände am Schwarzen Meer und Badeorte auf der Krim machen die Ukraine zu einem vielseitigen Reiseziel. Damit Sie die Schönheit des osteuropäischen Landes unbesorgt genießen können, sollten Sie sich vor der Reise gründlich informieren – insbesondere über die Einreisebestimmungen, Reisesicherheit, Zollbestimmungen, Reiseversicherungen oder Visa für die Ukraine.

  • Aktuelle Sicherheitshinweise

    Seit den Maidan-Aufständen im November 2013, den anschließenden Scharfschützenangriffen in Kiew und der Flucht des Präsidenten Wiktor Janukowytsch im darauffolgenden Februar, ist die Sicherheitslage in der Ukraine weiterhin angespannt. Während Sie ohne weitere Probleme in die Städte des ukrainischen Westens (zum Beispiel Lemberg, Riwne und Czernowitz) sowie nach Kiew reisen können, ist der Südosten für Urlaubsreisen vorerst tabu. In der Region um Luhansk und Donezk haben sich separatistische Volksrepubliken gegründet, die mit schweren Waffen ausgerüstet gegen das ukrainische Militär kämpfen. Wenn Sie sich dem Gebiet nähern, werden Sie auf ukrainische Checkpoints stoßen, die Sie frühzeitig davor warnen werden, Ihre Reise fortzusetzen. Auch um Mariupol, der Hafenstadt am Asowschen Meer, kam es vermehrt zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Separatisten.

    In der Großstadt Charkiw, in Dnipropetrowsk, in Odessa sowie in Sumy sind die zunächst massiven Volksaufstände des Jahres 2014 durch das umsichtige Handeln der regionalen Gouverneure abgeflaut. Reisen in diese Orte sind aktuell möglich. Über Sumy können Sie mit dem Zug von Russland aus ohne weiteres in die Ukraine einreisen.

    Ein Besuch der von der Ukraine abgespaltenen Krim ist derzeit nur über Russland möglich. Ein Grenzübertritt von der Krim in die Ukraine wird allerdings von der Ukraine als Straftat gewertet. Wegen der unbestimmten völkerrechtlichen Situation der Halbinsel Krim rät das Auswärtige Amt von Reisen dorthin ab.

    Die sich schnell entwickelnden Ausschreitungen und kriegerischen Konflikte von 2014 haben gezeigt, dass die Stimmung abrupt umschlagen kann. Seien Sie entsprechend darauf vorbereitet, in den stärker russischsprachigen Gebieten unvermittelt abreisen zu müssen, falls es zu einem Ausbruch von Gewalt kommen sollte. Um nicht unwillkürlich zwischen die Fronten von Nationalisten und Seperatisten zu geraten, sollten Sie Menschenansammlungen und Kundgebungen meiden. Die Beobachtung der Nachrichtenlage, beispielsweise über die Euromaidan-Presse, das Ukraine Crisis Media Center oder die englischsprachige KyivPost, ist ebenso wichtig, wie umsichtiges Handeln im ganzen Land.

    Grundsätzlich sollten Sie nächtliche Autofahrten über Land vermeiden, vor allem dann, wenn Sie in ländlichen Regionen unterwegs sind. Während die Straßen zwischen Kiew und Lemberg intakt sind, ist in den ländlichen Gebieten der Asphalt oftmals durchlöchert. Teilweise fehlen Wegmarkierungen und Verkehrszeichen. Beschädigungen am PKW können des Weiteren durch Hindernisse auf der Fahrbahn auftreten.

    In Bezug auf die Kriminalität kann die Ukraine nach wie vor als sicheres Reiseland gelten. Übergriffe mit fremdenfeindlichem Hintergrund gegenüber nicht-europäisch aussehenden Personen gab es in den letzten Jahren nur vereinzelt. Im Südosten kam es im Zuge des Bürgerkriegs zu Entführungen westlicher Journalisten. Im städtischen Raum sollten Sie darauf verzichten, nächtliche Spaziergänge allein zu unternehmen. Räuberische Überfälle finden meist an schlecht einsehbaren Orten wie an Metrostationen und in Unterführungen statt. Das Überfallrisiko minimiert sich erheblich, wenn Sie auf Taxis zurückgreifen. Nutzen Sie dabei ausschließlich offizielle Anbieter, die als solche auch ausgewiesen sind. Erkennbar sind Taxis eines Taxiunternehmens an einer langen Antenne und zwei Nummern die auf dem Dach des Autos vermerkt sind. Eine Nummer ist dabei die Telefonnummer des Unternehmens und die andere die persönliche Kennnummer des Taxifahrers. Da die meisten Taxifahrer kein Englisch können, sind einige Grundkenntnisse im Russischen oder Ukrainischen sehr nützlich.

    Falls Sie Russisch sprechen, sollten Sie es im Westen der Ukraine gegebenenfalls umsichtig einsetzen. Mitunter können Sie im Alltag misstrauische Blicke ernten oder Gefahr laufen, auf nationalistisch Gesinnte zu treffen. Größtenteils sollte es im Alltag jedoch kaum zu Problemen kommen. Besonders viele junge Einwohner der Westukraine sind außerdem sehr offen für ein Gespräch auf Englisch.

    Taschendiebstahl ist ein eher seltenes Phänomen in der Ukraine. Wie für jedes andere Land gilt es auf seine Habseligkeiten und Wertgegenstände Obacht zu geben, wenn man sich in eine größere Menschenansammlung begibt – sei es auf Festveranstaltungen, belebten Plätzen oder Märkten. Zu Amtsmissbrauch ist es in den letzten Jahren vermehrt durch Polizei- und Grenzbeamte gekommen, die unter fadenscheiniger Begründung Gebühren und Bußgelder von westlichen Urlaubern verlangt haben. Lassen Sie sich im Zweifel auf der nächsten Polizeidienststelle (polizejskij viddilok auf Ukrainisch; polizejskij utschastok auf Russisch) ein offizielles Protokoll (protokol, doklad, otschet oder zvit) aushändigen und notieren Sie die Dienstnummer des Beamten. Nur damit erreichen Sie später eine Strafverfolgung oder Dienstaufsichtsbeschwerde, die mithilfe der Deutschen Botschaft eingeleitet werden kann.

    Naturgefahren

    Größere Naturkatastrophen sind in der Ukraine eine Seltenheit. Vereinzelt kann es in den Karpaten zu Lawinen und Erdrutschen kommen. Vor allem Skifahrer und Wanderer sollten auf entsprechende Warnungen achten. Zu erheblichen Schäden können außerdem Frühlingshochwasser und Springfluten entlang des Dnjeprs beitragen. Durch Schmelzwasser von den Karpaten treten alljährlich auch die Flüsse im Südwesten - vor allem in der Region Czernowitz - über die Ufer. Überschwemmungen können teilweise auch an der Schwarzmeerküste eintreten. Hier gelten zudem brachiale Stürme als Gefahr für ufernahe Gebäude.

    In abgeschiedenen Gebieten, zum Beispiel in den Bergen und im Norden der Ukraine, wurden häufiger Wolfsrudel gesichtet, die für Wanderer in der Regel aber ungefährlich sind. Als absolute No-Go-Area für Alleinreisende gilt die Gegend um Prypjat und Tschernobyl, wo es 1986 zu einem nuklearen Unfall kam. Von Kiew aus werden mittlerweile geführte Touren in die Geisterstädte angeboten, bei denen man die Wiedereroberung der einst urbanen Strukturen durch die Natur beobachten kann. Nutzen Sie für Ausflüge dieser Art nur lizenzierte und vertrauenswürdige Reiseanbieter, die einen adäquaten Schutz vor der immer noch erhöhten radioaktiven Strahlung gewährleisten können.

    © Reisemeister GmbH
  • Gesundheitshinweise

    Vom Robert-Koch-Institut wird ein umfassender Standardschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Keuchhusten empfohlen. Weiterhin legt das Robert-Koch-Institut für längere Aufenthalte Impfungen gegen Hepatitis A, Hepatitis B, Tollwut und Typhus nahe.

    Achtung: Das Leitungswasser in der Ukraine ist nicht trinkbar. Aufgrund der hohen Schadstoffbelastung ist bei Konsum mit erheblichen Folgen für den Körper zu rechnen. Greifen Sie daher unbedingt zu Wasser in Flaschen und achten Sie auf ein intaktes Siegel. In vielen größeren Industriestädten wird das Leitungswasser außerdem mit hohen Anteilen an Chlor versetzt. Bei empfindlicher Haut kann es daher zu Rötungen beim Kontakt kommen.

    Zurückhaltung ist beim Kauf frischer Waldpilze geboten. Vor allem in ländlichen Regionen und im Norden kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Pilze radioaktiv belastet sind. In touristischen Zentren sind Fälle dieser Art bisher jedoch noch nicht bekannt geworden.

    Eine Gefahr, die saisonal zwischen April und Oktober in den Wäldern im Süden des Landes auftritt, ist die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Nur etwa zehn bis 30 Prozent der Betroffenen zeigen die klassischen Symptome. Etwa zwei bis 20 Tage nach der Infektion treten grippeartige Fieberschübe sowie Kopf- und Gliederschmerzen auf, die sich kurz darauf zurückbilden. In manchen Fällen kann es zu einer Infektion der Hirnhaut kommen. Bei etwa 50 Prozent der Fälle tritt im zweiten Stadium eine teils schwere Meningitis mit einhergehenden Lähmungen und Bewusstseinsstörungen auf. Einmal ausgebrochen, kann die Krankheit nur symptomatisch gelindert werden. Über 60 Prozent der Betroffenen tragen bleibende Folgeschäden davon.

    Vorbeugen können Sie der Erkrankung in Form einer FSME-Impfung sowie durch die Verwendung von Repellentien. Zudem sollten Sie bei Wanderungen lange, helle Kleidung tragen – dies ist auch in Hinsicht auf andere von Zecken übertragene Krankheiten wie die Lyme-Borreliose wichtig. Letztere erkennen Sie an einem kreisrunden Hautausschlag, der die ebenfalls gerötete Bissstelle umgibt. Die Rötung tritt in bis zu 70 Prozent der Fälle auf. Wenn möglich, begeben Sie sich bei Anzeichen für FSME oder Borreliose sofort in medizinische Behandlung und heben Sie die Zecke beispielsweise in einem Glas auf, um eine schnellere Diagnose zu ermöglichen.

    Vor einer Ansteckung mit HIV/AIDS können Sie sich durch die Nutzung von Kondomen bei sexuellen Kontakten schützen. Aufgrund einer starken Tabuisierung des Themas, Drogenmissbrauchs und einer wachsenden Anzahl an Prostituierten in Orten wie Odessa, besitzt die Ukraine eine verhältnismäßig hohe Rate an Neuinfektionen pro Jahr. Die Vereinten Nationen schätzen die aktuelle Häufigkeit der Krankheit auf bis zu ein Prozent der ukrainischen Bevölkerung.

    Durch verunreinigtes Wasser kam es in der Region Mariupol zuletzt vermehrt zu Cholerafällen. Es wird dringend darauf hingewiesen, verschmutzte Gewässer zu meiden. Eine Cholera-Impfung ist nach Aussage des Auswärtigen Amtes für die Ukraine nicht erforderlich.

    Medizinische Versorgung / Auslandskrankenversicherung

    Eine umfassende medizinische Versorgung werden Sie ausschließlich in den größeren Städten der Ukraine vorfinden. Kiew, Lemberg, Odessa, Dnipropetrowsk und Charkiw sind dahingehend Vorreiter. Nichtsdestotrotz muss gesagt werden, dass die medizinische Ausstattung größtenteils veraltet ist. In ländlichen Gegenden sind außerdem die hygienischen Standards weit schlechter als die in Europa. Tipp: Kaufen Sie Kanülen und Mullbinden in der Apotheke, da es in den Praxen üblich ist, bereits benutztes medizinisches Material zu reinigen und wiederzuverwenden.

    Eine Auslandsreisekrankenversicherung, die vollen Schutz bietet, ist unbedingt notwendig und wird mit einem Beschluss der ukrainischen Regierung vom 13.01.1999 sogar ausdrücklich verlangt. Die vor Ort entstehenden Unkosten müssen zunächst bar beglichen werden. Anschließend erstattet Ihnen Ihre Auslandsreisekrankenversicherung die gezahlten Beträge nach Vorlage der Rechnungen zurück. Bei gravierenden Erkrankungen oder der Notwendigkeit einer Operation ist eine integrierte Rückholung im Versicherungsvertrag angebracht.

    Im Notfall können Sie stets die Deutsche Botschaft unter der Nummer +380 50 355 8285 kontaktieren, die Ihnen auch deutschsprachige Ärzte oder Dolmetscher in der Ukraine vermitteln kann. Eine Liste von Krankenhäusern in Kiew und Donezk finden Sie auf einer Merkliste der Deutschen Botschaft. Wenn Sie Arzneimittel vor Ort benötigen, können Sie sich an eine der vielen Apotheken in den Städten wenden, die meist als Аптека (Aptjeka) in kyrillischen Buchstaben und mit grünem (manchmal weißem) Hintergrund gekennzeichnet sind. Die allgemeinen Öffnungszeiten für Apotheken sind von Montag bis Sonntag von 08.00 bis 21.00 Uhr.

    © Reisemeister GmbH
  • Einreisebestimmungen

    Mit einem regulären oder vorläufigen Reisepass können Sie visumfrei in die Ukraine einreisen und bis zu 90 Tage pro Halbjahr im Land bleiben. Die Zahl der Ein- und Ausreisen ist hierbei unbeschränkt. Wer sich innerhalb von sechs Monaten länger als 90 Tage in der Ukraine aufhalten möchte, muss auf der ukrainischen Botschaft beziehungsweise auf einem der Konsulate ein Visum für langfristige Aufenthalte (Typ D) beantragen. Eine Gebühr wird hierfür nicht erhoben. Dieses ist auch für Reisen zu Arbeitszwecken oder zum Studium notwendig, jedoch im Gegensatz zu touristischen Aufenthaltstiteln nicht verlängerbar. Bei Letzteren können Sie drei Tage vor Ablauf um eine Erweiterung des Visums auf der für den Wohnsitz zuständigen Pass- und Meldestelle in der Ukraine bitten (WHIRFO).

    Für ein Visum müssen Sie offiziell einen Finanzierungsnachweis von etwa 2.300 Euro je Monat vorlegen können. Hierfür können Sie Bargeld, Kontoauszüge, Kreditkartenabrechnungen oder eine Verpflichtungserklärung des Gastgebers vorlegen. Alternativ werden auch Fahrkarten und Hotelreservierungen akzeptiert. Eine strenge Überprüfung durch die Botschaftsangestellten oder die Grenzsoldaten findet in der Regel nicht statt. Eher selten wird bei Kurzreisen ohne Visum der Besitz einer Krankenversicherung überprüft. Nichtsdestoweniger ist der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung anzuraten und zudem bei der Beantragung eines Visums notwendig. Offiziell muss bei Aufenthalten, die länger als drei Monate dauern, außerdem ein negativer HIV-Test vorgelegt werden - eine Regelung, die in der Realität ebenfalls kaum umgesetzt wird.

    Bei der Anreise über den Landweg, vor allem beim Übertreten der polnisch-ukrainischen Grenze, kann es mitunter zu langen Wartezeiten kommen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle notwendigen Papiere für das Fahrzeug besitzen, wozu auch eine für die Ukraine gültige Kfz-Versicherung gehört. Für länger als zwei Monate geplante Reisen müssen Sie eine Genehmigung von der MREO (kyrillisch МРЕО - Міжрегіональний реєстраційно - екземенаційний відділ) einholen. Wenn Sie nicht der Besitzer des Autos sind, sollten Sie eine notarielle Vollmacht des Eigentümers mit Apostille und Übersetzung ins Ukrainische vorlegen können. Preisgünstiger dürfte es sein, ein Übersetzungsbüro in der Ukraine vor Reiseantritt per E-Mail oder Fax zu kontaktieren.

    Achtung: Die Einreise in die derzeit nicht unter ukrainischer Kontrolle stehenden Regionen Krim, Donezk und Luhansk wird per Gesetz vom 09.05.2014, ohne das vorherige Passieren eines ukrainischen Grenzübergangspunktes, als Straftat erachtet. Dies kann bei einer Weiterreise oder eines erneuten Aufenthalts in der Ukraine zu erheblichen Problemen führen, wenn Sie bei der Ausreise aus Russland in besagte Gebiete einen Stempel erhalten haben.

    Zollbestimmungen

    Als Privatpersonen dürfen Sie bis zu 10.000 Euro in bar oder Schecks ohne Deklaration in die Ukraine einführen. Jeder Wert, der darüber hinausgeht, muss beim ukrainischen Zoll angemeldet werden. Bei der Ausfuhr von mehr als 10.000 Euro sollten Sie einen Herkunftsnachweis zur Hand haben.

    Vorsicht bei Kulturgütern: Auf Erlass des ukrainischen Kulturministeriums ist es strengstens untersagt, Kulturgüter des staatlichen Registers nationaler Kulturerrungenschaften, des nationalen Archivfonds und des Museumsfonds auszuführen. Hierzu zählen unter anderem wertvolle Samoware und Volkskunst-Möbel. Sollten Sie Andenken dieser Art in einem Kunstsalon oder Antiquariat erwerben, lassen Sie sich eine Quittung und einen Beleg darüber geben, dass der Handel dazu ermächtigt ist, antiquarische Gegenstände an Ausländer zu verkaufen. Im Zweifelsfall können Sie sich an die Expertenkommission des Kulturministeriums in Kiew wenden.

    Beschränkungen bestehen des Weiteren bei Büchern, die vor 1945 veröffentlicht, Briefmarken, die vor 1991 hergestellt und Münzen wie Banknoten, die vor 1960 ausgegeben worden sind. Nicht als Zahlungsmittel verwendete Gedenkmünzen und Erinnerungsmedaillen können dagegen problemlos ausgeführt werden – originale Orden dagegen nicht. Weiterhin ist es verboten, vor 1950 produzierte historische Trachten, Messinstrumente, Uhren und Musikinstrumente außer Landes zu bringen. Dasselbe gilt für Schallplatten, die vor 1960 veröffentlicht wurden. Edelsteine, Bernstein, Perlmutt, Korallen, Elfenbein und Intarsienarbeiten dürfen generell nicht mitgenommen werden. Die Zollbestimmungen werden streng überwacht; Bei Verstößen kann es zu empfindlichen Geldstrafen und Untersuchungshaft kommen. Wenden Sie sich in einer solchen Situation bitte an eine deutschsprachige Rechtshilfe in der Ukraine.

    © Reisemeister GmbH
  • Diplomatische Vertretungen

    In Deutschland

    Ukrainische Botschaft
    Albrechtstraße 26
    10117 Berlin
    Tel. +49 (0) 30 2888 7128
    Tel. Konsularabteilung: +49 (0) 30 2888 7181
    Fax +49 (0) 30 2888 7163
    http://germany.mfa.gov.ua

    Eine Außenstelle der Botschaft wird in Bonn betrieben. Zudem können und müssen Sie je nach regionaler Zuständigkeit auf die Dienste der Generalkonsulate in Hamburg oder München zurückgreifen. Weitere Honorarkonsulate gibt es in Leipzig und Mainz.

     

    In der Ukraine

    Deutsche Botschaft in Kiew
    Wulizja Bohdana Chelmnytzkoho 25
    01901 Kiew
    Tel. +380 44 247 68 00
    Notfalltelefon: +380 50 355 82 85
    Fax +380 44 247 68 18
    https://kiew.diplo.de

    Das Generalkonsulat Donezk betreibt seit dem 12.01.2015 eine Ersatzkanzlei in Dnjepropetrowsk. In Charkiw, Lemberg und Odessa können Sie die Dienste der deutschen Honorarkonsulate in Anspruch nehmen.

    Wichtige Rufnummern

    Tel. 101 Feuerwehr
    Tel. 102 Miliz/Polizei
    Tel. 103 Ambulanz
    Tel. 104 Gastdienst
    Tel. 112 Notruf in Kleinstädten
    Tel. +380 50 355 8285 Notfalltelefon der Deutschen Botschaft

    © Reisemeister GmbH

Der richtige Schutz für Ihre Urlaubsreise

Auslandskrankenversicherung für eine Reise
$box.signet-oben-rechts.Icon-Beschreibung.getData()

Auslandskrankenversicherung für eine Reise


ab 8 € pro Reise
Alle Informationen & Preise bei der HanseMerkur
(bei Reisedauer bis 4 Tage)
Jahres-Auslandskrankenversicherung

Jahres-Auslandskrankenversicherung


ab 17 € pro Jahr
Alle Informationen & Preise bei der HanseMerkur
(bis zum 65. Geburtstag)