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Nationalflagge Ungarn

Ungarn im Überblick

Staatsname:
Republik Ungarn
Hauptstadt:
Budapest
Staatsform:
Parlamentarische Republik
Fläche:
93.030 km²
Bevölkerung:
10,2 Mio.
Sprachen:
Ungarisch
Religionen:
Römisch-Katholisch, Griechisch-Katholisch
Währung:
Vorwahl:
+36
Zeitzone:
ME(S)Z
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Ungarn Urlaub: Reisetipps, Nachrichten, Reisezeit, Klima

Seit 150 Jahren zieht das vom Karpatenbogen umgebene Ungarn viele Urlauber an. Neben den mehr als 1.300 Thermalquellen und über 300 Bädern sowie dem Balaton lockt vor allem die Hauptstadt Budapest, die zu den schönsten Metropolen Europas zählt. Bevor auch Sie deren Charme erliegen, sollten Sie sich über Währung, Wetter, Strom, Autofahren, Öffentliche Verkehrsmittel etc. in Ungarn gut informieren. Alles, was Sie dafür wissen müssen, finden Sie hier.

  • Feiertage

    1. Januar: Neujahr; 15. März: Jahrestag der Revolution von 1848; März/April: Ostermontag; 1. Mai: Tag der Arbeit; Mai/Juni: Pfingstmontag; 20. August: Fest der Staatsgründung (landesweit mit Feuerwerk gefeiert); 23. Oktober: Jahrestag des Ungarnaufstands 1956, Jahrestag der Ausrufung der Republik 1989 (landesweit Festzüge); 1. November: Allerheiligen; 25./26. Dezember: Weihnachten

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    Rauchen

    In allen öffentlichen Räumen ist das Rauchen nicht gestattet. Seit 2012 darf auch in Lokalen nur in abgetrennten Raucherräumen gequalmt werden.

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    Strom

    Das Stromnetz in Ungarn führt eine Wechselspannung von 230 Volt. Adapter sind nicht erforderlich.

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    Telefonieren & Internet

    Für Ortsgespräche von öffentlichen Fernsprechern aus werden 20-, 50- oder 100-Forint-Münzen benötigt oder Telefonkarten, die in Trafik-Läden, an innerstädtischen Metro-Stationen und bei Händlern zu bekommen sind. Für Auslandsgespräche von Münzanlagen aus empfiehlt sich unbedingt eine Telefonkarte. An Telefonzellen mit dem Aufkleber schwarzweißer Pfeil und rote Zielscheibe und dem Wort visszahívtato kann man sich über eine Telefonnummer zurückrufen lassen. Die Deutsche Post bietet über die Tel. 0080-004911 an, Telefonate nach Deutschland zu führen, die für den Anrufer kostenlos und für den Empfänger (nach Anfrage) kostenpflichtig sind. Das Telefonieren mit dem eigenen Handy kann schnell ziemlich teuer werden, Ungarn verfügt über ein flächendeckendes Mobilfunknetz.

    Bei Telefonaten erst das Freizeichen abwarten, dann nur bei Inlandverbindungen 06 wählen, den hohen Piepton abwarten und Ortskennzahl und Rufnummer eingeben. Beim Anruf nach Budapest folgt nach der 06 nur eine 1. Die Vorwahlnummer für Deutschland ist +49, für Österreich +43 und für die Schweiz +41. Die Vorwahl von Budapest lautet +36/1. Telefonauskunft national 198 und international 199.

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    Trinkgeld

    Es ist üblich, dass Kellner, Zimmermädchen, Taxifahrer, Tankwarte, Gepäckträger, Friseure und andere dienstbare Geister zehn bis 15% des Rechnungsbetrags erhalten. Auch Ärzte und Zahnärzte haben nichts gegen einen kleinen Obolus. Musizierenden Zigeunern in Restaurants (man kann sie auch freundlich abweisen) stehen Ft 500 zu. Spielt der Primas am Tisch, sollten es Ft 300 mehr sein. Musikwünsche können geäußert werden. In Ungarn wird das Trinkgeld nicht einfach auf dem Tisch hinterlassen, sondern in die Hand gegeben. Im Restaurant stockt man die Rechnung auf.

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    © Vista Point Verlag GmbH
  • Autofahren & Automiete

    In Ungarn gilt für Autofahrer absolutes Alkoholverbot! Wer bei einer Kontrolle nur mit einem leichten Alkoholpegel erwischt wird, zahlt bereits eine erhebliche Strafe. Ansonsten ist Autofahren in Ungarn angenehm, der Zustand der Straßen ist überwiegend gut. Nicht zu empfehlen ist allerdings die Reise mit dem Auto nach Budapest. Wegen der Staus und unzähliger Baustellen kommt es oft zu zäh fließendem Verkehr. Falschparker werden zudem nicht gerade freundlich behandelt – der Abschleppwagen ist vor allem in der Innenstadt schnell da. In der Budapester City wird fürs Parken generell Geld fällig (ab Ft 120 und mehr). Geld, Wertgegenstände und Papiere nicht im parkenden Wagen lassen.

    Die Geschwindigkeitsbeschränkungen werden von der Polizei besonders aufmerksam überwacht. Das Tempolimit auf Autobahnen beträgt 130 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h, auf Landstraßen 90 km/h, in Ortschaften 50 km/h. Übertretungen kosten wenigstens Ft 5.000, oft sind aber auch Ft 30.000 (ca. 70 €) möglich. Für die Nutzung der Autobahn ist eine Vignette nötig. Vor Benutzung der Autobahn muss man sein Kennzeichen registrieren lassen (am besten an der Grenze oder bei einer Tankstelle) und eine Gebühr bezahlen. Für In den Städten ist das Netz von Einbahnstraßen, eingeschränkten Parkzonen und Radwegen oft verwirrend. In engen Kurven ist erhöhte Vorsicht geboten. Viele Ungarn überholen auf riskante Weise, und auch das Überfahren von roten Ampeln und Stoppschildern ist landesweit verbreitet.

    Für Autos besteht auf allen Plätzen Gurtpflicht, also auch hinten. Außerhalb geschlossener Ortschaften muss das Abblendlicht eingeschaltet werden. Motorradfahrer müssen grundsätzlich mit Licht fahren und Helmtragen ist Pflicht. Handys dürfen im Auto während der Fahrt nur über eine Freisprechanlage benutzt werden. Eine Warnweste muss mitgeführt werden und sollte zur Hand sein (angezogen werden), wenn man unterwegs anhalten muss oder angehalten wird und das Fahrzeug verlässt. Sonst droht eine Strafe.

    Mietwagenfirmen gibt es vor allem in Budapest. Alle internationalen Autoverleiher haben dort Filialen. Die Angebote sind nicht ausgesprochen günstig, es gibt kaum Kleinwagen, die pro Tag weniger als 90 € kosten. Ratsam ist die Versicherung auf Erlass der Selbstbeteiligung bei Unfällen und gegen Diebstähle (23 €). Kunden mit ausländischem Pass zahlen keine Mehrwertsteuer von 25%. Kreditkarten werden akzeptiert. Günstiger ist es, den Mietwagen von zu Hause aus zu buchen.

    Autoreisende müssen Führer- und Fahrzeugschein mit sich führen, empfehlenswert ist auch die Grüne Versicherungskarte. Wer Hund oder Katze auf dem Rücksitz hat, muss mit einem gültigen Haustierausweis nachweisen, dass die letzte Tollwutimpfung noch wirksam ist. Generell wird für alle begleitenden Tiere eine Amtstierarzt-Bescheinigung benötigt, dass keine ansteckenden Krankheiten vorliegen.

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Die Nahverkehrssysteme in Budapest und den großen Städten sind gut organisiert. Mit einem Tagesticket (napi jegy) für Ft 1.650  fährt man günstig mit Metro, Bus, Straßenbahn oder Vorortbahn (HÉV). EU-Bürger über 65 Jahre fahren sogar kostenlos. Auch Nachtbusse gibt es. Taxis sollte man am besten telefonisch bestellen und darauf achten, dass der Taxameter eingestellt ist oder den Fahrpreis vor Abfahrt aushandeln.

    In ländlichen Regionen verkehren Busse und Bahnen; nicht immer sind die Fahrtzeiten und Anbindungen optimal. Man erkundigt sich am besten in der Tourist-Information der nächsten größeren Stadt oder unter www.elvira.hu.

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  • Klima

    In Ungarn herrscht Kontinentalklima. Das bedeutet durchweg warme, oft heiße Sommer und kalte, windige und feuchte Winter. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Juli und August bei 26 °C, im Januar bei minus vier °C. Bis zu 2.500 Sonnenstunden im Jahr machen das Land zu einem der sonnigsten Europas. Der jährliche Niederschlag liegt im Schnitt bei 650 Millimetern. Infos beim Nationalen Wetterdienst, Tel. 1-3464600, www.met.hu.

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  • Geld & Währung

    Die ungarische Währung, der Forint, wird Ft bzw. HUF abgekürzt. Noten und Münzen in der Landeswährung dürfen bei der Ein- und Ausreise unbegrenzt eingeführt werden, jedoch müssen Beträge über eine Millionen Forint beim Zoll gemeldet werden.

    Der Wechselkurs wird täglich neu festgelegt. Am günstigsten ist der Tausch an einem Automaten oder in Banken. Vor einer Wechselstube (váltó oder valuta) sollte man den Aushang genau studieren. Für einen Euro erhält man derzeit (Februar 2013) etwa Ft 270-280. Abzuraten ist vom Straßentausch, auch wenn fantastische Kurse geboten werden – Trickbetrug ist weit verbreitet. Die Einführung des Euro ist für 2014 geplant.

    Reiseschecks können gegen Bargeld eingelöst werden. Der Rücktausch größerer Summen erfolgt nur, wenn die Einlösequittung vorgelegt wird.

    Kreditkarten werden immer häufiger akzeptiert, in ländlichen Regionen jedoch in Supermärkten, an Bahnhöfen und Bushaltestationen kaum. Die Banken haben überwiegend Mo-Fr 8.30-16 Uhr geöffnet.

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