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Nationalflagge USA

USA im Überblick

Staatsname:
Vereinigte Staaten von Amerika
Hauptstadt:
Washington, D.C.
Staatsform:
Konstitutionelle, föderale Republik
Fläche:
9,63 Mio. km²
Bevölkerung:
300 Mio.
Sprachen:
Englisch, Spanisch
Religionen:
56% Protestanten, 28% Katholiken
Währung:
US Dollar (USD) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+1
Zeitzone:
verschiedene Zeitzonen zwischen UTC -5 und -10

USA: Zoll- & Einreisebestimmungen, Sicherheit und mehr

Für viele ist es der Traumurlaub schlechthin: Eine USA-Reise verspricht pulsierende Metropolen, atemberaubende Natur, eine spannende Geschichte, traumhafte Strände und noch vieles mehr. Das schätzen auch die unzähligen Austauschschüler, Studenten und Au Pairs, die in den USA das Abenteuer ihres Lebens haben. Im Folgenden möchten wir Sie mit den wichtigsten Infos rund um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten vertraut machen. Wir erklären auch, was man beim ESTA - Antrag alles beachten muss.

  • Sicherheit & Kriminalität

    In den USA besteht weiterhin die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center "erhöhte Terrorwarnstufe". An Flughäfen, Grenzübergängen und anderen Verkehrsknotenpunkten werden entsprechend verschärfte Sicherheitskontrollen durchgeführt. Bitte erkundigen Sie sich im Voraus bei Ihrer Fluggesellschaft, welche Gegenstände Sie im Handgepäck mitführen dürfen. Weiterführende Informationen zu Sicherheitsbestimmungen können Sie auch auf den Seiten des Department of Homeland Security oder der Transportation Security Administration nachlesen. Planen Sie außerdem genügend Zeit bei Ihrer Anreise ein und versuchen Sie, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Lassen Sie Ihre Gepäckstücke nicht unbeaufsichtigt stehen, um die Sicherheitskräfte nicht zu alarmieren.

    In den letzten Jahren kam es in vielen Großstädten zu Protesten. Kurzzeitige Festsetzungen, Verhaftungen und der Einsatz von Pfefferspray waren in der Vergangenheit keine Seltenheit. Es wird empfohlen, sich von politisch aufgeladenen Demonstrationen fernzuhalten sowie den Anordnungen der Behörden Folge zu leisten. Im Rechtsnotfall bieten Ihnen die Deutsche Botschaft in Miami, Atlanta, Houston, Los Angeles, Chicago, New York und San Francisco schnelle Hilfe durch die Vermittlung deutschsprachiger Anwälte an.

    An belebten Orten und touristischen Sehenswürdigkeiten besteht grundsätzlich eine erhöhte Gefahr von Taschendiebstahl. Achten Sie stets auf Ihre Wertsachen und tragen Sie diese sicher am Körper. Wichtige Dokumente, Tickets und größere Bargeldsummen sollten Sie nach Möglichkeit an einem sicheren Ort und getrennt von deren Kopien verwahren. Lassen Sie keine Wertgegenstände offen in geparkten Autos liegen. Das Auswärtige Amt rät Opfern von Überfällen, keine Gegenwehr zu leisten, da Waffen in den USA relativ leicht erworben werden können.

    Wenn Sie in eine größere Stadt reisen, erkundigen Sie sich im Vornherein über etwaige "Problemviertel". Seien Sie dort als Fußgänger wie auch als Autofahrer besonders achtsam – tagsüber genauso wie nachts. Nehmen Sie im Zweifelsfall ein Taxi, um zu Ihrem Hotel zurückzukehren.

    Naturkatastrophen

    Rund um den Golf von Mexiko (an der Küste der Bundesstaaten Texas, Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida sowie im Außengebiet Puerto Rico) hält zwischen Mai und November die Hurrikansaison Einzug. Die Stürme sorgen für heftige Zerstörungen, Erdrutsche und Überschwemmungen. Tagesaktuelle Wetterwarnungen können Sie beim National Hurrican Center einsehen.

    Im Mittleren Westen können zwischen März und Juli Tornados auftreten, während die Winter an der Ostküste für plötzlich auftretende Blizzards bekannt sind, welche Schneechaos und Einschränkungen im Flugverkehr verursachen. Durch die Dürre, die von Juni bis November in Kalifornien herrscht, brechen immer wieder Busch- und Waldbrände aus. Halten Sie sich täglich über die Nachrichtenlage auf dem Laufenden und verlassen Sie zügig betroffene Gefahrengebiete.

    Informationen zur aktuellen Sicherheitslage im Bezug auf Naturkatastrophen finden Sie unter anderem auf der Seite der Deutschen Botschaft und in den deutschen Medien, die umfassend über die USA berichten. Auch US-amerikanische Newsportale wie die New York Times, Washington Post oder CNN berichten zuverlässig. Reisende können sich auch auf der Krisenvorsorgeliste für Deutsche im Ausland (ELEFAND) eintragen.

    Darüber hinaus geht auch von Flora und Fauna in den USA zum Teil Gefahr aus. Wer sich länger in bewaldeten Gebieten aufhält, sollte vorher einen Blick auf die Website des Poison Ivy, Oak & Sumac Information Centers werfen. Sie informiert über giftige Pflanzen wie zum Beispiel den Giftefeu (Poison Ivy): Seine unscheinbar wirkenden Blätter verursachen bereits nach einer kurzen Berührung Entzündungen, Schwellungen, Hautrötungen und Hautblasen. Zudem können Übelkeit und Erbrechen auftreten.

    Ebenfalls vertraut machen sollten Sie sich mit dem Aussehen einiger giftiger Tiere, die in den USA vorkommen, zum Beispiel Klapperschlangen, Skorpione oder Schwarze Witwen. Diese sind in steppen- und wüstenartigen Gebieten wie Arizona, New Mexico, Nevada und Kalifornien weitverbreitet. Tipp: Tragen Sie bei Wanderungen immer festes Schuhwerk und achten Sie darauf, wohin Sie treten, um die Gefahr eines Bisses oder Stichs zu minimieren. Sollten Sie dennoch gebissen oder gestochen werden, legen Sie die betroffene Stelle umgehend still, fotografieren Sie wenn möglich das Tier und rufen Sie umgehend einen Notarzt.

    An den Meeresküsten Kaliforniens, Floridas und Hawaiis kommt es zwar sehr selten, aber doch immer wieder zu Haiangriffen. In Florida sollten Sie bei Sumpftouren darauf achtgeben, dass Sie Alligatoren nicht zu nahe kommen; fünf bis zehn Meter Abstand sind Pflicht. In den Wäldern der nördlichen USA sind Lebensmittel und biologische Abfälle über Nacht stets weit entfernt vom Zelt oder Wohnmobil aufzubewahren. Die frei herumstehende Nahrung, aber auch Parfüms und Seifen, können Bären anlocken. In manchen Regionen wie Alaska, Montana, Idaho und Maine ist Bärenspray bei Ausflügen in die Natur stets mitzunehmen. Sollten Sie einem Grizzly- oder Schwarzbären begegnen, bleiben Sie ruhig und rennen Sie nicht schnell davon. Gehen Sie langsam rückwärts, sprechen Sie laut oder machen Sie Lärm – zum Beispiel mit einer Trillerpfeife.

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  • Einreisebestimmungen

    Zur Einreise in die USA benötigen Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (auch Babys und Kinder) einen maschinenlesbaren Reisepass, der mindestens bis zum Ende der geplanten Reise gültig sein muss. Deutsche Staatsangehörige können sich nur mit dem roten Europapass ausweisen. Wichtig: Vorläufige Reisepässe, Kinderausweise oder Einträge in den Reisepässen der Eltern werden nicht akzeptiert. Eine Ausnahme gilt für Reisende, die ein US-Visum besitzen.

    Das US-Visa-Waiver-Program macht es möglich, als Tourist, Geschäftsreisender oder im Transit bis zu 90 Tage ohne Visum in den USA zu bleiben. Dazu muss man vor der Abreise eine elektronische Einreiseerlaubnis (ESTA) beantragen. Dabei muss man seine persönlichen Daten in das System eintragen und einige Fragen beantworten. Das Dokument ist für beliebig viele Einreisen innerhalb der darauffolgenden zwei Jahre gültig und kann jederzeit, spätestens jedoch 72 Stunden vor Abreise ausgestellt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden, sich das ESTA-Schreiben auszudrucken und stets bei sich zu tragen. Im November 2015 haben die USA eine Verschärfung der Einreisebestimmungen im Rahmen des Visa-Waiver-Programmes angekündigt. Der elektronische Fragenkatalog soll demnach erweitert werden und zukünftig sollen nur noch Personen mit einem biometrischen Pass an dem Visa-Waiver-Programm teilnehmen dürfen. Achtung: Nutzen Sie nur den offiziellen Link zur ESTA-Seite, da es in der Vergangenheit verschiedene Betrugsfälle mit gefälschten Onlineformularen gab.

    Trotz der ESTA-Bescheinigung fällt die endgültige Entscheidung über Ihre Einreise erst an der Grenze. Hier müssen Sie den Einwanderungsbeamten in einem Gespräch Frage und Antwort über die Gründe Ihrer Reise stehen und es werden Ihre Fingerabdrücke genommen. Zweifeln die Grenzbeamten an Ihren Reiseabsichten, dürfen diese auch Laptops und andere elektronische Datenträger durchsuchen. In der Regel gibt es allerdings keine Probleme.

    Einige Personengruppen müssen zwingend vor der Abreise ein Visum für die USA beantragen. Dazu zählen zum Beispiel Teilnehmer an Schüleraustauschprogrammen oder Sprachkursen, Auslandsstudenten, Praktikanten, Doktoranden und andere Forschungsbeauftragte. Des Weiteren ist ein Visum zu beantragen, wenn Sie eine negative ESTA-Bescheinigung erhalten haben oder aus Überseeterritorien mit einem Segelschiff oder Privatflugzeug ankommen. Alle Visa können online beantragt werden. Den Antrag für ein Visum sollten Sie auf jeden Fall schon Monate vor Ihrer geplanten Ausreise stellen, da die Bearbeitung viel Zeit dauert.

    Ein weiterer Tipp, damit Ihre Koffer unbeschädigt bleiben: Seit den Anschlägen 11. September 2001 gelten strenge Sicherheitsbestimmungen. Wenn Sie Ihr Gepäck verschließen, wir es mit großer Wahrscheinlichkeit zwecks Kontrolle von den Behörden aufgebrochen.

    Zoll- und Einfuhrbestimmungen

    Prinzipiell muss bei der Einreise in die USA mit sehr strengen Personenkontrollen rechnen, wobei in erster Linie nach Waffen und Rauschgift gesucht wird.

    Die erlaubte Einfuhrmenge für Spirituosen ist vom jeweiligen Bundesstaat abhängig, in dem Sie landen. Für New York gelten beispielsweise Richtgrenzen von einem Liter Alkohol und ein Mindestalter von 21 Jahren. Zusätzlich ist es Ihnen erlaubt, nach New York 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder zwei Kilogramm Tabak mitzubringen. Geschenke sind, neben persönlicher Reiseausrüstung wie Kleidung, Laptop und Kamera, bis zu einem Wert von 100 US-Dollar, Parfüm bis zu 60 Milliliter und Eau de Toilette bis zu 250 Milliliter gestattet. Die gleichen Werte gelten für die Einreise über Los Angeles. Lebensmittel, Konserven, Pflanzen, Obst und Samen sind kategorisch verboten. Auch Produkte, die aus dem Material geschützter Tiere gefertigt wurden, dürfen nicht mitgeführt werden.

    Bei der Ausreise ist die Mitnahme von zwei Litern Wein, einem Liter Alkohol über 22 Prozent, 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren, 500 Gramm Kaffee, 50 Gramm Parfüm und 250 Milliliter Eau de Toilette möglich. Souvenirs sollten für die Einreise aus den USA in die EU einen Wert von 430 Euro nicht übersteigen.

    Bargeld, Schecks, Wertpapieren, Geldanweisungen oder Anlagepapieren können Sie in unbegrenzter Höhe in die USA mitbringen. Achtung: Ab einem Wert von 10.000 US-Dollar müssen Sie Ein- und Ausfuhr aber über das Formular 4790 der amerikanischen Zollbehörde deklarieren. Wer den Betrag nicht registriert, läuft Gefahr, dass dieser an der Grenze beschlagnahmt und eine strafrechtliche Verfolgung veranlasst wird.

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  • Auskunft

    In Deutschland:

    Fremdenverkehrsamt für New York
    NYC & Company
    c/o Aviareps Tourism GmbH
    Josephspitalstraße 15
    80331 München
    Tel. +49 (0) 89 55 25 33 410
    E-Mail: newyork@aviareps.com

    Diplomatische Vertretungen

    In Deutschland

    Amerikanische Botschaft und Konsularabteilung
    Clayallee 170
    14191 Berlin
    Tel. +49 (0) 30 83 05 0
    Fax +49 (0) 30 83 05 10 50


    In den USA

    Deutsche Botschaft in Washington D. C.
    4645 Reservoir Road
    Washington D. C.
    DC 20007
    Tel. +1 (202) 298 40 00
    Fax +1 (202) 298 42 61
     

    Die Bundesrepublik Deutschland betreibt Generalkonsulate in Atlanta, Boston, Chicago, Houston, Los Angeles, San Francisco, Miami und New York.

    Honorarkonsulate befinden sich auf Bermuda, in New Orleans, Nashville, Savannah, Louisville, San Antonio, Salt Lake City, Buffalo, Dallas, St. Louis, Albuquerque, Tampa, Seattle, Detroit, San Diego, Anchorage, Birmingham, Phoenix, Portland (New England), Portland (Oregon), Orlando, Virginia Beach, Pittsburgh, Jackson, Raleigh, Honolulu, Indianola, Indianapolis, Leawood, Greenville, Carolina (Puerto Rico), Cleveland, Minneapolis, Philadelphia, Cincinnati und Oklahoma City.

    Wichtige Rufnummern

    Merken Sie sich: In Notfällen den „Operator“ unter der Null (0) wählen; Name, Adresse, möglichst den Standort und die Notlage angeben. Der Operator informiert die Polizei, den Rettungsdienst oder die Feuerwehr. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte Mitglied eines Automobilclubs zu sein. Das ist eine prima Vorsorge bei Autopannen, denn der amerikanische Club AAA hilft auch Mitgliedern europäischer Clubs (Ausweis mitbringen!). Die Parkranger sind die Polizeigewalt in der „Wildnis“ und dort unter anderem auch für Notfälle zuständig.

    Tel. 911 Polizei, Feuerwehr und Notarzt
    Tel. 011 49 116 116 Kreditkarten sperren
    Tel. 411 Telefonauskunft
    Tel. 511 Auskunft zum Straßenverkehr

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