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Nationalflagge USA

USA im Überblick

Staatsname:
Vereinigte Staaten von Amerika
Hauptstadt:
Washington, D.C.
Staatsform:
Konstitutionelle, föderale Republik
Fläche:
9,63 Mio. km²
Bevölkerung:
300 Mio.
Sprachen:
Englisch, Spanisch
Religionen:
56% Protestanten, 28% Katholiken
Währung:
US Dollar (USD) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+1
Zeitzone:
verschiedene Zeitzonen zwischen UTC -5 und -10
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USA: Reisetipps, Klima, Reisezeit und mehr

Amerika – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. In den USA suchen viele nicht nur nach aufregenden Urlaubserlebnissen, sondern auch nach ihrem ganz persönlichen Glück, sei es als Backpacker, Au Pair, Austauschschüler oder Student. Egal aus welchem Grund Sie in die USA reisen – mit diesen Tipps und praktischen Hinweisen sind Sie bestens vorbereitet.

  • Fotografieren

    In den USA ist es nicht gestattet, Militär- und Kernkraftanlagen, Regierungsgebäude sowie einige wichtige Verkehrsknotenpunkte wie Flughäfen zu fotografieren.

    Feiertage & Feste

    Einer der wichtigsten amerikanischen Feiertage ist der Independence Day, der am 4. Juli an die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung erinnert. Der Independence Day wird im ganzen Land mit Straßenfesten, Konzerten, Feuerwerk und BBQ-Partys gefeiert. Lassen Sie sich diese Gelegenheit, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen, nicht entgehen!

    Zu den staatlichen Feiertagen gehören außerdem der Martin Luther King Day am dritten Montag im Januar, George Washingtons Geburtstag am dritten Montag im Februar, der Kolumbus-Tag am zweiten Montag im Oktober und der Veteranentag am 11. November. Am letzten Montag im Mai wird beim Memorial Day allen gedacht, die in Kriegen für die US-amerikanischen Truppen gefallen sind. Am 1. Mai wird der Tag der Arbeit begangen.

    Zu den religiösen Feiertagen zählen der Neujahrstag, Weihnachten sowie das Erntedankfest (Thanksgiving) am vierten Donnerstag im November. Traditionell werden die ganze Familie sowie Freunde und Verwandte zu einem großen Truthahnessen eingeladen. Einer der bekanntesten Thanksgiving-Bräuche ist die Begnadigung eines Truthahns durch den Präsidenten. Geschenke sind zum Erntedankfest eher unüblich.Thanksgiving ist neben dem 25. Dezember und dem Independence Day, einer der wenigen Tage, an denen Geschäfte, Museen und einige Parks geschlossen sind.

    Da viele der oben genannten holidays auf einen Montag fallen, bilden sich vor und nach diesen langen Wochenenden lange Staus auf den Autobahnen, Busse, Züge und Flugzeuge sind oft ausgebucht. Vor allem an den Wochenenden von Memorial Day (Beginn der Reisesaison) und Labor Day (Ende der Reisezeit) ist das ganze Land auf den Beinen. Reservieren Sie Tickets für Transportmittel sowie Hotelzimmer daher unbedingt rechtzeitig im Voraus. 

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    USA-Knigge

    Amerikaner gelten als offen und es ist relativ leicht, in der Öffentlichkeit ins Gespräch zu kommen. Tabu sind jedoch Themen wie Alter, Religion und Sex sowie Witze über islamistische Anschläge. Kritik sollte, anders als in manchen europäischen Kulturen, sowohl im Arbeitsleben als auch im privaten Bereich möglichst vermieden werden. Außerdem wird Fluchen nicht gerne gesehen, auch wenn ein anderes Bild in einschlägigen Medien vermittelt wird.

    Alkoholkonsum wird generell sehr streng gehandhabt, sodass es an öffentlichen Plätzen nicht erlaubt ist, Alkoholika zu konsumieren. Daher wird man immer wieder Menschen sehen, die in Papiertüten gewickelte Flaschen in der Hand halten. In manchen Countys (dry counties) führen Polizeistreifen sogar Kontrollen von Picknickkörben durch. Achtung: Während einer Autofahrt ist es nicht nur dem Fahrer untersagt Alkohol zu trinken, sondern auch dem Beifahrer und allen weiteren Mitfahrern. Selbst eine bereits geöffnete Flasche Alkohol (egal ob Hochprozentig oder nicht) im Wageninneren kann zur Ausstellung eines Strafzettels führen.

    Mit Ausnahme an extra dafür ausgewiesenen Stränden, ist Freikörperkultur in den USA verboten. Jede Form von Nacktheit kann als Erregung öffentlichen Ärgernisses (indecent exposure) verstanden und mit Bußgeldern bestraft werden. Badekleidung ist Pflicht und Männer sollten zu eher weiten Badehosen greifen. Bei Kirchenbesuchen kann legere Kleidung getragen werden. Eine Ausnahme bildet der Sonntagsgottesdienst, an dem ein sunday dress, also ein besonders gepflegtes Äußeres, von den Besuchern erwartet wird.

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    Rauchen

    In den USA herrscht ein strenges Rauchverbot am Flughafen, in Einkaufszentren, Bürogebäuden, Hochhäusern, Restaurants, Bars sowie an Stränden, in Hotelzimmern, in Mietwagen und sogar im Beisein von Minderjährigen. Verstöße werden mit Geldstrafen geahndet.

    Besonders rigorose Regeln gibt es in Kalifornien. Hier darf nur noch „open air", sowie in Parkhäusern, im Auto und zu Hause geraucht werden. Teilweise gilt auch am Strand (Santa Monica) ein Rauchverbot.

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    Strom

    Die Stromspannung beträgt 110 Volt. Sie benötigen einen Adapter für das NEMA-1- (A-Stecker) oder NEMA-5-System (B-Stecker). Diese können entweder vor der Abreise in Deutschland, aber auch in jedem amerikanischen Elektrogeschäft gekauft werden.

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    Telefonieren & Internet

    Wenn Sie von einer Telefonzelle aus anrufen möchten, benötigen Sie die als quarter bekannten 25-Cent-Münzen. Oftmals sind die Münzfernsprecher in und um Postämtern oder in Hotels zu finden. Eine Besonderheit ist der Operator, welcher sich bei Ferngesprächen meldet und Ihnen sagt, wie viele Münzen Sie einwerfen müssen.

    Ein Ferngespräch müssen Sie durch die Eingabe einer "1" anmelden. Für Telefonate nach Deutschland wird die 01149 vorgewählt, gefolgt von der jeweiligen Ortskennzahl. Die Vorwahl für die USA lautet +1. Die Preise für Telefonate nach Deutschland hängen vom jeweiligen Anbieter ab. Bei Virgin Mobile belaufen sich die Kosten beispielsweise auf etwa einen Euro für vier Minuten. Für Anrufe aus Deutschland in die USA bietet toolani niedrige Tarife ab einem Cent pro Minute an. Ortsgespräche kosten in etwa 25 bis 50 Cent.

    Um in Nordamerika mit dem Handy (cell phone) telefonieren zu können, benötigen Sie ein Tri- oder Quadband-Gerät (dazu zählen die meisten gebräuchlichen Smartphones). Falls Sie eine deutsche SIM-Karte nutzen, müssen Sie mit sehr hohen Roamingkosten rechnen, die bei etwa 1,50 Euro pro Minute liegen. Ebenfalls verhältnismäßig teuer ist das Datenroaming in den USA. Preiswerter ist es, sich eine amerikanische Prepaid-Karte zu kaufen, wobei Sie auf einen der vier Mobilfunkanbieter AT&T Mobility, Verizon Wireless, Sprint Corporation und T-Mobile zurückgreifen können. Pay as you go-Karten werden bereits ab drei US-Dollar bei T-Mobile angeboten, die meist ein gewisses Freikontingent an Gesprächsminuten und SMS beinhalten. Alle weiteren Kosten werden mit zehn Cent je Minute beziehungsweise Nachricht für Senden und Empfangen abgegolten - ein Richtwert, der auch bei den anderen Mobilfunkbetreibern in den Vereinigten Staaten gängig ist. Datenpakete bis zu 500 Megabyte kosten circa zwei Euro, während sich bei längeren Aufenthalten auch der Erwerb eines unbegrenzten Guthabens lohnt. Für einen Monat unlimitiertes Datenvolumen bezahlen Sie zwischen 25 und 35 US-Dollar.

    In beinahe jeder Bar, in jedem Café und Restaurant sowie nahezu alle Fast-Food-Ketten ist ein WLAN-Netz vorhanden. Schätzungsweise soll es rund 10.000 Hotspots in den USA geben, die auch von Hotels und Bibliotheken angeboten werden. Einen Überblick über freie Netzwerke finden Sie bei WiFi Freespot. Alternativ bieten Ihnen Büchereien Computersitzplätze ab einem US-Dollar. In Büroläden wie FedEx Kinko's und Internetcafés können Sie PCs ab zwei US-Dollar nutzen.

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    Trinkgeld

    Anders als bei uns wird Trinkgeld in den USA nicht als Honorierung besonders guten Services verstanden.In amerikanischen Restaurants ist das Trinkgeld ein wichtiger Teil des Lohns der Kellner und wird daher vorausgesetzt – unabhängig davon, ob man mit dem Service zufrieden war oder nicht. Wird kein Trinkgeld gegeben, kommt dies einer Beleidigung gleich. Auch bei Kreditkartenzahlungen können Sie einen freien Trinkgeldbetrag eintragen. 15 bis 20 Prozent des Netto-Rechnungsbetrages sind Standard. Achtung: Die Preise auf der Speisekarte werden in der Regel ohne Mehrwertsteuer beziehungsweise sales tax angegeben.

    Darüber hinaus bekommen die bellboys, die Kofferträger, je nach Hotelkategorie etwa einen US-Dollar pro großem Gepäckstück, Taxifahrer und Frisöre etwa 15 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrags und das Zimmermädchen bei mehrtägigem Aufenthalt drei bis vier US-Dollar.

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  • Autofahren

    Mit dem Mustang über die Route 66 – Autofahren in den USA verkörpert das ultimative, amerikanische Freiheitsgefühl. Damit Sie den Fahrspaß ungetrübt genießen können, möchten wir Sie im Folgenden mit den wichtigsten Regelungen und Hinweisen rund um dieses Thema vertraut machen.

    Für einen Zeitraum von einem Jahr wird in den USA ein nationaler Führerschein akzeptiert. Das gilt in der Regel auch bei Autovermietungen. Trotzdem sollten Sie sich zur Sicherheit auch einen internationalen Führerschein besorgen, da dieser in manchen US-Staaten Pflicht ist. Informieren Sie sich im Voraus genau, durch welche Gebiete Sie mit der nationalen Fahrerlaubnis fahren dürfen. Das Mindestalter für den Autoverleih liegt je nach Bundesstaat zwischen 21 und 25 Jahren. Die meisten Autovermietungen finden Sie an den US-Flughäfen, aber auch rund um Bahnhöfe, Busbahnhöfe und im Stadtzentrum. Jedes Mietwagenunternehmen ist dazu verpflichtet, Reisende auf bestimmte lokale Gefahren hinzuweisen, Stadtpläne beziehungsweise Navigationssysteme auszuhändigen und die Verkehrsregeln des Landes zu erklären. Zusätzlich zur Leihgebühr müssen Sie eine Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung (loss/ damage waiver) erwerben, deren Schadenssumme individuell festgelegt wird. Eventuell anfallende Strafzettel (tickets) sollten Sie unbedingt noch in den USA begleichen. Obwohl diese prinzipiell auch in Deutschland beglichen werden können, ist es in der Vergangenheit bereits zu Festsetzungen und Problemen bei einer erneuten Einreise gekommen.

    Folgende Verkehrsregeln gelten in den USA: Gefahren wird auf der rechten Seite, innerorts sind zwischen 20 und 30 Meilen pro Stunde (40 bis 48 Stundenkilometer), außerorts zwischen 55 und 65 Meilen pro Stunde (88 bis 104 Stundenkilometer) erlaubt. Auf einigen Autobahnen (interstates) sind auch 70 bis 75 Meilen pro Stunde (112 bis 120 Stundenkilometer) erlaubt. Vor Schulen müssen Sie die Fahrgeschwindigkeit auf 15 Meilen pro Stunde (24 Stundenkilometer) reduzieren. Ist an Kreuzungen die Vorfahrt nicht über Schilder geregelt, so gilt nicht "rechts vor links", sondern derjenige, der die Kreuzung als erster erreicht, darf auch als erster weiterfahren.

    Die offizielle Promillegrenze liegt in den USA bei 0,8, jedoch kann man selbst bei niedrigeren Blutalkoholwerten von der Polizei aus dem Verkehr gezogen werden. In manchen counties sind auch niedrigste Promillewerte grundsätzlich strafbar. Wer jünger als 21 Jahre alt und somit nach dem amerikanischen Gesetz noch nicht volljährig ist, darf weder trinken, noch Alkohol im Fahrzeug transportieren – auch nicht im Kofferraum. Auch ansonsten gelten strenge Regeln für den Transport und Konsum von Alkohol im Auto: Während einer Fahrt ist es nicht nur dem Fahrer, sondern auch sämtlichen Mitfahrern untersagt, Alkohol zu konsumieren. Auch eine bereits angebrochene Flasche Alkohol, die im Wageninneren transportiert wird, kann bei einer Verkehrskontrolle zu Problemen führen. Verstauen Sie alkoholhaltige Getränke, egal ob ungeöffnet oder nicht, daher am besten immer im Kofferraum.

    Wundern Sie sich nicht, wenn Sie auf mehrspurigen Straßen von rechts überholt werden – das ist außerhalb von Ortschaften erlaubt. An Ampeln können Sie nach vollständigem Stopp bei Rot vorsichtig rechts abbiegen, wenn kein ausdrückliches Verbot vorliegt (no right turn on red). Wenn Sie einen Schulbus mit Warnblinklicht sehen, müssen Sie auch im Gegenverkehr anhalten, bis das Signal erlischt. In vielen Bundesstaaten muss bei Regen das Abblendlicht eingeschaltet werden – informieren Sie sich dazu bei Ihrem Mietwagenunternehmen.

    Achtung beim Parken: Außerhalb von Ortschaften ist das Anhalten auf der Fahrbahn verboten und selbst im Notfall muss die Straße umgehend freigeräumt werden. Innerorts werden Park- und Halteverbote durch Bordsteinmarkierung gekennzeichnet: Eine rote Bordsteinmarkierung bedeutet absolutes Halteverbot, an gelben Bordsteinen können Sie bis zu 20 Minuten laden und entladen, an weißen zum Aus- und Einsteigen bis zu fünf Minuten halten und an grünen für kurze Zeit Parken. Blaue Bordsteine sind Behindertenparkzonen. Wenn keine Farbe aufgemalt ist, darf man unbegrenzt parken, aber nie an Bushaltestellen oder vor Hydranten! Wichtig: Wenn eine Polizeistreife anhält, bleiben Sie im Auto sitzen, öffnen Sie das Fenster und legen Sie die Hände sichtbar auf das Lenkrad.

    Die Straßenbeschilderung ist ausschließlich auf Englisch. Achten Sie vor allem auf Verkehrszeichen wie "Yield" (Vorfahrt), "Ped Xing" (Fußgänger kreuzen die Fahrbahn), "Tow away" (hier parkende Fahrzeuge werden abgeschleppt), "Do not pass" (generelles Überholverbot), "Do not litter" (keinen Müll wegwerfen), "One Way" (Einbahnstraße), "Keep in Lane" (auf der Spur bleiben), "Carpool Lane" (Spur für Fahrgemeinschaften, sprich mit mindestens zwei Personen an Bord) und "Wrong Way" (Sie fahren in falscher Richtung) achten. Die meisten Amerikaner halten sich an die ausgeschilderten Vorgaben und pflegen einen verantwortungsvollen Fahrstil. Durch das bestens ausgebaute Interstate-System sind auch Nachtfahrten gefahrlos möglich.

    In den USA gilt keine durchgängige Gebührenpflicht für highways und interstates. Die meisten der sogenannten toll roads führen an der Ostküste entlang, einige sind auch im Mittleren Westen zu finden. Zudem wird an manchen Stellen Brücken- und Tunnelmaut fällig, zum Beispiel für die Golden Gate Bridge in San Francisco oder die Brücken in und um New York City. Bezahlt wird entweder zu Beginn einer Brücken- oder Tunnelüberquerung an der toll booth (Mauthäuschen) oder am Ende der Mautstraße unter Abgabe des vorher gezogenen Einfahrttickets. Vielerorts wird ausschließlich Bargeld (cash only) akzeptiert. Die Mautgebühren können Sie vor Reiseantritt über The Toll Roads berechnen.

    Tankstellen (gas stations) gibt es vielerorts, Sie sollten jedoch bei längeren Fahrten durch die wüsten- und prärieartigen Gebiete des amerikanischen Westens Ihren Benzinverbrauch abschätzen und genügend Tankstopps einplanen. Achtung: Auf manchen, mit "No service for X miles" markierten Abschnitten werden Sie über mehr als 100 Meilen hinweg keine Tankmöglichkeiten vorfinden. Tipp: Gerade bei längeren Fahrten durch siedlungsarme Gebiete sollten Sie unbedingt einen gefüllten Reservekanister mitnehmen. In einigen Bundesstaaten werden Sie sogar mit einem Bußgeld belegt, wenn Sie mit leerem Tank liegen bleiben. Berechnet werden Kraftstoffe pro Gallone (eine Gallone entspricht 3,785 Litern). Eine Gallone Diesel kostet etwa 2,55 Euro, eine Gallone Bleifreibenzin um 2,15 Euro. Beim bargeldlosen Bezahlen an der Zapfsäule benötigen Sie eine amerikanische Postleitzahl (zip code) – grundsätzlich dürfte jede beliebige Ziffer einer amerikanischen Region funktioniert. Falls der Code abgelehnt wird, empfiehlt der ADAC, an der Kasse nachzufragen.

    Im Falle einer Panne oder eines Unfalls sollten Sie sich umgehend mit Ihrer Mietwagenfirma in Verbindung setzen, um die weiteren Schritte zu besprechen. In Notfällen können Sie sich an die Highway Patrol wenden, die dann Abschleppdienste und Notarzt informiert. Die AAA (American Automobile Association) unterhält einen eigenen Pannendienst. Wenn Sie Mitglied des ADAC, ÖAMTC und anderer Clubs sind, können Sie die AAA-Dienste in Anspruch nehmen. 

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    Öffentliche Verkehrsmittel - in der Stadt

    Fast alle US-Amerikaner haben ein Auto, deshalb ist in den USA der öffentliche Personennahverkehr nicht gut ausgebaut, außer in den Metropolen und angrenzenden Regionen.

    In größeren Städten wie New York City, Los Angeles, Boston, Philadelphia, Washington D. C., Atlanta, Cleveland, Chicago, Miami und San Francisco (Bay Area) können Sie auf ein U- beziehungsweise S-Bahn-System zurückgreifen. Fahrscheine erhalten Sie gegen Bargeld oder Kreditkartenzahlung entweder am Schalter oder Automaten, wobei Sie darauf achten sollten, die Tickets zu entwerten, bevor Sie den Bahnsteig betreten. Effektiv sparen können Sie mit aufladbaren Metrokarten, zum Beispiel der Pay-Per-Ride Metrocard in New York City, die man ab 5,50 US-Dollar (ca. 5,10 Euro) kaufen und mit Beträgen bis zu 80 US-Dollar aufladen kann. Alternativ können Sie auch Unlimited-Ride-Metrocard für sieben (31 US-Dollar) oder 30 Tage (116,50 US-Dollar) erwerben. In Los Angeles sind die Preise günstiger als in New York, jedoch ist das Metrosystem hier weniger gut ausgebaut.

    Wo es keine Metro gibt, müssen Sie auf den Busverkehr zurückgreifen oder, wie in San Francisco, Birmingham, Phoenix, San Diego und Orlando, den Straßenbahnservice (streetcar oder cable car) nutzen. Die Preise sind im Vergleich zu U- oder S-Bahn-Tickets günstiger. Das Tram-Netz ist verglichen mit Europa nicht sehr gut ausgebaut: Es gibt nur wenige Linien und Haltepunkte, oft werden die Trams auch nur aus historischen Gründen unterhalten (zum Beispiel in San Francisco).

    Eine schnelle und flexible Alternative sind die Taxis, die Sie an der grell-gelben Farbe erkennen. Taxifahren in den USA ist meist deutlich günstiger als in Europa, die Preise richten sich nach strengen Vorgaben der jeweiligen Stadtverwaltung. In New York sind eine Grundgebühr von 2,50 US-Dollar (2,32 Euro) und 40 Dollar-Cent pro halber Meile vorgeschrieben. In Los Angeles liegt die Grundgebühr bei 2,85 US-Dollar (2,65 Euro) und die gefahrene Meile bei 2,70 US-Dollar (2,51 Euro). Nicht-offizielle Dienstleister (sogenannte gypsy cabs) von der Straße heranzuwinken, ist nicht erlaubt. Hier müssen Sie zudem den Preis vor der Fahrt aushandeln, da diese ohne Taxameter fahren. Seit 2009 etablieren sich zunehmend auch private Online-Fahrgastvermittlungsservices wie Uber oder Lyft.

    Öffentliche Verkehrsmittel - über Land

    Eine begrenzte Anzahl an Zugstrecken wird vom staatlichen Unternehmen Amtrak betrieben. Regulär bedient es in erster Linie die Ostküstenstädte von Miami über Washington D. C. bis nach New York und ins kanadische Montreal. Ein weiteres wichtiges Amtrak-Drehkreuz ist Chicago, von wo aus Züge nach Seattle, San Francisco, Los Angeles und Dallas fahren. Mit über 100 US-Dollar (93,14 Euro) für die 1.270 Kilometer von Chicago nach New York ist der Zugservice jedoch sehr teuer. Ein weiteres Problem besteht in der Weitmaschigkeit des Netzes – kleinere Städte werden kaum angefahren.

    Die Busgesellschaft Greyhound Lines steuert etwa 3.100 Busbahnhöfe und Haltepunkte in den USA an, jedoch mangelt es auch hier vielerorts an regional ausgerichteten Linien. Wenn Sie Ihr Ticket für den Greyhound online kaufen, sparen Sie fast 50 Prozent gegenüber dem Normalpreis ein. Deutlich beliebter werden in letzter Zeit alternative Busunternehmen. An der Ostküste gelangen Sie beispielsweise mit lokalen chinesischen Anbietern (Fung Wah Bus, Eastern Shuttle) für 20 bis 25 US-Dollar von New York nach Philadelphia und Washington D. C. Die Tickets können nicht immer online gekauft werden, daher ist es empfehlenswert, die Busschalter direkt aufzusuchen. Die Busse fahren mehrmals täglich ab und Fahrkarten können Sie kurzfristig kaufen. Ein weiterer Reiseanbieter in den USA ist der britische Megabus. Nach europäischem Vorbild bietet das Unternehmen bei rechtzeitiger Online-Buchung extrem günstige Preise an. Fahrten von New York nach Chicago kosten im Bestfall nur 20 US-Dollar. Bisher verbindet Megabus hauptsächlich die Ostküstenstädte untereinander und mit dem Mittleren Westen. Daneben werden regionale Routen innerhalb von Texas, Nevada und Kalifornien angeboten.

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  • Klima

    Das Klima an der subtropischen Atlantik- und Golfküste ist recht unterschiedlich. Im Frühjahr und Herbst kann man mit Durchschnittstemperaturen um Mitte 20 Grad rechnen, die Sommer im Inland sind ziemlich heiß; kühlere Brisen wehen nur in unmittelbarer Nähe zum Ozean. Die Winter sind ungewöhnlich kurz und an der Küste sehr mild. Die besten Reisezeiten: die ersten beiden Aprilwochen in den Südstaaten, in den Appalachian Mountains die ersten beiden Wochen im Mai; im Herbst die letzten Oktoberwochen.

    Die klimatischen Verhältnisse an der Ostküste und Neuengland sind häufig extrem: rechnen Sie mit schwülheißen dampfenden Sommerwochen mit Temperaturen über 35 Grad und bitterkalten Wintern mit Blizzards und wochenlangem Frost.

    Gleichbleibendes Klima und das ganzjährig bietet aufgrund der Lage am nördlichen Wendekreis Hawaii. Dezember bis März, das sind die Wintermonate, regnet es reichlich. Blütenpracht gibt es im April und Mai. Echte Jahreszeiten, wie in Europa, kennt Hawaii nicht. Ausschlaggebend hier ist weniger die Jahreszeit als der Standort, also auf welche Insel man fährt. An den Nordküsten regnen sich gerne die Wolken ab, dafür ist die Vegetation üppig und auch die Anzahl an Wasserfällen. Viel Sonne und wenig Regen haben die windabgewandten Südküsten.

    Die Durchschnittstemperatur in Hawaii schwankt zwischen Sommer und Winter nur minimal: Im Juli liegt sie tagsüber bei 28 °Celsius, nachts bei 23 °Celsius. Im Januar wärmen tagsüber die durchschnittlichen 25 °Celsius, nachts bleibt es kuschelig bei 19 °Celsius. Kein Freund von kaltem Wasser? Im Januar locken 24 °Celsius Wassertemperatur, im Juli 27 °Celsius. Gut ist, dass im Hochsommer mit Temperaturen über 30 °Celsius die Passatwinde Abkühlung bringen.

    Kleidung

    Eine schickere Garderobe sollte man für das Ausgehen in Großstädteneinpacken. Aber mit Jeans, T-Shirt und Turnschuhen fällt man sonst im amerikanischen Alltag nicht auf. Für Frühjahr und Herbst (erst recht für den Winter) brauchen Sie warme Pullover und Jacken, vor allem wenn sie in höhere Lagen fahren oder mal in trockenen Wüstenzonen übernachten, hier kühlt es stark ab. Regelsatz hier: Je heißer es draußen ist, umso eisiger ist es nachts. Packen Sie mit dieser einfachen Regel und mit Bedacht zusätzliche Kleidung ein. Nebelig wird es besonders im Sommer im Westen der USA.

    Im Süden der USA eignet sich aufgrund der schwül-heißen Sommertemperaturen mit hoher Luftfeuchtigkeit lockere Freizeitkleidung für die meisten Gelegenheiten. In Atlanta, Savannah oder New Orleans sollten Sie sich aber zum Ausgehen ein wenig „aufmotzen“. Überhaupt legt man im Süden der USA mehr Wert auf Schlips und Kragen als anderswo im Land. Aber keine Sorge: Das Outfit „Jeans-T-Shirt-Freizeithemd-Turnschuhe“ passt tagsüber fast immer.

    Reisezeit

    Der amerikanische Südwesten ist zum weitaus größten Teil ganzjährig befahrbar– ausgenommen sind Ziele rund um den Tioga Pass im Yosemite National Park. Hier gibt es lange Schließzeiten im Jahr. Zum Beispiel sind Cedar Breaks in Utah und einige hoch gelegene Zufahrtsstraßen in den Wintermonaten zugeschneit (wie zum Beispiel die Straße nach Bodie). Eine tolle Reisezeit ist das Frühjahr: Die Temperaturen sind erträglich und es sind keine Touristenmassen unterwegs. Vor allem: Die Kakteen in den Wüsten stehen in voller Blüte. Der Sommer lockt am Pazifik mit Bademöglichkeiten, auch Schwimmen in Seen und Hotelpools ist prima, aber die extreme Hitze im Inland kann den Kreislauf ganz schön belasten.

    Stichtag für den Herbstanfang ist der Labor Day Anfang September. Dann reisen viele Touristen ab, es wird ruhiger, Licht und Sicht werden klarer, und das Herbstlaub entfaltet seine Farbenpracht – der Indian Summer kommt. Der Winter bringt in den Höhenlagen der Rocky Mountains Regen und Schnee, der Süden bleibt mild, die Rockys und die Westküste strahlen in wunderschönem Licht. Ein Nachteil ist, dass dann die Museen, Sehenswürdigkeiten und Naturparks eingeschränkte Öffnungszeiten haben. Das wird wiederum mit vielen Festivals, Festen und Fiestas wettgemacht.

    Übrigens: »Sommer« bedeutet im touristischen Jahr der USA: zwischen Memorial Day (letzter Montag im Mai) und Labor Day (1. Montag im September); »Winter« heißt: Rest des Jahres.

    Wer einen Besuch von Neuengland plant: Hier ist es im Frühling, das heißt von Ende April bis Anfang Juni am schönsten. Aber auch der Herbst hat seinen Charme und hier ist es im Oktober immer noch wärmer als in Deutschland.

    Während der amerikanischen Schulferien (Ende Juni bis Ende August) sind, ist auf Hawaii Hochsaison.Voll wird es auf den Inseln auch zu Weihnachten und Ostern sowie in Januar und Februar. Da das Klima ganzjährig sonnig ist, sind daher die besten Reisemonate etwa von Ostern bis Ende Juni und von September bis Mitte Dezember. Überlaufen und ausgebucht ist meist nur Waikiki. Auf den anderen, weniger erschlossenen und besiedelten Inseln bleibt genügend Raum, einen ruhigeren Traumstrand zu entdecken. Wer zur Hochsaison fahren muss oder will: Es ist ratsam die Unterkünfte weit im Voraus buchen.

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  • Geld & Währung

    Die Währung der USA ist der US-Dollar. Die Reisekasse verteilt man am besten auf zwei Zahlungsmittel: US-Dollar-Bargeld und eine oder mehrere Kreditkarten (Mastercard, Visa oder American Express). Bis zu 10.000 US-Dollar in bar oder andere Währungen dürfen Sie in die USA mitbringen. Weniger praktisch sind heutzutage Euro-Reiseschecks und Bargeld in Euro, denn diese kann man nur Großstädten, am internationalen Flughafen und – zu normalen Banköffnungszeiten – in wenigen Wechselstuben umtauschen.

    Der US-Dollar ist in 100 Centsunterteilt. Es gibt Münzen zu 1 Cent (penny), 5 Cents (nickel), 10 Cents (dime), 25 Cents(quarter), 50 Cents(half dollar)und einen Dollar. Vorsicht: Die Dollar-Scheine (bills, notes), die im Wert von 1, 2, 5, 10, 50 und 100 Dollar kursieren, sind alle gleich groß und können leicht verwechselt werden.

    Größere Geldscheine und Reiseschecks (zum Beispiel schon Hunderter) sind nicht leicht zu wechseln, manche Läden und Tankstellen (vor allem nachts) akzeptieren sie manchmal gar nicht. Besser ist es, große Scheine in Hotels zu wechseln und gleich von zu Hause Reiseschecks und Bargeld in 20- und 50-Dollar-Stückelung mitzubringen. Wundern Sie sich nicht: In den Großstädten wollen Banken Bargeld nur gegen Vorlage von Kreditkarte und Reisepass abgeben.

    Auch gewöhnungsbedürftig: In den USA werden Preise ohne Umsatzsteuer angegeben, die Schlussrechnung ist deshalb höher. Zu allen ausgezeichneten Beträgen kommen, je nach Region und Kommune, meistens 6,25 Prozent und 8,25 Prozent (sales tax) hinzu! Wenn Sie beim Besuch einer Großstadt ihr Auto in einem Hotel abstellen, müssen Sie mit Parkgebühren rechnen. Diese können mitunter 20 US-Dollar pro Übernachtung betragen.

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