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Sri Lanka Nationalflagge

Sri Lanka im Überblick

Staatsname:
Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka
Hauptstadt:
Colombo
Staatsform:
Republik
Fläche:
65.610 km²
Bevölkerung:
20,3 Mio.
Sprachen:
Singhalesisch, Tamilisch, Englisch
Religionen:
70% Buddhisten, 15% Hinduisten, 8% Christen, 7% Muslime
Währung:
Sri-Lanka-Rupie (LKR) Zum Währungsrechner
Vorwahl:
+94
Zeitzone:
UTC +5:30

Sri Lanka Reise: Einreisebestimmungen & Auslandskrankenversicherung

Der Inselstaat im Indischen Ozean ist mit seiner einzigartigen Natur und der bunten Kultur ein lockendes Reiseziel, doch auch nach dem Ende des Bürgerkriegs befindet sich Sri Lanka weiterhin in einer schwierigen Sicherheitslage. Soldaten und Militärkontrollen sind im gesamten Land allgegenwärtig, vor allem in Colombo, im Norden und Osten des Landes. Unsere Sicherheitstipps sollen Ihnen helfen, Ihre Reise zu einem sicheren Erlebnis zu machen.

  • Sicherheit & Kriminalität

    Nachdem der Bürgerkrieg im Jahr 2009 ein Ende gefundet hat, ist auf der Insel Sri Lanka weitgehend Ruhe eingekehrt. Polizei und Militär sind weiterhin sehr präsent. Zur Zeit sind Reisen in alle Urlaubsgebiete der Insel möglich. Da gerade im Norden noch viele Gebiete entmint werden müssen, ist hier zu genereller Vorsicht geraten. Für die Reise in einige wenige Gebiete benötigen Sie außerdem eine Genehmigung. Im Yala-Nationalpark kann nur der "Block 1" besucht werden.

    Da plötzliche Gewalteskalationen in Sri Lanka nicht ausgeschlossen werden können, rät das Auswärtige Amt dazu, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.

    Minen: Wegen des Krieges sollte man im Norden und im Osten bei Reisen ins Hinterland wegen anhaltender Minengefahr nicht von den Hauptstraßen abweichen.

    Verkehr: Die Fahrten in öffentlichen Bussen sind gefährlicher als Bahnfahrten, von Nachtfahrten mit Bussen und Selbstfahren, vorallem mit Motorrädern, wird aufgrund der vergleichsweise hohen Zahl von Unfalltoten abgeraten.

    Baden: Es herrschen gefährliche Strömungen und eine starke Brandung an den Küsten, insbesondere im Westen und Süden – jedes Jahr kommt es hier zu Todesfällen. Wer nicht gut schwimmen kann, sollte in Sri Lanka am Pool bleiben oder flachabfallende Strände sowie geschützte Buchten suchen.

    Betrügereien, Diebstahl und Kreditkarten: Der Kreditkartenbetrug hat in jüngster Zeit erheblich zugenommen, selbst Restaurantpersonal von Luxushotels in Colombo war beteiligt. Da man mit der EC-Karte problemlos allerorten Geld abheben kann, sollte man möglichst bar bezahlen.

    Betrüger und Diebe tummeln sich in Colombo und anderen Großstädten mit Vorliebe auf dem Flughafen, dem Bahnhof und auf der Galle Face Greene-Promenade sowie in überfüllten Stadtbussen. Auch der Diebstahl aus Bungalows und Hotelzimmern hat zugenommen, deswegen immer die Fenster nachts schließen, nichts in Fensternähe liegen lassen und Wertsachen im Hotelsafe verwahren.

    Edelsteine: Die gekauften Steine prüft gratis der Gem & Jewellery Exchange (4. und 5. Stock im World Trade Center in Colombo). Auch das Sri Lanka Tourist Board in Colombo gibt Auskunft über seriöse Händler.

    Frauen: Leider, man muss es so deutlich sagen, hat sich Sri Lanka zu einem der bevorzugten Reiseziele für Sextouristen entwickelt – mit den negativen Begleiterscheinungen für normalreisende Frauen. Um Anzüglichkeiten, Glotzen oder Schlimmeres zu vermeiden, sollten (alleinreisende) Frauen sich eher konservativ kleiden (langärmelige Kleidung statt Shorts und Trägerhemdchen, selbstverständlich mit BH). Frauen sollten niemals nachts allein in schon besetzte Taxis steigen, ebenso wird von Fahrten mit Tuktuks vom/zum Flughafen in Colombo abgeraten, ebenso von nächtlichen Strandspaziergängen oder Wanderungen.

    Einige „Beach Boys" haben sich darauf spezialisiert, einsame weibliche (meist ältere) Herzen zu beglücken und sie dann zum Kauf von Häusern, Grundstücken und ähnlich hohen Geldeinsätzen zu überreden. Diese „Beziehungen" sind leider selten von Dauer und laufen mit mehreren Frauen parallel. Wer diese Art der Annäherung nicht möchte, kann einen falschen Ehering und das Foto eines „Ehemannes" mitnehmen. Damit sind auch schnell die ständigen Fragen nach dem Status geklärt (Are you married?, Where is your husband?).

    Tricks und kleine Gaunereien: Die Sri Lanker sind recht einfallsreich, was die (Straßen-) Geschäfte mit Touristen angeht. Das machen die jahrzehntelange Übung und ein paar deutsche Sprachkenntnisse.

    Solcherart von charmanten Händlern eingelullt, lassen sich nicht wenige Urlauber alles Mögliche andrehen: Da ist die wertvolle schwarzhölzerne „Ebenholzschnitzerei", die zu Hause in rasantem Tempo den schwarzen Lack verliert; die garantiert echten Edelsteine vom Straßenhändler (garantiert echtes Glas); die zu Hause unerschwinglich teure Sonnencreme zum Spottpreis (immerhin in echter Verpackung!); und die Landkarte, die beim fliegenden Händler ein Vielfaches vom Ladenpreis kostet.

    Ansonsten gehören Preisvergleiche (z. B. im staatlichen Kunstgewerbe-Kaufhaus Laksala) und hartnäckiges Handeln (dies wiederum nicht im Laksala mit seinen Festpreisen) zum Pflichtprogramm beim Einkaufsbummel in Sri Lanka. Die von den Trishaw-Fahrern genannten Kilometer zum Fahrtziel entpuppen sich häufig als gleich um die Ecke gelegen, daher sollte man vor dem Einsteigen auf der Landkarte nachgucken und den Preis aushandeln (pro km circa 50 Rs.) beziehungweise an der Rezeption des Hotels fragen.

    Schlepper: Hello my friend, Where you going? – die vielen Schlepper für Juwelierläden und Gästehäuser, die selbsternannten Guides, Beach Boys und neuerdings immer mehr Drogenabhängige und Heiratswillige sind oft sehr einfallsreich: Manche tun als vermeintlicher Gärtner oder Koch wortgewandt so, als wenn man sich schon mal im Hotel gesehen hat: Do you remember me? Andere brauchen nur ein paar Euro (!) fürs Baby-Milchpulver (vorallem in Negombo, Hikkaduwa, Galle). Wer sich von Schleppern zu Juwelieren oder anderen Läden, Restaurants und Gästehäusern führen lässt, zahlt eine vielfache Kommission auf den ursprünglichen Preis (deswegen sollten auch Trishaw- oder Mietwagenfahrer draußen bleiben). Auch wer allzu schnell in ein Privathaus von Straßenbekanntschaften eingeladen wird, sollte sich nicht verpflichtet fühlen, hinterher Geld zu zahlen.

    Die besten Erfahrungen wird der Reisende mit seriösen Sri Lankern machen, die als Lehrer arbeiten (und dies auch glaubwürdig kundtun!), die meist sehr gut englisch sprechen, über ein Fahrzeug und ausreichend Landeskenntnisse verfügen und sich an die ausgehandelten Preise halten. Keine Angst, man bekommt nach einer Weile ein Gespür für die Richtigen und findet das Gästehaus auch alleine.

    Drogen: Drogenkonsum (Haschisch, Heroin) ist verboten, aber auch unter Touristen weit verbreitet (vorallem Hikkaduwa, Unwatuna). Wer hier nicht widerstehen kann, riskiert eine Gefängnisstrafe oder Schlimmeres (der angebotene Stoff ist meist minderer Qualität).

    © Vista Point Verlag GmbH
  • Gesundheitshinweise / Auslandskrankenversicherung

    Impfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Reiseimpfung gegen Hepatitis A wird trotzdem unbedingt empfohlen. Bei längeren Aufenthalten oder besonderer Exposition sind auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis angeraten. Keine Malaria gibt es in Colombo, Galle und Nuwara Eliya. Die Zahl der Malariafälle ist in jüngster Vergangenheit jedoch gestiegen. Besonders das Zentrum des Landes (Anuradhapura, Polonnaruwa), Hambantota an der Südküste sowie Ampara an der Ostküste, die nördlichen und östlichen Provinzen und der Nordwesten des Landes gelten als Malariagebiete. Wer dorthin reist, sollte ein Malaria-Notfall-Medikament mitnehmen sowie ausreichend Mückenschutz, daher Moskitonetz und Moskitolotion oder -spray, Coils (Räucherspiralen) und langärmelige helle Kleidung ab der Dämmerung (auch gegen das landesweit kursierende Dengue-Fieber, gegen das es keine Impfung gibt).

    Man sollte sich rechtzeitig (bis zu 8 Wochen vor Reisebeginn) bei den Tropeninstituten beraten lassen, auch über die umstrittene Malaria-Prophylaxe, und den Impfpass nach Sri Lanka mitnehmen.

    Eine Auslandsreisekrankenversicherung mit Rücktransport im Notfall ist nicht teuer und äußerst sinnvoll, außerdem: Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenhut und ein langärmeliges T-Shirt schützen vor Sonnenbrand beim Sonnenbaden und Schnorcheln. Zu den Vorsichtsmaßnahmen beim Essen und Trinken gehören der Verzicht auf Snacks am Straßenrand (außer Obst, das sich schälen lässt und Kokosnusssaft). Trinkwasser nur aus versiegelten Flaschen trinken.

    In die Reiseapotheke gehören Medikamente gegen Durchfall, Erkältungen, Sonnenbrand sowie Wunddesinfektionsmittel, Pflaster und Verbandsmaterial und alle regelmäßig einzunehmenden Medikamente.

    Die Apotheken in Colombo sind in der Regel gut mit bekannten Medikamenten ausgestattet, vor allem das Cargill’s-Kaufhaus in Colombo-Fort. Die sri-lankischen Krankenhäuser und Ärzte haben einen guten Ruf und Standard.

    Es gibt Hinweiseüber Arsen- und Schwermetallvergiftungen im Zusammenhang mit ayurverdischen Medikamenten. Dabei wird auch von Einzelfällen in Sri Lanka berichtet. Bei einer Behandlung sollten Sie auf zertifizierte Medikamente bestehen und darauf achten, dass Arsen und Schwermetalle nicht als Wirkstoff enthalten sind.

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  • Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Sri Lanka ist ein Visum nötig. Dieses kann online beantragt werden. Ein bis zu drei Monate gültiges Visum kann auch bei einer Auslandsvertretung oder dem Reiseveranstalter beantragt werden. Bei der Einreise am Flughafen kostet das Visum circa 35 USD (Stand Juni 2014) und es ist mit langen Wartezeiten zu rechnen.

    Als einzige deutsche Airline fliegt derzeit Air Berlin Düsseldorf nach Colombo. Verschiedene internationale Airlines fliegen Sri Lanka regelmäßig aus Deutschland, dem Nahen Osten und Asien an: SriLankan Airlines mehrmals wöchentlich ab Frankfurt/Main, Qatar Airways und Emirates fliegen mit Zwischenstopp über die arabische Halbinsel. Der Flug dauert etwa 10 Stunden.

    Der Bandaranaike International Airport in Katanuyake liegt rund 35 km nördlich von Colombo (per Taxi circa eine Stunde in die Stadt, nachts etwa 2200-2400 Rs. ; Bus 240 und 187 brauchen viel länger und fahren nach Pettah, einmal täglich morgens fährt ein Expresszug nach Colombo).

  • Auskunft

    In Deutschland

    Sri Lanka hat seit Juni 2011 keine touristische Vertretung mehr in Deutschland. Zuständig ist die Botschaft.

     

    In Sri Lanka

    Travel Information Center
    (ehem. Ceylon Tourist Board CTB)
    80 Galle Rd.
    Colombo 3 (südl. vom Galle Face Hotel)
    Tel. +94 (011) 243 70 59/-60/-55
    www.srilanka.travel
    Mo-Fr 9-12.30 und 14-17 Uhr

    Außerdem Schalter am Flughafen und Hauptbahnhof. Hier sind die Publikationen Accomodation Guide (halbjährlich) und Travel Lanka (monatlich) sowie Karten und Hotelbroschüren zu erhalten. Am Flughafen stehen eine Zimmervermittlung und Wechselschalter (rund um die Uhr geöffnet) zur Verfügung.

    Diplomatische Vertretungen

    In Sri Lanka

    Deutsche Botschaft
    40 Alfred House Ave.
    Colombo 3
    Tel. +94 (011) 258 04 31
    www.colombo.diplo.de

    In Deutschland

    Sri-lankische Botschaft in Deutschland
    Democratic Socialist Republic of Sri Lanka
    Niklasstr. 19
    14163 Berlin
    Tel. +49 (030) 80 90 97 49
    Fax +49 (030) 80 90 97 57
    www.srilanka-botschaft.de
    Konsularabteilung: Mo-Do 9.30-12.30 Uhr

    Sri-Lankisches Generalkonsulat
    Lyoner Str. 34
    60528 Frankfurt
    Tel. +49 (069) 66 05 39 80

    Wichtige Rufnummern

    Tel. 119 Polizei-Notruf
    Tel. +94 (011) 243 33 33 Polizei Colombo
    Tel. 242 22 22 Erste Hilfe/Ambulanz/Feuerwehr
    Tel. +94 (011) 242 14 51 Touristen Polizei
    Tel. +94 (011) 269 11 11 Krankenwagen in Colombo (General Hospital)
    Tel. +94 (011)-242 15 28/-9 Pannenhilfe (Automobile Association of Ceylon, Colombo)

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